Category: Short Stories

Von Kindern und jungen Hunden

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1905 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremds...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1905 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnli...

2. Part 2

Ihr Tagewerk war äußerst regelmäßig. Früh um sieben Uhr erhob sie sich, nahm ein Bad, kleidete sich halb an und badete Flocki, für den dieser Anfang des Tagewerks nicht den geri...

3. Part 3

Eleonore, die gerade auf Flockis Erziehung sehr stolz war, setzte leider, aufs neue gereizt, das unersprießliche Gespräch durch die spitze Bemerkung fort, daß es mehr unerzogene...

4. Part 4

Das leuchtete Emil ein. Adelgunde +mußte+ das wissen. Das heißt ... Ihm zuckte ein Gedanke durch den Kopf. Der Herr mit den Tiefquarten im Kinn -- die zerknitterten Tanzkarten -...

5. Part 5

„Na, ein Mailüfterl kannst du schon nicht verlangen. Wir sind ja schließlich nicht an der Riviera und schreiben seit ein paar Tagen November. Übrigens du siehst doch blühend ges...

6. Part 6

Ärgerlich über diese ziemlich deutliche Frozzelei, die sich Flockis Pflegevater gestattete, stand Adelgunde auf. „Und Ihr Bild, lieber Freund, der ‚Wilde Jäger‘, wie ist’s mit i...

7. Part 7

Wenn Anton Brömmelmanns Ahnherr im Dreißigjährigen Krieg nachweislich gehängt worden wäre; wenn sein Großvater beim Rastatter Gesandtenmord eine üble Rolle gespielt und seine Gr...

8. Part 8

Die Züge des Versteinerten belebten sich. Den Lippen entfuhr ein Zischlaut, wie ihn ungeduldige Lokomotiven knapp vor der Abfahrt hören lassen. Dann bildete der Sprechapparat Wo...

9. Part 9

Man erspart sich vieles und -- den andern, das war das Ende seiner philosophischen Betrachtungen in dieser Richtung. Und der Name? Pah, die Mädels hätten ihn doch abgestreift wi...

10. Part 10

Seine Familie hatte sich längst in das solide Erbbegräbnis und in gesunde Metallsärge zurückgezogen. Die Tante Reichsgräfin und der Onkel Exzellenz erschienen nur noch als mythi...

11. Part 11

Das zweite üble Geschäft, das Michael Monkebach leider machte, bestand im Ankauf des Patents einer neuen Haarblase- und Mischmaschine, die zwar außerordentlich schlecht funktion...

12. Part 12

„Sagen Sie, liebes Fräulein“ ich wandte mich an die schweigend neben mir mit dem Teekessel hantierende Besitzerin der blauen Märchenaugen, „heißt Ihre Lieblingsdichterin -- ich...

13. Part 13

„Wie ich das verstehe: ‚abdichten‘? O, sehr einfach. Ich sag’ Ihnen ja, sie ‚sprengt fortgesetzt Fesseln‘. Geistig natürlich nur; seelisch, nicht wahr. Und die Kette, sehen Sie,...

14. Part 14

Ich steckte also das Manuskript eilends ein und fuhr, immer noch von heftigem Jucken belästigt, an die Bahn. Dort hatte ich, da der Omnibus zu einem ganz andern Zug gefahren war...

15. Part 15

„Ja -- sie! Es ist eine merkwürdige Frau. So impulsiv, so ganz und gar unberechenbar. Man könnte eine Sphinx, könnte mehrere Sphinxe aus ihr machen. Was glauben Sie, was sie tat...

16. Part 16

Die „=Preußischen Jahrbücher=“: Traugott Tamm ist einer der Auserwählten, dem das Können gegeben ist. Er ist eine starke, dichterische Persönlichkeit mit so viel Eignem, daß er...