The German Classics from the Fourth to the Nineteenth Century, Vol. 1 (of 2)
Part 60
Here some would scratch their Heads, and try What they should write, and How, and Why. But I conceive, such Folks are quite in Mistakes in Theory of Writing. 20 If once for Principle ’tis laid, That Thought is Trouble to the Head. I argue thus: The World agrees That He writes well, who writes with Ease. Then He, by Sequal logical, Writes best, who never thinks at all[1181].
Der kratzt den Kopf, sinnt Zweifels-voll, Was, wie, warum er schreiben soll; Doch merk ich selbst aus seinem Fleiss, Dass er vom Schreiben wenig weiss. 30 Denn hält man diesen Satz bewährt, Dass Denken nur den Kopf beschwert; So folgt auch: Es gesteht die Welt, Der schreibt gut, dem’s nicht mühsam fällt. Draus macht selbst die Vernunft den Schluss, Dass der, so niemals denkt, am besten schreiben muss.
Mich deucht, dieser Beweis ist unumstösslich. Der andere ist ein Franzose, und, _O bienheureux Ecrivains_, rufet er aus, _Mr. de Saumaise en Latin, et Mr. de Scuderi en François! J’admire vôtre facilité, et j’admire vôtre abondance. Vous pouvez écrire plus de Calepins, que moi d’Almanachs. Bienheureux_, fährt er fort, _les Ecrivains qui se contentent si facilement, qui ne travaillent que de la memoire et des doigts, qui sans choisir écrivent tout ce qu’ils savent[1182]._ Ist es nicht ewig Schade um die ehrlichen Männer, dass sie, da sie so viele Erleuchtung hatten, sich nicht bestrebet haben, uns gleich zu werden? Sie haben übel bey sich gehandelt. Ich {10} beklage sie, und halte sie, als Zeugen der Wahrheit ungemein hoch. Sollten sie jetzund noch leben, da meine vortreffliche Schrift zum Vorschein kömmt: so würden sie unstreitig ganz umgekehret, und neue Menschen werden.
Ich kehre wieder zu meinem Zweck, und sage, dass wir, wenn wir schreiben wollen, die Prüfung unserer Kräfte, mit welcher sich unsere Feinde quälen, vor eben so unnütz halten, als Vernunft und Nachdenken. Wir brauchen so vieler Umstände nicht. Wir haben die besondere Gabe von der Natur, dass wir schreiben können, was wir nicht gelernet haben, und von Sachen urtheilen können, die wir {20} nicht verstehen. Wir schreiben ganze Bücher von der Möglichkeit einer ewigen Welt, und handeln die schwersten Fragen aus der Weltweisheit, auf eine ganz eigene Weise, ab, ob wir gleich nichts davon begreifen. Philippi kann unbesehens von den Schriften urtheilen, die für und wider die wolfische Philosophie herausgekommen sind. Sievers, der kaum seinen Catechismus weiss, ist doch geschickt, andere zu lehren, was der seligmachende Glaube sey, und Rodigast kann die ungeheuresten Werke aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzen, ob er gleich weder Latein noch Deutsch verstehet, und niemand, ja vielleicht er selbst nicht, weiss, {30} was er vor eine Sprache redet. Hätte dieses edle Kleeblat elender Scribenten sich lange besinnen, und seine Kräfte untersuchen wollen, ehe es die Feder ansetzte: so will ich wetten, wir würden noch nicht wissen, ob es in der Welt sey. Allein wir elende Scribenten sind so misstrauisch gegen uns selbst nicht; weil wir wissen, dass uns, auch bey der grössten Schwachheit, alles möglich ist.
Diese vortreffliche Eigenschaft erhebet uns unendlich über unsere Feinde. Ein guter Scribent muss seine besten Jahre mit einem verdriesslichen Lernen verderben: weil er die abergläubige Einbildung hat, man könne sonst nicht schreiben. Wir hergegen fangen ganz frühe an zu schreiben, und warten nicht, bis die bösen Tage kommen, und die Jahre herzutreten, da man sagt: Sie gefallen mir nicht. Wir können gleich, ohne alle Vorbereitung, zum Werke schreiten; und ehe ein guter Scribent mit der Einsammlung der Sachen fertig ist, die er zu seinem Zweck nöthig {10} achtet, haben wir uns zehenmal in Kupfer stechen lassen, und den besten Platz in den Buchläden eingenommen. Ein guter Scribent mag seine Zeit noch so wohl angewandt und sich zum Schreiben so geschickt gemacht haben, als er immer will: so wird er doch allezeit gestehen, dass einige Materien ihm zu hoch sind, und selbst von denen, die er verstehet, nicht ohne vorhergegangene Überlegung und mit Furcht und Zittern schreiben. Uns ist keine Materie zu hoch. Wir wissen alles, ob wir gleich nichts wissen. Wir schreiben drauf loss und kehren uns an nichts. Und daher hat die Welt von uns die besten Dienste. Wir entdecken eine {20} unsägliche Menge der gefährlichsten Irrthümer, die unsere Feinde gemeiniglich übersehen, und das in Schriften, die wir nicht gelesen haben, und die wir, wenn wir sie lesen, kaum verstehen. Wir sind die eifrigsten Vertheidiger der Wahrheit und ein Schrecken der Ketzer. Wir entdecken sie, wie sehr sie sich auch verbergen; und ob wir gleich nicht wissen, was Ketzer und Ketzerey ist: so kann uns doch keiner entwischen; weil wir wie die Hunde, die das Capitolium bewacheten, den sichersten Weg gehen, und alles, was uns verdächtig vorkömmt, anbellen. Unsere Feinde verdenken es uns, dass wir so oft einen unnützen Lerm erregen. Sie wollen, {30} dass man mit Behutsamkeit und Verstand eifere; aber eben dadurch verrahten sie ihre Schwäche, und geben uns das Zeugniss, dass wir ohne Nachdenken und Verstand eine der wichtigsten Pflichten eines Wahrheit- und Ordnung-liebenden Menschen beobachten können, welches gewiss nichts geringes ist.
_CHRISTOPH VON GRIMMELSHAUSEN._
[_Scherer D._ 380, _E._ 387.]
Geboren 1625 zu Gelnhausen in Hessen, als Sohn bäurischer Eltern. Er wurde als zehnjähriger Knabe von den Hessen geraubt und musste Soldatendienste thun. Nach dem deutschen Friedensschlusse 1648 verliess er den Soldatenstand und begab sich vermuthlich auf Reisen nach Holland, Frankreich und der Schweiz. Später stand er in Diensten des Bischofs von Strassburg und war in seinen letzten Lebensjahren Schultheiss zu Renchen am Schwarzwald. Hier starb er 1676. Er schrieb unter verschiedenen anagrammatischen Namen: Samuel Greifnson vom Hirschfeldi German Schleifheim von Sulsfort u. a. Sein berühmtester Roman ist der ‘Abentheuerliche Simplicissimus Das ist: Beschreibung dess Lebens eines seltzamen Vaganten, genant Melchior Sternfels von Fuchshaim’ 1669. Herausgegeben von Keller (Stuttgart 1854-62, 4 Bde.); Kurz (Leipzig 1863, 64, 4 Bde.); Neudruck des ‘Simplicissimus’ von Kögel (Halle 1880).
AUS DEM SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS.
Simplicij Bäurisches Herkommen, und gleichmässige Auferziehung.
ES eröffnet sich zu dieser unsrer Zeit (von welcher man glaubet, dass es die letzte sey) unter geringen Leuten eine Sucht, in deren die Patienten, wan sie daran kranck ligen, und soviel zusammen geraspelt und erschachert haben, dass sie neben ein paar Hellern im Beutel, ein närrisches Kleid auff die neue Mode, mit tausenderley seidenen Bändern, antragen können, oder sonst {10} etwan durch Glücksfall mannhafft und bekant worden, gleich Rittermässige Herren, und Adeliche Personen von uhraltem Geschlecht, seyn wollen; da sich doch offt befindet, dass ihre Vor-Eltern, Taglöhner, Karchelzieher[1183] und Lastträger: ihre Vettern Eseltreiber: ihre Brüder Büttel und Schergen... und in Summa, ihr gantzes Geschlecht von allen 32. Anichen[1184] her, also besudelt und befleckt gewesen, als dess Zuckerbastels Zunfft zu Prag immer seyn mögen; ja sie, diese neue _Nobilisten_, seynd offt selbst so schwartz, als wann sie in _Guinea_ geboren und erzogen wären worden.
Solchen närrischen Leuten nun, mag ich mich nicht gleich {20} stellen, obzwar, die Warheit zubekennen, nicht ohn ist, dass ich mir offt eingebildet, ich müsse ohnfehlbar auch von einem grossen Herrn, oder wenigst einem gemeinen Edelmann, meinen Ursprung haben, weil ich von Natur geneigt, das Junckern-Handwerck zutreiben, wann ich nur den Verlag und den Werckzeug darzu hätte; Zwar ungeschertzt, mein Herkommen und Aufferziehung läst sich noch wol mit eines Fürsten vergleichen, wan man nur den grossen Unterscheid nicht ansehen wolte, was? Mein Knän (dan also nennet man die Väter im Spessert) hatte einen eignen Pallast, sowol als ein andrer, ja so artlich, dergleichen einjeder König mit eigenen Händen zubauen nicht vermag, sondern solches {10} in Ewigkeit wol unterwegen lassen wird; er war mit Laimen gemahlet, und anstat dess unfruchtbaren Schifers, kalten Bleyes, und roten Kupffers, mit Stroh bedeckt, darauff das edel Getraid wächst; und damit er, mein Knän, mit seinem Adel und Reichthum recht prangen mögte, liess er die Maur um sein Schloss nicht mit Maursteinen, die man am Weg findet, oder an unfruchtbaren Orten auss der Erde gräbet, viel weniger mit liederlichen gebackenen Steinen, die in geringer Zeit verfertigt und gebränt werden können, wie andere grosse Herren zuthun pflegen, auffführen; sondern er nam Eichenholtz darzu, welcher nutzliche edle Baum, als worauff {20} Bratwürste und fette Schuncken wachsen, biss zu seinem vollständigen Alter über 100. Jahre erfodert: Wo ist ein Monarch, der ihm der gleichen nachthut? Seine Zimmer, Säl und Gemächer hatte er inwendig vom Rauch gantz erschwartzen lassen, nur darum, dieweil diss die beständigste Farbe von der Welt ist, und dergleichen Gemähld biss zu seiner _Perfection_ mehr Zeit brauchet, als ein künstlicher Mahler zu seinen trefflichen Kunststücken erheischet; Die Tapezereyen waren das zärteste Geweb auff dem gantzen Erdboden, dann diejenige machte uns solche, die sich vor Alters vermass, mit der _Minerva_ selbst um die wette zuspinnen; {30} seine Fenster waren keiner andern Ursache halber dem Sant Nitglass gewidmet, als darum, dieweil er wuste, dass ein solches vom Hanff oder Flachssamen an zurechnen, biss es zu seiner vollkommenen Verfertigung gelanget, weit mehrere Zeit und Arbeit kostet, als das beste und durchsichtigste Glas von Muran, dan sein Stand macht ihm ein Belieben zuglauben, dass alles dasjenige, was durch viel Mühe zuwege gebracht würde, auch schätzbar, und desto köstlicher sey, was aber köstlich sey, das sey auch dem Adel am anständigsten; Anstat der Pagen, Laqueyen und Stallknechte, hatte er Schaf, Böcke und Säu, jedes fein ordentlich in seine natürliche Liberey gekleidet, welche mir auch offt auff der Waid auffgewartet, biss ich sie heimgetrieben; die Rüst- oder Harnisch-Kammer war mit Pflügen, Kärsten, Äxten, Hauen, Schaufeln, Mist- und Heugabeln genugsam versehen, mit welchen Waffen er sich täglich übete; dan hacken und reuthen war seine _disciplina militaris_, wie bey den alten Römern zu Friedens-Zeiten, Ochsen anspannen, war sein Hauptmannschafftliches _Commando_, {10} Mist aussführen, sein _Fortification_-wesen, und Ackern sein Feldzug, Stall-aussmisten aber, seine Adeliche Kurtzweile, und Turnierspiel; Hiermit bestritte er die gantze Weltkugel, soweit er reichen konte, und jagte ihr damit alle Ernden eine reiche Beute ab. Dieses alles setze ich hindan, und überhebe mich dessen gantz nicht, damit niemand Ursache habe, mich mit andern meines gleichen neuen Nobilisten ausszulachen, dan ich schätze mich nicht besser, als mein Knän war, welcher diese seine Wohnung an einem sehr lustigen Ort, nemlich im Spessert (allwo die Wölffe einander gute Nacht geben) liegen hatte. Dass ich aber nichts aussführliches {20} von meines Knäns Geschlecht, Stamm und Namen vor dissmal docirt, beschihet um geliebter Kürtze willen, vornemlich, weil es ohn das allhier um keine Adeliche Stifftung zuthun ist, da ich soll auff schwören; genug ist es, wan man weiss, dass ich im Spessert geboren bin.
_CHRISTIAN REUTER._
[_Scherer D._ 384, _E._ 390.]
Geboren 1665 in Kütten bei Halle, studierte 1688 in Leipzig, wurde mehrfach als Pasquillant incarceriert und relegiert. 1700 Secretär des Kammerherrn R. G. v. Seyfferditz zu Dresden; seitdem verschollen. Ausser seinem Reiseroman ‘Schelmuffsky’ (Neudruck durch Schullerus, Halle 1885) verfasste oder übersetzte er noch einige Lustspiele. Vgl. Zarncke ‘Christian Reuter, der Verfasser des Schelmuffsky, sein Leben und seine Werke’ (Leipzig 1884).
AUS DEM SCHELMUFFSKY.
Flugs an der St. Peters-Kirche war ein gantz enge Gässgen, durch dasselbe führte mich der Sterngucker, und immer vor biss an den Marckt. Wie wir nun an den Marckt kamen, so fragte er mich, ob ich Lust und Belieben hätte mich in eine Dreck-Schüte zu setzen, und ein wenig mit nach den Härings-Fange spatziren zu fahren? Ich sagte hierzu gleich Tob. Darauf satzten wir uns beyde in eine Dreck-Schüte, und fuhren da weil wir guten Wind hatten, immer auff der Tyber übern Marckt weg, und unten bey dem Härings-Thore zu einem Schlauchloche hindurch, und nach dem Härings-Fange zu.
Wie wir nun mit unserer Dreck-Schüte an den Härings-Fang {10} kamen, O sapperment! was war vor ein gelamentire von den Schiffleuten, welche den Härings-Fang gepachtet hatten. Da ich nun fragte, was es wäre? so erzehlten sie mir mit weinenden Augen, wie dass ihnen der See-Räuber Barth mit der stumpichten Nase grossen Abbruch an ihrer Nahrung gethan, und ihnen nur vor einer halben Viertel Stunde über 40. Tonnen frische Häringe mit etlichen Capers Schelmische Weise weggenommen hätte. O sapperment! wie lieff mir die Lauss über die Leber, als ich von Hanss Barthens stumpichter Nase hörete, da dachte ich gleich dass es derselbe Kerl seyn müste, welcher mich mit so erschrecklich {20} viel Capers weyland auff der Spanischen See ohne Raison in Arrest genommen, und dadurch dasselbe mahl zum armen Manne gemacht hatte. Ich war flugs hierauff her, und fragte die Schiff-Leute: Wo der Galgenvogel mit den Härings-Tonnen zu gemarchiret wäre? Da sie mir nun sagten, und zeigten, dass er noch auff der Tyber mit seinen Caper-Schiffe, worauff er die 40. Donnen frische Häringe gepackt hatte, zu sehen wäre, so setzte ich ihn geschwind mit etlichen Dreck-Schüten nach, und weil so vortrefflich guter Wind war, so ergatterte ich ihn noch mit dem Stern-Gucker und etlichen Schiffleuten eine halbe Meile von den Härings-Fange.
{30} O sapperment! wie fiel dem Hanss Barthe das Hertze in die Hosen, da er mich nur von ferne kommen sahe, er wurde wie ein Stück Käse so roth im Angesichte, und mochte sich wohl flugs erinnern, dass ich der und der wäre, welcher seiner Nase vormals so einen erschrecklichen Schand-Flecken angehänget hätte. Als wir nun auff unsern Dreck-Schüten Hanss Barthen mit den 40. gestohlenen Härings-Donnen einholeten, so fieng ich gleich zu ihn an: Höre doch du Kerl, wilst du die Häringe wieder hergeben, welche du den armen Schiffleuten abgenommen hast, oder wilstu haben, dass ich dir deine krumme stumffichte Habichts-Nase vollends herunter sebeln soll? Der Hanss Barth gab mir hierauff zur Antwort und sagte: Er wolte eher sein Leben nehmen lassen, ehe er in Güte einen Schwantz nur von einem Härig wieder geben. Hierauff so rückte ich mit meiner Dreck-Schüte an sein Caper-Schiff hinan, und kriegte meinem langen Stoss-Degen heraus, nun da hätte man schön fuchteln gesehen, wie ich den Hanss Barth auff sein Caper-Schiffe exercirte, Er wehrete sich zwar auch mit seinen {10} Capers, allein sie kunten mir nichts anhaben. Denn wenn sie gleich nach mir hieben oder stachen, so war ich wie ein Blitz mit meiner Dreck-Schüte auf der Seite, den Hans Barth aber jagte ich der Tebel hohl mer immer um die 40. Härings-Donnen welche er auff sein Schiff geladen hatte, herum, und hieb wie Kraut und Rüben auff ihn hinein. Endlich war ich so sehr auff den Galgenvogel erbittert, dass ich mich gantz nahe mit meiner Dreck-Schüte an sein Caper-Schiff machte, und ehe er sichs versahe, bey seinen diebischen Federn zu fassen kriegte, aus den Caperschiffe heraus zoge, und plump in die Tyber hinein tauchte. O sapperment! da {20} hätte man schön schreyen gesehen, wie der Hans Barth schrie, er bat mich fast ums Himmels willen, ich solte ihn wieder heraus helffen, dass er nicht ersoffe, er wolte den Schiffleuten ihre 40. Härings-Donnen hertzlich gerne wieder geben. Als ich dieses von Hanss Barthen hörete, so gab ich gleich den Schiffleuten Befehl das Caper-Schiff zu plündern, und hielt ihn so lange im Wasser bey den Ohren, biss sie die Härings-Donnen wieder hatten, hernach liess ich ihn mit seinen leeren Caper-Schiffe hinfahren wo er wolte, O Sapperment! was war da vor ein Jubel-Geschrey unter den Schiffleuten, welche den Häringsfang gepachtet hatten, dass sie {30} durch mich zu ihren Tonnen-Heringen wieder gekommen waren. Sie baten mich auch alle miteinander, ich solte ihr Härings-Verwahrer werden, sie wolten mir jährlich zehen tausend Pfund Sterlings geben, allein ich hatte keine Lust darzu.
Fußnoten:
[1011] schleicht hervor ans Licht.
[1012] rauschen sie.
[1013] Geplärr.
[1014] auf marmorglatten Strassen.
[1015] alle Jünglinge.
[1016] Äste.
[1017] bereichern.
[1018] lässt.
[1019] als ob er.
[1020] spatzieren gehn.
[1021] immerwährend.
[1022] so lange bis.
[1023] wahrlich.
[1024] berieselt.
[1025] Pönitenz.
[1026] Punkt.
[1027] sieht es.
[1028] genannt.
[1029] gespickte.
[1030] das sie das Volk barbieren.
[1031] Getreide.
[1032] Zwiebeln, und Jemand zwiebeln.
[1033] den Wein färben.
[1034] rädern.
[1035] was kehr ich mich.
[1036] heut Nacht.
[1037] gerade.
[1038] voraussehn.
[1039] teigig.
[1040] Weichlichkeit.
[1041] hohlen.
[1042] voll fassen.
[1043] achtzehn.
[1044] Vogt.
[1045] Nutzen.
[1046] fürchten.
[1047] tropft.
[1048] rief.
[1049] ihr habt.
[1050] kochen.
[1051] rannte.
[1052] Küche.
[1053] Töpfe.
[1054] stochern.
[1055] Erbsen.
[1056] Grütze.
[1057] Warmbier.
[1058] kratzen.
[1059] zu Haufen, zusammen.
[1060] eisernen bez. irdenen Topf.
[1061] Brei.
[1062] allzumahl.
[1063] brachte.
[1064] darauf warteten.
[1065] aber.
[1066] Kocherei.
[1067] angebrannt, widerlich.
[1068] stumpfsinnig.
[1069] entstellt aus Valentins, eines oft komisch verwendeten Heiligen.
[1070] vergiften.
[1071] wohnt.
[1072] Rohr.
[1073] frz. viédase, Taugenichts.
[1074] kleine Stadt bei Paris.
[1075] Kuppler.
[1076] euch.
[1077] vermischt.
[1078] Schwanz.
[1079] ihr rührt.
[1080] nachsinnen.
[1081] man es.
[1082] Meinung.
[1083] beworfen, besudelt.
[1084] frisch.
[1085] Gliedern.
[1086] Grossvater.
[1087] rechtschaffen.
[1088] gewaltig.
[1089] Landesfehde.
[1090] Holsteiner.
[1091] Dänen oder Teufel?
[1092] Ächzen.
[1093] abstreichen, sich davonmachen.
[1094] arten.
[1095] Schafböcken.
[1096] tüchtiger Kerl; man denke an: Daar is kien good Haar an em = er taugt nichts, oder: streitsüchtig.
[1097] verkriechen.
[1098] trampeln.
[1099] stampfen.
[1100] Abfertigende Interjection.
[1101] Hütte, Haus.
[1102] südwärts.
[1103] Viehstall.
[1104] _knife_.
[1105] Schnauze, Mund.
[1106] Name.
[1107] nur, aber.
[1108] vexieren.
[1109] berathen.
[1110] volksthümliche Spiele.
[1111] Beute durch.
[1112] Löffel.
[1113] Reihe.
[1114] Fastnachtshahn.
[1115] Kirchspiel.
[1116] eigenen Kopf, Willen.
[1117] Vogt.
[1118] widerlegen.
[1119] Sonntagshose.
[1120] Schulmeister.
[1121] wissen.
[1122] fette Erde, _clay_.
[1123] Füssen.
[1124] Bettler, _prog_.
[1125] Dirnen.
[1126] Hauptschwengel vor Wagen und Pflug.
[1127] grosses und kleines Vieh.
[1128] Erdkloss.
[1129] Bettelvögte.
[1130] gucken.
[1131] sich verbergen.
[1132] sich fürchten.
[1133] Hofstätte.
[1134] schütteln, zausen.
[1135] Bezeichnung des Teufels.
[1136] Eingut, Hausgeräthe.
[1137] Zuber.
[1138] Schaffe.
[1139] Name eines Mädchens.
[1140] ironisch: was Kostbares.
[1141] rotzig.
[1142] eigentlich: Hündin.
[1143] Kaldauen, umgedrehte Grützwurst.
[1144] Taschen, _scrip_.
[1145] zum Schlimmen, _quad_.
[1146] aufdecken, auftischen.
[1147] Übergewand.
[1148] Kopfschmuck der Mädchen aus vergoldetem Leder, Goldfell und vergüldeten Pfennigen, Dreilingen, Sechslingen, die darauf genäht waren.
[1149] Wohnzimmer.
[1150] Bierkrüglein, _cruse_.
[1151] Festtag.
[1152] rudern, treiben? von bak = Boot. oder mit Baken (Leuchtfeuern) den Weg bezeichnen.
[1153] nöthigen, _crave_.
[1154] Hochzeit.
[1155] Nachbar.
[1156] Schaufel, d. h. einen Korb geben.
[1157] _christen_, taufen.
[1158] Termin.
[1159] ins Auge fassen.
[1160] September, Grimm = ags-Solmonad, Februar, zu syllan = opfern.
[1161] warten.
[1162] Eheverschreibung betreffend den Brautschatz.
[1163] Zügel.
[1164] seufzen.
[1165] so mir.
[1166] für Dank, _gratis_.
[1167] Übervortheilung.
[1168] wodurch man sich in die Zeiten schickt.
[1169] eingeknetet.
[1170] zweimal.
[1171] nützlich.
[1172] gewinnt nichts von mir.
[1173] lallend reden.
[1174] dann.
[1175] hingegen.
[1176] Domherr.
[1177] leiht.
[1178] die Cäsur.
[1179] Italien.
[1180] Horatius de Arte poëtica.
[1181] Prior’s Poems, T. I. p. 12.
[1182] Balzac Liv. 23. Lett. 12.
[1183] Karrenzieher.
[1184] Ahnen.
END OF VOL I.