Part 20
Ein Mann nach Goethes Sinn mußte nach jedem Unfall sofort wieder auf den Beinen stehen. Karl August war nach seinem Sinn:
Wenn Etwas mißlang, so war davon weiter nicht die Rede. Ich dachte oft, wie ich dies oder jenes Verfehlte bei ihm entschuldigen wollte, allein er ignorierte jedes Mißlingen auf die heiterste Weise und ging immer sogleich wieder auf etwas Neues los.
Mit Vergnügen erzählte er auch vom Salinendirektor Glenck in Stotternheim, dem in seinem Schacht ein sehr kostspieliges Mißgeschick passiert war, der jedoch in seinem Bericht keinen andern Gedanken hinzufügte, als: „Ich habe eine Erfahrung gemacht, die mir nicht verloren sein soll.“ „Das nenne ich doch noch einen Menschen, an dem man Freude hat!“ rief Goethe aus.
[Sidenote: Gegenwartsmenschen]
Sich selber schildert Goethe als einen Gegenwartsmenschen etwas anderer Art. Er mochte sich seine eigene Vergangenheit nicht wieder lebendig machen (außer wo sie schon so weit von ihm entfernt lag, daß er sie kühl-geschichtlich, als Etwas, was ihn wenig anging, betrachten konnte). Er mochte seine Dichtungen nicht gern wieder lesen; selbst seine ‚Iphigenie‘ von 1786 war ihm 1793 lästig, als die Freunde in Düsseldorf sie hören wollten. Er wünschte nur Das vorzutragen, was ihm jetzt gerade gemäß war: Naturwissenschaftliches am liebsten. Er erzählt, daß er durch diese Eigenheit in Jacobis Hause, wo man in ihm den +früheren+ Freund wieder genießen wollte, in ein Mißverhältnis kam; denn er konnte und wollte nicht „ganz der Alte“ sein und machte sich um seine günstige Erscheinung und Wirkung keine Gedanken.
Wie ich überhaupt ziemlich unbewußt lebte und mich von Tag zum Tage führen ließ, wobei ich mich, besonders die letzten Jahre, nicht übel befand, so hatte ich die Eigenheit, niemals weder eine nächst zu erwartende Person, noch eine irgend zu betretende Stelle vorauszudenken, sondern diesen Zustand unvorbereitet auf mich einwirken zu lassen. Der Vorteil, der daraus entsteht, ist groß: man braucht von einer vorgefaßten Idee nicht wieder zurückzukommen, nicht ein selbstbeliebig gezeichnetes Bild wieder auszulöschen und mit Unbehagen die Wirklichkeit an dessen Stelle aufzunehmen. Der Nachteil mag dagegen wohl hervortreten, daß wir mit Unbewußtsein in wichtigen Augenblicken nur herumtasten und uns nicht gerade in jeden ganz unvorhergesehenen Zustand aus dem Stegreife zu finden wissen. In eben dem Sinne war ich auch nie aufmerksam, was meine persönliche Gegenwart und Geistesstimmung auf die Menschen wirke.
Hier erscheint uns sein Im-Augenblick-Leben als etwas Unfreiwilliges; aber auch der Ausruf: „Ich +will nicht+ hoffen und fürchten wie ein gemeiner Philister“ kennzeichnet ihn. In den schwersten Zeiten machte er es sich zur Regel, nicht vor und zurück, sondern auf den Tag zu schauen, nur dem gegenwärtigen Tage zu leben. Und auf die Frage: „Was ist deine Pflicht?“ antwortet er: „Die Forderung des +Tages+.“
* * * * *
[Sidenote: Leben in großen Zeiträumen]
Aber wir wissen schon, daß er nicht mit kleinen Tagesdingen den Tag ausfüllte, nicht mit Tageblattlesen, mit Tagesklatsch-Anhören, mit Teilnahme an politischem Tagesstreit. Als im Juli 1830 in Paris die Revolution ausgebrochen war, sagte Goethe zu Soret: „Nun, was denken Sie von dieser großen Geschichte? Alles steht in Brand! Es verläuft nicht mehr bei geschlossenen Türen! Der Vulkan kommt zum Ausbruch!“ Soret stimmte ein: „Die Lage ist entsetzlich! Eine so erbärmliche Familie, die sich auf ein ebenso erbärmliches Ministerium stützt, gibt wenig Hoffnung. Man wird sie schließlich fortjagen.“ Da guckt Goethe den Gast ganz verwundert an und ruft aus: „Aber ich rede ja nicht von +dieser+ Gesellschaft! Was liegt mir denn daran! Es handelt sich um den großen Streit zwischen Cuvier und Geoffroi.“ Darauf also hatte Goethe während der Juli-Revolution geachtet, und er hatte recht: denn in diesem Streit handelte es sich wirklich um etwas Großes: um die Entwicklungslehre, und Das war Etwas, woran Goethe viele Jahre mitgearbeitet hatte, was ihn wirklich mehr anging als das jeweilige Bild auf dem politischen Theater der Pariser.
Wissenschaft und Kunst reichten ihm dauernde Güter; lesend und beschauend konnte er sich mit den besten Vorfahren, schreibend mit den besten Künftigen unterhalten.
Wie es die Welt jetzt treibt, muß man sich immerfort sagen und wiederholen: daß es tüchtige Menschen gegeben hat und geben wird, und Solchen muß man ein schriftliches gutes Wort gönnen und auf dem Papier hinterlassen ...
Ich möchte mich nur mit Dem beschäftigen, was bleibende Verhältnisse sind und so nach der Lehre des Spinoza meinem Geiste die Ewigkeit verschaffen.
So schrieb der Vierzigjährige, und dieser Wunsch lebte immer in ihm. Es war nicht Absicht und ist doch kein Zufall, daß die Dichtung, die ihn durch sein ganzes Leben hindurch beschäftigte, der ‚Faust‘, die Geschichte von drei Jahrtausenden umfaßt: von der Eroberung Trojas bis zu Byrons Teilnahme am Befreiungskriege der Neugriechen. Auch wenn er sich, wie so oft und gern, in den Sammlungen seines Hausmuseums bewegte, ließ er sich von ältesten und neuesten Zeiten erfreuen, belehren, unterhalten. Wir wissen, wie viel Liebe er den Dichtern der Vergangenheit: Molière, Shakespeare, Calderon und besonders den Griechen zuwandte. Bald machte er sich im alten germanischen Norden heimisch, bald in Arabien, dann unter Neugriechen oder Serben, dann unter Chinesen. Wenn ihn vielleicht einer der Neuesten zu entthronen meinte, achtete er gar nicht darauf und steckte vielleicht tief in den persischen Dichtern. „Die Perser“, so sprach er dann zu einem Hausfreunde, „hatten in fünf Jahrhunderten nur sieben Dichter, die sie gelten ließen, und unter den verworfenen waren mehrere Kanaillen, die besser als ich waren.“
Seinen geologischen Studien dankte er es, daß er noch mehr über die Jahrtausende zu blicken sich gewöhnte. Es scheint, daß namentlich auf Bergeshöhen auch sein geistiges Auge den weiten Ausschau liebte. So stand er einmal mit Eckermann am Abhange des Ettersberges und blickte auf die Siedelungen und Hügel in der Nähe und auf die blauen Berge in der Ferne. Der Gefährte brachte ihm Muscheln und zerbrochene Ammonshörner vom Straßenrande. „Immer die alte Geschichte!“ sagte Goethe, „immer der alte Meeresboden! Wenn man von dieser Höhe auf Weimar hinabblickt und auf die mancherlei Dörfer umher, so kommt es einem vor wie ein Wunder, wenn man sich sagt, daß es eine Zeit gegeben, wo in dem weiten Tale dort unten die Walfische ihr Spiel getrieben. Und doch ist es so, wenigstens höchstwahrscheinlich. Die Möwe aber, die damals über dem Meere flog, das diesen Berg bedeckte, hat sicher nicht daran gedacht, daß wir beide heute hier fahren würden. Und wer weiß, ob nach vielen Jahrtausenden die Möwe nicht abermals über diesen Berg fliegt!“
Auch als er an seinem letzten Geburtstage auf dem Kickelhahn war, glitten seine Gedanken von seiner Lebenszeit aus bald über zu den großen Zeitspannen der Erdgeschichte. Zuerst dachte er an die in jugendlichem Wagemut im nahen Ilmenau begonnenen Bergwerksbauten, die später aufgegeben werden mußten.
Nach so vielen Jahren war denn zu übersehen: das Dauernde, das Verschwundene. Das Gelungene trat vor und erheiterte, das Mißlungene war vergessen und verschmerzt. Die Menschen lebten alle nach wie vor, ihrer Art gemäß, vom Köhler bis zum Porzellanfabrikanten. Eisen ward geschmolzen, Braunstein aus den Klüften gefördert, wenn auch in dem Augenblick nicht so gesucht wie sonst. Pech ward gesotten, der Ruß aufgefangen, die Rußbüttchen künstlichst und kümmerlichst verfertigt, Steinkohlen mit unglaublicher Mühe zutage gebracht, kolossale Urstämme in der Grube unter dem Arbeiten entdeckt; und so ging’s denn weiter, vom alten Granit, durch die angrenzenden Epochen, wobei immer neue Probleme sich entwickeln.
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Wer so in größten Zeitverhältnissen lebt, gleicht dem sehr reichen Manne, der noch nicht zu jammern braucht, wenn ihm ein Haus abbrennt oder ein Schiff untergeht. Aber Goethe schalt überall auf das Jammern und Klagen, weil es das Unglück verschlimmert. Jedes Übel ist größer oder kleiner, je nachdem wir uns ihm zuwenden oder abwenden und von unserm Innern aus Trübes oder Heiteres dazu tun. Goethe war für Schweigen, so lange es irgend anging.
Es ist ein eigner, grillenhafter Zug, Daß wir durch Schweigen das Geschehene Für uns und Andre zu vernichten glauben,
so spricht der Graf in der ‚Natürlichen Tochter‘, und der König antwortet ihm:
O laß den Menschen diesen edeln Stolz! Gar Vieles kann, gar Vieles muß geschehen, Was man mit Worten nicht bekennen darf.
Als nach der Schlacht bei Jena und der Plünderung von Weimar tausend Leute auch ihm ihre persönlichen Nöte und Verluste gern in höchsten Tönen schildern wollten, fanden sie bei Goethe nicht immer das gewünschte Echo. „Daß jeder Narr jetzt seine eigene Geschichte hat, Das eben ist keine der geringsten Plagen der jetzigen bösen Zeit.“ Aber viel ärgerlicher war er, wenn Andere das wirkliche Übel noch durch Hinzudichten eingebildeter Übel vermehrten und von einem Zusammenbruch alter deutscher Herrlichkeit sprachen, die gar nicht vorhanden gewesen war.
Goethes einsichtigste Freunde verstanden sein Schweigen nach großen Verlusten, z. B. nach dem Tode Schillers. Der Dresdner Kunstkenner Johann Gottlob v. Quandt, der das Unglück hatte, beide Beine zu brechen, rühmt geradezu, daß Goethe in seinen Briefen an ihn in „richtigem Takt“ dieses Unglücks nicht erwähnte:
Ich litt an der unzweckmäßigen chirurgischen Behandlung drei Jahre unaussprechlich. Jedesmal hatte ich einen Kampf zu bestehen, wenn mich Jemand bedauerte, denn das vergebliche Mitleid weckt nur besiegte Schmerzen. Selbst das Mitleid, welches ein Freund fühlt, kann den Unglücklichen nicht freuen, denn es ist das Leiden des Andern, was uns doch kein Vergnügen machen kann. Das wußte Goethe sehr wohl. Einer Weimaranerin, die mich in Dresden besucht hatte und ihm meinen Zustand ausführlich beschreiben wollte, fiel er in’s Wort: „Verderben Sie meine Phantasie nicht! Quandt steht in seiner vollen Kraft und Tätigkeit vor mir.“ Unsere Freundin teilte mir diese Äußerung schriftlich mit, die mich erfreute, denn ich erkannte daraus, daß in Goethe ein Bild von mir stand, das ihm lieb war.
Wo des Unglücks oder des Verdrießlichen durchaus gedacht werden mußte, suchte Goethe nach den mildesten Ausdrücken, dämpfte alles Schmerzhafte, hob das Erfreuliche hervor. Wir haben allemal, wenn wir von Not und Tod sprechen, einen großen Vorrat von Haupt- und Eigenschaftswörtern zur Auswahl, und an denen, die wir wählen, zeigen wir, wie es mit unserer Philosophie und unserem Herzen bestellt ist. Goethe war fast ein Schönfärber, wenn er über vergangene, unabänderliche Dinge berichten mußte[38]; Niemand sonst wird dem Herzog Karl August die Zerstörungen in Weimar nach der Schlacht bei Jena so gering dargestellt haben wie er; Niemand auch wird dem Fürsten den Glauben, daß sich alles Beschädigte bald besser wiederherstellen lasse, so sehr gestärkt haben. --
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[Sidenote: Kleinkriegen des Unglücks]
Dieses Streben, in großen Zeiträumen zu leben und gegenwärtiges oder jüngstvergangenes Übel zu vergessen oder doch eher zu verkleinern als zu vergrößern, hat eine gewisse Beharrlichkeit und Tapferkeit zur Folge. Unruhig-ängstliche Zeiten können nur vergehen, wenn möglichst viele Menschen ihre gewöhnlichen Geschäfte so besorgen, wie wenn nichts passiert wäre,
Denn der Mensch, der zur schwankenden Zeit auch schwankend gesinnt ist, Der vermehret das Übel und breitet es weiter und weiter, Aber wer fest auf dem Sinne beharrt, Der bildet die Welt sich.
„Ruhe und nachgiebige Beharrlichkeit“ pries Goethe seiner Gattin als das Einzige an, was leidlich durch’s Leben helfe. Und seinem unglücklichen Sohne schrieb der Achtzigjährige nach Italien: „Wer sich in die Welt fügt, wird finden, daß sie sich gern in ihn finden mag; wer Dieses nicht empfindet oder lernt, wird nie zu irgend einer Zufriedenheit gelangen.“
Ausdauer an dem Orte, wo sie einmal seien, rät er auch den Freunden an. „Ihr werdet vordringen durch’s Bleiben“ ruft er Kestnern zu. „Wer seinen Zustand verändert, verliert immer die Reise- und Einrichtekosten, moralisch und ökonomisch, und setzt sich zurück.“ Und ebenso an Herder:
Die zehn weimarischen Jahre sind Dir nicht verloren, wenn Du bleibst; wohl wenn Du änderst. Denn Du mußt am neuen Ort doch wieder von vorne anfangen und wieder wirken und leiden, bis Du Dir einen Wirkungskreis bildest. Ich weiß, daß bei uns Viel, wie überhaupt, auch Dir unangenehm ist; indessen hast Du doch einen gewissen Fuß- und Standort ... Es kommt doch am Ende darauf an, daß man aushält und die Andern überdauert.
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[Sidenote: Ruhe, Beharrlichkeit, Gottvertrauen]
Schließlich fand Goethe im Glauben eine starke Hülfe zum Leben, zum Ertragen der tausendfältigen Not und Pein. Er war kein Rechtgläubiger im Sinne der einen oder andern Kirche, aber er glaubte an die Fortdauer der Persönlichkeiten nach der Auflösung ihrer irdischen Leiber, besonders an ein weiteres Wachsen und Wirken der hier schon als stark bewährten Geister, und er glaubte an Gott.
Gott glauben heißt, in’s Tätige übersetzt, sich in Gottes Willen ergeben, das Weltregiment ihm anvertrauen, sich selber in seine Hände legen. In jüngeren Jahren nannte Goethe die höchste Macht wohl auch „Schicksal“ oder „Natur.“ „Du hast uns lieb“ redete er das Schicksal an: „Du hast für uns das rechte Maß getroffen.“ So glaubt er mit siebenundzwanzig Jahren, und mit dreiunddreißig rühmt er ebenso die „Natur.“ „Wir sind von ihr umgeben und umschlungen, unvermögend, aus ihr herauszutreten ... Sie hat mich hereingestellt, sie wird mich auch herausführen. Ich vertraue mich ihr. Sie mag mit mir schalten. Sie wird ihr Werk nicht hassen.“[39]
Und oft gesteht er später in Prosa und Versen das gleiche Gottvertrauen. Sogar im fröhlichen Liede, das er in den Kriegsstürmen von 1813 an einer Wirtstafel zu Oschatz niederschreibt:
Ich habe geglaubet, nun glaub’ ich erst recht! Und geht es auch wunderlich, geht es auch schlecht, Ich bleibe beim gläubigen Orden: So düster es oft und so dunkel es war In drängenden Nöten, in naher Gefahr, Auf einmal ist’s lichter geworden!
Und lebt nicht dieser Glaube auch in seinen größten Werken, in der ‚Iphigenie‘, im ‚Wilhelm Meister‘, im ‚Faust‘?
Jawohl! das ewig Wirkende bewegt, Uns unbegreiflich, Dieses oder Jenes Als wie von ohngefähr zu unserm Wohl, Zum Rate, zur Entscheidung, zum Vollbringen, Und wie getragen werden wir an’s Ziel. Dies zu empfinden, ist das höchste Glück, Es nicht zu fordern, ist bescheidne Pflicht, Es zu erwarten, schöner Trost im Leiden.
Gedruckt bei E. S. Mittler & Sohn, Berlin SW68, Kochstraße 68-71.
[37] August Sauer, Goethe und Österreich II.
[38] Gestehen wir zu: er war es völlig. Man vergleiche zum Beispiel, wie er 1821 in den Annalen über 1811 den bösen Streit mit dem Ehepaar v. Arnim darstellt, die er doch im folgenden Jahre als „Tollhäusler“ bezeichnet hat, die er froh sei, losgeworden zu sein. Es lohnt sich auch, die ‚Kampagne in Frankreich‘ mit dem Bericht zu vergleichen, den der gemeine Soldat Laukhardt über dieselben Dinge gegeben hat (C. F. Laukhardts Leben und Schicksale, Dritter Teil, Leipzig 1796).
[39] Das Fragment über die Natur, das in Goethes Werke immer wieder aufgenommen wird, ist nicht von Goethe, sondern von Georg Christoph Tobler aus Zürich verfaßt, der 1781 viel mit Goethe umging. Vielleicht hat Goethe ein wenig daran gearbeitet, ehe er es in’s ‚Tiefurter Journal‘ gab. Hier dürfen wir es als etwas Goethisches erwähnen, da es, wie er selber später bestätigte, seine damalige Denkart ausdrückt.
~Dr.~ Wilhelm Bodes Goethe-Bücher
Verlag von E. S. Mittler & Sohn, Berlin SW68
Goethe
in vertraulichen Briefen seiner Zeitgenossen
Auch eine Lebensgeschichte
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Der Laie wie der +Musikfachmann+ wird die köstlichen Früchte aus dieser lebendig anschaulichen Darstellung ernten. Es ist bewundernswert, wie Bode bis ins kleinste +Goethes musikalischen Neigungen+ nachgegangen ist, dessen +Beziehungen zu den Komponisten+ seiner Gedichte und zu andern zeitgenössischen +Meistern der Tonkunst+.
=Neue Musik-Zeitung.=