DE Sachbuch

Ueber Goethes Hermann und Dorothea

Produced by Taavi Kalju and the Online Distributed Proofreading Team at http://www.pgdp.net (This book was produced from scanned images of public domain material from the Google Print project.)

Chapters

1. Chapter 1

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2. Chapter 2

Wie aber in der Periode des Epos die Kräfte des Menschen überhaupt noch in Einheit sind, so ist auch sein sinnliches Dasein noch nicht von dem geistigen unterdrückt. Die homeris...

3. Chapter 3

Die letzte Betrachtung, die wir dem Epos zu widmen haben, betrifft, nachdem wir die epische Substanz bezeichnet, die epische Haltung, die Weise der poetischen Behandlung im Epos...

4. Chapter 4

Es war besonders Ludwig Börne, ein gewiß ebenbürtiger Gegner, der diese Vorwürfe häufte. Lessing sagt in einem Briefe, er laufe Gefahr ärgerlich zu werden und mit Goethen trotz...

5. Chapter 5

Aus jenem Formenzwange nun, aus der Selbstentfremdung in dürren objektiven Satzungen die Nation zu Wahrheit und Natur zurückzuführen, dem Gemüte, der innerlichen Welt des Subjek...

6. Chapter 6

Karl Grün wendet Goethes Abkehr von der Politik positiv und will darthun, die Erringung abstrakter politischer Rechte sei Goethe zu wenig gewesen und er habe weiterblickend jene...

7. Chapter 7

Goethe sandte seinem Epos ein kleines elegisches Gedicht nach unter dem Titel Hermann und Dorothea, das sich unter den lyrischen Gedichten findet und worin er wie ein Vorredner...

8. Chapter 8

Der zweite Gesang führt uns die Personen schon näher, und indem dies geschieht, schürzt sich der Knoten zusehends. Hermann tritt ins Zimmer und des Pfarrers kundiger Blick erken...

9. Chapter 9

Hermann redet die kommende Dorothea an, die verwundert ist, den Wohlthäter von heute morgen hier wiederzufinden. Sie erwiedert freundlich seinen Gruß und erklärt ihm ihr Kommen....

10. Chapter 10

Hermann der Sohn zeigt uns die deutsche Natur, die deutsche nationale Eigenheit in einem meisterhaften Individualbilde verkörpert. Hermann ist treu und fleißig, gediegen und tüc...

11. Chapter 11

Dies Typische spricht sich in dem Gedicht an zahlreichen Stellen aus, z. B. wenn die Mutter ausruft: So sind die Männer! oder der Vater: Sind doch ein wunderlich Volk, die Weibe...

12. Chapter 12

Dann ist jene Art der Ehestiftung, wo die Eltern wählen, die ganz unverfälscht bürgerliche; nicht die Romantik eigensinniger Phantasie, wie bei dem Minnen des Rittertums, sonder...

13. Chapter 13

Aber zerrüttet die Not die gewöhnlichen Wege des Lebens, Reißt das Gebäude nieder und wühlet Garten und Saat um, Treibt den Mann und das Weib vom Raum der traulichen Wohnung, Sc...

14. Chapter 14

Jetzo begann holdselig ihr Lied die melodische Jungfrau Und des Gesangs Wohllaut, eindringenden Worten vereinigt, Wallete hell, dann leise gedämpft in die Stille des Abends. Von...

15. Chapter 15

Fehlt es auf diese Weise dem vossischen Gedicht an Idealität, so leidet Klopstocks Messias an dem entgegengesetzten, für die Kunst, die am wenigsten der Sinnlichkeit entbehren k...

16. Chapter 16

Jedes Epos muß ein bestimmtes Volk schildern. Das Prinzip griechischen Geistes lernt man in lauterer Quelle aus Homer kennen. Zweierlei Art nationaler Wirklichkeit: positive spe...

17. Chapter 17

Goethe schreibt an Schiller am 28. Februar 1798: »Mein Gedicht scheint, wie ich aus diesen Nachrichten sehe, Voss nicht so wohlthätig als mir das seine. Ich bin mir noch recht g...