DE Prosa

Ins neue Land

»Wie geht's unserm Finsteren?« fragte der junge Doktor im weißen Operationsmantel, mit der unpersönlichen Heiterkeit, die Ärzten und Pflegerinnen im Verkehr untereinander und mit den Patienten zur Gewohnheit geworden ist.

Chapters

8. Chapter 8

Eine Woche später traf ihn Rolfers hinten im Moor, den Waldrand skizzierend. Er hockte auf seinem Malerschemel, wunderlich ungeschickt. Beim Näherkommen bemerkte Rolfers, daß de...

6. Chapter 6

Richard fand sich plötzlich in eine Welt versetzt, die ihm fremd aber zaubervoll anziehend erschien, und es imponierte ihm gewaltig, daß Rolfers in dieser Welt durchaus heimisch...

5. Chapter 5

Rolfers lächelte. Einen so quellklaren Blick hatte Martha zuweilen haben können -- wenn sie ihm entgegenkam, bebend vor Liebe und Zärtlichkeit, seine Umarmung, seine Küsse erwar...

7. Chapter 7

Er hörte, wie Richard, scheinbar ohne auf ihn zu achten, brummend und knurrend seine Malsachen zusammenpackte, und fühlte, er müsse ihm den Vorrang ablaufen und fortgehen, denn...

3. Chapter 3

'So bezwingt sich eine Frau nur, wenn sie ein bestimmtes Ziel verfolgt,' überlegte Rolfers in den schlaflosen Nachtstunden, in denen die Gedanken ungestört nach allen Seiten wan...

4. Chapter 4

Bei der langen Schlittenfahrt über die sturmumsauste Landstraße und später durch die tiefen, von Buschwerk begrenzten und geschützten Hohlwege, die Knicks der holsteinischen Geg...

2. Chapter 2

In all den fremdartigen Lebensumständen geleitete doch ein tiefgewohntes Heiligvertrautes den Kriegsfreiwilligen Franz Rolfers. Gleich den Blutströmen in seinem Adergeflecht, di...

1. Chapter 1

»Wie geht's unserm Finsteren?« fragte der junge Doktor im weißen Operationsmantel, mit der unpersönlichen Heiterkeit, die Ärzten und Pflegerinnen im Verkehr untereinander und mi...

9. Chapter 9

Rolfers trat in den dämmerigen Schuppen, in den die Sonne durch das große Eingangstor eine Bahn hellen Lichtes sandte, von Milliarden Staubatomen durchflimmert. Er sah den alten...