Chapter 23
Er rià sich gewaltsam empor aus seinem Brüten und sah sich um. Von seinen Freunden war nur einer erschienen: #Dr.# Rosenberg. Und das war die erste Freude in all diesem Leid.
Als er am Grabe stand, war es wieder wie immer; er konnte nicht weinen. Er dachte, was müssen die Menschen von dir denken, daà du am Grabe deines Vaters ohne eine Träne stehst. Aber als er das dachte, konnte er um so weniger weinen. Er hatte seit jenem Aufschluchzen in Hildens Armen nicht geweint; auch als er heimgekommen war, weinte er nicht. Erst am Abend des folgenden Tages, als Hilde zu einer Besorgung das Haus verlassen hatte und er allein an seinem Schreibtisch saÃ, legte er den Kopf in den Sessel zurück und weinte, weinte unaufhaltsam wie ein kleines Kind, das im Gewühl und Gedränge der Menschen die Hand des Vaters verloren hat.
LVIII. und letztes Kapitel.
Asmus bekommt einen Preis, einen Wolfram und eine Weltanschauung, und da dies dem Verfasser genug dünkt, übrigens auch die Weltanschauung den Mann macht, so schlieÃt er diese Geschichte eines Jünglings.
Warum suchte denn Asmus in diesen schweren Tagen nicht Trost bei seiner Hilde? Wer am Schlusse dieses Buches noch so fragen würde, der würde das Wesen von Ludwig Sempers Sohn nicht ganz verstanden haben. Leute wie dieser Asmus können den Trost nicht bei anderen, sondern immer nur in sich selbst finden, und wenn sie auf den Trost anderer hören, so ist es, weil sie ihn schon in sich selbst gefunden haben. Zunächst suchte er auch keinen Trost; er wühlte vielmehr in seiner Wunde. Nicht alle Menschen rufen im Schmerze sofort nach Linderung wie das Kind nach dem Schnuller. Er fand es recht und gut, daà er litt, wo sein Vater so schwer und so lange geduldet hatte; er bildete sich nicht ein, ein Anrecht auf ein schmerzloses Dasein zu haben, wenn solche Menschen litten. Dann aber, als er sich recht in Ruhe und Einsamkeit sattgeweint hatte, trat seine angeborene Philosophie wieder in ihr Recht: Mit unabänderlichen Tatsachen nicht zu hadern und den Kampf des Lebens in Hoffnung und Vertrauen immer wieder aufzunehmen. War es doch inzwischen eine Hoffnung und ein Vertrauen geworden, die weit über den Kreis eines Einzeldaseins hinausreichten.
So oft er auch an den frühen Hingang seines Vaters mit Schmerzen gedenken mochte â er konnte dessen auch in weit, weit späteren Jahren nur mit tiefer Wehmut gedenken â dieser Verlust gehörte, als er mit ihm abgeschlossen hatte, nicht mehr zu den Dingen, die sein Wirken und seine Entwicklung hemmen konnten. Er hätte auch keine Zeit gehabt zu melancholischen Meditationen; er erfuhr wieder einmal den Fluch und den Segen der Armut. Er hatte schlieÃlich doch einsehen müssen, daà 1800 Mark und selbst 2000 Mark nicht ausreichten, wenn man Eltern davon unterstützen und auÃerdem drei Menschen erhalten wollte, von denen zwei doch etwas mehr verlangten als Stillung des Hungers. Und seine Schriftstellerei war noch ein völlig unsicheres Brot; Arbeiten, die ihm später mit KuÃhand abgenommen wurden, muÃte er in diesen Jahren wie saures Bier an Dutzende von Blättern vergeblich ausbieten. Dazu stand die Geburt des zweiten Kindes in naher Aussicht. Rosenberg, der dem Freunde die Sorgen vom Gesicht lesen mochte, hatte ihm in zartester Weise seine Hilfe angeboten; »ich verdiene weit mehr, als ich brauche,« hatte er gesagt, »und ich bin froh, wenn ich mein Geld so gut anwenden kann.« Aber Asmus hatte vorläufig mit Dank und Rührung abgelehnt. Er wuÃte, daà dieser Mann ihn niemals drängen würde; aber er hatte vor Schulden ein tiefes Grauen; sie waren das einzige gewesen, das die heiter gütige Seele seines Vaters verbittern konnte. So griff er denn zu einer Häufung der Privatstunden; er bereitete Lehrer und Lehrerinnen auf das zweite Examen vor. Die Nachbarinnen steckten die Köpfe zusammen und fragten: »Was tun denn die jungen Damen immer bei Herrn Semper?« Dann sagte der Hauswirt: »Sie lernen bei ihm das Dichten.«
Es war ein Glück, daà ihm in seiner regelmäÃigen Tätigkeit eine groÃe Wohltat geschehen war. Er war nun schlieÃlich doch versetzt worden, und an dem Leiter dieser neuen Schule erkannte Asmus so recht, wie unsere Worte und Handlungen das Gesicht der Persönlichkeit tragen, aus der sie flieÃen. Auch dieser Chef legte zuweilen auf kleine Dinge einen Wert, der ihnen nicht zukam; aber er war ein jovialer Gentleman, der in seinen Kollegen bis zum Beweise des Gegenteils Gentlemen erblickte, und so bedeuteten alle Kleinigkeiten nichts auf dem groÃen Grunde des gegenseitigen Vertrauens. Kein MiÃton trübte das Verhältnis zwischen diesem Manne und dem renitenten Herrn Semper.
Und als er eines Mittags von diesem freieren und froheren Dienste nach Hause kam, da sah er an Hildens Gesicht, daà etwas Ãhnliches geschehen sein müsse, wie damals mit den hundert Mark vom »Leuchtturm«, aber etwas noch weit Froheres. Auf ihrem schönen Gesicht, das ihm einst nur für den Ernst und die Trauer geschaffen schien, zuckten tausend Lichter des Frohsinns, und in ihrer Hand hatte sie einen Brief.
»Du darfst nicht böse sein!« rief sie, »ich konntâ es nicht aushalten â ich habâ ihn geöffnet, als ich sah, woher er kam! Da lies selbst!«
Er las, und als er gelesen hatte, wolltâ er sie wieder umarmen und mit ihr tanzen; aber nein â das durfte sie ja nicht! Da drückte er ihr Gesicht mit beiden Händen und zerknüllte dabei den Brief und dessen Inhalt vollständig und küÃte sie, bis ihr der Atem verging; aber er muÃte doch tanzen, er muÃte tanzen, und er umarmte einen Stuhl und tanzte mit dem durch beide Zimmer.
In einer süddeutschen Stadt gab es eine Schillerstiftung, die von Zeit zu Zeit an Versdichter einen Schillerpreis von 200 Mark verteilte. Dieser Preis war nun den »Gedichten von Asmus Semper« zuerkannt worden.
Als er den Brief noch einmal gelesen und die beiden Hundertmarkscheine geglättet und genau betrachtet hatte, ob es auch richtige Banknoten und nicht etwa Ehrendiplome oder dergleichen wären, da drehte er sich auf einem Beine mehrmals um sich selbst. Aber plötzlich hielt er inne, lieà sich auf einen Stuhl fallen und wurde tiefernst. Und Hilde kniete zu ihm nieder und sagte:
»Ich weiÃ, was du denkst!«
»Ja, Hilde? WeiÃt du das? â Hilde! Wenn _er_ das noch erlebt hätte! Mein Gott, wenn _er_ das noch erlebt hätte! Das wäre ihm wie eine Krönung seines Lebens gewesen.« â â â
So wenig sich Frau Hilde in den Gedanken ihres Mannes verrechnet hatte, so sehr hatte sie sich in der Zeit ihrer Erwartung verrechnet. Einen vollen Monat später, als sie gehofft, erschien das zweite Kind; dafür aber war es ein richtiger Junge. Der junge Herr Wolfram schrie genau so kraftvoll wie seine Schwester.
Als Asmus seinem Freunde Rosenberg die Nachricht brachte, da rief der: »Nun, da muà man wahrhaftig sagen: Ein volles Glück! Mensch, Sie sind ein Liebling der Götter! Sie haben ein herrliches Weib, eine Tochter, einen Sohn und alle sind gesund, und Sie haben Glück und Freude _an_ Ihrer Kunst und _in_ Ihrer Kunst! Bei Gott, ein volles Glück, ein volles Glück!«
Er sprach es ohne Neid, obwohl ihm selbst eine frühe Hoffnung verhagelt war.
Und doch ahnte der Freund bei weitem nicht den ganzen Umfang von Sempers Glück; er _konntâ_ es nicht kennen in seiner ganzen Fülle. Asmus hatte in den letzten Monden Kämpfe durchgerungen, von denen niemand wissen konnte. Er hatte für seinen frohen, hoffenden Glauben an das Leben nach einem tieferen und festeren Grunde gesucht und hatte ihn gefunden, für viele Jahre wenigstens gefunden.
Wenn selbst ein Faust ausrief:
O glücklich, wer noch hoffen kann, Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!
und wenn Asmus dennoch hoffte, so fragte er sich: »Bin ich ein Wagner?« Nein, ein Wagner war er nicht, das durfte er sich zuerkennen. Nur in halbkindlichen Jahren hatte er geglaubt, daà ein Mensch viel wisse und daà er alles wissen könne. Auch war er nie so gemein gewesen, die Welt für vortrefflich zu halten, weil es ihm gut erging. Aber doch hatte er sich die Harmonie der Welt schon in engeren Kreisen, ach, schon im Bezirk eines Einzellebens vollendet gedacht. Daran war er irre geworden und hatte nun die Landmarken seiner Hoffnung weiter gesteckt, in die Jahrhunderttausende, in die Jahrmillionen hinein. Auf diesem langen Wege bedurftâ es eines starken Glaubens, nein, eines starken Wissens, und das hatte er gefunden. Nicht nur die unmittelbare GewiÃheit des Sittengesetzes war ihm aufgegangen, er fühlte auch unmittelbare GewiÃheit im Denken und im Schaffen, und er nannte dies Gefühl, das die Entwicklung des Menschen begleitet, das Richtungsgefühl. Trotz aller Schuld, alles Irrtums und alles MiÃlings weià der Mensch, in welcher Richtung Ausgang und Ende des Entwicklungsstromes liegen; in seiner Brust ist ein Magnet, der trotz allen Zitterns und allen Abirrens den Weg zur Vollendung weist.
An einem köstlich milden Septemberabend, als er mit der froh genesenen Hilde am Fenster saà und noch ein letzter Hauch der Sonne auf den Bäumen lag, sprach er zu ihr:
»Ich habâ was geschrieben â willst duâs hören?«
Mit der Freude eines Kindes ergriff sie seine Hand und drückte sie an ihr Herz und lieà sich dann zu seinen FüÃen nieder. Er entfaltete ein Blatt und las:
_Chidhr._
Ein wunderbarer Traum hat mich besucht. Ich saà an eines Berges Hang und schaute. In einer flüchtigen Minute Raum Gedrängt, den Daseinswechsel langer Zeiten. Im Tal zu meinen FüÃen sah ich Blumen Auf Blumen sich erschlieÃen und vergehn, Sahâ Bäumâ und Sträucher keimen ich und sprossen Und wachsen, blühen, welken und vermodern, Und sah ich Menschen von der Wiege bis Zum Sarg des Lebens kurzen Tag durchwandeln. Ich sah sie lachen, weinen â weinen, lachen, Sah sie verzweifeln, hoffen und â verzweifeln, Sah, wie das Glück dem Unglück reicht die Rechte, Wie Unglück seine Rechte reicht dem Glück In ewiger Kette.
Namenlose Trauer Sank mir mit schweren Schatten in die Seele. »Wann endlich,« dachtâ ich, »sinnlos-blödes Spiel, Wirst du dich enden? Auf und ab und auf Wiegt seit Ãonen sich die Lebensschaukel â Auf einer Seite staunend sitzt das Leben, Und auf der andern grinsend wippt der Tod â Und auf und ab, stumpfsinnig, wird die Wippe Durch Ewigkeiten gehn. Wo lebt der Gott, Den dieses grause Einerlei vergnügt? Der ärmste Menschengeist, er hätte längst Voll Ãberdruà und Ekel dieses Spielzeug Zertrümmert â!«
Wie ich also bei mir dachte, Sah ich am Boden plötzlich einen Schatten â Ich hob den Blick, und einen Jüngling sah ich Mit himmelsheitârer Stirn, wie junge Rosen Der frohe Mund, das Auge sonnentief. Er hob den Arm und winkte freundlich »Komm!« »Wer bist du?« rief ich. Er drauf: »Chidhr bin ich, Der Grüne, Ewigjunge, der im Lande Der Finsternis des Lebens Quellen hütet. Komm, folge mir.«
Und Falterflug des Traumes Entführte mich auf lautlos dunklen Schwingen In eine schreckendüstre Felsenwelt. Doch sieh, aus tiefem Spalt granitâner Berge Sprang bläulich silbern einer Quelle Strahl, Der wie ein ewig junges Lachen klang. Und Chidhr sprach: »In hundert Jahren furcht Der ruhlos rege Quell sein hartes Bette Um eines Fingers Breite. Alexander, Den bis nach Indien trug der Siegeswagen, Stand einst wie du an diesem Lebensquell. Seit jenem Tage grub der Silberstrang Um einen Fuà sich tiefer ins Gestein. Und einst wird diese Quelle im Verein Mit ihren Schwestern diese Felsen wandeln In ein begrüntes Tal, wie duâs verlassen. Hier maà der göttergleiche Alexander Sein Werk und seinen Ruhm am Maà der Welt Und ging von diesem Ort zerstörten Herzens. Und du, der schwach und klein ist bei den Menschen, Kannst, wenn du willst, ein Gott von hinnen gehân.
Wohl ihm, dem Freude sprüht aus dieser Quelle, Wohl ihm, der ihr geheimes Lied versteht. Wohl bleichen ihm die Lichtlein, die den Pfad Ihm durch ein enges Leben schwach erhellten, Die Lichtlein Ruhm, Unsterblichkeit und Macht. Doch hinter weltenweiten Finsternissen Geht eine Sonnâ ihm auf, die alle Sonnen Und Sonnenchöre selig überstrahlt. Er fühlt, wie klein der Mensch, und fühlt, wie groÃ, Wie unbegreiflich schön, wie über alles Verdienst und Ahnen göttlich sein Beruf, Und aus dem Klang der Quelle trinkt sein Herz Zwei Kräfte wundersam: Geduld und Sehnsucht. Geduld, die heià und tief verlangt, und Sehnsucht, Die sich am Glanz des Zieles still getröstet.
O Menschen, habt Geduld, und tut es nicht Den Kindlein gleich, die in den Boden kaum Den Samen senkten und nach Blumen schon Und reifen Früchten spähân! Taucht die Gedanken Ins märchengraue Alter dieser Welt Und steigt empor dann und erkennt, daà gestern Der Mörder Kain seinen Bruder schlug.
Du dachtest recht, mein Freund: wärâ diese Welt Ein Einerlei, die Macht, die sie erschaffen, Sie hätte längst zerstört ihr blödes Spiel. Doch sieh, soweit in diesem Reich des Lebens Die Wasser wandern, hat noch nie ein Quell, Noch nie ein Strom den Weg zurückgenommen â So glaube: auch der Strom des Lebens nicht. »Vorwärts zum Licht!« das ist der Sinn der Quellen, »Vorwärts zum Licht!« das ist der Ströme Sinn, Die deine Seele, deinen Leib durchrinnen. Er, der die Welt gewollt und dessen Namen Kein endlich Wesen nennen darf noch kann, Er gab, daà eures Wesens tiefste Quellen Zum Lichte gehân â und gab euch, daà ihrâs _wiÃt_!«
So sprach der Ewigjunge. Oder sprachâs Der Quell? Im Silberklange rann zusammen, Was Chidhr sprach und was die Quelle sang. Und Falterflug des Traumes hob mich lautlos Von dannen, und vom Tageslicht geblendet, Erwachtâ ich jäh. Am Waldesrand erwachtâ ich, Wo singend aus dem Fels die Quelle springt, Wo Morgenlicht von tausend Himmeln floÃ.
Sie nahm Ihm leise das Blatt aus der Hand und suchte darin eine Stelle, und als sie sie gefunden hatte, sprach sie langsam und leise:
Er, der die Welt gewollt und dessen Namen Kein endlich Wesen nennen darf noch kann, Er gab, daà eures Wesens tiefste Quellen Zum Lichte gehân â und gab euch, daà ihrâs _wiÃt_!
Wie immer hatte sie ihn verstanden. Und als sie nun die dunklen Augen in heiligem Ernste zu ihm erhob, und als sein froher Blick in diese Augen selig versank, da sprach Asmus Semper in seinem Herzen:
»Ein volles Glück â bei Gott, ein volles Glück.«
+Ende.+
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Von demselben Verfasser erschien im gleichen Verlage:
+Asmus Sempers Jugendland+
Der Roman einer Kindheit
86. bis 100. Tausend
Brosch. M 3.50, geb. M. 4.50
100. Tausend Jubiläumsausgabe in Leder geb. M. 10.â
Alle Rechte, besonders das der Ãbersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten
#Published on the 19th of March 1908. Privilege of copyright in the United States of North America reserved under the act approved March 3, 1905, by Otto Ernst.#
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Anmerkungen zur Transkription:
Offensichtliche Druckfehler im Text wurden korrigiert, die Schreibweise ansonsten aber wie im Original belassen.
Die Werbung für »Asmus Sempers Jugendland« von Otto Ernst wurde vom Anfang des Buches an das Ende verschoben.
Auflistung aller gegenüber dem Originaltext vorgenommenen Korrekturen:
S. 154: [Bindestrich entfernt] aus-dem Märchen -> aus dem Märchen S. 287: In Amus wirbelte -> In Asmus wirbelte S. 363: [Anführungszeichen nach âSieâ ergänzt] »Meinetwegen sagâ âSieâ« S. 375: [â durch » ersetzt] âWerter Herr Semper« -> »Werter Herr Semper« S. 381: in Winter -> im Winter S. 386: und lief ein groà Stück Weges vorauf. -> und lief ein groà Stück Weges voraus. [vorauf -> voraus]
Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. Textauszeichnungen wurden folgendermaÃen ersetzt:
Sperrung: _gesperrter Text_ Antiquaschrift: #Antiqua# (In Antiqua gesetzte römische Ziffern wurden nicht gekennzeichnet.) Fettgedruckter Text: +Text+ Kursivtext: /Text/