Category: Biographies

Seeteufel: Abenteuer aus meinem Leben

Die Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originals wurde weitgehend übernommen, lediglich offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Eine Liste vorgenommener Korrekturen befindet sich am Ende des Textes. Die Originalvorlage ist in Fraktur gedruckt; davon abweichende, in...

Chapters

1. Part 1

Die Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originals wurde weitgehend übernommen, lediglich offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Eine Liste vorgenommener Korrekturen b...

2. Part 2

Ich verstand nichts von der Sprache der Leute auf dem Schiffe und der Kapitän zeigte auch bald böse Miene, denn ich war natürlich sehr unbeholfen. Der Steuermann, der etwas engl...

3. Part 3

Irgendein Zuschauer kommt und der Fakir fragt ihn: »Was haben Sie denn da für einen Ring, der ist sehr wertvoll, den dürfen Sie nicht verlieren. Aber Sie haben ihn ja schon verl...

4. Part 4

»Dank schön, Kaptein,« sagte der Erste, und streicht schmunzelnd den Bart. Dann geht der Kapitän zum zweiten Steuermann. »Ich lad Sie ein, heut abend um acht Uhr, der Konsul kom...

5. Part 5

Da fegt auf einmal eine Brechsee mit voller Macht über Deck und nimmt die ganze Kombüse weg; unser Koch, der gerade Kaffee für uns klar hielt und die Beine über die Herdgeländer...

6. Part 6

Wir malten nämlich jede Flasche Bier, die getrunken wurde, mit Kreide an die Wandtafel. Das ging auch ganz gut, solange wir selber nüchtern waren. Aber wenn die allgemeine Stimm...

7. Part 7

Einmal, es war nach dem Sieg über Lipstulian, hatte ich einen Anlauf genommen, mich meinen Eltern wieder zu nähern. Unter meinen alten Photographien finde ich ein verblichenes u...

8. Part 8

Ich fuhr nun zwei Jahre bei der Hamburg-Amerika-Linie. Während dieser Fahrten bereitete ich mich aufs Kapitänsexamen vor. Ich bin nicht mehr auf eine Schule gegangen, sondern ha...

9. Part 9

Wir sitzen so, da sehe ich, wie er einen Tuschkasten herausholt. Und während wir draußen sitzen und das Abendlicht auf dem Wasser glitzert, malt er ihr eine Tätowierung auf den...

10. Part 10

Die Häuptlinge müssen für die notwendigen Arbeiten, Bahnbauten usw. Leute stellen; dafür wird ihnen der Lohn von der Regierung überwiesen, den sie unter Zurückbehaltung eines ge...

11. Part 11

Gegen sieben Uhr abends stoßen unsere Panzerkreuzer auf unsere Schlachtflotte und setzen sich vor deren Spitze. Auch die deutschen Linienschiffe sichten jetzt feindliche Panzerk...

12. Part 12

Die »_Pass of Balmaha_« war seinerzeit unter amerikanischer Flagge mit Baumwolle nach Archangelsk unterwegs gewesen, von einem englischen Kreuzer aufgegriffen und mit Prisenbesa...

13. Part 13

Nachdem die Bullaugen eingeschlagen, wurden grobe Holzverschläge eingesetzt, wie sie der Seemann nach einem Sturmschaden zum notdürftigen Ersatz einbaut. Nasses Unterzeug wird i...

14. Part 14

Wie ich wieder an Deck kam, war das Signal deutlich zu sehen. Der Engländer hatte auch nicht länger Geduld, sondern schoß uns eine Granate vor den Bug. Das mußten wir verstehen....

15. Part 15

Jetzt durfte man den Salon und alle Kammern wohnlich herrichten, die schönen Teppiche, Bilder, Sessel wurden ans Licht gebracht. Was hatte die Werft brav vorgesorgt; alles hatte...

16. Part 16

Halloh! ein Licht! Weg die Trinkgläser, das Augenglas in die Hand! Tatsächlich, man sieht in dem hell erleuchteten Mondhorizont einen stolzen Dreimaster. Hart Steuerbord! Wir dr...

17. Part 17

Längs der Küste Südamerikas, vorbei an Juan Fernandez, wo wir dauernd in naher funkentelegraphischer Verbindung mit dem englischen Kreuzer »Kent« standen, steuerten wir über den...

18. Part 18

Ratten, Ameisen, Flöhe und tausenderlei Insekten waren in Myriaden vorhanden. Nachts lebten die Buden förmlich. Ein Oppossum, welches die Gefangenen mitgebracht hatten, kam jede...

19. Part 19

Endlich ließ uns Wilson rufen, forschte nach meinen Schiffspapieren und fragte mich nach allerlei Namen und Daten. Auf meine Frage, warum er das wissen wollte, erwiderte er: »Di...

20. Part 20

Wir waschen unser Zeug, lassen es am Leibe trocknen (wir hatten ja nur noch die eine Garnitur), damit wir als deutsche Soldaten sauber vor dem General erscheinen. Um 4 Uhr werde...

21. Part 21

Später erfuhr ich, daß dieser unsichtbare Mandolinen- und Katzenbesitzer ein Regierungsbeamter (Lehrer und Amtmann) aus Samoa war, Franz Pfeil, ein wackerer, aufrechter Anhaltin...

22. Part 22

Die Kadetten Schmid und Mellert hatten stets die Kohlen für das Gefangenenlager zu fahren, ihnen war das Pferd anvertraut. Jetzt karrten sie unsere ganzen Vorräte unter leeren K...

23. Part 23

Um sechs Uhr legte die »Perle« an. Mister Turner wollte einen Trompeter als Wache beim Boot lassen, bis Paulsen und Freund mit der Bootsarbeit fertig wären. Aber Schmid, der Miß...

24. Part 24

Lebenslänglich! Und der soll mich rasieren, mir mit dem Messer an der Kehle entlang schneiden?! Mir stockte förmlich der Atem. Man versteht noch gar nicht, warum das sein muß, a...

25. Part 25

In mein geliebtes Vaterland zurückgekehrt, finde ich so vieles verwandelt vor und anders, als man erhofft hat. Dabei tritt mir immer eins in Erinnerung: Ich denke an meine gute...

26. Part 26

Seite 236, »Kambüse« durch »Kombüse« ersetzt (Jeder schmunzelt versteckt über das herrliche Schiff, das wir jetzt unter unseren Füßen haben, den wundervollen Salon, die Kombüse,...