DE Prosa

Die Osternacht. Erste Abtheilung

Wer machte denn die Thür auf, Johannes? -- Johannes, hörst Du! schlafe nur nicht so fest. Es weht die Kinder kalt in ihren Bettchen an. Geh', mache sie zu! ich fürchte mich. Sieh', guckt es nicht dort mit funkelnden Augen herein? hat es nicht Hörner? --

Chapters

1. Part 1

Wer machte denn die Thür auf, Johannes? -- Johannes, hörst Du! schlafe nur nicht so fest. Es weht die Kinder kalt in ihren Bettchen an. Geh', mache sie zu! ich fürchte mich. Sie...

3. Part 3

Ich kenne keine _bessern_ Zeiten, als die _schlechten_. Was kein ohnmächtiger Fürst thun kann, das thun schlechte Zeiten mit Macht: Sie machen dem Volke die Augen auf! über sich...

7. Part 7

In der Nacht nun träumte ihr der Traum: Unser Herr-Gott sei gestorben. Engel, blaß wie der Tod, hatten es ausgerufen, mit Stimmen, die bebten vor Wehmuth. Thränen fielen wie Tha...

4. Part 4

So schnell war Christel das erste Mal nicht hinaufgeeilt, als dieß Mal. Sie dachte sich nur die Freude, die ihr Johannes haben würde, wenn er nach Hause käme. Als sie in die Stu...

5. Part 5

Das war seine ganze Verrücktheit und sein ganzes Unglück. Uebrigens war er glücklich, besonders wenn er des Sonntags Orgel spielen durfte, worauf der neue Schulmeister kein _Sch...

2. Part 2

Du willst mich munter reden, Du armer Schelm, sagte Johannes; aber es ist Dir selber nicht recht um das Herz, sonst würdest Du mich nicht trösten. Das hast Du nicht gewußt. Nun...

6. Part 6

Viele schwere Wintertage überwand nun Christel mit Hoffnung, Liebe und herzinniger Zufriedenheit. So nahte der März schon heran, und an einem heitern Nachmittage war Clementine,...

8. Part 8

Hätt' ich doch lieber nicht auf dem Thurme gelauten! bedauerte Paschalis. Ich komme in das Dorf nach meinem Kinde zum Prediger, dem ich sie anvertraut. Ein junges Weib sitzt da:...