Category: Travel Writing

Lustreise ins Morgenland, Zweiter Theil (von 2)

Der vorliegende Text wurde anhand der 1839 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Ungewöhnliche, altertümliche und inkonsistente Schreibweisen wurden, auch bei Eigennamen, beibehalten, insbesondere wenn es sich um Übertragungen fremdsprachli...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1839 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Ungewöhnliche, altertümliche und inkonsistente Schreibweise...

2. Part 2

In manchen Gegenden von Syrien regnet es ungefähr wie in heißern Gegenden Europas. Das Klima ist im Ganzen sehr gesund. Viele Lagen des Landes sind reizend. In Menge gibt es Ber...

3. Part 3

Bis Ramle sind zwölf Kameelstunden. Das Thier mußte diesen Weg unaufhörlich gehen, ohne daß es Nahrung bekam. Selbst dem kleinen Esel ward kein besseres Loos zu Theil, und durch...

4. Part 4

Der Himmel ist weit minder heiß, als in Kairo. Der Ostwind wehte kalt. Während des Sommers regnet es äußerst selten, und die strengern Wintermonate sind die eigentliche Regenzei...

5. Part 5

Ueberschreitet man die Kidronbrücke, und hält man am Fuße des Oelberges stille, so wird man staunend den Blick gegen Morgen auf Denkmale heften, die sich aus der grauen Vorzeit...

6. Part 6

Ich schilderte früherhin, daß, bei meinem wenig feierlichen Einzuge in Jerusalem auf dem müden, fast kniefälligen Esel, vor den Mauern der Stadt Truppen meine Aufmerksamkeit auf...

7. Part 7

Jetzt bekam ich über dem Hinnon einen Esel. Ich ritt durch eine Ebene in der Richtung gegen Mittag. Wo dieselbe zu einem langen, von Abend gegen Morgen oder gegen das uneigentli...

8. Part 8

Auf der Gasse schaukelten die Fässer im Meerwasser. Die griechischen Pilger, sonst jederzeit ziemlich langfingerige Holzaufleser, rafften abgesprungene Reife im Vorbeigehen zusa...

9. Part 9

Die Kirche des Hospizium steht im zweiten Stockwerke, und von Morgen dem Zimmer des Pater Superior gegenüber. Obwohl klein, ist sie doch ein artiger Bau mit einigen schönen Gemä...

10. Part 10

Im zwölften Jahre verheirathen sich die Mädchen sehr selten, selten noch im dreizehnten, nicht mehr selten aber im vierzehnten Jahre. Es ist daher keine Seltenheit, daß das Weib...

11. Part 11

Lasset uns aber die Beobachtung einmal näher würdigen. Wir drückten vielleicht das Petschaft oder Sigill zu stark auf. ~Quod valet de toto, valet quoque de singulo~, sagt die Un...

12. Part 12

Die magere oder Fastenkost (~il magro~) eignet sich, beim Lichte betrachtet, in der That, die sinnlichen, d. h., die thierischen Gelüste des Menschen abzutödten, mithin die Welt...

13. Part 13

Ohne Zahlung zu leisten, konnte und wollte ich billigerweise nicht abreisen. Ich darf versichern, daß die Patres nichts weniger, als unfreundlich wurden, so oft sich mein Geldbe...

14. Part 14

Rings um die Stadt von Meer zu Meer streicht der Leichenacker. Den Leichen räumen die Mohammetaner ungemein viel Feld ein, weil sie ungerne ein altes Grab ruhestörerisch aufzubr...

15. Part 15

+Welches ist der kürzeste und beßte Weg nach Jerusalem und wieder nach Hause zurück?+ Ich rathe, zuerst nach Marseille, Livorno oder Triest zu reisen. Letzterer Hafen dürfte der...

16. Part 16

Herr +v. Meyer+ hat sich schon als Leiter der ausgezeichneten „+Gemälde der Schweiz+“, die in 22 Bänden die Schweiz schildern sollen, und als Verfasser der Schilderungen der Kan...