Category: Essays, Letters & Speeches

Schen: Studien aus einer chinesischen Weltstadt

Der vorliegende Text wurde anhand der 1913 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert; ungewöhnliche und altertümliche Ausdrücke bleiben gegenüber dem Original unverändert. Rechtschreibvari...

Chapters

1. Part 1

Der vorliegende Text wurde anhand der 1913 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert; un...

2. Part 2

Gestossen und geschoben kommen wir allmählich in dem Gewühl vorwärts. Der Weg vom deutschen Postamt bis zur Stelle, wo der Szemalu von der Kiang-nan Road gekreuzt wird, kann man...

3. Part 3

Nun müssen wir wieder in das Strassengewühl. Es stürmt so viel Neues, Revolutionäres auf die Augen ein, dass man kaum weiss, was man zu zuerst als besonders bezeichnend herausgr...

4. Part 4

Chinesische Schauspieler gehörten bis vor Jahresfrist ebenso wie die Barbiere zu den wenig geachteten Volksklassen. Die Verachtung ging unter der Mandschudynastie noch so weit,...

5. Part 5

Wie aus der gedrängten Inhaltsangabe hervorgeht, ist es eine Darstellung der Ereignisse wie sie sich im Wesentlichen in den Monaten Oktober und November in den Wu Han-Städten ab...

6. Part 6

Der Garten Li hsüan. Ich weiss nicht, wo der Garten liegt, kann mir aber genau vorstellen, wie es dort aussieht. Wenn man hineinblickt, sieht man eine in Miniatur zusammengepres...

7. Part 7

Abend in der Foochow Road, der Strasse der chinesischen Lebewelt. Ueberall elektrischer Lichterglanz und eine sommerlich gekleidete Menge. Zwei ausländische Gestalten sind im Ge...

8. Part 8

Vor fünfzehn Jahren lebte ich in dem Fischerdorf Kiang wan, jenem Ort zwischen Schanghai und Wusung, wo vor einem Jahr der Ausländer in dem grossen Schmetterling durch die Luft...

9. Part 9

Ja, die neue Zeit, die tritt Einem hier überall entgegen. Manchmal überkommt mich das Gefühl, ihr entfliehen zu müssen; der Wunsch, irgend ein ruhiges Plätzchen aufzusuchen, woh...

10. Part 10

Eines Abends besuchte ich mit ihm das Teehaus Scheng Ping im vierten Pferdeweg. Die Treppe war so dicht mit Menschen überfüllt, dass sie sich beim Auf- und Abgehen mit den Achse...

11. Part 11

Beim Singen klopften wir mit den Essstäbchen taktschlagend auf den Tisch. Da kam ein Bote unseres Kommandeurs und befahl uns, uns für den Ausmarsch bereit zu machen. Wir gingen...

12. Part 12

Die paar tausend Westländer, die die Ufer des Huangpu und die grünen Baumränder des Stadtgürtels bevölkern, sind mitten unter den Hunderttausenden von Chinesen die Fiebererreger...

13. Part 13

Langsam fährt unser Boot stromauf. Das Hangchouer Schiff mit seinem stattlichen Anhängsel ist schon ausser Sicht. Am englischen Stationär vorbei, passieren wir zwei weissgelbe r...