Part 16
Die „=Preußischen Jahrbücher=“: Traugott Tamm ist einer der Auserwählten, dem das Können gegeben ist. Er ist eine starke, dichterische Persönlichkeit mit so viel Eignem, daß er sich an kein berühmtes Muster anlehnt, sondern ganz selbständig dasteht ... Der Abschied der Eingezogenen des Kirchspiels im Jahre 1870 und die Ansprache ihres hochbetagten Geistlichen ist eine der vielen meisterhaften Szenen, die das Buch enthält und der nur wenige in den Romanen der letzten Jahrzehnte an die Seite zu stellen sind. Dieser Roman kann zu einem wesentlichen sozialen Faktor werden, wenn er so viel gelesen wird wie er gelesen zu werden verdient!
=Das Blaubuch=: „Ein wunderbares Buch, wie es selten auf den Markt kommt.“
=Altonaer Tageblatt=: Das Thema dieses großangelegten Romans erinnert an das in Freytags „Soll und Haben“, ist aber durchaus selbständig verarbeitet und übertrifft Freytag an Vertiefung und Charaktere bei weitem. +Man hat das Bedürfnis, dieses Buch zweimal zu lesen.+
=Königsberger Neueste Nachrichten=: +Dieser Roman ist wie eine schöne reife Frucht, von sorgsamer Hand gepflückt. Seltene Schönheit und Tiefe der Empfindung und Sprache hebt dieses Buch weit über derartige Erscheinungen heraus.+
Rinnender Sand
Ostseegeschichten von Karl Rosner.
Geheftet Mk. 2.--, gebunden Mk. 3.--.
=Das kleine Journal=: ... +Ein Werk voll wunderbarer stiller Schönheit, die eindringlich und tief ergreift und lange nachklingt und ein Bleibendes im Leser hinterläßt.+
=Neues Wiener Tageblatt=: +Ein prächtiges Buch!+ Voll schöner, stimmungsreicher Naturschilderungen, voll Wärme und Empfindung bei Beurteilung der Menschen, liebenswürdig im Detail und großzügig im Ganzen.
Was ihm das Leben gab
Roman von =Rudolf Pinner=.
Geheftet Mk. 3.--, gebunden Mk. 4.--.
=Wiesbadener Generalanzeiger=: Einer von denen, die es fertig brachten, wirkliche, echte Menschen zu schildern, wie sie uns das Leben wahrhaft zeigt, einer von diesen wenigen, die zugleich feine Beobachter und echte Dichter sind, ist Rudolf Pinner. Viel von dem, was dem „Helden“ seiner Dichtung, dem Hans Erik Wendlandt das Leben gab, hat sicherlich auch der junge Autor aus der Heimat Gerhart Hauptmanns wirklich erlebt, vieles auch mag der feinsinnige Dichter an anderen Menschen erschaut und dann in sich aufgenommen haben. R. Pinner geht seine eigenen Wege. Einzelne besonders schöne Stellen dieses Romanes hervorzuheben, wäre nicht recht. Man darf nichts herausreißen und absondern von dem, was ein festes, harmonisches Ganzes ist. Dies ist ein Buch vom Leben und fürs Leben, das wirklich verdient, gelesen zu werden.
Die Invasion von 1910
Der Einfall der Deutschen in England
von =William Le Queux=
=Die Seeschlachtkapitel= von =Admiral H. W. Wilson=
Übersetzt von =Traugott Tamm=
Preis: Geheftet Mk. 3.--, gebunden Mk. 4.--.
=Breslauer Zeitung=: Was den literarischen Wert des Buches angeht, so ist er nicht gering. Es ist geschickt geschrieben, +erregt durch die Natürlichkeit des Tones die Illusion des wirklichen Geschehens+ und hält sich sorgfältig von krassen Effekten fern. Nur ein Beispiel, das zeigen wird, wie der Stil nach frappierender Treue ringt: „Die Zahl der elektrischen Scheinwerfer war bis auf sechs gestiegen; einige steckten lange, steife Finger in die leeren Räume der Nacht aus, andere wanderten rastlos auf und ab, hierhin und dorthin.“ +Das könnte ebensogut bei Maupassant, wie bei Le Queux stehen.+ -- Das Buch wirkt vornehm durch die maßvolle Behandlung des Stoffes.