Category: Historical Novels

Prinzessin Sidonie (Band 3/3)

Graf Römer war durch Aurelie über die bekannten Vorgänge am Hofe unterrichtet worden, und es darf kaum bemerkt werden, wie um so schmerzlicher ihn diese Mittheilungen ergriffen, da er wußte, daß Sidonie durch dieselben tief verletzt sein mußte. Seinen Kummer steigerte überdies...

Chapters

1. Part 1

Graf Römer war durch Aurelie über die bekannten Vorgänge am Hofe unterrichtet worden, und es darf kaum bemerkt werden, wie um so schmerzlicher ihn diese Mittheilungen ergriffen,...

2. Part 2

Bald hatten sie den Pfad erreicht und blieben in der Absicht, sich von der Gegenwart des sie begleitenden Dieners zu befreien und ihre Verabredung zu verbergen, stehen und berie...

3. Part 3

Auf seinen Wunsch war der Prinz bereits entschlossen, Sidonie zu besuchen; als jedoch in dieser Zeit die Nachricht von dem gefahrlosen Ausgang der Krankheit der Tochter eintraf,...

4. Part 4

»Zwischen Mutter und Sohn darf kein Geheimniß obwalten,« fuhr die Gräfin fort, indem sie seine Hand ergriff und ihn mild und freundlich anblickte; »darum wollen wir mit aller Au...

5. Part 5

Der Prinz und der Fürst befanden sich in seiner Nähe und unterhielten sich mit einigen zu dem engeren Kreise des Fürsten gehörigen Personen, welche wie die Ersteren ohne Masken...

6. Part 6

»Wenigstens ist der Wunsch Ihres Sohnes erfüllt; das Weitere müssen wir dem Fürsten anheim geben, und wie dieses sein wird, dürfte leicht zu errathen sein. Der Prinz wurde von d...

7. Part 7

Vom Winde beunruhigt, klatschte das Wasser gegen die steinernen Ufer, knarrten die dürren Aeste der hohen Bäume und rieben sich gegen einander, und hin und her brach ein Zweig u...

8. Part 8

»Lassen Sie mich gnädigst vollenden, mein Fürst! Ich weiß, daß ich nicht mehr eine Gelegenheit finden werde, zu Ihnen also zu sprechen; darum will ich auch nicht von hier scheid...

9. Part 9

»Ich habe in seiner kalten, selbstsuchtsvollen Seele gelesen, trotzdem daß er sie mit dem ganzen Nymbus fürstlicher Gewalt und Hoheit, mit der ganzen Ueberlegenheit des geistvol...

10. Part 10

Es lag in der Natur der Verhältnisse, in welchen sich der Graf befand, daß er mit verschiedenen Beamten in der Festung bekannt wurde; einer derselben, der ihn auf seinen Ausgäng...

11. Part 11

»Ich bedaure, mein gnädiger Fürst, in dieser Beziehung nichts von Belang berichten zu können. Wie mir meine Leute aus dem Palais mitgetheilt haben, sind nur wenige fremde Person...

12. Part 12

»Madame! Ich sende Ihnen anbei den über Sie gefällten Richterspruch; Sie erkennen daraus, daß Sie des Vergehens für schuldig befunden worden sind und ihre Ehe mit dem Prinzen ge...

13. Part 13

Es konnte jedoch nicht ausbleiben, daß sich Sidoniens Seelenleiden in ihrem Aeußern zu erkennen gab. Die wenigen Tage bis zu ihrer Abreise hatten sie so sehr verändert, daß sie...

14. Part 14

Sidonie hatte bereits am vergangenen Tage eine eben so ernste als eingehende Unterredung hinsichts ihrer Tochter mit dieser gehabt und wiederholte daher nur noch einen und den a...

15. Part 15

Zwei lange Jahre waren ihm und Sidonien in der bezeichneten Weise dahin gegangen; Beide hatten bereits alle Hoffnung, die Freiheit endlich zu erlangen, aufgegeben und sahen dahe...

16. Part 16

Durch die einfache, aber um so wirkungsvollere Mahnung des Sterbenden in hohem Grade erschüttert, wagte der Prinz keine Erwiderung auszusprechen, wozu er sich überdies auch nich...