The German Classics from the Fourth to the Nineteenth Century, Vol. 1 (of 2)
Part 2
=Reformation und Renaissance= 486 Martin Luther 486 1. Neues Testament 486 2. Die Briefe ‘Vom Dolmetschen’ 488 3. Die Predigt ‘Das man Kinder zur Schulen halten solle’ 490 4-5. Lieder 492, 493 6. Schertzschrifft D. M. L. an seine Tischgesellen 493 7. Aus wider Hans Worst 495 Ulrich von Hutten 497 1. Ain new Lied 497 2. Die Vorrede zu den Gesprächbüchlein vom Jahre 1521 499 Niclas Manuel 500 Bartholomäus Ringwald 504 Friedrich Dedekind 507 Grobianus 507 Johann Fischart 509 1. Ernstliche Ermanung an die lieben Teutschen 509 2. Aus dem Glückhaften Schiff 512 3. Anmahnung zu Christlicher Kinderzucht 516 Burkard Waldis 521 Fabel vom Reichen und Armen Mann 521 Georg Rollenhagen 526 Froschmeuseler 526 Ægidius Tschudi 530 Sebastian Franck 533 1. Aus der Vorrede zur Germania 533 2. Kleine Vöglin, Kleine Nestlin 536 3. Sprichwörter 537 Johannes Pauli 538 Jörg Wickram 539 Rollwagenbüchlein 539 Doctor Faust 540 Thomas Naogeorg 545 Johannes Chryseus 548 Thiebold Gart 550 Hans Sachs 552 1. Warumb betrübstu Dich 552 2. Lands Knecht Spiegel 554 3. Aus die Wittembergisch Nachtigall 559 4. Fabel 562 5. Die ungleichen Kinder Evæ 566 Nicodemus Frischlin 569 Wolfhart Spangenberg 572 Die Englischen Comödianten 574 Johann Valentin Andreä 577 1. An den Grübler 578 2. Ein Gespräch Christi 578 Johann Arndt 580 1. Danklied 580 2. Von der Krafft des Gebets 581 Jacob Böhme 586 Aus dem Mysterium Magnum 586 Georg Rudolf Weckherlin 589 1. Der Tod des Königs von Schweden 589 2. An Herren Martin Opitzen 590 3. Ode 590 Martin Opitz 592 1. Prosodia Germanica 593 2. Gesang zur Andacht 594 3. Auff Leyd kompt Freud 595 4. Ich empfinde fast ein Grauen 596 Simon Dach 597 1. Perstet amicitiæ semper venerabile fædus 597 2. Tod der Frommen 598 3. Trewe Lieb’ ist jederzeit zu Gehorsamen bereit 599 4. Schöner Himmelssaal 601 Paul Fleming 602 1. Geistliches Lied 603 2. Nach des VI. Psalmens Weise 603 3. Herrn Pauli Flemingi Grabschrift 604 Georg Philipp Harsdörfer 605 1. Der Wald 605 2. Abbildung des zweispitzigen Parnassus 606 Johannes Rist 607 1. Schrecken der Ewigkeit 607 2. Daphnis bekümmerte Liebes-Gedancken 609 Andreas Gryphius 611 1. Thränen des Vaterlandes 611 2. Dominus de me cogitat 612 3. Es ist Alles eitel 612 4. Morgen-Sonnet 613 5. Cardenio und Celinde 613 6. Vanitas 615 7. Carolus Stuardus 618
=Die Anfänge der modernen Literatur= 627 Friedrich Spee 627 Trutz Nachtigall 627 Johann Scheffler, gen. Angelus Silesius 629 1. Lied 629 2. Aus dem Cherubinischen Wandersmann 631 Pater Martin von Cochem 635 Leben Christi 635 Abraham a Sancta Clara 637 Paul Gerhardt 640 1. Wach auf, mein Herz 640 2. Nun ruhen alle Wälder 641 3. Befiehl dem Herrn deine Wege 642 4. An das Angesicht des Herrn Jesu 643 Christian Scriver 645 1. Aus dem Seelenschatz 645 2. Gleichniss vom Schäffer 647 Joachim Neander 647 Gottfried Arnold 648 Graf von Zinzendorf 649 B. H. Brockes 650 Irdisches Vergnügen in Gott 650 Leibniz 651 Hofmannswaldau 655 Lohenstein 657 H. M. Moscherosch 660 Lauremberg 662 Schertzgedichte 662 Joachim Rachel 665 Friedrich von Logau 669 1. Von meinen Reimen 670 2. An mein Väterlich Gut 670 3. Vom Opitio 671 4. Hoffnung 671 5. Das höchste Gut 672 6. Welt-Gunst 672 7. Das beste der Welt 672 8. Lebens-Satzung 672 9. Bittre Liebe 673 10. Freundschafft mitt Gott 673 11. Wiedervergeltung 673 12. Fremde Tracht 673 13. Der deutsche Friede 673 14. Die deutsche Sprache 674 Christian Weise 674 Freiherr von Canitz 676 Christian Wernicke 679 1. Beschaffenheit der Überschriffte 679 2. Helden-Gedichte 679 3. Auff einen Exemplarischen Thum-Herrn 679 4. Cornelius Tacitus 679 5. Auff den Triumvirat 680 6. Auff die Mässigkeit 680 7. Der Lorber-Baum 680 8. Allmosen 680 9. Über gewisse Gedichte 681 J. C. Günther 681 1. Bussgedanken 681 2. Studentenlied 685 Gottsched 687 1. Cato 687 2. Der Hanswurst 690 A. von Haller 691 1. Trauer-Ode 691 2. Aus den Alpen 695 Friedrich von Hagedorn 697 1. Der May 697 2. Das Hühnchen 698 3. Johann 698 C. L. Liscow 702 Christoph von Grimmelshausen 707 Simplicius Simplicissimus 707 Christian Reuter 709 Schelmuffsky 709
GERMAN CLASSICS.
1. GOTHISCH.
_AUS ULFILAS BIBELÜBERSETZUNG._
[_Scherer D._ p. 31, _E._ p. 28.][1]
Vulfila oder Ulfilas geb. 311 A.D. als Sohn christlicher Eltern, die kappadocischer Herkunft waren. Im Jahr 341 zum Bischof der arianischen Gothen geweiht; 348 von Athanarich vertrieben und mit seinen westgothischen Glaubensgenossen von Kaiser Constantius in Mösien aufgenommen. Er starb 381 in Constantinopel, wo er sich gerade aufhielt, um die Lehre des Arius zu vertheidigen. Er schrieb und predigte in griechischer, lateinischer und gothischer Sprache. Er übersetzte aus einem griechischen Originale die ganze Bibel, angeblich mit Ausnahme der Bücher der Könige, und hatte dabei Mitarbeiter. Sieh G. Waitz ‘Über das Leben und die Lehre des Ulfilas’ (Hannover, 1840); W. Bessell ‘Über das Leben des Ulfilas und die Bekehrung der Gothen zum Christentum’ (Göttingen, 1860); v. Gabelentz und Löbe ‘Ulfilas. Veteris et novi testamenti versionis gothicæ fragmenta quæ supersunt’ (3 Bde. Leipzig, 1836-1846); E. Bernhardt ‘Vulfila oder die Gotische Bibel’ (Halle, 1875).
MATTHÆUS VI, 9.
Atta unsar, thu in himinam, veihnai namo thein. _Vater unser du in Himmeln, geweihet sei Name dein._
Qimai thiudinassus theins. _komme Reich dein._
Vairthai vilja theins, sve in himina jah ana airthai. 5 _Werde Wille dein, wie im Himmel, auch auf Erden._
Hlaif unsarana thana sinteinan gif uns himma daga. _Brot unser das tägliche gieb uns am heutigen Tag._
Jah aflet uns thatei skulans sijaima, svasve jah veis afletam _Und ablass uns das schuldig wir seien, so wie auch wir ablassen
thaim skulam unsaraim. diesen Schuldnern unseren._
Jah ni briggais uns in fraistubnjai, _Und nicht bringe uns in Versuchung,_
Ak lausei uns af thamma ubilin, _Sondern löse uns von dem Uebel,_ 10
Unte theina ist thiudangardi jah mahts jah vulthus in aivins. _Denn dein ist Reich und Macht und Ruhm in Zeiten._
MATTHÆUS VIII, 34.
Jah sai alla so baurgs usiddja vithra Jesu. Jah gasaihvandans ina bedun ei uslith hindar markos ize. Jah atsteigands in skip ufarlaith jah qam in seinai baurg. Thanuh atberun du imma uslithan ana ligra ligandan; jah gasaihvands Jesus galaubein ize qath du thamma uslithin: thrafstei thuk, barnilo, afletanda thus fravaurhteis theinos. Tharuh sumai thize bokarje qethun in sis silbam: sa vajamereith. Jah vitands Jesus thos mitonins ize qath: {20} duhve jus mitoth ubila in hairtam izvaraim? hvathar ist raihtis azetizo qithan: afletanda thus fravaurhteis, thau qithan: urreis jah gagg? Aththan ei viteith thatei valdufni habaith sa sunus mans ana airthai afletan fravaurhtins, thanuh qath du thamma uslithin: urreisands nim thana ligr theinana jah gagg in gard theinana. Jah urreisands galaith in gard seinana. Gasaihvandeins than manageins ohtedun sildaleikjandans jah mikilidedun Guth thana gibandan valdufni svaleikata mannam.
Καὶ ἰδοὺ πᾶσα ἡ πόλις ἐξῆλθεν εἰς συνάντησιν τῷ Ἰησοῦ. καὶ ἰδόντες αὐτὸν παρεκάλεσαν ὅπως μεταβῇ ἀπὸ τῶν ὁρίων αὐτῶν. Καὶ ἐμβὰς εἰς {30} τὸ πλοῖον διεπέρασε καὶ ἦλθεν εἰς τὴν ἰδίαν πόλιν. Καὶ ἰδοὺ προσέφερον αὐτῷ παραλυτικὸν ἐπὶ κλίνης βεβλημένον· καὶ ἰδὼν ὁ Ἰησοῦς τὲν πίστιν αὐτῶν εἶπε τῷ παραλστικῷ Θάρσει, τέκνον, ἀφέωνταί σοι αἱ ἁμαρτίαι σου. καὶ ἰδού τινες τῶν γραμματέων εἶπον ἐν ἑαυτοῖς Οὗτος βλασφημεῖ. καὶ ἰδὼν ὁ Ἰησοῦς τὰς ἐνθυμήσεις αὐτῶν εἶπεν Ἵνα τί ὑμεῖς ἐνθυμεῖσθε πονηρὰ ἐν ταῖς καρδίαις ὑμῶν; τί γάρ ἐστιν εὐκοπώτερον, εἰπεῖν Ἀφέονταί σοι αἱ ἁμαρτίαι, ἢ εἰπεῖν Ἔγειρε καὶ περιπάτει; ἵνα δὲ εἰδῆτε ὅτι ἐξουσίαν ἔχει ὁ υἱὸς τοῦ ἀνθρώπου ἐπὶ τῆς γῆς ἀφιέναι ἁμαρτίας, τότε λέγει τῷ παραλυτικῷ Ἐγερθεὶς ἆρόν σου τὴν κλίνην καὶ ὕπαγε εἰς τὸν οἶκόν σου. Καὶ ἐγερθεὶς ἀπῆλθεν εἰς τὸν οἶκον αὑτοῦ. ἰδότες δὲ οἱ ὄχλοι ἐφοβήθησαν καὶ ἐδόξασαν τὸν θεὸν τὸν δόντα ἐξουσίαν τοιαύτην τοῖς ἀνθρώποις.
Fußnote:
[1] D. refers to the German text (third ed. 1885) of Professor Scherer’s History of German Literature; E. to the English translation of it.
2. RESTE DER ÄLTESTEN DICHTUNG.
_ALTHOCHDEUTSCH._
DAS WESSOBRUNNER GEBET.
[_Scherer D._ p. 12, _E._ p. 10.]
Alliterirendes Gebet aus einer Handschrift des ehemaligen Klosters Wessobrunn in Oberbaiern. Herausgegeben in Müllenhoff und Scherer’s Denkmälern deutscher Poesie und Prosa Nr. 1. (2. Aufl. Berlin 1873.)
Dat gafregin ih mit firahim ‖ firiuuizzo meista, dat ero ni uuas noh ûfhimil; ni suigli sterro nohhein ‖ noh sunna ni liuhta, 10 noh mâno noh der mâreo sêu.
Dô dâr niuuiht ni uuas ‖ enteo ni uuenteo, enti dô uuas der eino ‖ almahtîco cot, manno miltisto, ‖ enti manake mit inan cootlîhhe geistâ. ‖ enti cot heilac...
Cot almahtîco, ‖ dû himil enti erda gauuorahtôs, enti dû mannun ‖ sô manac coot forgâpi, forgip mir in dîno ganâdâ ‖ rehta galaupa, enti côtan uuilleon, uuîstôm enti spâhida enti craft, tiuflun za uuidarstantanne, ‖ enti arc za piuuîsanne, enti dînan uuilleon ‖ za gauurchanne.
_Das erfuhr ich unter den Menschen ‖ als der Wunder grösstes, Dass Erde nicht war noch Himmel darüber, Noch irgend ein glänzender Stern ‖ noch Sonne leuchtete Noch Mond noch die herrliche See._
_Als da nichts war ‖ von Enden noch Wenden, 20 Da war der eine ‖ allmächtige Gott, Der Männer mildester, ‖ und manche mit ihm Gütige Geister. ‖ und heiliger Gott..._
_Allmächtiger Gott, ‖ der du Himmel und Erde schufest, Und der du den Menschen ‖ so manches Gut gegeben hast, Gib mir 10 An deine Gnade ‖ rechten Glauben, Und guten Willen, ‖ Weisheit und Klugheit und Kraft, Den Teufeln zu widerstehn und Arg abzuweisen Und deinen Willen ‖ zu vollbringen._
Der erste Theil lautet genau nach der Handschrift:
De poeta. Dat * fregin ih mit firahim firi uuizomeista. ‖ Dat ero ni uuas. ‖ noh ufhimil. ‖ nohpaum noh peregniuuas. ‖ ninohheinig 20 noh sunna nistein. ‖ nohmano niliuhta. ‖ noh der maręoseo.
_LIEBESGRUSS._
[_Scherer D._ p. 14, _E._ p. 12.]
Aus den Münchener Bruchstücken des Ruodlieb herausgegeben in den Denkmälern Nr. 28.
Dic sodes illi nunc de me corde fideli Tantundem liebes, veniat quantum modo loubes, Et volucrum wunna quot sint, tot dic sibi minna; Graminis et florum quantum sit, dic et honorum.
_Geselle, sag’ ihm nun ‖ von mir aus treuem Herzen So viel Liebes als ‖ Laub jetzt hervorspriesst, So viel Vögelwonnen ‖ so viel Minne, So viel Gräser und Blumen ‖ so viel Ehren._ 30
_MERSEBURGER ZAUBERSPRÜCHE._
[_Scherer D._ p. 15, _E._ p, 13.]
Aus einer Handschrift der Bibliothek des Domcapitels zu Merseburg herausgegeben in den Denkmälern Nr. 4.
1.
Phol ende Uuodan ‖ vuorun zi holza. dû uuart demo Balderes volon ‖ sîn vuoz birenkit. thû biguolen Sinthgunt, ‖ Sunna erâ suister, thû biguolen Volla, ‖ Frija erâ suister: thû biguolen Uuodan, ‖ sô hê uuola conda, sôse bênrenkî, ‖ sôse bluotrenkî, sôse lidirenkî: bên zi bêna, ‖ bluot zi bluoda, lid zi geliden, ‖ sôse gelîmida sîn.
_Phol und Wodan ‖ ritten zu Holze (Walde). 10 Da ward dem Fohlen Balders ‖ sein Fuss verrenkt. Da besprach ihn Sindgund ‖ und Sunna, ihre Schwester, Da besprach ihn Volla ‖ und Frija, ihre Schwester: Da besprach ihn Wodan, ‖ der es wohl konnte, Die Beinverrenkung ‖ wie die Blutverrenkung Und die Gliedverrenkung: Bein zu Beine, ‖ Blut zu Blute, Glied zu Gliedern, ‖ als wenn sie geleimt wären._
2.
Eiris sâzun idisî, ‖ sâzun hera duoder. suma hapt heptidun, ‖ suma heri lezidun, 20 suma clûbôdun ‖ umbi * cuniouuidi: insprinc haptbandun, ‖ invar vîgandun!
_Ehedem setzten sich göttliche Frauen, ‖ setzten sich dorthin. Die einen hefteten Haft, ‖ andere hemmten das Heer, Noch andere klaubten ‖ auf die Fesseln: Entspringe den Banden, ‖ entlaufe den Feinden!_
3. HELDENSANG.
_DAS HILDEBRANDSLIED._
[_Scherer D._ p. 28, _E._ p. 25.]
Fragmentarisches Gedicht aus einer Handschrift zu Cassel. Zu Ende des achten oder Anfang des neunten Jahrhunderts wahrscheinlich in Fulda aufgezeichnet. Die Sprache ist mit niederdeutschen Formen gemischt. Das Versmass besteht in der alliterierenden epischen Langzeile. Herausgegeben in den Denkmälern Nr. 2.
Ik gihôrta dhat seggen, dhat sih urhêttun ‖ ênôn muotin Hiltibraht joh Hadhubrant ‖ untar herjun tuêm. sunufatarungôs ‖ iro saro rihtun, garutun se iro gûdhhamun, ‖ gurtun sih suert ana, helidôs, ubar hringa, ‖ dô sie ti dero hiltju ritun. Hiltibraht gimahalta: ‖ er uuas hêrôro man, ferahes frôtôro: ‖ er frâgên gistuont, fôhêm uuortum, ‖ huer sîn fater wâri fireo in folche, 10 ‘eddo huelîhhes cnuosles dû sîs. ibu dû mî ênan sagês, ‖ ik mî dê ôdre uuêt, chind, in chunincrîche: ‖ chûd ist mî al irmindeot.’ Hadubraht gimahalta, ‖ Hiltibrantes sunu, ‘dat sagêtun mî ‖ ûsere liuti, alte joh frôte, ‖ dea êr hina wârun, dat Hiltibrant hêtti ‖ mîn fater: ih heittu Hadubrant.’ * * * ‘forn er ôstar giuueit ‖ (flôh er Ôtachres nîd) hina mit Theotrîhhe, ‖ enti sînero degano filu. er furlêt in lante ‖ luttila sitten prût in bûre, ‖ barn unwahsan, arbeo laosa: ‖ er rêt ôstar hina. er was Ôtachre ‖ ummett irri, 10 degano denchisto ‖ * * * sîd Dêtrîhhe ‖ darba gistuontun fateres mînes. ‖ dat unas sô friuntlaos man: eo folches at ente: ‖ imo uuas eo fehta ti leop: chûd was er managêm ‖ chônnêm mannum. [ni wânju ih iu lîb habbe.’] ‘wêttû irmingot ‖ obana fona hevane, dat dû neo dana halt ‖ dinc ni gileitôs mit sus sippan man ‖ . . . . . . . . . want er dô ar arme ‖ wuntane bouga, cheisuringu gitân, ‖ so imo sê der chuning gap, Hûneo truhtîn: ‖ ‘dat ih dir it nû bi huldî gibu.’ Hadubraht gimâlta, ‖ Hiltibrantes sunu, ‘mit gêru scal ‖ man geba infâhan, ort widar orte. ‖ dû bist dir, altêr Hûn, ummet spâhêr, ‖ spenis mih ........ mit dînêm uuortun, wili mih ‖ dînu speru werpan. 10 pist alsô gialtêt man, ‖ sô dû êwîn inwit fuortôs. dat sagêtun mî ‖ sêolîdante westar ubar wentilsêu, ‖ dat inan wîc furnam: tôt ist Hiltibrant, ‖ Heribrantes suno.’ Hiltibraht gimahalta, ‖ Heribrantes suno, ‘wela gisihu ih * in dînêm hrustim, dat dû habês hême ‖ hêrron gôtan, dat dû noh bi desemo rîche ‖ reccheo ni wurti.’ * * * ‘welaga nû, waltant ‖ got, wêwurt skihit. ih wallôta sumaro ‖ enti wintro sehstic, dâr man mih eo scerita ‖ in folc sceotantero, sô man mir at burc ênîgeru ‖ banun ni gifasta: nû scal mih suâsat ‖ chind suertu hauwan, bretôn sînu billju, ‖ eddo ih imo ti banin werdan. doh maht dû nu aodlîhho, ‖ ibu dir dîn ellen tauc, in sus hêremo man ‖ hrustî giwinnan, rauba birahanen, ‖ ibu dû dâr ênîc reht habês. 10 der sî doh nû argôsto ‖ ôstarliuto, der dir nû wîges warne, ‖ nû dih es sô wel lustit, gûdea gimeinûn. ‖ niuse dê môttî, huerdar sih hiutu ‖ dero hregilo hruomen muotti, erdo desero brunnôno ‖ bêdero uualtan.’ dô lêttun se êrist ‖ askim scrîtan, scarpên scûrim: ‖ dat in dêm sciltim stônt. dô stôpun ti samane * staim bort chludun, heuwun harmlîcco ‖ huîtte scilti, unti im iro lintûn ‖ luttilo wurtun, giwigan miti wâmbnum ..... * * *