Category: Travel Writing

Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Dritter Teil Havelland

Auch diese neue Auflage des _dritten_ Bandes der Wanderungen hat eine Umgestaltung erfahren. Wie bei Band ~I~ und ~II~ ist alles dem Spezialtitel _Nicht_-Entsprechende fortgelassen und durch ausschließlich Havelländisches oder doch dem Flußgebiet der Havel Angehöriges ersetzt...

Chapters

11. Part 11

Ein Hirschgeweih über der Tür ließ uns nicht lange in Zweifel, wo wir die Försterei, für die wir einen Gruß mitbrachten, zu suchen hätten. Wir traten ein. Es war um die dritte S...

21. Part 21

Sakrow, als ich dies Filial erhielt, befand sich im Besitze des schwedischen Grafen Hordt; seine Gemahlin war eine Gräfin Wachtmeister. Gleich nach Empfang meiner Vokation schri...

34. Part 34

Aber mehr als das. Nicht bloß über das Gut war eine rettende Hand gekommen, ebenso über den _Erinnerungsschatz_, den das alte Herrenhaus umschloß. Vieles, das Meiste war zerstör...

33. Part 33

Für die absolut Ungläubigen reichte freilich auch _dieses_ Dokument nicht aus. Dieselben entnahmen aus dieser Pressoschen Kirchenbuch-Notiz weiter nichts, als die Beisetzung in...

29. Part 29

[38] Wie wenig der alte Nicolai mit all seinen Meriten imstande war, einer Erscheinung wie der des Rosenkreuzer-Ordens gerecht zu werden, geht aus seinen eigenen Aufzeichnungen...

31. Part 31

Die Mühlen stehen so steif und leblos da, als hätten sie sich nie im Klappertakte gedreht. Sonntags- und Mittagsstille vereinigen sich zu einem Bilde absoluter Ruhe, und wäre ni...

37. Part 37

Geltow war immer arm; dieser Charakter verblieb ihm durch alle Zeiten hin, und die schlichten Wände seiner Kirche, deren wir eben ansichtig werden, mahnen nur zu deutlich daran,...

20. Part 20

Sich in seinen Aufzeichnungen zurecht zu finden, ist nicht leicht, da er Zurückliegendes und Gegenwärtiges, Biographisches und Kritisch-Betrachtendes, Allgemeines und Persönlich...

26. Part 26

In den zahlreichen mehr oder weniger libellartigen Schriften jener Zeit, wie auch im Gedächtnis der Marquardter Dorfbewohner, von denen sie noch viele gekannt haben, lebt sie al...

10. Part 10

Das große _Havelländische_ Luch blieb in seinem Urzustand bis 1718, wo unter Friedrich Wilhelm I. die _Entwässerung_ begann. Vorstellungen vonseiten der zunächst Beteiligten, di...

12. Part 12

In Mitteldeutschland ist dieser Baum jetzt schon recht selten, obwohl es bekannt ist, daß er hier, wie in ganz Europa, noch vor einem halben Jahrtausend allgemein vorkam. Zu Cäs...

38. Part 38

Solche und ähnliche Betrachtungen mochten es sein, die vor etwa zwanzig Jahren einen ~Dr.~ Förstermann anspornten, der bedrängten Menschheit zu Hilfe zu eilen. Dem Plan folgte d...

30. Part 30

Nach wie vor wurde das Erntefest gefeiert; ein Jahrzehnt verging, ein zweites begann. Die Heiterkeit der Dörfler war dieselbe geblieben, auch ihre Unbefangenheit im Verkehr mit...

13. Part 13

In der Mitte des Bildes erkennen wir das kurfürstliche Paar, angetan mit allen Abzeichen seiner Würde. Luise Henriette als _Dido_. Hinter dem Kurfürsten, den Speer in der Hand,...

23. Part 23

... Sie fragen in Ihrem Buche ‚Wer war Rösel?‘ Diese Frage war mir wieder einmal ein rechter Beweis für die Vergänglichkeit alles Irdischen. Denn zu meiner Zeit war Rösel eine b...

32. Part 32

„Ich weiß es nicht. Ich kann nur sagen, was sich die Leute hier erzählen. Sie sagen, es sei der Oberst von Weiler, der um 1680 Falkenrehde besaß. Sie sagen, daß er Unterschleife...

17. Part 17

Durch ein halbes Jahrhundert hin waren die Plätze wie verfehmt. Marmorpalais, Belvedere, Marquardt, das Eckardtsteinsche Haus, auch andere noch; man mied sie, man nannte sie kau...

27. Part 27

Wie im zwölften Jahrhundert alles nach dem heiligen Grabe, im sechzehnten nach Wittenberg oder nach der neuen Welt drängte, so im achtzehnten Jahrhundert nach _Geheimbündelei_....

14. Part 14

So war das Verhältnis zwischen den beiden Brüdern, als die schweren Tage, die dem Unglückstage von Kollin folgten, diesem schönen Einvernehmen plötzlich ein Ziel setzten. Prinz...

24. Part 24

In der zweiten Anekdote spielt Rösel seinerseits die Hauptrolle. Er saß in Sanssouci mit bei Tisch und Friedrich Wilhelm IV. stieß aus Versehen ein Glas Portwein um. „Was sagen...

9. Part 9

1345 tauchte der sogenannte „falsche Waldemar“ auf; wir lassen dahingestellt sein, ob er der falsche oder der echte war. Sein Anhang mehrte sich, aber die größere Macht stand zu...

36. Part 36

Die etwas unregelmäßig über einen Hügelrücken sich hinziehende Dorfstraße folgt im wesentlichen dem Schwielow-Ufer; zwischen Dorf und See aber ist ein ziemlich breites, schräg a...

8. Part 8

Endlich führet das Scepter, der der Letzte seines Stammes sein wird, Israel wagt eine unnennbare, nur durch den Tod zu sühnende That, Und der Hirt empfängt die Heerde, Deutschla...

35. Part 35

Vor mir, am Staket, hielt eine _ernste_ Landpartie. Zwei Herren, Fünfziger, mit großen melierten Backenbärten, Lebemänner aus der Schicht der allerneusten Torf- und Ziegel-Arist...

25. Part 25

Eine runde Gruft wurde gegraben, etwa von Tiefe und Durchmesser eines Wohnzimmers, und die Maurer arbeiteten emsig, um dem großen Raum eine massive Wandung zu geben. Als der vie...

22. Part 22

20. November. In der Berlinischen Zeitung hieß es heute: Seine Königliche Majestät haben den einzigen Sohn des verstorbenen Geheimen Legationsrat und Gesandten am dänischen Hofe...

7. Part 7

Einem reichen Schmuck an Bildwerken, an Erinnerungszeichen aller Art, begegnete der Besucher, wenn er vom Mittelpunkt der Kirche aus in das Längsschiff und die Seitengänge desse...

16. Part 16

Eins dieser Becken, unmittelbar nördlich von Spandau, ist die „Malche“, die so ziemlich den ganzen Raum zwischen dem Eiswerder und der Zitadelle füllt. Eine prächtige Breite, di...

40. Part 40

Es ist jetzt fünf Uhr. Der Dampfer legt an; die Entfrachtung nimmt ihren Anfang. Über das Laufbrett hin, auf und zurück, in immer schnellerem Tempo, bewegen sich die Bootsleute,...

5. Part 5

Abt _Sibold_ und seine Mönche gingen oft über Land, um in den umliegenden Dörfern zu predigen und die wendischen Fischerleute, die zäh und störrisch an ihren alten Götzen festhi...

3. Part 3

Stadt und Tempel von Rethra schildert Thietmar nun weiter: „Rethra liegt im Gau der Redarier, ein Ort von dreieckiger Gestalt, den von allen Seiten ein großer, von den Eingebore...

2. Part 2

Soviel in kurzen Zügen von der Geschichte des Wendenlandes zwischen Elbe und Oder. Wir wenden uns jetzt einer mehr kulturhistorischen Untersuchung zu und stellen zusammen, was w...

15. Part 15

Wir haben inzwischen die Ahorn- und Ulmenallee durchschritten und stehen nunmehr, rechts einbiegend, unmittelbar vor dem alten Schloß. Die räumlichen Verhältnisse sind so klein...

18. Part 18

[24] Der Prozeß lief im wesentlichen auf bloße Schikanen hinaus und kann einem keine besonders hohe Meinung von der Rechtspflege jener Epoche beibringen. Der Beklagte sollte ein...

19. Part 19

Die Havelufer links und rechts des Flusses weisen strichweise einen guten Lehmboden (im Wendischen: _Glin_, der Lehm) auf, weshalb wir in allen hier in Betracht kommenden Landes...

28. Part 28

So viel über Schrepfer, in dem sich die Lug- und Trug-Geheimbündelei, die ideenlose und karikierte Entartung des Ordenswesens verkörperte. Wir haben in den kurzen Lebensabriß, d...

6. Part 6

Abt _Heinrich_ erwiderte auf alle Anklagepunkte in würdiger Weise, alle seine Aussagen urkundlich belegend. Er wies aus den Schenkungsurkunden und verbrieften Gerechtsamen des K...

4. Part 4

Die Frage drängt sich auf, was diesem Orden zu so rapidem Wachstum verhalf und ihm, zwei Jahrhunderte lang, in allen Ländern und an allen Höfen ein alles überstrahlendes Ansehen...

39. Part 39

Dieser letzte Umbau, und wir treten damit in die Gegenwart ein, hat die Kirche erweitert, gelichtet, geschmückt; jene Königliche Munifizenz Friedrich Wilhelms IV., die hier über...

1. Part 1

Auch diese neue Auflage des _dritten_ Bandes der Wanderungen hat eine Umgestaltung erfahren. Wie bei Band ~I~ und ~II~ ist alles dem Spezialtitel _Nicht_-Entsprechende fortgelas...

41. Part 41

[43] Es ist oft gesagt worden, daß der Stadt Berlin das _Material_ zu raschem Emporblühen beinah unmittelbar vor die Tore gelegt worden sei. Das ist richtig. Da sind Feldsteinbl...