Category: Romance

Der Bruderhof

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1905 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und heute nicht mehr verwendete Schreibweisen sowie Dialektausdrücke bleiben gegenüber der gedruc...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der Buchausgabe von 1905 so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnlic...

2. Part 2

„Ha, das meine ich aber auch, Junge!“ bekräftigte der Vater. „Eine bessere kannste ihm nicht bringen. Was haste dann nicht auch für ’ne tüchtige Stütze an ihrem Vater, Junge. We...

3. Part 3

Mutter Drewes, die in ihrem weiten Flausrock drall und rundlich aussah, legte bedauernd die Hände zusammen, während der Meister nachdenklich durchs Zimmer schritt. „Will’s Gott,...

4. Part 4

Steffen zuckte die Achseln und brachte nichts weiter heraus, schickte sich deshalb an, wieder hinaufzusteigen, machte aber auf der ersten Sprosse wieder Halt und sagte mit zwink...

5. Part 5

In Sophies Gesicht zuckte etwas Schelmisches und Lustiges, sie zwang es aber nieder und fragte Marten, indem sie halb an ihm vorbei sah, ob nicht lieber er den Bautespruch von i...

6. Part 6

Unterdessen ging Steffen und holte die Annekathrine aus dem Armenhause herbei, deren Amtes es war, die Toten zu waschen und „anzuziehen“. Als sie ihr Werk an dem Verblichenen ge...

7. Part 7

... „nagelt dich den Taler auf den Hackeklotz,“ wiederholte Annekathrine nochmals mit tönender Baßstimme, worauf sie fortfuhr: „Da wurde dich dann aber der Hackeklotz auf einmal...

8. Part 8

„Oder kannste ein Handwerk, daß du dir hättest ’n Haus erwerben können wie andere Leute, hm?“ fragte Drewes wieder. Er wartete aber die neue Antwort nicht mehr ab, sondern macht...

9. Part 9

Steffen hörte geduldig zu, ließ aber seine Augen immer um den Herd herum schweifen. Der Wäschestein neben dem Herde, der Kesselhaken über dem Herde, der dreibeinige „Stritten“,...

10. Part 10

„Ich Ernst August, Freiherr von Steinberg, Erbherr auf Bodenburg, Habarnsen u. s. w. urkunde und bekenne hiermit, daß ich den Colonus Marten Christoph in Woltershausen anderweit...

11. Part 11

Sie gingen leise auf dem grasigen Wegrain weiter. Plötzlich blieb das Mädchen wieder stehen, sah nach dem wüsten Hofe, der sich so scharf von dem Silber der Nacht abhob und sagt...

12. Part 12

Indes hatte die feierliche Handlung in der Kirche ihr Ende erreicht. Die Orgel erbrauste wieder; es wurde gesungen: „Hab Lob und Ehre, Preis und Dank ...“ Drei mächtige Karabine...

13. Part 13

Marten saß noch mit tief gesenktem Kopfe auf dem Stuhle. Seine Augen waren geschlossen, aber seine Mienen verzogen sich in seltsamen Zuckungen, und von den mühsam bewegten Lippe...