Part 26
_Rad. sarsaparillae_ Verakruz super. extra -- extra prima -- prima courant -- depurat.
_Rad. rhei_, großstückig flach -- rund -- mittelstückig -- kleinstückig -- ¹⁄₁ mundiert -- ¾ mundiert -- ½ mund. In England: flat, round -- high dried, sun dried.
_Ricinusöl_, erste Pressung -- zweite Pressung.
_Fol. sennae_ Tinnevelly grün groß 0000 -- grün mittel 000 -- grün mittel 00 -- grün mittel 0 -- grünlich 1 -- grünlich 2 -- grünlich 3.
_Benzoë Palembang_, extraf. glasig naturell -- ffein glasig naturell -- fein glasig naturell -- gut glasig, naturell.
_Benzoë Siam_, große lose Mandeln AA -- geflossene Granen E -- geblockte Granen hell E** -- geblockte Granen hell E***.
_Benzoë Sumatra_, extrafein A -- extrafein B -- fein mandoliert 0000 -- fein mandoliert 000 -- gut mandoliert 00 -- gute Mittelqualität 0 -- Mittelqualität 1.
Auch diese Bezeichnungen wechseln. Sie könnten in einigen Fällen ebensogut durch Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3 usw. ersetzt werden. Immerhin dienen einige doch zu näherer Charakterisierung.
Welch merkwürdige Verhältnisse bisweilen den Drogenhandel beeinflussen, zeigen folgende Beispiele, die ~Holmes~ mitteilte, der (Pharm. Journ. 1900 March 17, p. 278) einige interessante Mitteilungen über die Handelsverhältnisse gewisser vegetabilischer Arzneimittel machte, die zu einer zeitweisen bedeutenden Knappheit derselben führen.
«Ein merkwürdiges Beispiel bot 1900 _Pilocarpus Jaborandi_, von der es schwer hielt, in ganz London einen Zentner Blätter aufzutreiben, während Blätter von Rio Janeiro-_Jaborandi_ (_Pilocarpus Selloanus_) und Maranham-_Jaborandi_ (_P. microphyllus_) reichlicher zu haben waren. Der Grund dafür lag darin, daß die niedrige Preisnotierung für die nicht offizinellen Sorten, von denen die letztgenannte trotz des geringeren Gehaltes an Pilocarpin doch dem Fabrikanten günstigere Chancen darbietet als die echte Pernambuco-_Jaborandi_, den Handel in letzteren lähmte und schließlich den Verkauf zu einem Preise veranlaßte, der nicht die Hälfte der Sammlungs- und Verfrachtungskosten betrug. Infolge davon hüteten sich die Schiffer, ihr Schiff mit einer Ware, an der sie Schaden hatten, zu befrachten. Die Verhältnisse werden sich auch kaum anders gestalten, da die Pflanze über kurz oder lang im Mittelmeergebiete in hinreichender Menge kultiviert werden wird, um unseren Bedarf zu decken.
Ein anderer Grund lag dafür vor, daß die von der britischen Pharmakopöe vorgeschriebenen _Semina Strophanthi_ (1900) in England nicht zu haben waren. Die ersten Exporteure dieser Droge aus Nyassaland versandten die einander sehr ähnlichen Samen von drei verschiedenen Pflanzen miteinander gemischt. Die die richtigen Samen liefernde Pflanze hat steifbehaarte Blätter; von den beiden schwächer wirkende Samen liefernden Spezies hat _Str. Emini_ weiche, samtartige Blätter und Schoten mit einem dichten, wolligen Überzuge. Die langen, langgeschwänzten Blumenblätter, welche diese beiden Arten haben, fehlen der dritten Art, _Str. Courmontii_, die außerdem glatte Blätter hat. Man erkannte die Mischung dieser Samen an dem Verhalten gegen konzentrierte Schwefelsäure, welche die Samen von _Str. Kombe_ grün, die der beiden anderen rötlich färbt. Die Exporteure versuchten, sich ein Monopol zu sichern, indem sie den Ursprung der drei differenten Samen den europäischen Botanikern verschleierten; doch hat die Konkurrenz der billigeren _Strophanthus_samen aus Westafrika dahin geführt, daß man in Zukunft nun wirkliche _Kombe_samen aus Nyassa in den Handel bringen wird.
Der niedrige Preis, den die _Tubera Aconiti_ der Alpen haben und der namentlich auch durch die Einführung der japanischen Knollen in England bedingt wurde, führte zu sorgloserer Einsammlung und hat in England eine Vorschrift der Pharmakopöe veranlaßt, wonach die im Lande kultivierten Knollen von _Aconitum Napellus_ zur Bereitung der offizinellen Präparate zu benutzen sind. Immer aber setzt noch jetzt die Konkurrenz der auswärtigen wilden Droge den Preis der Kulturdroge so stark herab, daß kaum die nötige Menge letzterer produziert werden kann.
Die Ursache der Abnahme des Gebrauchs von _Scammonium_ liegt nach ~Holmes~ darin, daß geradezu für bestimmte Märkte eine schlechtere Qualität gefordert wird. Nach Südamerika wird nur _Skilip-Scammonium_ begehrt, das nur 40% Harz enthält. Man hat versucht, das Harz allein als Droge einzuführen, aber hier hat der Wettbewerb in der Billigkeit wieder zwei Produkte in den Handel gebracht, nämlich reines Harz und mit etwas wässerigem Extrakt (durch Perkolation mit Wasser nach Erschöpfung mit Spiritus) versetztes.
Die Nachfrage nach billigem _Safran_ zum Färben von Kuchen und Backwerk in Cornwall führt zum Import des minderwertigen Alicante_safran_, der mindestens um einen Schilling pro Unze billiger als Valencia_safran_ ist.»
Auch Irrtümer erhalten sich oft lange.
~Watt~s «+Dictionary of the Economic Products of India+» sagt, daß das sogenannte ostindische _Gummi arab._ gar kein indisches _Gummi_ war, sondern von den Häfen des Roten Meeres nach Bombay exportiert und von dort weiter exportiert wird. Ziemlich das Gleiche sagt die +Pharmacographia+. Obgleich seitdem als inkorrekt bewiesen, finden wir die gleiche Bemerkung in +National Dispensatory+ 1897 und in ~King~s +American Dispensatory+ und anderwärts (~Heap~).
Es ist aber für den wissenschaftlichen Pharmakognosten sehr schwer, einen Einblick in die Handelsverhältnisse zu bekommen, besonders wenn er nicht in einer Welthafenstadt wohnt. Er erfährt von vielen Vorgängen nichts.
Die _Cardamomen_ werden in zwei Arten gehandelt, aber nur wenige, die den Artikel nicht auf dem Markt verfolgen, wissen es. _Sarsaparilla_ wird auf dem Londoner Markte in 6 oder 7 Arten geteilt, doch erwähnen die Lehrbücher nichts davon. Im besten Falle findet man drei Arten _Benzoë_ in den Lehrbüchern, während die Marktkäufer an vier gewöhnt sind (~Heap~).
2. Verpackungen.
In den Abschnitten, die von der Kultur und der Erntebereitung handeln, haben wir die Droge bis zur fertigen Herstellung am Orte der Gewinnung verfolgt. Wir kommen nun zu den +Verpackungen+. Diesem Teile der Pharmakognosie ist bisher nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet worden. Ich betreibe das Studium der Verpackungen seit 1884, wo ich bei Beginn meiner Tätigkeit als Dozent der Pharmakognosie mir durch Vermittelung der Großdrogenhäuser (besonders ~Gehe~ & Co.) eine ziemlich vollständige Sammlung der +Originalpackungen+ verschaffte und diese dann hier und in Indien fortdauernd vermehrte. So konnte ich bei der Eröffnung des Museums des Berner pharmazeutischen Institutes (1893) eine Gruppe vorführen, die alles Wesentliche enthielt (Taf. XXX u. XXXI). Wie neuere Mitteilungen (von ~Weigel~ 1905) zeigen, hat sich in letzter Zeit an den Packungen fast nichts geändert.
In der Literatur findet man wenig über Verpackungen und meist nur ganz gelegentliche Notizen darüber. Die mannigfaltigen Verpackungen der _Sarsaparille_, die ehedem im Handel anzutreffen waren, sind abgebildet in ~Pereira~, +Elements of materia medica+ 1855 II, p. 277–284, die eigenartigen Kisten, in denen die _Cajeputöl_flaschen verpackt werden, in meinen Indischen Heil- und Nutzpflanzen (Taf. 75). Die älteste Drogenpackung, von der eine Abbildung auf uns gekommen ist, ist die des _Silphium_ auf der berühmten Arkesilasschale aus dem VI. Jahrh. v. Chr. (Fig. 273), auf der das Abwiegen und Verstauen der _Silphium_ballen im Schiffsraum dargestellt ist.
Ich gebe im folgenden ein Verzeichnis der hauptsächlichen Packungen, wie dieselben sich 1907 im Großhandel fanden, bemerke jedoch, daß namentlich das Gewicht und die Dimensionen wechseln, und auch andere vorkommen. Im Verpackungstyp hat sich aber in den letzten 20 Jahren wenig geändert. In diesem Punkte ist der Großhandel ziemlich konservativ.
Als =Packmaterial= bedient man sich sehr verschiedener Dinge: der _Rumex_früchte beim _Opium_, der _Lorbeer_blätter beim _Succus liquiritiae_, der nach der Destillation aus der Destillierblase entfernten und getrockneten _Melaleuca_blätter bei den Flaschen des _Cajeputöls_. Auch Reisspelzen finden hie und da Verwendung, z. B. beim _Lemongrasöl_.
Ich unterscheide drei +Verpackungstypen+: den +Kistentyp+, den +Ballentyp+ und den +Kanister-Flaschentyp+. Nach diesen geordnet sollen im folgenden die Packungen vorgeführt werden.
Da die Dimensionen der Kisten usw. wechseln, habe ich sie, um die Form zu fixieren, nach den mir vorliegenden, in meiner Sammlung befindlichen angegeben.
=1) Kisten, Chests.=
_Opium_, kleinasiatisches und türkisches, in Broten. Mit Zinkblech ausgeschlagene, rechteckige Kisten (Länge c. 87 cm, Tiefe c. 45 cm, Höhe c. 30 cm). Packmaterial: _Rumexfrüchte_. Gewicht 50 oder 75 kg (Taf. XXXI u. Fig. 274).
_Ammoniacum._ Quadratische Kisten mit Eisenblech ausgeschlagen (60 cm breit, 53 cm tief, 55 cm hoch), die größten von c. 120 kg (Taf. XXXI).
_Asa foetida._ Kisten von 50–150 kg.
_Barbadosaloë._ Kalebassen (Kürbisse) von verschiedener Größe, vollständig mit der _Aloë_ erfüllt, meist mitten durchgeschlagen (Fig. 275). Mehrere solcher Kürbisse zum Export in Fässer zusammengepackt (Fig. 278).
_Curaçaoaloë._ Quadratische, roh zusammengeschlagene Kisten (von meist 35 cm im Quadrat), Gewicht 50–55 kg.
_Capaloë._ Rechteckige Kisten von 100–220 kg, die mit der zusammengeflossenen _Aloë_ nahezu ganz erfüllt sind. Die _Aloë_ muß mit Hammer und Meißel herausgestoßen werden.
_Crown_-(_Uganda_-)_Aloë_. In rechteckigen Stücken von c. 450 g, in rotes Papier gewickelt und in Kisten verpackt.
_Drachenblut._ Große Blöcke mit Sackabdrücken (Fig. 276) oder in Stangen von c. 20 cm Länge, in _Licuala_blätter eingewickelt. In Kisten von c. 100 kg.
_Cardamomum_ (Malabar). Quadratische Kisten 40 zu 40 cm (Taf. XXXI).
_Flores cassiae._ In Kisten mit Bastumhüllung (Fig. 277).
_Cinnamomum Cassia._ Rinden-Röhren in Kisten (Fig. 277).
_Chinesischer Rhabarber._ Quadratische Kisten, die außen meist gelb angestrichen oder mit gelbem Papier beklebt sind, innen mit Blech ausgeschlagen, das bisweilen innen mit Papier beklebt ist (Tiefe 50, Breite 70, Höhe 60 cm). _Canton-Rhabarber_ in Kisten à 75–90 kg. _Shanghai-Rhabarber_ in Kisten à 100 kg. _Shensi_ in Kisten à 110 kg.
_Vanille._ Blechdosen, Früchte in Bündeln. Bei der _Vanille_ werden Bündel von 50 Früchten (mazos) hergestellt, je 60 mazos (= 3 Millares) werden in eine Blechkiste verpackt (Fig. 274 u. 279).
_Tee._ Quadratische, mit Bleifolie ausgeschlagene und verlötete, bunt beklebte Kisten sehr verschiedenen Durchmessers (Taf. XXX u. XXXI, Fig. 275 u. 280).
_Araroba._ Kisten von 70 kg.
_Canthariden_, chinesische: Kisten von c. 30 kg; russische: Fässer von 50 oder 100 kg.
_Coloquinthen_, Palästina. Säcke von 50–100 kg.
_China-Succirubra._ in Röhren, Kisten von 45–50 kg (Fig. 269).
_Benzoë, Palembang._ Kisten à 8 Dosen, c. 8–10 kg.
_Benzoë, Siam._ Kisten von 30–115 kg.
_Benzoë, Sumatra._ durchgesägt, in Sackleinwand, in Kisten von 40–50 kg, (London).
_Resina guajaci._ Kisten von 40 kg.
_Gutti_ in Röhren. Kisten von 100 kg.
_Kino._ Kisten von 70 kg.
_Mastix._ Kisten von 50 kg.
_Olibanum._ Kisten von 110–125 kg oder Säcke à 90 kg.
_Kamala._ Kisten von c. 30 kg.
_Manna._ Kisten von c. 30 oder 90 kg.
_Guarana_ in Stangen. Kisten von c. 65 kg.
_Sternanis_, chinesischer. Kisten von c. 60 kg.
_Succus liquiritiae._ Kisten von c. 100 kg (Fig. 274), Packmaterial Lorbeerblätter.
_Catechu_, in Blöcken à 50 kg.
_Galläpfel_, chinesische. Kisten von 60–100 kg.
_Traganth._ Kisten von c. 75 kg.
_Castoreum_, canad. Dosen von c. 5 kg.
_Moschus._ Zierliche, mit gemusterter Seide überzogene Pappkästchen, die innen mit dicker Bleifolie ausgelegt sind und außen mit zwei kleinen Beinriegeln verschlossen sind (Taf. XXX u. XXXI, Fig. 274 u. 275). Die _Moschus_beutel sind in Papier gewickelt, auf dem mit roter Farbe die Jagd des Moschustieres dargestellt ist (Fig. 281). Die Darstellung ist aber kaum authentisch, da das Moschustier mit einem Geweih ausgestattet ist und die Verfolgung zum Teil zu Pferd erfolgt, was kaum möglich sein dürfte. -- Dosen à ½ Catty = 302½ g. -- _Assammoschus_, ex vesicis. In Gläsern à 100 g.
_Zibeth._ Gerade Hörner, die oben und unten abgeschnitten, unten mit einem Holzverschluß versehen, oben mit Leder zugebunden und meist noch in Haut eingenäht sind, à c. 1½ kg (Taf. XXXI).
=2) Ballen,= Seronen (Serons), Packen, Säcke, Körbe, Matten, Fardelen, Gonges, Bales, Packages, Bags, Robbins, Cases, Baskets.
_China Calisaya plana_ (Monopol), amerikanische Seronen aus Tierfellen mit der Haarseite nach außen, die mittelst Hautstreifen verbunden sind (Fig. 276 u. Taf. XXX). Breite c. 60, Tiefe c. 45, Höhe c. 45 cm. Die Häute umschließen den Inhalt vollständig. c. 30 kg schwer. Gelegentlich ist die Verpackung noch sorgfältiger: Leinen, Öltuch, Teertuch und schließlich Rindshaut -- oder in Kisten von c. 30 kg.
_Sarsaparille_, Honduras. Seronen von c. 60–90 kg; aus Tierfellen, die Haarseite nach außen, die Haut umschließt die Droge nicht vollständig, sondern es sind nur oben und unten zwei Hautkappen von 55 cm Breite und 45 cm Tiefe angebracht, die durch breite Hautbandstreifen miteinander verbunden sind, so daß in der Mitte der Serone die Droge frei sichtbar ist (Fig. 275, 276). Die Droge in Puppen (Fig. 275, Taf. XXXI), 80–85 in einer Serone.
_Sarsaparille_, Veracruz. In Ballen von 60–100 kg, mit Eisendraht (Fig. 275) umwickelt. Ware oberflächlich gereinigt.
_Ipecacuanhawurzel._ Rio. Seronen aus Tierfellen. Haare nach außen. Länge c. 80 cm, Breite c. 45 cm. Die Ränder sind mit Hautbandstreifen vernäht und oft auch mit grober Sackleinwand verklebt (Taf. XXX). Das Fell umschließt die Droge ganz.
_Cinnamomum ceylanicum._ Die auf gleiche Länge gebrachten Rindenröhren des Ceylon-Kaneels mit Bast zu zylindrischen Bündeln zusammengebunden, von c. 45 kg, mit Sackleinwand umnäht, «Fardehl» [Fardele] (Fig. 277, 282).
_Euphorbium_, Schilfseronen, sehr sauberes Geflecht, sogar mit Griffen versehen (Marokko), c. 130 kg (Fig. 276).
_Gummi arabicum_, +Cordofan+. Schilfmatten von pyramidenförmiger Gestalt, mit Sackleinen umnäht oder in Kisten von c. 100 oder 180 kg. _Gummi arabicum_, +Senegal+. Ballen von c. 100 kg.
_Granatwurzelrinde._ Zylindrische aus breiten Stuhlrohrbändern dicht geflochtene Körbe von rundem Querschnitt, von c. 1,20 m Höhe und c. 60 cm Durchmesser, flachem Boden und flachem oder gewölbten Deckel (Taf. XXX).
_Guttapercha._ Aus dünnen, runden Stuhlrohrstengeln sehr locker geflochtene, zylindrische Körbe mit rundem Querschnitt und flachem Deckel, die in Sackleinwand eingenäht sind. Durchmesser c. 50–60 cm, Höhe c. 65–75 cm (Fig. 275).
_Senf._ Zylindrische Fässer von rundem Querschnitt, c. 50 cm Durchmesser und c. 60–65 cm Höhe, in Bastmatten eingenäht. _Bombay-Senf_, in Säcken von c. 75 kg.
_Nux vomica._ Aus dünnen, flachen Rotangstreifen dicht geflochtene Körbe von rundem Querschnitt, die in feingeflochtene Bastmatten eingenäht sind (Taf. XXXI). Durchmesser c. 50–60, Höhe c. 60 cm oder in Säcken.
_Koso_ in Bündeln. Blütenstände straußartig zusammengebunden. In Säcken.
_Cassiabruch_ in Ballen (Fig. 277).
_Caryophylli_ (Penang) in Kisten von c. 150 kg (rot) oder in Basthüllen (die Bastmatten übereinandergeschlagen und verschmiert), «Gonges» (Fig. 277) von c. 80 kg.
_Lycopodium_ in Säcken à c. 50 kg von ziemlich feiner Leinwand, die in groben Hanfsäcken stecken; umgeben von aus Schilf geflochtenen Bastmatten mit starken Tauen verschnürt oder in Kisten à 10 Pack à 10 kg.
_Cortex Aurantii_ Malaga. Große, oft über 1,30 m lange, aus Halfagras dicht geflochtene «Matten» von c. 140–170 kg. Sizilianische, Säcke von c. 50 kg. Curaçao, Ballen von c. 65 kg.
_Cortex Winteranus._ Ovale Körbe mit Deckel aus Rotangstreifen geflochten, Höhe c. 45 cm, Breite c. 65 cm, Tiefe in der Mitte c. 35 cm (Fig. 275).
_Russisches Süßholz._ Große c. 1,20 m lange Bastmatten (Fig. 275), 70, 90, 120 kg. _Spanisches Süßholz._ Pack von c. 60 kg. _Spanisches Süßholz._ Tortosa (2 Bots) Ballen von 29–30 cm, à 24 Bund à 5 kg. _Griechisches Süßholz._ Pack von c. 150 kg.
_Muscatnüsse_ (Banda) ungekalkt in Fässern (oder Kisten) von c. 100 kg.
_Sennesblätter_ (alexandrinische). Große, aus dünnen Streifen eng geflochtene Matten von etwa 85 cm Breite, außen noch in Sackleinwand eingehüllt, von c. 150 kg. Tinevelli. Ballen von c. 170 kg.
_Sabadillsamen_, in Säcken.
_Galgant._ Etwa meterlange, feingeflochtene Bastmatten oder Bastballen, mit dünnem Rohr verschnürt. Ballen 90–120 kg (Fig. 276).
_Bengaleningwer_, in Säcken von c. 100 kg. _Jamaicaingwer._ Enggeflochtene Körbe von rundem Querschnitt, mit flachem Boden und flachem Deckel. Durchmesser c. 60, Höhe c. 75 cm. Die Körbe sind in Bastmatten eingenäht und meist noch mit derben Stuhlrohrstreifen umflochten.
_Sassafrasrinde._ Ballen von c. 100 kg.
_Sassafrasholz_, geraspelt in Säcken à 100 kg.
_Strophantus._ Säcke von c. 30 kg.
_Baccae Juniperi._ Säcke von c. 50 kg.
_Curcuma._ Säcke von 50–80 kg.
_Arrowroot_, St. Vincent. Fässer von c. 100 kg.
_Toncobohnen_, Angostura. Fässer von c. 200–500 kg.
_Arecasamen._ Säcke von c. 60 kg.
_Jaborandi._ Ballen von 100–170 kg.
_Mate._ Ballen von c. 100 kg oder in sehr eigenartigen Taschen (Fig. 285 u. 286).
_Matico._ Ballen von c. 40 kg.
_Grana Paradisi._ Ballen von c. 75 kg.
_Galbanum._ Ballen von c. 80–90 kg.
_Myrrha._ Ballen von c. 80 kg, in Bastkörben (London).
_Herba Cannabis Indicae._ Ballen von c. 50 kg.
_Carrageen._ Ballen von c. 50 oder 100 kg.
_Agar-Agar_ in Fäden. Packen von c. 90–120 kg; Schnitzel- und Linealform Packen von c. 90 kg.
_Fungus Laricis._ Ballen von c. 75 kg.
_Oleum Cacao._ Blöcke von 10–16 kg und Ballen von 70–90 kg.
_Oleum Myristicae_, in Riegeln von ½ oder 1 kg.
_Cassia Fistula_, ostindische. Körbe, aus derben Spänen geflochten, oft mit Sackleinwand übernäht, von 50–60 kg (Fig. 278).
_Cocculi Indici._ Säcke von c. 55 kg.
_Cortex Angosturae._ Ballen von c. 70 kg.
_Cortex Canellae._ Ballen von c. 70 kg.
_Cascara Sagrada._ Ballen von c. 30 kg.
_Cortex Cascarillae._ Ballen von c. 70 kg.
_China flava_, +Cartagena+. Ballen von c. 60 kg. _China flava_, +Maracaibo+. Ballen von c. 60 kg. _China flava_, +Puerto Cabello+. Ballen von c. 40 kg.
_China fusca Loxa._ Ballen oder Kisten von c. 50 kg.
_China Calisaya_ (Kulturrinde). Ballen von c. 25 kg.
_Condurangorinde._ Ballen oder Säcke von c. 50 kg.
_Quassiaholz._ Ballen von 50 kg.
_Quebracho blanco._ Ballen von c. 30 kg.
_Quilayarinde._ Ballen von c. 60–80 kg.
_Simarubarinde._ Ballen von c. 50 kg.
_Cubeben._ Säcke von c. 50 kg.
_Calabarbohnen._ Ballen von c. 70 kg.
_Buccublätter._ Ballen von c. 130 kg.
_Cocablätter_, Cuzco. Ballen à 4 Ballots à 11 kg. Trujillo. Ballen à 25–50 kg.
Für den Transport wird die peruanische Kultur-_Coca_ in den Pflanzungen in Wollstoffe gehüllt und an der Spitze in Bananenblätter gewickelt und mit Agaveblättern zugeschnürt. 5 solche je 1 Arroba haltende Bündel werden in Cuzco in Jutestoff eingepackt.
_Sem. Strychni._ Säcke von 25 oder 70 kg.
_Rad. Colombo._ Säcke von 50–55 kg.
_Tub. Jalappae._ Ballen à 90 kg.
_Radix Ratanhiae_, Payta. Ballen von c. 45–60 kg.
_Radix Senegae._ Ballen von c. 80 kg.
_Rhizoma Calami._ Säcke von c. 100 kg.
_Rhiz. Zedoariae._ Ballen à c. 60 kg.
_Rhiz. chinae._ Ballen (Fig. 278).
_Crocus_, spanisch. Beutel, in Blechdosen verpackt, à c. 5 kg.
_Secale cornutum._ Säcke à c. 75 kg.
_Anis_, russisch. Säcke à c. 100 kg.
_Fenchel_, Bombay. Säcke à c. 50 kg.
_Cina._ Säcke à c. 30–100 kg.
_Faenum graecum._ Säcke à c. 100 kg.
_Sabadilla._ Säcke à c. 50 kg.
Die +frischen+ _Colanüsse_, die in ziemlicher Menge nach Europa exportiert werden, werden in Körben versandt (Fig. 283), die trockenen in Säcken à 80 kg.
Die französische _Absinth_ wird in an Gerüsten aufgehängte große Säcke mit den Füßen eingestampft (Fig. 284).
Eine sehr eigenartige Gruppe bilden die +komprimierten Drogen Amerikas+, die jenseits des Atlantischen Ozeans sehr beliebt sind, von denen aber fast nur _Herba lobeliae_ in Paketen von ¼, ½ und 1 Pfund englisch mit Aufdruck (Fig. 276) sich bei uns eingeführt hat.