DE Prosa

Die Colonie: Brasilianisches Lebensbild. Erster Band.

Von Osten her strich die frische Seebrise über das weite, wellenförmige Land, schaukelte die einzelnen Palmen, die auf der Lichtung standen, und schüttelte von den Orangenbäumen nicht allein die überreifen Früchte, sondern auch manche Blüthe herab, unter der sich schon wieder...

Chapters

6. Chapter 6

Gern wäre er auch einmal zu dem Hause hinüber geritten, die Insassen desselben kennen zu lernen, denn daß der Alte so vollkommen menschenscheu sein sollte, glaubte er noch nicht...

9. Chapter 9

Während Könnern unter einem mächtigen Orangenbaume saß und einige der um ihn her den Boden bedeckenden Früchte verzehrte, erzählte ihm der Deutsche den größten Theil seiner Lebe...

14. Chapter 14

»Überlassen Sie das mir, Herr Director. Ich habe den Eltern meiner Frau, braven, ordentlichen Leuten daheim, versprochen, über dieselbe zu wachen wie über meine Augen; ich darf...

13. Chapter 13

Die Übrigen schwiegen, denn der Mann hatte nicht genug Einnehmendes in seinem Wesen, sich mit ihm in ein längeres Gespräch einzulassen. Freilich war hier offener Wirthstisch, un...

11. Chapter 11

»Privatwohnung,« meinte Jeremias -- »aber famos -- charmante Leute -- werden Ihnen gefallen, besonders die Tochter« -- und damit rückte er sich ohne Weiteres einen der schweren...

10. Chapter 10

»Ich habe für diesen Fall, da ich ja schon vorgestern von der Ankunft hörte, ein paar Häuser in der Stadt gemiethet; wir dürfen die armen Teufel, besonders die Frauen, doch nich...

3. Chapter 3

»Sie haben Recht,« erwiederte der Director, der ihm schweigend zugehört. »Je mehr wir von fremden Ländern sehen, und wenn sie selbst ihre größte und schönste Pracht entfalten, d...

12. Chapter 12

Arno von Pulteleben war ein lieber, guter, ehrlicher Mensch, der nur mit einem ganz unbestimmten Begriffe nach Brasilien gekommen war, wie er das Land überhaupt finden werde, un...

4. Chapter 4

»Aber Helene, aber Oskar!« rief sie entsetzt, indem sie rasch das Gartenthor zwischen sich und die Pferde brachte -- »Ihr reitet ja wie die Wahnsinnigen, und seht gar nicht wohi...

1. Chapter 1

Von Osten her strich die frische Seebrise über das weite, wellenförmige Land, schaukelte die einzelnen Palmen, die auf der Lichtung standen, und schüttelte von den Orangenbäumen...

7. Chapter 7

»Wissen Sie,« sagte Jeremias, ohne nur eine Hand zu regen oder eine Miene zu machen, als ob er dem Befehle Folge leisten wolle, »davon steht auch Nichts in unserem Contracte.«

8. Chapter 8

»Ich muß sehr um Entschuldigung bitten,« sagte der Angeredete mit dem ihm eigenen, etwas verlegenen Lächeln -- »Ich selber bin gerade beschäftigt; aber ich werde Ihnen meinen Ka...

5. Chapter 5

»Aber, gnädigste Frau Gräfin, haben Sie sich denn die Sache wirklich schon recht genau überlegt, und vermuthen Sie, daß Sie einen, alle dem Ärger und der Schererei entsprechende...

2. Chapter 2

»Das ist nicht nöthig,« meinte sein Freund -- »das Haus da drüben, wo die deutsche Fahne weht, ist jedenfalls das Wirthshaus, und das größere Gebäude daneben eben so sicher die...

15. Chapter 15

»Es schlägt _nicht_ fehl, Helene, oder ich müßte zum ersten Mal in meinem Leben in -- doch es ist nicht nöthig, Weiteres darüber voraus zu bereden. Laß mich jetzt allein, mein K...