Tirol

Part 14

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Wer aus diesem obersten Quellgebiet des Avisio nach dem östlich benachbarten Thale Buchenstein oder Livinallongo will, findet den schönsten Weg vom Fedajapaß durch ein Stück Italien. Drei Stunden wandert er vom Fedajapaß durch die Schlucht von Sottoguda bis in das oberste Thal des Cordevole, eines Zuflusses der Piave. Auf italienischem Gebiete ist durch einen Bergsturz 1772 der von mächtigen Felswänden umrahmte Alleghe-See entstanden (Abb. 188). Bei dem prachtvoll gelegenen Caprile (Abb. 191) erreicht der Wanderer wieder den Boden von Tirol. Durch ein furchtbares Trümmerfeld zieht sich der Pfad am Cordevole thalaufwärts in das Gebiet der obersten Quellbäche dieses Flusses. Dieses Gebiet besteht aus zwei auseinander gabelnden Thälern, führt den deutschen Namen Buchenstein und zeichnet sich, wie alle Hochthäler in den Dolomiten, durch merkwürdige Bodengestaltung aus. In dem nordwestlichen der beiden Buchensteiner Thäler liegt als Hauptort Pieve di Livinallongo (1475 ~m~), von wo Jochsteige zum Fedajapaß, nach Gröden und in das oberste Abteithal ziehen. Im nordöstlichen Thalaste liegt die Ortschaft Andraz, höher droben noch das alte Kastell Andraz, das der Bergwanderer berührt, wenn er eine der hoch interessanten Paßhöhen überschreiten will, über die man aus dem grünen wohlangebauten Buchenstein nach dem Abteithale oder ostwärts nach Ampezzo gelangt. Es ist wohl eine der eigenartigsten Bergwanderungen, die aus Buchenstein durch den Falzaregopaß in den sonnigen Thalkessel von Cortina d’Ampezzo gemacht werden kann.

Cortina, dessen deutscher Name, Heiden, fast völlig verklungen ist, ist mit seinen 800 Einwohnern nicht bloß einer der malerischsten, sondern auch wohlhabendsten Orte Tirols (Abb. 169 u. 189). Wir haben ihn schon von anderer Seite her, aus dem Pusterthale erreicht. Die italienische Bevölkerung, die ihren Wohlstand hauptsächlich dem Holzhandel aus dem Pusterthal nach Venedig verdankt, ist ausreichend mit deutschen Elementen durchsetzt, um es auch dem Deutschen hier behaglich werden zu lassen. Riesenhafte, kühn geformte Berge umragen das Thal: der Monte Cristallo (3199 ~m~); der Piz Popena (3143 ~m~); die Tofanaspitzen (3241 ~m~); die Sorapiß (3229 ~m~) und der Antelao (3264 ~m~), beide weithin sichtbar und sich spiegelnd im kleinen Misurina-See (Abb. 190). All’ diese mächtigen Kalkschroffen tragen kleine Gletscher; westlich von Cortina baut sich der unvergletscherte, aussichtreiche Nuvolau (2578 ~m~) empor. Die Wege, die von Cortina nach Osten und nach Süden laufen, haben wir nicht mehr zu betreten; denn sie überschreiten nach wenigen Stunden schon die Grenze Italiens.

Versetzen wir uns zurück nach Trient. Es gilt, auch in die südlichsten Thäler von Osttirol noch einen Blick zu werfen.

Von Trient aus öffnet sich nach Osten das Valsugana. Durch den Schlund, welchen sich hier der Fersinabach in die Thalwand genagt hat, zieht ein kühner Straßenbau aufwärts nach Pergine. Von hier steigt das Fersinathal noch stundenweit ins Gebirge aufwärts, bemerkenswert durch einige deutsche Gemeinden, die sich hier mitten in einer italienischen Bevölkerung erhalten haben: Bruchstücke von Völkerschaften, deren Abstammung man heute nicht mehr zu enträtseln vermag. Die Gegend um Pergine ist heiter, wohlangebaut, von Rebengärten, Nußbäumen und Kastanienwäldern geschmückt. Das Valsugana wendet sich von hier gerade nach Süden und berührt, wie all’ diese Landschaften, recht mannigfache Bildungen der Erdrinde. Südlich von Pergine liegt der reizvollste landschaftliche Schmuck des Valsugana: zwei, durch einen Hügel getrennte Seebecken, der See von Caldonazzo und der von Levico. Ersterer wird als Quelle der Brenta angesehen. Südlich von diesem reizenden Seethal baut sich, zum Teil noch in Tirol, zum Teile schon in Italien, ein ausgedehntes bergiges Grenzgebirg empor, in welchem noch wie eine Insel fremden Volkstums, eine Anzahl von deutschen Gemeinden liegt, mit den Hauptorten Lusarn (Luserna) und Lafraun, in Höhen von 1200 bis 1300 ~m~.

[Sidenote: Palagruppe.]

Von Levico zieht das Valsugana ostwärts. Dort liegt Borgo, der Hauptort des Thales, mit 3900 Einwohnern, umgeben von malerischen Burgen. Der letzte Ort im Tiroler Valsugana ist Grigno; hier verläßt die Brenta den Boden Österreichs. Wir wenden uns, um in Tirol zu bleiben, nach Nordosten. Weiter führen uns Jochsteige in das Thal von Canale San Bovo und nach Primör (Primiero) und San Martino di Castrozza (Abb. 192 und 193). Hier sind wir am Fuße einer der wildesten und großartigsten Gruppen des tirolisch-italienischen Grenzgebirges: der Palagruppe. In furchtbarer Steilheit ragen hier die Cima di Vezzana (3191 ~m~), der Cimone della Pala (3186 ~m~) und die Pala di San Martino (2996 ~m~) empor, auf ihren Schultern Gletscher tragend; ein riesiges Korallenriff, das wohl in den Urzeiten der Erde auf dem Boden eines längst abgeflossenen Meeres emporwuchs und durch seine abenteuerliche Gestaltung heute die Kühnheit der verwegensten Felskletterer herausfordert. Von diesen Gipfeln aus schweift der Blick nordwärts durch die Zackengefilde der Dolomite, südwärts hinunter in die grünen Ebenen Venetiens und bis zur fernen blauen Adria. Diese seltsamen trotzigen Naturbauten sind nur zu bewältigen, indem der kundige Blick der Führer all’ jene zusammenhängenden Rinnen, Kamine, Wandstufen und Geröllbänder ausfindig macht, die eine Art von labyrinthisch gewundenen Felsenleitern bilden. Auf ihnen gelangt aber nur der schwindelfreie und kniefeste Bergwanderer zu diesen Gipfeln, die erst im Laufe der letzten Jahrzehnte bekannt geworden sind.

~XIV.~

Nonsberg und Judicarien.

Das letzte Gebiet in Tirol, das wir kennen zu lernen haben, ist jenes, das im Norden von der Eiswelt der Ortlergruppe, im Osten vom Etschthal, im Westen und Süden von der italienischen Grenze umgeben ist. Seine beherrschenden Gebirgsmassen sind der Südabfall der Ortlergruppe, die Presanella, die Adamello- und die Brentagruppe im Westen; die lang gestreckte Mendel im Osten. Zwischen diesen Erhebungen ziehen sich zwei große Thäler herab; eines zur Etsch, das andere in den Gardasee mündend, beide zuerst von Südwest nach Nordost, dann nach Süden absteigend. Die Bevölkerung dieser Thäler ist bis auf wenige Gemeinden italienisch, italienisch auch die ganze Landschaft.

[Sidenote: Nonsberg.]

Wir betreten das nördlichere dieser Thäler, das Nonsbergthal (~Val di Non~) bei Deutschmetz, dem südlichsten deutschen Orte an der Etsch, wo der Nonsbach (~Noce~) mündet. Die Straße führt durch eine romantische Schlucht, die Ronchetta, über die ein alter Römerturm hereinragt. Bald öffnet sich das Thal und zeigt einen ganz eigentümlichen Charakter, der es von den bisher kennen gelernten Thälern Tirols scharf unterscheidet. Das Thal ist sehr breit und die Thalwände steigen so allmählich an, daß sie bis hoch hinan mit wohlbebauten Fluren, mit Dörfern, Gehöften und Schlössern bedeckt sind. Durch dieses weite Gelände, das nur an seinen Rändern höher aufgerichtet ist, wälzt sich der Nonsbach in einer engen unwegsamen Schlucht herab, so daß er fast nirgends sichtbar wird. Herrschende Gesteinsart ist roter Sandstein, überragt von Dolomit. An beiden Seiten des Thales, über dem Nonsbach, laufen Straßen entlang. Der Hauptort des Thales, Cles, mit 2200 Einwohnern, liegt 25 ~km~ thaleinwärts, eine uralte Kulturstätte. In Römerzeiten stand hier ein Tempel des Saturnus, dessen Trümmer in eine christliche Kirche eingebaut wurden. Die Straße, die am Osthange des Thales führt, verzweigt sich gegenüber von Cles und steigt in nördlicher Richtung gegen die Thalumwallung empor zum Markte Fondo, von wo sie nach weiteren zwei Stunden den viel besuchten Mendelpaß erreicht. Von Fondo aus gelangt man auch zu den vereinzelt gelegenen deutschen Gemeinden des Nonsbachthales, Laurein, Proveis und anderen, schon in bedeutenden Höhen. 2 ~km~ hinter Cles wendet sich das Thal, erst nach Nordwesten, dann nach Südwesten. Diese Richtung behält es bei. Es verliert auch den Namen Nonsbachthal oder Nonsberg und heißt nun thalaufwärts Sulzberg (~Val di Sole~). Hier erhält es zugleich anderen Landschaftscharakter. Der Thalgrund wird schmäler, die Thalwände zeigen sich dunkel bewaldet, die Ortschaften sind spärlicher. Große Seitenthäler ziehen nach Norden und Nordwesten hinauf. Vier Wegstunden hinter Cles liegt der Hauptort des Sulzberg, Malé, am unteren Ausgange des großen Seitenthales von Rabbi, wo in einer Höhe von 1220 ~m~ das berühmteste Bad von Tirol, Rabbi, mit seinen kohlensäurehaltigen Brunnen liegt. Bis Rabbi führt eine Poststraße, weiter nur noch Jochsteige.

Eine Stunde aufwärts von Malé liegt Dimaro, von wo eine einsame Waldstraße südlich nach Campiglio führt. Von Dimaro aus beginnt das Sulzbachthal ernste, finstere Hochgebirgslandschaft zu werden. Das Gestein wird ein anderes; im Südwesten erheben sich die Granitmassen der Presanella; die Thalwände selbst sind Glimmerschiefer und Thonschiefer. Die zu den Gletschern der Presanella nach Süden hinaufziehenden Waldschluchten sind überaus einsam und düster. Bei Cusiano spaltet sich das Thal. Nach Nordwesten zieht nun ein Thalast empor, aus welchem der Nonsbach hervorströmt; es ist das Thal von Pejo, das mit seinen Ausläufern in die Eiswüsten der Ortlergruppe hinaufsteigt. Nach Südwesten aber, durch das Vermigliothal, führt die Jochstraße aufwärts, im Angesichte der Presanellagletscher bis zur einsamen Höhe des Tonalepasses (1884 ~m~), an die Grenze der Lomdardei.

[Sidenote: Sulzberg. Riva. Arco.]

Zwei hohe, vergletscherte Gebirgsmassen, die Presanella und die Brentagruppe, scheiden die Thäler Sulzberg und Nonsberg von einer südlicher gelegenen Landschaft, welche unter dem Namen Judicarien (~Giudicaria~) bekannt ist. Wir wollen auch dieses Gebiet kennen lernen, indem wir von seinen tiefst gelegenen Teilen, die zugleich Landesgrenze zwischen Tirol und Italien sind, hinaufsteigen zu den höheren, dem Laufe seiner Wasser entgegen.

Diese Wasser aber sind die der Sarca; und wo dieselbe auf österreichischem Gebiete endet, wirft sie sich rauschend und froh in den himmlischen blauen Spiegel des Gardasees.

In einer Länge von 55 ~km~ erstreckt sich dieses entzückende Gewässer aus der Ebene Oberitaliens bis nach Tirol (Abb. 194 und 195). Aber nur seine Nordspitze gehört noch zu Tirol; an ihr liegen noch die kleinen Hafenorte Riva und Torbole. Riva, mit 5000 Einwohnern, ist der bedeutendere. Hier hört man noch die österreichischen Offiziere, die Hotelwirte, auch einzelne Geschäftsleute deutsch reden; im benachbarten Torbole vernimmt man nur mehr italienische Laute. Und die Landschaft hat ein so südliches Gesicht, wie irgendwo an der Riviera. Die Seeufer fallen steil zur Tiefe ab; an ihnen spielt das wundersame blaue Wasser um große Felstrümmer. Mächtige Wellen schlägt der See hier, wenn ihn der Südwind seiner ganzen Länge nach aufwühlt. Hohe Kalkberge steigen an den Ufern empor; im Osten der lang von Nord nach Süd gestreckte Monte Baldo (2200 ~m~); im Westen die Berggruppen, die unter dem Namen Trienter Alpen zusammengefaßt werden. Den schattigen deutschen Wald vermißt man an diesen Ufern; die Berge sind klippiger grauer Kalk, zwischen dessen Gräten und Wänden sich grüne Flächen von Rasen und niedrigem Gestrüpp hinanziehen. Auch die Thaltiefen sind schattenlos; an den staubigen Straßen stehen dünne Maulbeerbäume; an den untersten Berghängen kann man durch melancholische Ölbaumhaine wandern. Ab und zu belebt ein schwerfälliges schwarzes Frachtschiff, ein kleines Fischerboot oder ein Dampfer die Seefläche.

Durch eine stundenlange, fruchtbare Thalebene führt die Straße von Riva nach Arco (Abb. 197). Dieses Städtchen, mit 2400 Einwohnern, ist durch seine außerordentlich geschützte Lage und sein herrliches Klima zum weltberühmten Winterkurort geworden. Ueber dem Orte ragt auf steilem Fels die alte Burg Arco. Hinter Arco verengt sich das Thal der Sarca zwar, bleibt aber an seiner Sohle ein üppiger blühender Garten. Es führt hier den Namen Seethal und zieht als solches in nördlicher Richtung bis Alle Sarche, 20 ~km~ vom Gardasee. Hierher führt auch eine Straße von Trient, am reizenden Tobliner See (Abb. 196) vorüber, der unmittelbar bei Alle Sarche liegt und das alte Kastell Toblino umschließt. Im Angesichte von See und Burg windet sich die nach Judicarien führende Straße an der Thalwand empor; das Thal wendet sich nun westlich, wo die Sarca durch enge Schluchten herabschäumt. Bei Villa di Banale biegt sich das Sarcathal nach Südwesten, während zugleich gegen Nordosten ein Thalspalt sich aufthut, in dem eines der prächtigsten Kleinode der Südtiroler Landschaft verborgen liegt: der Lago di Molveno, über dessen blauem Spiegel die eisigen Zinnen der Cima di Brenta und Cima Tosa sich auftürmen.

[Sidenote: Sarcathal. Campiglio. Val di Genova. Brentagruppe.]

Im Sarcathale steigt die Straße aufwärts nach dem schön gelegenen Stenico mit seiner, das ganze Vorderjudicarien überschauenden Bergfeste. Hauptort von Hinterjudicarien ist das drei Stunden thalaufwärts liegende Tione. Hier mündet in das Sarcathal ein Thalspalt, das Arnothal, durch das eine Straße nach Italien führt. Sie wird selten besucht. Der Fremde eilt durch Judicarien, das trotz seiner reizvollen und mannigfachen Landschaftsbilder wegen seiner Armut und Übervölkerung, mit seinen unsauberen verfallenden Häusern und verwahrlosten Menschen keinen anmutigen Eindruck macht. Anziehender ist der nördliche Teil von Hinterjudicarien, das Rendenathal, das, von der Sarca durchströmt, zwischen den großartigen Bergmassiven des Adamello und der Brentagruppe nach Norden ansteigt. Hier ist ein wichtiger Knotenplatz, denn in nordöstlicher Richtung zieht die Straße nach dem seit einigen Jahren hoch modern gewordenen Luftkurort Madonna di Campiglio (Abb. 198); nach Westen dagegen steigt das Thal der Sarca als Val di Genova hinan in eine Reihe der großartigsten Hochgebirgslandschaften zwischen dem trotzigen Granitbau der Presanella (3564 ~m~) und den Gletschern des Adamello (3548 ~m~). Der bequeme Reisende fährt von Pinzolo nach Madonna di Campiglio, das, einst ein Kloster, jetzt zum großen Vergnügungsort sich umgestaltet hat. Ein viel begangener Jochsteig führt von Campiglio oder von Pinzolo (Abb. 199) aus über die Bocca di Brenta an den Molvener See. Es ist eine lange und mühsame Wanderung, aber sie zeigt die ganze Pracht der dolomitischen Brentagruppe, die in der Cima Tosa (3176 ~m~) gipfelt. Nur ausdauernde Bergwanderer mögen das oberste Gebiet des Sarcathales, das Val Genova, heimsuchen. An dessen Ende (Abb. 200) liegt, über den Mandronseen und dem mächtigen Mandrongletscher, 2441 ~m~ hoch, noch ein deutsches Wandererheim, die Leipziger Hütte, erbaut zur Erleichterung von Touren im Eismeer des Adamello und von Übergängen über die vergletscherten Hochpässe nach dem benachbarten Italien.

Hier ist unsere Wanderung durch Tirol zu Ende.

Hauptwerke über Tirol.

=Weber, Beda=: Das Land Tirol. 1837/1838.

=Staffler=: Tirol und Vorarlberg. 1839/1846.

=Thaler=: Geschichte Tirols. 1854/1855.

=Schneller=: Landeskunde von Tirol. 1872.

=Hörmann=: Tiroler Volkstypen. 1877.

=Jüttner=: Die gefürstete Grafschaft Tirol und Vorarlberg. 1880.

=Amthor=: Tirolerführer. 1884.

=Egger=: Die Tiroler und Vorarlberger. 1882.

=Schaubach=: Die deutschen Alpen. 1866/1867.

=Zingerle=: Sitten, Bräuche u.s.w. des Tiroler Volkes. 1871.

=Achleitner=: Tirol und Vorarlberg. 1895.

=Clemen=: Tiroler Burgen. 1894.

=Egger=: Geschichte Tirols. 1872/1880.

=von Hormayr=: Tirol und der Tiroler Krieg von 1809. 1845.

=Jäger=: Geschichte der landständischen Verfassung Tirols. 1881/1885.

=Streiter=: Studien eines Tirolers. 1862.

=Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol.= Seit 1825.

=Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.=

=Steub=: Drei Sommer in Tirol. 1871.

=Baedeker=: Südbayern, Tirol u. s. w.

=Purtscheller & Heß=: Der Hochtourist in den Ostalpen. 1894.

Außerdem zahlreiche Schriften von H. Noë und anderen.

Register.

Abfaltersbach 168.

Abgestürzt, Gemälde 47 (Abb. 53).

Abtei 156.

Abteithal 156.

Ache 98.

Ache Bregenzer 21.

Achensee 23. 69 (Abb. 72). 89.

Achenthalerin 55 (Abb. 61).

Ackerlspitze 79.

Adamello 16. 192.

Adamellogruppe 10 (Abb. 6). 16.

Ahrnthal 157. 163. 164.

Ala 178.

Alba 185.

Alleghesee 179 (Abb. 188). 185.

Alle Sarche 191.

Almen 35.

Alpbacher 52 (Abb. 59).

Alpeiner Alp 141.

„ Ferner 94. 141.

Alpen 9. 16; Entstehung 24; Pflanzen 33; Veränderung 26; Weiden 35.

Alt-Finstermünz 6 (Abb. 3).

Alt-Prags 166.

Ambraß, Dorf und Schloß 76 (Abb. 76). 91; Spanischer Saal 77 (Abb. 78); Waffensaal 77 (Abb. 77).

Ampezzanerinnen 180 (Abb. 189).

Andechs, Grafen von, 43.

Andraz 185.

Annenberg 131.

Antelao 185.

Antermojasee 23.

Antholzer See 23. 164.

Antholzer Thal 164.

Anton s. Sankt Anton.

Arco 187 (Abb. 197). 190.

Ardetzenberg 120.

Arlberg 100 (Abb. 101). 101 (Abb. 102). 106. 108; Thal 104. 116; Tunnel 121.

Arnothal 191.

Atzwang 150.

Auf dem Gemärk 166.

Avisio 23. 174. 178. 182; Thal 180.

Badia 156.

Bauern 68.

Bauernhäuser 64. 72; aus dem ~XIV.~ Jahrhundert 37 (Abb. 38); Mühlwaldthal 37 (Abb. 39); Taufers-Sand 38 (Abb. 40).

Baumgarten 156.

Bauweise 66.

Becher 145; mit Kaiserin Elisabeth-Haus 135 (Abb. 140).

Bergamasker Alpen 16.

Bergwald 33.

Berliner Hütte 66 (Abb. 70). 88.

Beseno, Schloß 178.

Besiedelung 65.

Bevölkerung 51.

Bildstöckeljoch 141.

Birkkarspitze 16.

Birnhorn 78.

Birnlücke 12. 164.

Bischöfe, Besitz der 41.

Blindsee 114.

Bludenz 120; im Jahre 1650 109 (Abb. 111).

Blumau 150.

Blumenschmuck 65.

Bocca di Brenta 192.

Bodenbenutzung 29.

Bodensee 23. 117.

Boëspitze 157.

Borgo 186.

Botzer 141.

Bozen 140. 150; gegen den Rosengarten, 148/149 (Abb. 155); um 1720, 148 (Abb. 154).

Bozenerin 34 (Abb. 33).

Bozener Thalkessel 138.

Brand, gegen die Scesaplana 109 (Abb. 112).

Brandis 140.

Brandnerthal 121.

Braunsberg 136.

Bregenz 107 (Abb. 108). 117; von Wrangel erobert, 106 (Abb. 107).

Bregenzer Ache 117.

Bregenzer Wald 14. 117. 118.

Bregenzerwälderin 108 (Abb. 109).

Breitlahner 88.

Brenner 140. 142.

Brennerbahn 125 (Abb. 129).

Brennerin 129 (Abb. 134).

Brennersee 23.

Brenta 21. 186; Gebirge 11 (Abb. 7); Gruppe 16. 192.

Brescianer Alpen 16.

Brixen 84. 137 (Abb. 142). 147. 148; um 1575, 136 (Abb. 141).

Brixenthal 84.

Brixlegg 57 (Abb. 64). 83. 86.

Bruneck 155 (Abb. 162). 157.

Buchenstein 185.

Burggrafenamt, von Meran 132.

Caldonazzo, See von 186.

Calliano 178.

Campiglio 191.

Campitello 176 (Abb. 186). 184.

Canale San Bovo 186.

Canazei 185.

Caprile 185; gegen Civetta 181 (Abb. 191).

Cassian s. Sankt Cassian.

Castelbarco 178.

Castelbell 131.

Castel Toblino 186 (Abb. 196).

Cavalese 174 (Abb. 184). 182.

Cembra 182.

Centralalpen 9.

Cevedale 128. 129.

Charakter der Landschaft 4.

Christophhospiz s. Sankt Christoph-Hospiz.

Cima di Brenta 191.

Cima di Vezzana 18. 186.

Cima Tosa 16. 191.

Cimon della Pala 18. 186.

Cles 188.

Colfuschg 157.

Cordevole 185.

Cortina 185; gegen Tofana 162 (Abb. 169); d’Ampezzo 166.

Corvara 157.

Corvosee 138.

Croda Rossa 18.

Cusiano 190.

Dalaas 121.

Daunkogl 141.

Defereggenthal 162. 169.

Defereggergebirge 12.

Defregger 32; Vor dem Tanz, Gemälde 45 (Abb. 51).

Defreggerin 32 (Abb. 29).

Deutsch-Metz 174. 188.

Dichtkunst 72.

Dichtung 74.

Dimars 190.

Dolomiten, von Ampezzo, Cadore, Lienz, Sexten 18; Südliche Thäler der Dolomitalpen 178.

Dornauberg 65 (Abb. 69).

Dornbirn 119.

Drachensee 114.

Drama 74.

Drau 154. 166.

Dreischusterspitze 18. 167.

Drei Zinnen 18. 22 (Abb. 15). 166.

Dürrensee 21 (Abb. 14). 23. 166.

Eggenthal 146 (Abb. 151). 150.

Ehrenberg 156; Feste 114.

Ehrenberger Klause 114.

Einödhöfe 68.

Eisack 23. 148; Ursprung 128 (Abb. 132).

Eisregion 28.

Elbigenalp 114.

Elmauer Haltspitze 16. 79.

Ende-der Welt-Ferner 129.

Engalpe 71 (Abb. 73).

Engelswand 96.

Enneberg 148.

Eppan 172; Grafen von 42.

Erdgeschichte 23.

Erdpyramiden am Ritten 152 (Abb. 159).

Erl 76.

Erpfendorf 78.

Eschenloh 136.

Etsch 21.

Etschthal 125. 132. 170. 172. 174.

Fahlburg 140.

Falzaregopaß 185.

Fassathal 174. 180. 184.

Fedaja, Paß 185; See 23.

Feldkirch 108 (Abb. 110). 120.

Feldthurns, Schloß 149; Fürstenzimmer 140 (Abb. 145).

Ferdinand ~I.~ 44.

Ferdinand ~II.~ 44.

Fernerkogl 94.

Fernpaß 14. 104. 114.

Fernstein, Schloß 114.

Fernsteinsee 98 (Abb. 99). 104.

Fersinapaß 185.

Fervallgruppe und -thal 106.

Feuerstein, Gletscher 145.

Fieberbrunn 79.

Finailspitze 132.

Finstermünz 12.

Fischburg, gegen die Geislerspitzen 144 (Abb. 149).

Fischeleinthal 162 (Abb. 170). 166.

Flächeninhalt 8.

Fleimserthal 174. 182. 184.

Flirsch 106.

Fluchthorn 9. 106.

Fondo 190.

Forno 184.

Fragenstein, Ruine 85 (Abb. 87); Schloß 96.

Franzensfeste 147.

Freibrunnerspitze 122.

Freienfeld 147.

Friedrich mit der leeren Tasche 43.

Fügen 59 (Abb. 65). 86.

Fuggerzimmer 42 (Abb. 46).

Füssen 114.

Gacht, Paß 114.

Gader, Thal 156.

Gallenkirch 122.

Galtür 104.

Gardasee 23. 178. 184 (Abb. 194), 190.

Gardena 149.

Garten Abrahams 178.

Garzagon 138.

Gaschurn 122.

Gasselgehen 74.

Gefrorene Wand 87.

Geislerspitzen 148.

Gemsjäger 44 (Abb. 50).

Gemüt 58.

Geographische Übersicht 8.

Georgenberg s. Sankt Georgenberg.

Gerlos 87; Wand 86.

Germanisierung 55.

Gertrud s. Sankt Gertrud.

Gesang 74.

Geschichte, älteste 39; Übersicht 38.

Gestalt des Landes 8.

Gewässer 20. 21.

Gilfanlage, bei Meran 120 (Abb. 124).

Gilfenklamm (Ridnaun) 134 (Abb. 139).

Ginzling 88.

Giudicaria 190.

Gleirschthal 112.

Gletscherbäche 4.

Gliederung des Landes 9.

Glocknergruppe 12.

Glurns 112 (Abb. 115). 124. 125.

Goldener Berg 154.

Gomagoi 128.

Gossensaß 142; gegen das Pflerschthal 130 (Abb. 135).

Götzis 119.

Grasbären 35.

Grasleitenhütte 150; gegen den Kesselkogel 151 (Abb. 158).

Greifenstein 138.

Greiner 88.

Grenzen 8.

Gries 94. 142. 152. 185.

Grieser Thal 94.

Griesspitze 14.

Grigno 186.

Gröden 148.

Grödenerin 36 (Abb. 36. 37).

Grödener Thal 143 (Abb. 148). 149.

Grödener Tracht, alte 34 (Abb. 34).

Großache 77.

Großachenthal 78.

Großglockner 2 (Abb. 1). 12. 166/167 (Abb. 174). 170.

Großvenediger 12. 165 (Abb. 173), 166/167 (Abb. 174). 169.

Gschlöß 169.

Gschnitzthal 145.

Gsteig 96.

Gurgl 90 (Abb. 93). 98.

Gurgler 98; Eissee 23; Joch 100; Lake 98.

Hall 75 (Abb. 75). 90.

Halleranger 112.

Haltspitzen 79.

Handel 70.

Häring 83.

Haselburg, mit Blick auf Bozen und Gries 168 (Abb. 177).

Haspinger 48.

Hauptkamm der Centralalpen 12.

Hausbau 64.

Hausgärten 65.

Heidersee 124.

Heiligengeistjöchel 164.

Heilige drei Brunnen 130.

Heiligkreuz 156.

Helena s. Sankt Helena.

Helfmirgott 125.

Helmsdorf 138.

Heumahd 68.

Hinterauthal 112.

Hinterbärenbad 50 (Abb. 56). 79.

Hinteres Sonnenwendjoch 82.

Hinterpasseier 136.

Hinterriß 71 (Abb. 73). 112.

Hinterthiersee 82.

Hintertur 87.

Hinter-Tux 64 (Abb. 68).

Hirbanock 162.

Hirten 68.

Hochfeiler 12. 159.

Hochfilzen 79.

Hoch-Finstermünz 110.

Hochgall 12. 159.

Hochgalsaun 131.

Hochjoch 132; -hospiz 91 (Abb. 94). 102.

Hochnaturns 132.

Hochzeitslader 55 (Abb. 62).

Hofer, Andreas 48. 24 (Abb. 17); Denkmal 25 (Abb. 18); Tod 50.

Hohenems 119.

Hohen-Eppan 172.

Hohe Munde 96.

Hohe Salve 84.

Höhlenstein 166; Thal 166.

Hölle im Pflerschthal 131 (Abb. 136).

Holzbildhauerei 72.

Holzgau 115.

Holzknechte 43 (Abb. 48).

Hopfgarten 84.

Hornthal 114.

Höttinger Au 94.