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Deutsch-Ostafrika: Geographie und Geschichte der Colonie

Die Erkenntniß der Productions- und Consumtionsfähigkeit eines fremden Ländergebietes liefert die _Handelsstatistik_ und die _Geographie_. Die Handelsstatistik gewährt einen Ueberblick über die _zur Zeit_ vorhandenen natürlichen und industriellen Erzeugnisse und über die von d...

Chapters

1. Part 1

Die Erkenntniß der Productions- und Consumtionsfähigkeit eines fremden Ländergebietes liefert die _Handelsstatistik_ und die _Geographie_. Die Handelsstatistik gewährt einen Ueb...

2. Part 2

Man hatte nun 65000 Mark beisammen, und mit dieser geringen Summe gedachte Dr. Peters eine Colonie zu gründen. Das war freilich abenteuerlich genug und war es um so mehr, als we...

3. Part 3

Der heftigste und erste Einspruch war von der zunächst etablirten und organisirten Staatsmacht zu befürchten, von dem _Sultanat Sansibar_. Der Küstenstrich vom Tana bis zum Rovu...

4. Part 4

Alle Erwerbungen und Einrichtungen der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft hatten nur einen unvollkommenen Werth, solange der freie Zutritt zur Küste erschwert oder versperrt...

5. Part 5

Daß aber nicht die ganze Küste den Deutschen verloren ging, namentlich daß Bagamoyo als wichtigster Platz noch erhalten blieb, das ist der Anwesenheit und dem Eingreifen der _de...

6. Part 6

Januar |Trockenzeit| NO. | -- |} Februar | „ | „ | -- |} Die heißesten März 1. Hälfte| „ |Calmen|Sonne im |} Monate. | | | Zenith | 2. Hälfte| Regenzeit | „ | -- |} April | „ |...

7. Part 7

1. _Paradiesfeige_ (~Musa paradisiaca~; ~Plantains~ [engl.]; „~Ndisi~”). 4-10 m hoch. Wächst in Gruppen von 10-12 Stämmen. Ein staudenartiger Baum. Den Stamm krönen 3-4 m lange...

8. Part 8

Die Kokospalme gedeiht in reichlicher Menge in dem ganzen Küstengebiet, den Pangani aufwärts bis Maurui und im Thal des Mkomasi bis Masindi. Die bis in das höchste Gebirge verbr...

9. Part 9

Die Production kann bei der Ergiebigkeit des Bodens durch Vermehrung der Bevölkerung und durch geregelte intensive Arbeit gesteigert werden, und zwar namentlich in Bezug auf Rei...

10. Part 10

Den klimatischen Gesetzen folgend müssen sich die einzelnen Vegetationszonen bis zur Stein- und Schneegrenze hinauf gürtelartig um den ganzen Gebirgsstock legen. Die mehr der So...

11. Part 11

Mandara war zu den Zeiten Rebmann's ein Knabe, zur Zeit von der Decken's ein Jüngling, bei Thomson, Johnston und Dr. Hans Meyer ein Mann. Er hat immer Nutzen aus dem Besuch von...

12. Part 12

Ueberall, wo es hier Savannenland gibt, gibt es auch Heerden von Antilopen, Zebra und Giraffen; dazu gesellen sich in der Makata-Ebene Büffel und Wildschweine; in der Umgegend v...

13. Part 13

Nach der schwülen, durch verfaulende Vegetation mit Miasmen erfüllten Atmosphäre des Mukondogwa-Thales erfrischt in den ersten Stunden des Marsches die reine trockene Luft der _...

14. Part 14

Mit einigem Vorbehalt müssen die Temperaturangaben über das Plateau von Usaramo der Betrachtung unterzogen werden. Denn sie erstrecken sich auf einen verhältnißmäßig ungenügende...

15. Part 15

Um in östlicher Richtung von Mohale nach _Musondi_ am mittlern Gerengere zu gelangen, hat man vor _Kiroka_ einen dichtbewaldeten, steilzerklüfteten Engpaß zu überschreiten, dess...

16. Part 16

Das _Delta des Rufidschi_ ist mit Mangrovewaldungen dicht besetzt, die zum Schiffsbau vorzüglich geeignetes und in weite Ferne verschicktes Holz liefern; bei _Kisimiti_ erheben...

17. Part 17

[6] Die Suaheli nennen es: Kilima (Berg)-ndjaro (des bösen Geistes); die Wadschagga: Kibo und Kimawensi, zuweilen auch: Mangi = Herr; die Masai: Oldoinjo ebor = den sehr hohen w...