Südliche Reise

Part 13

Chapter 132,935 wordsPublic domain

Überall bekannte, lächelnde und grüßende Gesichter, als ich von der kleinen Piazza her die glatt gepflasterte Straße nach dem Gasthof hinunterschritt .. Am Fuß der kleinen Treppe, die ins Vestibül hinaufführt, dieselben bettelnden Kinder, die den roten Soldo gerne mit dem weißen Stück Zucker vertauschen, und in der Halle die liebgewordenen, vertrauten Dinge .. der gleiche dunkle Türhüter und die gleiche alte Korallenverkäuferin mit ihrem gebrannten und gefurchten Gesicht. Aber die Teppiche waren aufgenommen und die bunten Fliesen mit Wasser besprengt. Man gab mir zu ebner Erde Zimmer, die auf eine breite Terrasse mündeten und den Blick auf Garten und Meer hatten. Ich trat an das Geländer und versank im ersten Schauen .. Nein, es war kein Frühling mehr in diesem Bilde. Es war der Sommer, in seine höchste Kraft gesteigert, doch fern der dorrenden Öde, wie ich sie schon in den Blumengärten Palermos getroffen hatte. Hier war das Grün noch Grün und die Farbe der Blüten noch frisch, eine Lust, kein Fieber. Doch es war anders, als ich es je zuvor gesehen hatte .. Wo sonst an der hellen Mauer des Zitronengartens, hinter dem das Meer aufsteigt, die großen Kugeln der Sternblumensträucher sich weiß und gelb aus der Bläue wölbten, hing nun ein dichtes, rotes Rosengeschlinge, wo einst die bunten Inseln der Schwertlilien, Tulpen und blassen Federnelken im glänzenden Grün des weichen Rasens schimmerten, quollen nun die Beete von Heliotropen und Verbenen aus hartem Gras hervor, und der alte, hängende Eukalyptusbaum stand einsamer und herrischer im hellen Licht. Wie war das Licht auf allen Dingen verwandelt! Das Gold war verhärtet und das Blau verdichtet. Schärfer und deutlicher stand jedes einzelne Blatt in den Lüften, die sich weniger schmiegten und trockner brannten. Auch das Meer war anders: unsäglich still, hochaufstehend und dicht unter die breiten Wipfel der Feigenbäume gerückt, die über dem hellgrünen Weingerank des nachbarlichen Gartens ausgespannt lagen. Das Meer war gesättigt: schwer von der Frucht der Himmelsglut in der Tiefe seines Schoßes: dunkelblauer, warmer Wein in dem brennenden Pokal der roten Bucht. Kein Segel, kein fernes Schiff schwamm in den Weiten. Die Stille des Mittags -- ein unbegreifliches Anhalten aller Atemzüge -- stand brütend auf der funkelnden Flut. Es war kein Zittern in den Lüften über den vielen, weißen Villen, über all den vertrauten Gärten und Hügeln: es war ein langsames, glattes Niedersinken dichter, blauer Seidentücher, in denen das Netz der goldnen Fäden lief. Die Schatten in den Winkeln, in den Arkaden, über den Fensterbögen und Kuppeln lagen stumm, fast leblos: dicker, violetter Samt, mit den Händen zu fassen und fortzunehmen .. Da traf ein übersüßer Hauch meinen Mund: nicht länger als das Zucken eines Augenlids -- und dennoch lang genug, um im Flug das andere, leichtere Frühlingsbild aufzuwecken und eine flüsternde, singende Bewegung in dieses Stillestehn zu zaubern. Ich lehnte mich rückwärts über die Brüstung und hob den Kopf nach den Balkonen über mir: Und siehe: da blühten noch die letzten silbernen Trauben der Glycinen, der angebeteten Glycinen, die an den Wänden niederstürzen und sich im Sturz in ihren eignen Atemzügen wieder auffangen. In hellen Sträußen hatten sie im Frühling auf meinem Tisch gestanden und ihren Duft über jeden Gedanken geworfen, der sich dort in der Stunde der Mittagsruhe zum Wort wandelte. Und nachts, wenn der Wind sich vom Meer aufmachte und in den Ästen wühlte, war auf der Welle des Mondlichtes ihr beruhigter Hauch bis auf das halbentschlafene Gesicht geweht, um den Träumen die Wege zu weisen ..

*

Es hielt mich nicht länger: ich mußte hinüber in die Ölbaumhänge und dann auf steilem, gelbem Pfad am Rand der Klippe zu meiner Wiese hinauf. Nur eine sonnige Mauerecke noch hoch oben in Anacapri liebe ich ebenso wie diese schmale, kaum von Menschen betretene Trift die unter den Steinwänden der Punta Tragara liegt, zwischen Himmel und Meer, losgelöst von den Massen des Felsgestades, eine duftende, hellgrüne Wolke, auf der es sich leise über der nahen Erde hinschwebte .. Durch die silbernen Dünste der Frühe, durch den weichen Purpur des Abends und das smaragdene Licht der Mondnächte war ich auf dieser Wolke gefahren, nun kam ich zum erstenmal im hohen Mittag hastig und heiß den Mauerweg hinab gelaufen. Ich ließ den braunen Säulenhof der Certosa rechts liegen, streifte nur flüchtig die weiße Villa Carmela mit ihren scharlachsprühenden Granatbäumen und schlüpfte zwischen hohen Büschen in das Filigran der Ölbaumzweige, unter denen der kleine Erdpfad beginnt. Längst war das Lupinenfeld abgeblüht, hellgelbe Quasten hingen an den Kaktusblättern, zwischen fetten Halmen züngelten die dünnen Flammen der letzten Gladiolen, ein Teppich von goldenen Wicken deckte den Boden zur Rechten und zur Linken. Plötzlich wehte ein fremder Duft .. Salbei? Ich brach eine violette Staude und hielt sie an das Gesicht .. Es war nicht der Duft des Salbeis, den ich gewittert hatte. Meine Augen suchten, indes ich stehen blieb .. Da, und dort weiter hinauf und zwischen den schleifenden Ästen der Olivenbäume bis zur hellblauen Höhe hinan: Myrten .. Myrten .. Myrten, von Millionen weißer Flocken übersät, die ersten Myrten, die ich blühend sah. Ich kniete hin und bog das Gesicht über die schwarzgrünen Sträucher, ich fuhr mit leisen Fingern über die traumvollen, keuschen Blüten, die hoch auf den glühenden Felsen im Wind des Meeres ihr Leben erschlossen und ihren Duft zu den Göttern wehen ließen .. Solange der Weg noch aufstieg, liefen die Büsche mit am Rande empor, zwischen Thymian und Glockenblumen. Ganz oben aber, wo die Wiese an einer Baumpflanzung aufhörte, zog sich ein breiter Saum von blutendem Mohn. So lag ich im roten Dämmer der Schlafblumen, mitten im offnen Licht, und sah hinab auf das einsame Meer. Wo sonst der Schaum in flachen Halbkreisen an den Strand spülte, von Bucht zu Bucht, bis zur Piccola Marina und weiter hinaus zur Punta Ventroso, lag nun die Flut so still, wie wenn sie nie von Wind und weichem Getriebensein gewußt hätte. Da stand in metallenem Pfauenblau das verwischte Grün aller Türkisen und in diesem wieder die matten, ausgewaschenen Töne der Hortensia. Eine runde Lache schob sich langsam in die andere, wurde oval .. und trat wieder in die Form des Kreises zurück, ausgewechselt im Spiel der Farben, bald heller, bald dunkler aufleuchtend, flüssiger Achat. In der Ferne aber wuchs die Flut in den Himmel hinauf, der dunstlos, wolkenlos das unerbittliche Blau der Wölbung schloß. Die Augen fielen mir zu. Vor den Lidern begann ein leises, dunkelrotes Wogen. In den Schläfen sang das Blut.

*

Als um die vierte Nachmittagsstunde noch keine Nachricht eingetroffen war, die Axels Ankunft meldete, beschloß ich, nach Anacapri zu fahren und in den schönen Ölbaumhängen den Abend zu erwarten.

Die Felsmassen des Monte Solaro lagen in goldlackbraunen Feuern aufgeschichtet, nur in die langen Risse des Gesteines waren blaue Schatten eingezwängt. Das Grün der tiefen, westlichen Hänge stand breit und dunkel an den funkelnden Wänden und trug eine Welle von spätem Ginster zu den Graten empor. An einer Wende der Straße verschwand das Bild, der Wagen lief im Schatten, und das rückwärts gewandte Auge hing an den heiß überschütteten Klüften der Forte San Michele. Links in der Tiefe, am Fuß der üppigen Gärten, lag die weiße Grande Marina mit den vielen, kleinen Ruderbooten. Die schmale Mole war verlassen, fern an der Punta Capo, unter dem Berg, der die Trümmer des Tiberiuspalastes trägt, schwammen, trunken vom Licht, kleine Segelboote, die von Sorrent oder Amalfi herkommen konnten .. Meine Augen folgten dieser Richtung: Die Berge der Sorrentinischen Halbinsel standen steil, kahl und flammend übereinandergeschichtet, hier und da schimmerte der lichte Flecken eines Hauses neben einer einsamen Zypresse. Unten schlug das Ufer die weichen Falten der sanfteren Abhänge auseinander, die ganz voll feuchten, veilchenfarbenen Dämmers hingen. Unmittelbar im Norden aber türmte Neapel die strahlenden Fronten und Dächer gegen Camaldoli hinan, eine weiße, steinerne Saat zwischen Posilipp und Vesuv. Pozzuoli schob seine Villen über den Spiegel des Meeres, Bajä ließ sich nach rückwärts erraten hinter dem steilen Misen .. Wie faßte mich wieder die Liebe zu diesen unsterblichen Ufern, wie riefen die Gärten, die Villen herüber! Nun mußten ja alle Oleanderbüsche blühen, alle Rhododendren und Myrten, alle Rosen und Nelken .. Die Weingärten mußten reifen über dem wilden Mohn .. O Villa Patrizi! Villa Ricciardi! Floridiana! Villa Vergils ..

Wieder bog der Wagen um eine Ecke. Da war plötzlich nichts mehr als eine hohe, umschattete Mauerwand, voll Ginsterblüten, die steinige, staubige Straße, und über der Brüstung das helle, aufglänzende Meer. In der Luft lief eine leise Bewegung, die erste Ahnung des Abends.

Und bei der nächsten Kehr wehte auch das süße Ischia empor, wie ein Gestade, das seine ersten Atemzüge wagt. Auf Silberdünsten schwamm es, fast körperlos, ganz um den Saphirhügel des Epomeo emporgedrängt, ein solcher Überfluß von duftigem Blau, daß selbst das Meer vor dieser Fülle bleich und zart erschien.

Wir hatten die ersten Häuser von Anacapri erreicht. Ich fuhr fast bis an das Dorf Caprile, und nahm den seitlichen Pfad, der nach dem grünen Weg zur Migliera führt. Nun war ich wieder in meinen Obstgärten, die ich noch blühend gesehen hatte, ich ging unter Nußbäumen und Feigenbäumen dahin und hatte keinen anderen Gedanken mehr als an die Tage, die nun kommen mußten .. an alle Nachmittage, die wir hier oben verträumen würden, wo die Seele im tiefen Grün ausruht, und die Winde leichter das Feuer der Lüfte kühlen. Ich träumte mich ganz hinüber in die Abgeschiedenheit dieses Lebens, das hier oben zur Erfüllung werden sollte .. in die blaue Stille hellenischer Tage. Der Abend in dem Priorate der Maltheser fiel mir ein, als wir den langen Laubgang bis an die Lichtung der Mauer hinuntergegangen waren. Unwillkürlich wandte ich mich um und hob die Hand vor die Augen: Der Golf von Neapel war leer, auch in der Höhe von Ischia war kein Schiff zu sehen .. Da ging ich weiter. Die Gärten wurden spärlicher, die bunten Häuser von Anacapri mit ihren leichten Kuppeln waren hinter grünem Laub zusammengerückt, von der weißen Wölbung der Kirche überragt. Das Auge sah frei auf die vielen Gehöfte hinunter, die sich zwischen Oliven und reifenden Äckern zum Strande hinabzogen. Silbergraues Flittern lief durch die hängenden Zweige, die Gräser begannen zu beben, der Dunst am Fuß von Ischia wurde leichter, fast durchsichtig. Das Steingeröll verminderte sich, Ginster und Myrten brachen zwischen den scharfen Kanten hervor. Nach wenigen Schritten stand ich auf der einsamsten Höhe der Insel, umbraust vom warmen, sommerlichen Wind, der die Fülle seines Glanzes um meine Schultern schlug. Weit hinaus flogen die Blicke von dieser einsamen Warte .. weit hinaus in die Ferne eines heroisch-gedachten Lebens. Die Arme brauchten sich nur auszubreiten und den fließenden, wallenden Äther zu fassen: so rührten die Finger an die Füße der Götter, die dicht über dem wehenden Haare des Hauptes hingleiten.

Als ich mich umwandte und auf tieferen Pfaden unterhalb Capriles der alten Windmühle zuging, sah ich, wie weit hinter Ischia, da, wo die flachen Ponzainseln leuchteten, die Sonne lange, gleißende Goldbarren durch das Wasser zog, aus dem helle, fast unsichtbare Dämpfe emporstiegen. In jedem Augenblick blitzten die Goldströme anders auf, bald weiß wie schmelzendes Silber im Messingtiegel, bald rötlich wie Lava aus unterirdischen Höhlen. Da schien es mir, aus diesen Horizonten müsse das Schiff des Freundes auftauchen, leicht wie eine gleitende Wolke, von korallenfarbigen Abend-Schwänen gezogen .. Aber die Weite blieb leer. Nur die Goldflüsse wallten und dampften. Durch gelbe Weizenfelder, zwischen niedrigen, grauen Steinmauern ging ich zu der Stelle zurück, wo der Wagen wartete .. In jedem Garten blühten die Rosen, die Kakteen und Geranien. Alle Türen der Häuser und Hütten standen geöffnet, hier und da wurde schon Gesang wach, wie er sich mit dem sinkenden Abend löst. Bauern kamen aus dem Feld zurück und trugen Körbe voll Kirschen auf den Schultern, Frauen gingen mit schlanken Tonkrügen zum Brunnen, Kinder trieben die Ziegen zum Stall. Der erste Rauch schlug aus den Schornsteinen in die kupferne Luft. Über den lila-dämmernden Hügeln von Sorrent schwebte der weiße Vollmond im reinsten Äther, eine taghelle Nacht verheißend. Um Ischia und Procida wehten schon die purpurnen Schleier über feuchtem Schwertlilienblau.

Auf der Höhe von Castellamare aber lag das weiße, schlanke Schiff.

*

Der Tisch war im Garten gedeckt, vor einem Heliotropenbeet. In einer dünnen Kristallvase stand der weiße Camelienstrauß, den Axel aus Neapel mitgebracht hatte, über die weiße Decke waren Rosen gestreut. Der Wind, der sich kurz vor Sonnenuntergang aufgemacht hatte, war wieder eingeschlafen, blaßgrüne Streifen Mondlichtes fielen über den Rasen auf die Steinfliesen, zwischen den starren Blättern der Palmen und dem hängenden Gezweig des Eukalyptusbaumes funkelten die dünnen, smaragdenen Sterne.

Axel war schmäler geworden. In seinen Zügen stand die Arbeit vieler Gedanken. Er erzählte ruhig von den Wochen, die seit unserer Trennung verflossen waren. Plötzlich brach er ab. Er hob das Glas und ließ es an meines klingen:

»Es ist Zeit zu schweigen. Die Stunde kommt, wo wir anfangen müssen zu leben!«

Die Früchte wurden aufgetragen.

Aus den Gärten erhob sich Mandolinenspiel.

Vom Meer herauf kam ein Gesang, ähnlich wie das Lied der Matrosen auf dem Schiff, das in der Nacht nach Malta fuhr.

Als die letzten Gäste von den Nachbartischen aufgestanden waren, ließen wir die Lampen vor uns löschen: Ein Gewebe von lavendelblauem Atlas hing über dem Garten. Die Büsche atmeten im verwandelten Licht, jeder Strauch, jeder Wipfel war verdeutlicht und vergeistigt zugleich. Das Wesen der Dinge begann in der Tiefe der Formen zu leben. Aus den Glycinenblüten rieselte die Helle nieder. In jedem Tropfen Duft ein Tropfen Licht.

Wir gingen langsam bis zum Meer hinunter, entblößten Hauptes, so wie wir von der Tafel aufgestanden waren. Unwillkürlich lenkten sich unsere Schritte nach der Piccola Marina, der einsamen, verlassenen Bucht, in der die Stille Capris tief gesammelt ist. Wo die zwei wilden Lorbeerbüsche aus flachen, weichen Kieseln aufwachsen, setzten wir uns auf den Boden. Bis an die Füße spielte der raunende Schaum. In jeder flachen Welle zerrann das Mondlicht. Wir fingen die Flut in den hohlen Händen und ließen das Wasser an den Fingern niedertröpfeln. In jeder Perle glühte das Mondlicht. Auf der Höhe des Meeres aber war die silberne Harfe aufgestellt: In den Saiten sang das Mondlicht:

›Ich verwandle die Welt, ich erlöse die Welt. Das Meer bleibt das Meer, und der Fels bleibt der Fels. Aber ich töte was starr ist und wecke was schön ist. Wollt ihr mich fangen, es wird nicht gelingen! Wollt ihr mich sagen .. was ist mir das Wort? Weiße Vögel tragen mich nieder vom Hause der Götter, Von ihren Schwingen trieft meine Flut, Sie nisten auf Wolken und schlafen auf Hügeln Ihr hängender Flügel trocknet im Frühlicht.‹

*

Es war um Mitternacht, als wir nach Hause kamen. Wir blieben lange auf der Terrasse. Der Mond war hinter die Hügel getreten. Auf der Höhe des Meeres wallte sein ruhiges, grünes Licht und zog ihm nach, den Fuß der steilen Küste schon mit schmalen Bändern umsäumend. Hell glühte der Wein in der Schale.

Axel goß den ersten Tropfen in das Gewühl der Rosen, die am Geländer hingen. Funkelnd floß das Blut auf die Blüten und tropfte weiter zu dem warmen, durstigen Boden.

»Den Göttern, die wir lieben ..«

Ich neigte mein Glas:

»Den Göttern, die uns lieben.«

Da schlug die Antwort von der Erde auf: Eine Welle leidenschaftlich gebundener Düfte: Rosen, Levkoyen, Heliotropen, den Duft der hängenden Glycinen überholend .. und immer wieder Rosen .. Rosen ..

Druck von F. E. Haag, Melle i. H.

VOM SELBEN VERFASSER:

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