DE Sachbuch

Leibnitz' Monadologie Deutsch mit einer Abhandlung über Leibnitz' und Herbart's Theorieen des wirklichen Geschehens

Schreibweise und Interpunktion des Originaltextes wurden übernommen. Die am Ende des Buches angeführten »Verbesserungen« wurden in den Text eingearbeitet. Weitere offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert; eine Liste der vorgenommenen Änderungen findet sich am Ende des Tex...

Chapters

3. Part 3

Da es aber unter Gottes Vorstellungen eine unendliche Menge möglicher Welten gibt, und doch nur eine einzige davon zur Wirklichkeit gelangen kann, so muß es zu Gottes Wahl einen...

7. Part 7

(59) So allgemein ausgedrückt, beweiset dieser Satz mehr, als =Leibnitz= will, und gegen ihn. Denn obgleich die gestoßene Kugel, auch nachdem der Stoß aufgehört hat, fortfährt,...

14. Part 14

So weit =Drobisch=. Was er unter der »Wirklichkeit der Beziehungen« verstehe, müssen wir gestehen, ist uns nicht klar geworden. Daß sie sich nicht auf =alle= Beziehungen erstrec...

2. Part 2

Indeß müssen die Monaden nothwendig auch Qualitäten an sich haben, sonst wären sie keine seienden Wesen (_êtres_; _entia_). Unterschieden sich die einfachen Wesen nicht durch ih...

19. Part 19

Die erwähnten Schwierigkeiten, die dem Raumbegriffe und der Erklärung des Unendlichen angehören, mögen einen Theil von jenen ausgemacht haben, die nicht nur =Leibnitz=, sondern...

5. Part 5

=Leibnitz=' eigenthümlicher Gang, der sich allmälig durch und an seinen Gegnern recht heranbildete, macht es hier nöthig, einzuhalten und einen tiefern Blick in sein System zu t...

6. Part 6

Der Idealismus der einzelnen Monas ist daher kein schlechthin freier, sondern ein durch ihr immanentes Mutationsgesetz bedingter, und besteht nur in der Unabhängigkeit von reale...

13. Part 13

Es ist einer der wichtigsten und folgereichsten Sätze des Systems, daß eine monadistische Metaphysik ohne den Begriff des Geschehens neben jenem des Seins nicht bestehen könne,...

18. Part 18

Wenden wir dies auf das Verhältniß zwischen den =zeitlichen= und =räumlichen= Bestimmungen der Dinge an. Beide verhalten sich zu einander wie Grund und Folge, so daß jene die Be...

10. Part 10

Damit scheint nun aber jede Möglichkeit der causalen Verbindung zwischen Realen abgeschnitten. =Leibnitz= faßte das Problem transitiver Wirksamkeit in seiner Weise sehr bestimmt...

15. Part 15

Allein dies ist nicht des Verf. Ansicht, der zwar ebenfalls eine ideale Welt von Gesetzen annimmt, nach welchen sich der Schein ordnet und zusammenfaltet, um den Schein der Subs...

17. Part 17

Da mit diesen beiden Sätzen das ganze frühere Raisonnement zu fallen scheint, so ist es nöthig, sie ausführlich zu prüfen. Was den erstern betrifft, der sich auf die Voraussetzu...

11. Part 11

Was folgt aus diesem allen? Dürfen wir nun, nachdem =Herbart= selbst gesteht, daß »jede Selbsterhaltung oder jedes wirkliche Geschehen, welches in einem Wesen vorgeht, wenn es s...

1. Part 1

Schreibweise und Interpunktion des Originaltextes wurden übernommen. Die am Ende des Buches angeführten »Verbesserungen« wurden in den Text eingearbeitet. Weitere offensichtlich...

16. Part 16

=Leibnitz= nahm den Begriff offenbar zu eng, denn nach seiner Erklärung könnten nur Wesen, welche Ausdehnung haben, also zusammengesetzt und folglich Körper sind, physisch auf e...

9. Part 9

Wenden wir diese Methode zunächst auf die Inhärenz an. An _A_ wird _a_ gesetzt: d. i. die Setzung des _A_ soll jene von _a_ enthalten. Allein _A_ ist ein Einfaches, kann kein Ma...

8. Part 8

(66) Daß der kühne Gedanke einer Universalwissenschaft in seinem Sinne unausführbar sei, fühlte =Leibnitz= gegen das Ende seiner vielgeschäftigen Laufbahn wohl selbst, nachdem e...

20. Part 20

Nicht in unserm eigenen Ich, denn sonst müßte dieses eine _causa sui_ enthalten. Der Begriff einer _causa sui_ aber, wie man ihn bisher immer verstanden und auch nicht anders ve...

4. Part 4

Auffallend ist es bei strenger Betrachtung dessen, was =Leibnitz= selbst über seine prästabilirte Harmonie lehrt, zu bemerken, wie er blos durch das Beiseiteliegenlassen eines G...

12. Part 12

In der That ist das der vornehmste Zweifel, den uns der Begriff der Selbsterhaltung, wie er von =Herbart= dargestellt wird, einzuflößen vermag. Wo in der Natur der Wesen kein re...

21. Part 21

Nachdem wir soviel erreicht, dies von einer einzigen einfachen Substanz, jener, welche unser eigenes (des Denkenden) Ich ausmacht, zu erweisen, erübrigt die Frage: ob diese Fähi...

22. Part 22

Von einer Prüfung =dieser= Art hat daher jeder neue Versuch, einen Theil unsres Gedankenschatzes zum deutlicheren Bewußtsein zu erheben, sein Urtheil, seine Bestätigung oder Ver...