DE Prosa

Die Familie Pfäffling: Eine deutsche Wintergeschichte

Die Familie Pfäffling muß *Dir* gewidmet sein, liebe Mutter, denn was ich in diesem Buche zeigen möchte, das ist Deine eigene Lebens-Erfahrung. Du hast uns vor Augen geführt, welcher Segen die Menschen durchs Leben begleitet, die im großen Geschwisterkreis und in einfachen Ver...

Chapters

7. Chapter 7

Wie die Zweige ihn so komisch am Hals kitzelten, wie ihm der Duft in die Nase stieg und wie harzig die Hand wurde! Allmählich drückte der Baum, obwohl er nicht groß war, unbarmh...

4. Chapter 4

Wilhelm und Otto schliefen trotz allem bald ein, denn sie fühlten sich ein wenig gedeckt dadurch, daß Karl, der große, der Anführer gewesen war. Um so schwerer lag diesem die Sa...

13. Chapter 13

"Ich würde vielleicht denken, früher oder später werden die Eltern doch erfahren, wie ihre Söhne sind, und für die Jungen selbst wäre es heilsam, wenn der Betrug nicht ohne Stra...

9. Chapter 9

"Wir sind auch keine reichen Leute, Schmidtmeierin, aber wenn ich auch noch viel ärmer wäre, das weiß ich doch ganz gewiß, daß ich meinen Kindern einen schönen heiligen Abend ma...

3. Chapter 3

"Seid ihr satt, Kinder?" fragte sie nach einer kleinen Weile. "Dann deckt den Tisch ab, ich will ein wenig zum Vater hinübergehen. Nehmt auch die Rose mit hinaus, die Blätter fa...

8. Chapter 8

Herr Pfäffling blieb stehen. "Ja," sagte er, "ich sehe, daß Ihr Vater sehr viel zu tun hat, aber wenn die Gäste versorgt sind, haben Sie doch wohl auch Ihre Familienfeier, Ihre...

2. Chapter 2

Was wurde allein in der Familie Pfäffling gearbeitet an dem großen Tisch unter der Hängelampe, die schon um 5 Uhr brannte! Von den vier Brüdern schrieb der eine griechisch, der...

12. Chapter 12

"Halt," rief er, "wartet doch, Kinder, ihr dürft wieder heim fahren." Wilhelm wollte nicht. "Nein, nein," sagte er, "wir springen schnell und kommen viel früher heim, als wenn w...

14. Chapter 14

"Nein, Herzkind, das glaube ich schon lange nimmer, du hast ja dem Vater deine Violine gegeben. Ich weiß gut, wie lieb du uns hast. Darum tut dir ja auch der Abschied weh. Aber...

15. Chapter 15

Kaum wollte sich der Vater gedulden, bis die Kleine gerichtet war. Sie setzten sie rasch auf den Stuhl, vor ihr knieten die Schwestern, jede knöpfte ihr einen Stiefel an, Walbur...

5. Chapter 5

"Weil du nicht weißt, wie es bei uns zugeht, Pfäffling, anders als bei euch und das kannst du mir glauben, ich habe oft mehr zu leisten als ihr. Da ist zum Beispiel vorige Woche...

6. Chapter 6

"Gar nichts," rief Wilhelm und dann, nach einem Augenblick: "es kann doch nicht sein, weil wir gestern beim Schneeballen einen Herrn getroffen haben, der gerade so ungeschickt d...

10. Chapter 10

"Ja, aber das ist mir jetzt nicht das wichtigste, sage mir doch erst, wie alles gegangen ist," und da Walburg zögerte, fügte sie hinzu, "ich bin ganz allein zu Hause." Und nun a...

11. Chapter 11

"Dann helfen die Brüder. Ihr habt es doch wohl gewußt, daß Otto die Grammatik geholt hat? Also, dann könnt ihr auch zahlen helfen. Jeder eine Mark, oder meinetwegen eine halbe,...

1. Chapter 1

Die Familie Pfäffling muß *Dir* gewidmet sein, liebe Mutter, denn was ich in diesem Buche zeigen möchte, das ist Deine eigene Lebens-Erfahrung. Du hast uns vor Augen geführt, we...

16. Chapter 16

"Weil Fräulein Bergmann immer zuerst das alte wiederholt und das neue voraus erklärt. Sie sagt, so könnten wir bald alle Mitschülerinnen überflügeln, und in der Schule würde jed...

17. Chapter 17

Herr Pfäffling unterschrieb die Zeugnisse, und als er das von Frieder in Händen hatte und sah, daß es besser war als die früheren, trat ihm wieder das Bild vor die Seele, wie de...