Category: Humour

Reisebilder und verschiedene Skizzen

Der Rigi kann per Eisenbahn, zu Pferde oder zu Fuß erstiegen werden, je nach Belieben des Reisenden. Ich und mein Freund warfen uns in Touristenanzüge und fuhren an einem herrlichen Morgen per Dampfboot den See hinauf. In Wäggis, einem Dorfe am Fuße des Berges, ¾ Stunden von L...

Chapters

1. Part 1

Der Rigi kann per Eisenbahn, zu Pferde oder zu Fuß erstiegen werden, je nach Belieben des Reisenden. Ich und mein Freund warfen uns in Touristenanzüge und fuhren an einem herrli...

2. Part 2

Man ging um 7½ zur Tafel, an der sich eine Menge Angehöriger der verschiedensten Nationalitäten zusammenfanden; doch ließen sich an den ungeheuer langen Tischen besser Kleider a...

3. Part 3

»Keine Amerikaner! Du meine Güte! Es wimmelt von ihnen! Ich halte mich meistens im großen Salon auf und mache Bekanntschaften, allerdings nicht mehr so viele wie im Anfang, weil...

4. Part 4

[2] Die Chronik dieses Bergriesen erzählt von vielen traurigen Katastrophen, denen Touristen zum Opfer gefallen. Die bekannteste ist der Absturz einer aus vier Engländern (der o...

5. Part 5

Dieser Tag wird mir ewig unvergeßlich sein, da wir an ihm unseren verlorenen Weg wieder fanden, und zwar auf höchst merkwürdige Weise: drittehalb Stunden hatten wir uns schon mü...

6. Part 6

»Wenn also der Graf Caylus die Gemälde der unsichtbaren Handlungen in unzertrennter Folge mit den sichtbaren fortlaufen läßt; wenn er in den Gemälden der vermischten Handlungen,...

7. Part 7

Mancher ausgezeichnete Gast war schon durch die Ehrengarde an seinen Platz geleitet worden, da erklangen noch einmal die drei Trompetenstöße und wieder fuhren die Rappiere aus d...

8. Part 8

Ihren Fleiß will ich durchaus nicht bestreiten: in der ganzen Welt arbeitet niemand so angestrengt als sie, nur ihre Hohlköpfigkeit habe ich an ihr auszusetzen. Betrachten wir s...

9. Part 9

Wir arbeiten am Sonntag nicht, weil es gegen Gottes Gebot ist, die Deutschen ebensowenig. Wir ruhen am Sonntag, weil das Gebot es befiehlt. Die Deutschen ruhen auch. Aber in der...

10. Part 10

Man betrachtet im allgemeinen diese Studentenduelle als reines Possenspiel: wohl wahr; faßt man aber ins Auge, daß es halbwüchsige Knaben sind, die dieselben ausfechten, und zwa...

11. Part 11

»Darf ich Sie bitten, den Dank meines Auftraggebers entgegenzunehmen?« Er wartete keine Antwort ab, sondern kehrte sich um und rief einem dicht hinter ihm stehenden Herrn zu: »L...

12. Part 12

»Bilfinger! Mir wird sterbensübel!« sagte mein Freund Dan, indem er sich wegwandte. Auch meinem Ohr that der abscheuliche Name furchtbar weh. Wir können uns viel eher an ein Ges...

13. Part 13

Aber hier wurden wir unterbrochen. Gegen zehn Uhr abends begegnete ich Schmidt von ungefähr, und er lud mich ein, mit ihm auf seinem Zimmer eine Zigarre zu rauchen und ein Glas...

14. Part 14

»Einerlei, wer er ist. Es ist die schlechteste Schrift, die ich je gesehen. Nun müssen Sie sich nicht einbilden, daß Sie uns was weiß machen können, weil wir Fremde sind. Wir si...

15. Part 15

Auf einer Fahrt hatte Kapitän ›Wirbelwind‹ einen Prediger an Bord, ohne zu wissen, daß es ein Geistlicher war, da die Passagierliste diese Thatsache nicht verriet. Er fand große...

16. Part 16

Der Führer beschreibt uns darauf in seiner schauerlichen Weise, die einem das Blut in den Adern gerinnen macht, wie er den kleinen Dampfer, ›die Nebeljungfrau‹, die gräßlichen S...

17. Part 17

Voll Hochgefühl weise ich auf unser Eisenbahnsystem hin, das uns am Leben läßt, obgleich es das Gegenteil thun könnte, da wir in seiner Gewalt sind. Es hat im letzten Jahre durc...

18. Part 18

»Was ihr braucht, meine Freunde, das ist Einheit. Seht auf Deutschland, auf Italien. Sie sind geeinigt. Einigkeit thut not. Dieselbe verteuert zwar das Leben; aber das ist gleic...

19. Part 19

»Er galt,« berichtet Stebbins, »für einen unverbesserlichen Raucher, und seine Pfeife, die er kaum je aus dem Munde nahm, verbreitete einen so schauderhaften Geruch, daß wir Dru...

20. Part 20

Meine Freunde indessen, und es kamen deren immer mehr, denn hinter jeder Gardine, hinter jedem Schrank steckte einer, hatten sich’s bequem gemacht, und schickten sich an, das Ba...

21. Part 21

Mark Twain liebt seine Häuslichkeit über alles und ist ein zärtlicher Gatte und Vater. Von seinen drei hübschen Töchtern ist Susie, die älteste, 1872 geboren, Clara 1874 und Jea...