Category: History - European

Kulturgeschichte der Deutschen im Mittelalter

Sie will den Leser schnell und mühelos, ohne Fachkenntnisse vorauszusetzen, in das Verständnis aktueller wissenschaftlicher Fragen einführen, ihn in ständiger Fühlung mit den Fortschritten der Wissenschaft halten und ihm so ermöglichen, seinen Bildungskreis zu erweitern, vorha...

Chapters

1. Part 1

Sie will den Leser schnell und mühelos, ohne Fachkenntnisse vorauszusetzen, in das Verständnis aktueller wissenschaftlicher Fragen einführen, ihn in ständiger Fühlung mit den Fo...

2. Part 2

Wohl zu unterscheiden von diesem römischen Einflußbereich ist aber _Innergermanien_, vor allem Nordwestdeutschland. Hier ist, wie gesagt, in den ersten beiden Jahrhunderten n. C...

3. Part 3

Bewußt nahm diese Aufgabe der »Kultivierung«, d. h. der Romanisierung _Karl_ d. Gr., der als Ostfranke weit mehr als einst die romanisierten Merowinger seine eigene Zurückgeblie...

4. Part 4

Wie stand im übrigen eben die Kirche zu diesem von Naturtrieben erfüllten deutschen Menschen? Unzweifelhaft hat sie bereits eine gewisse Milderung des barbarischen Wesens herbei...

5. Part 5

Unverkennbar tritt im sozialen Leben die Stärke des deutschen _genossenschaftlichen_ Geistes hervor. Sie zeigen vor allem seit uralter Zeit die Gilden, die sich vielleicht aus d...

6. Part 6

Am meisten förderte den Handel das Aufkommen eben der _Städte_, also ständiger Marktorte, mit einer dichteren, ungleichartigen, verschiedene Bedürfnisse entwickelnden Bevölkerun...

7. Part 7

Es war hier also zu einer _bewußten unnationalen Abwendung von der heimischen halbbarbarischen Eigenart_ gekommen. Diese in der Hauptsache formale Bildungsbewegung war freilich...

8. Part 8

Die cluniacensische Bewegung hatte nicht mehr das Grob-Massive der früheren Askese: sie war äußerlich kultivierter (in Kleidung, Nahrung und Verkehrsformen), dafür aber innerlic...

9. Part 9

Wo bleiben bei alledem die von Lamprecht konstruierten Stufen gebundenen Geisteslebens? Die Annahme einer »typischen« Stufe ist z. B., wie Kemmerich nachgewiesen hat, gegenüber...

10. Part 10

In der Hauptsache ist die neue Bildung rein äußerlich, aber sie hat doch auch zur _inneren Kultivierung_ der führenden weltlichen Schicht Deutschlands einigermaßen beigetragen....

11. Part 11

Man darf überhaupt über dem in unserem geschichtlichen Bewußtsein alles überragenden Glanz der höfisch-aristokratischen Kultur nicht die Bedeutung und die still wirkende Betätig...

12. Part 12

Das auf dem Gebiet höherer Kultur führende Element bleibt aber auch in den Städten die Geistlichkeit, die allerdings immer stärker von bürgerlich-demokratischem Geist erfüllt wi...

13. Part 13

Solche Ansprüche durchzusetzen, konnte dem Bauern nicht und noch kaum dem Bürger gelingen: sie wurden vielmehr gegenüber dem lateinischen Monopol der Geistlichen vor allem von d...

14. Part 14

Weiter bedeutet nun die bürgerlich-städtische Kultur gegenüber der ersten, wesentlich auf die aristokratische Schicht beschränkten Entwicklung einer Laienkultur zunächst eine st...

15. Part 15

Aber was nun insbesondere die _niedere_ Masse betrifft, so hat der städtische _Massengeist_ auch die _geistliche_ Macht zum Teil durchsetzt und entsprechende Bildungen und Ersch...

16. Part 16

Die Maßlosigkeit und Ungebundenheit der Zeit, die sich in dem genußsüchtigen Sichausleben, in der Sinnlichkeit wie noch immer in Raub, Mord und Grausamkeit, überhaupt im Hang zu...

17. Part 17

Aber die Juristen haben für jene Zeit noch eine andere Bedeutung gehabt, wieder im Sinne der Einbürgerung einer im Grunde volkstumsfeindlichen höheren Kultur: sie waren die erst...

18. Part 18

Geistliche 14 f., 22 f., 30, 33 ff., 37, 54 ff., 61 ff., 65 f., 70, 80, 83, 91, 102 f., 106 f., 111 f., 114 ff., 126, 128 ff., 133 f., 143 ff., 147, 155 f.

19. Part 19

»Mit über 100 guten Bildern interessantester Art, mit Zeichnungen und zwei Karten versehen, führt das Buch uns _das Schiffahrtsleben_ in anschaulicher, fesselnder Form vor Augen...