DE Prosa

Indienfahrt

Das Buch ist im Jahre 1912 entstanden. Die erste Auflage erschien im Herbst 1916. Alle Rechte, besonders das der Übersetzung, vorbehalten. Copyright 1916 by Literarische Anstalt Rütten & Loening, Frankfurt a. M. Die Einbandzeichnung ist von Walter Tiemann. Druck der Spamersche...

Chapters

4. Chapter 4

Jener Knabe nun, den ich vor meinem Hause fand, bot mir seinen Affen zum Kauf an, ich erfuhr durch Panja sein Anerbieten und den nützlichen Zweck, der sich für jeden Garteninhab...

9. Chapter 9

Unter einer winzigen grünen Ampel, dicht an der Decke, erblickte ich ein rundes Tischchen mit unwahrscheinlich dünnen Beinen, und in einer mit roten und blauen Ornamenten ausgel...

8. Chapter 8

Dann unterschied ich nicht mehr alles, was sie sagten oder meinten, aber ich empfand, daß sie von versunkenen Reichen sprachen, deren Kulturstätten der Meersand seit undenkbaren...

10. Chapter 10

Oft allerdings begriffen wir einander gar nicht, denn Gong wußte in seiner Sucht, mir gleich zu sein, bald kein Maß mehr zu halten, und verstimmte mich zuweilen empfindlich durc...

11. Chapter 11

Als ich nach einer Weile die Blicke hob, nachdem wir die letzten Baumbestände durchschritten hatten, erschrak ich vor einer zackigen, flammend roten Lichtlinie, die den Himmel v...

6. Chapter 6

Panja lachte. »Ihr wißt in Tschirakal nicht mehr als die Frösche in euren Sümpfen«, sagte er geringschätzig. »Ich habe meine Seide nicht gestohlen. Der Kollektor von Mangalore w...

16. Chapter 16

»Vielleicht ein Affe«, meinte Panja. Man sah, er dachte an etwas anderes. »Gut,« brach er plötzlich eifrig los, »ich heirate, aber was dann? Es ist nicht verlockend, zu wissen,...

18. Chapter 18

Mangesche Rao hatte nach der Abendmahlzeit schweigend die selbstgerollte Zigarette durch die hohle Hand geraucht, und wir hätten uns gewiß in dieser Nacht, wie in so mancher and...

5. Chapter 5

»Das wäre für dich ein Grund, es zu tun«, sagte Huc, öffnete sein Maul ein wenig, so daß ich seine Zähne blinken sah, und es erschien mir plötzlich, als lauerte eine erschrecken...

13. Chapter 13

Und doch ergriff mich daneben der Taumel des Neuen, das mich erwartete, und ich weiß deutlich, daß mich damals schon eine Ahnung streifte, welcher Art meine Erlebnisse sein würd...

2. Chapter 2

Draußen wurde es von Viertelstunde zu Viertelstunde lauter und leidenschaftlicher; die Lebendigkeit des fremden Getiers teilte sich meinem Blut in aufreizender Art mit, und ich...

15. Chapter 15

Der Abstand, in dem wir uns voneinander befanden, der Tisch zwischen uns, die an die Wange gelegte Hand des Schreibers und meine streitsüchtige Haltung mögen den Beherrscher Süd...

1. Chapter 1

Das Buch ist im Jahre 1912 entstanden. Die erste Auflage erschien im Herbst 1916. Alle Rechte, besonders das der Übersetzung, vorbehalten. Copyright 1916 by Literarische Anstalt...

3. Chapter 3

Wir saßen in der Abenddämmerung bis tief in die Nacht hinein auf den schwarzen Uferfelsen, die in geraden, hohen Blöcken weit in die Meerflut hineindrangen. Oft mußten wir von e...

7. Chapter 7

Es war zu spät. Ich öffnete die Wunde, die nur in einem winzigen, schwarzumrandeten Pünktchen am Fuß bestand, aber das Blut floß nicht mehr rot und warm, sondern zersetzt und st...

12. Chapter 12

Die westliche der beiden steilen Felswände war bis zur Hälfte wie mit dunkelroter Farbe bemalt, gegenüber flimmerte das Mondlicht im Grünen. Ich stand, von diesem Bild gebannt,...

19. Chapter 19

»Ich möchte, daß diese Schriftstücke bei Ihnen gefunden werden«, sagte Mangesche Rao. Er sprach leise und vorgeneigt, aber ohne Eifer und ohne den Wunsch, mir seine Verfügung da...

14. Chapter 14

Panja zog mich zurück. Ich entsinne mich nicht, daß er mich jemals vorher berührt hat, und mehr diese Kühnheit als seine Absicht brachten mich zur einsichtvolleren Betrachtung d...

17. Chapter 17

Die Sonne trieb ihr buntes Spiel im ruhigen Raum, der Besuch saß im gedämpften Licht, und sein Anblick erfüllte mich mit der stolzen Freude des Gastgebers einem ungewöhnlichen F...