Rembrandt

Part 4

Chapter 42,735 wordsPublic domain

Die Dokumente der Jugend, ein Gemälde wie Abrahams Opfer (Eremitage), die Radierung der Tempelaustreibung sind bar allen religiösen Antriebes. Thema ist die erregende Dramatik des Geschehens. Dort der wie ein Blitz niederfahrende Engel, der die Hand des zurückschreckenden Abraham mit rohem Griff umklammert, daß ihr das Messer entfällt. Hier Christus mit geschwungener Geißel inmitten der auseinanderstiebenden Menge. Hier wie dort: ein erregender Aktus von durchaus profaner Tatsächlichkeit. Man kennt das Stoffliche von der Lektüre der Bibel her, dies ist die einzige religiöse Assoziation. Welche seelischen Möglichkeiten auch in einer solchen Szene, die von vornherein gänzlich auf theatralische Wirkung eingestellt zu sein scheint, liegen, macht Dürers Blatt aus der kleinen Passion deutlich, das übrigens von Rembrandt für seine Radierung benutzt wurde. Statt der Menge der Händler wenige ins Dunkel zurücktretende Gestalten; in der Mitte des Raumes Christus, licht vor düsterem Hintergrund, ernst, feierlich mit wuchtigen Strichen gegeben. Die Formsprache der Zeit, aber von persönlich ergriffener Andacht erfüllt, während der junge Rembrandt durchaus in der Tradition seines Lehrers Lastman lebt, den Stoff in der zeitgemäßen barocken Formulierung prägt und als persönliche Leistung nur das Pathos stürmischer Aktion gibt.

Auch bei einem Bild, wie die Auferstehung von 1639 (Pinakothek) beruht die Wirkung durchaus auf der im Grund doch virtuosen Gegenüberstellung der flimmernden Engelwolke und der Finsternis des Vordergrundes mit den taumelnden Wächtern; ein peinlicher Anblick, wie Christus, eine wächserne Puppe, mühsam im Sarkophag, dessen Deckel der Engel hochwälzte, sich erhebt. Mit welch schlagender unerbittlicher Eindringlichkeit wurde das Wunder solchen Geschehens bei Grünewald malerische Tat: unten die niederstürzenden Wächter, in der Höhe schwebend Christus, breit und mächtig in leuchtender Herrlichkeit, im triumphierend flatternden Gewand, mit feierlich erhobenen Händen, die die Wundmale zeigen. Ist das Licht für Rembrandt (in diesen Jahren) ein zu vollkommener Virtuosität ausgebildetes Kunstmittel, so bei Grünewald notwendiger sinnlicher Ausdruck metaphysischer Verklärung.

In der Mitte des Lebens geschieht der entscheidende Durchstoß zur Religiosität: In den Bildern der heiligen Familie, deren schönstes die Casseler Holzhackerfamilie ist. Es heißt nur den Anteil der holländischen Zeitstimmung erörtern, wenn man bemerkt, daß die Szene jetzt in das gemütliche Stubeninnere verlegt wird. Religiös ist hier, wie menschliches Gefühl in seiner innerlichsten Regung bloßgelegt wird: wie die Mutter, selig das Haupt geneigt, das Kind mit beiden Händen an sich drückt; wie alles übrige in Dämmerung versinkt, um das sanfte Wunder nicht zu stören. Aus dem Geheimnis der Mütterlichkeit fließt das Erlebnis der Religiosität. Dies ist das Neue, bisher nicht Dagewesene. Immer ist in den mittelalterlichen Marien ein Rest von Scheu, von Feierlichkeit, von Unnahbarkeit. Nur Leonardos traumhaft sich neigenden Madonnen und der Maria im Rosenhag des Isenheimer Altars scheint eine Ahnung von solch strömender Hingabe innezuwohnen.

In den letzten fünfzehn Jahren seines Lebens hat Rembrandt keine profane Historie mehr gemalt oder radiert. Mit zwei Ausnahmen: das Civilisbild, das nicht aus eigener Initiative, sondern auf Grund eines Auftrages der Stadt Amsterdam entstanden ist. Und selbst in dieser weltlichen Darstellung tritt die politische Aktion hinter der feierlichen liturgischen Stimmung gänzlich zurück. Und ähnliches gilt von dem andern Gemälde „Jupiter und Merkur bei Philemon und Baucis zu Gast“. Das Verhältnis hat sich umgekehrt: konnte man bisweilen stofflich religiöse Darstellungen der Jugend für profane Geschichten halten (den drohenden Simson beispielsweise), so wird jetzt der weltliche Stoff von religiöser Stimmung erfüllt.

Weitergehend die Frage: welche religiösen Stoffe haben Rembrandt in diesen fünfzehn Jahren angezogen? Wenn man die Reihe dieser reichlich zwei Dutzend Stücke vorüberziehen läßt, sieht man, daß es sich fast ausschließlich um Themen handelt, die zu getragener feierlicher Stimmung neigen. Alles Handlungsmäßige, alle Aktion wird gleichgiltig. Keine Auferstehung, keine Himmelfahrt, keine Wunderwirkung. Wo sie, die Aktion, ausnahmsweise -- bei dem die Tafeln zerschmetternden Moses, beim Jakobskampf -- Bildinhalt ist, erscheint ihre Äußerung unwichtig gegenüber dem gewaltigen Sprung innerer seelischer Kraft, die das Bild baut.

Was bleibt, ist das tiefst Menschliche, im läuternden Feuerofen des Leidens und der Ergebung religiös und Gleichnis geworden. Es ist nicht ohne Wichtigkeit, den spezifisch religiösen Antrieb zu betonen; man erlebt es (bei den Zeichnungen etwa) vor jedem einzelnen Blatt von neuem: wieviel an Innigkeit, Gelöstheit, Blutwärme hat jede (stofflich) religiöse Handzeichnung den Civilisentwürfen etwa gegenüber voraus, die doch an sich zu den ausdrucksvollsten zeichnerischen Dokumenten dieser Jahre gehören.

* * * * *

Baldinucci ist es, glaube ich, der berichtet, Rembrandt habe der Sekte der Menoniten zugehört. Anderen erscheint er im kalvinischen Holland tief verwurzelt und wieder andere wollen in seinen Spätwerken Strömungen einer katholischen Frömmigkeit sehen. Dies ist alles irgendwie richtig und erschöpft doch das Wesentliche nicht. Wir wissen aus gelegentlichen Überlieferungen, daß er in gleicher Weise freundschaftlich mit Juden, Katholiken und Kalvinern verkehrte. Dieses Werk, gläubig wurzelnd im biblischen Wort, ist gleich weit entfernt von modernem pantheistischen Gottgefühl wie von mittelalterlicher fußfällig demütiger Gottergebung. Anbetung ist Andacht geworden. Ist nicht das Gefühl der Gottnähe, der Brüderlichkeit mit Gott, und das schweigende starke Verstummen vor seinem unergründlichen Geheimnis der eigentliche Antrieb dieser Gebärde?

Denn nunmehr ist die feierliche, aus sanft verklärter Dunkelheit tauchende Gebärde alles geworden. In ihr festigt und klärt sich zu gleichnishafter Form: mitleidendes Gefühl, geballter Wille und die geläuterte gelassene Erkenntnis des gotterschaffenen, im Unendlichen, Unbegreiflichen schwingenden Alls.

Soll schließlich ein Wort den Sinn dieses Schaffens zusammenfassen, wie er uns Heutigen sich darstellt, wie er hier in andeutendem Umriß gezeigt wurde -- schließlich vermag Kunstbetrachtung nichts anderes als Einstellung zu vermitteln; nicht Vollständigkeit ist das Ziel, sondern Vorbereitung -- so ist es das Wort Religiosität.

Unnötig, zu versichern, daß es hier nicht als banale, modische Laune, nicht als unklar schwärmende Stimmung begriffen werden darf, daß es, da ja nur die Dialekte andere sind, aber über die Jahrhunderte hin der Urlaut des Gefühls unverändert schwingt, für Rembrandt Wesensgleiches bedeutet, wie für den romanischen Miniaturenmaler, die Mystiker, Grünewald: Inniges Leben in Gott. Lobpreis der gottgeschaffenen Kreatur, sei sie Acker, Mensch oder Tier.

Vielheitlichkeit äußerer Erscheinung wird in diesem Zeichen geläutert und, ungeheuerlich gesteigert, in ihren unvergänglich gleichnishaften Sinn gefaßt. Am Ende dieses Lebens wiegt es gleichviel: ob Landschaft, ob Bildnis, ob religiöses Geschehen Thema ist.

Worte und Zeichen versinken. Die Liebe, in Gott brennender Dornbusch, flammt; verwirklicht in Fläche und Form durch die Verklärung aller Erscheinung.

_AUGUST L. MAYER_

Matthias Grünewald

Mit 68 meist ganzseitigen Abbildungen, zum Teil nach neuen Gesamt- und Detailaufnahmen

Geheftet 11 Mark

Pappband 13 Mark. Halbleinenband 15 Mark

„Das Buch ist in doppelter Hinsicht eine bemerkenswerte Erscheinung: In klarer gedrängter Form bietet es die wissenschaftlichen Ergebnisse der weitläufigen Werke von H. A. Schmid und Hagen und ergänzt sie glücklich durch eigene Schlüsse und Beobachtungen. Ferner aber gibt es mit seinen durchweg musterhaften Abbildungen dem Leser beinahe das gesamte malerische und zeichnerische Werk Grünewalds an die Hand.“

R. Oldenbourg in Münchner Neueste Nachrichten.

„Sein Bestes gibt Mayer in der systematischen Analyse, die zu der Kompositionsweise und zum Farbenaufbau Grünewalds viel Treffendes und stets Selbstbeobachtetes sagt, geistvoll das Verhältnis Grünewalds zur Naturstudie, zu der Kunst Dürers und zur italienischen erörtert.“

H. Eßwein in Münchner Post.

„Ein ausgezeichnetes, wohlfeiles, neues Grünewaldbuch, klar und mit besonnener Begeisterung geschrieben. Keine deutsche Familie darf künftig ganz ohne Grünewald sein. Gerade heute ist Grünewald uns näher denn je, einmal, weil er wie keiner Leiden und maßlosen Schmerz, wie keiner aber auch die Erlösung des Geistes von der Materie zu künden weiß.“

R. Paulsen in Deutsche Zeitung.

„Wenn ich dieses Buch als Erinnerungs- und Gedächtniswerk rühme, so tue ich es nicht zum wenigsten wegen des reichen und trefflichen Bildermaterials. In 68 ausgezeichneten Photo-Reproduktionen ersteht Grünewalds Werk, soweit es uns überliefert ist. Der „Isenheimer Altar“ findet besondere Berücksichtigung, und es ist dem Buche vorzüglich zu danken, daß dem Leser neben dem Gesamteindrucke jeder Tafel und jeder thematischen Folge auch Gelegenheit geboten ist, an Einzelheiten die malerische Kraft Grünewalds zu studieren. Er erkennt die wundersame Belebung des Details, die psychologischen Erleuchtungen im Ausdruck nicht nur des Gesichtes, nein, auch der Haltung, der Hände, der Finger neben den genialen malerischen Gesichtspunkten des Arrangements, der linearen Komposition und der Bildausfüllung.“

Richard Rieß in Freie Bahn, München.

Delphin-Verlag/München

_AUGUST L. MAYER_

El Greco

Eine Einführung in das Leben und Wirken des Domenico Theotocopuli genannt El Greco

Mit 70 Abbildungen. Zweite Auflage

Geheftet 7 Mark

Halbleinenband 9 Mark

„Eine sachliche, ruhig abwägende Arbeit, die unbekümmert um Modeströmungen ein lebendiges Bild vom künstlerischen Wollen des Greco zu entrollen versucht.“

Kunstwart.

Kleine Velazquez-Studien

Mit 15 Abbildungen

Geheftet 7 Mark. Pappband 9 Mark

„Diese Studien zeigen an einigen besonders interessanten Werken aus dem Oeuvre des Velazquez, wieviel trotz der Arbeiten von Justi und Beruete noch in der Chronologie der Bilder des Künstlers zu tun bleibt. Der Verfasser zieht nicht nur ein reiches künstlerisches, sondern auch ein umfassendes archivalisch-genealogisches Material zur Prüfung heran.“

Kunstchronik.

Expressionistische Miniaturen des deutschen Mittelalters

Mit 32 Tafeln

Geheftet 21 Mark. Pappband 27 Mark

„Da eine populäre Darstellung mittelalterlicher Miniaturen fehlt, wird das Buch sicherlich große Verbreitung finden. Dank und Lob gebühren dem Verlag für die gute Wiedergabe und Ausstattung.“

Das Kunstblatt.

Delphin-Verlag/München

_FRITZ BURGER_

Cézanne und Hodler

Einführung in die Probleme der Malerei der Gegenwart

Mit 195 Abbildungen. Zwei Bände

Dritte Auflage

Geheftet 26 Mark. Halbleinenband 34 Mark

„Seit Lessings Laookon ist vielleicht nicht wieder ein so tiefgründiges Werk über die Probleme der Malerei geschrieben worden.“

Rheinische Hochschulzeitung.

„Burger bemüht sich, mit dem ganzen Apparat des Kunstwissenschaftlers, dem Gesetz der Gestaltung nahezukommen. Er rückt manchmal etwas stofflich aber niemals falsch Kunstwerke aus entlegenen Sphären zusammen, vergleicht einen Hodler mit einem Klinger, Böcklin, Renoir, Runge, einen Cézanne mit Rembrandt, Delacroix, Greco, Tizian, Rujsdael, Marées, Trübner, stellt einen Genin neben Millet, einen Gauguin neben Corot, Böcklin neben Courbet, Monet neben Matisse, immer mit der Absicht, dadurch etwas vom Wesen der Gestaltung und des Gestalters anschaulich zu machen.“

Paul Westheim im Berliner Tageblatt.

Weltanschauungsprobleme und Lebenssysteme in der Kunst der Vergangenheit

Mit 65 Abbildungen

Kartoniert 12 Mark. Halbleinenband 16 Mark

„Diese erste Niederschrift eines unvollendet gebliebenen Buches hat den vollen Reiz einer Auseinandersetzung mit den tiefsten und drängendsten Problemen, die mehr erlebt als durchdacht, mehr gesprochen als geschrieben ist.“

Die bildenden Künste.

„Der erste Versuch, die europäische Kunst in den Komplex der Gesamtkunst aller Länder und Zeiten einzuordnen.“

Der neue Tag.

Delphin-Verlag/München

_MAX RAPHAEL_

Von Monet zu Picasso

Grundzüge einer Ästhetik und Entwicklung der modernen Malerei

Mit 30 zum Teil unveröffentlichten Abbildungen

Zweite Auflage

Geheftet 12 Mark. Halbpergament 16 Mark

„Trotz allem aber halte ich, ohne den Ausführungen des Autors in allem zuzustimmen, neben den Schriften Kandinskys dieses Buch für die beste Orientierungsmöglichkeit über die Bestrebungen der neuen Kunst.“

Dr. H. Sauermann i. d. Krit. Rundschau.

_HERMANN BAHR_

Expressionismus

Mit 20 Kupferdrucktafeln. Vierte Auflage

Geheftet 10 Mark. Pappband 13.50 Mark

„Er scheut nicht die Behauptung, daß in dem Expressionismus die tiefste Sehnsucht unserer Zeit nach Ausdruck ringt. Die Welt ist mechanisiert. Der Mensch schreit nach seiner Seele. Die Kunst schreit mit. Der Schrei nach Geist -- das ist der Expressionismus.“

Neues Wiener Tageblatt.

_MAX PICARD_

Expressionistische Bauernmalerei

Mit 24 Lichtdrucktafeln. Zweite Auflage.

Kartoniert 20 Mark. Halbleinenband 24 Mark.

„Ein Buch, das seinen Wert schon dadurch hat, daß es ein nicht beachtetes Gebiet des Kunstschaffens in die Literatur einführt und damit überhaupt der Beachtung zuführt. Es handelt sich um die Hinterglasbilder, die von einfältig naiven Dorfmalern als Votivstücke geschaffen worden sind. Diese primitiven Gestaltungen ursprünglicher Menschen, die nichts anderes als ergreifend wirkende Expressionen sein konnten, nennt Picard ebenso schön wie treffend, das Volkslied in der Geschichte der Malerei.“

Das Kunstblatt.

Delphin-Verlag/München

_KURT GERSTENBERG_

Deutsche Sondergotik

Eine Untersuchung über das Wesen der deutschen Baukunst im späten Mittelalter

Mit 41 Abbildungen

Geheftet 14 Mark. Halbpergament 17 Mark

„Das Buch hat außergewöhnliche Qualitäten, ist von ungewöhnlicher Intensität und größtem inneren Reichtum. Es gehört zu jenen besten Büchern unserer Wissenschaft, die jeder Fachmann lesen muß. -- Der Verfasser will nicht die Geschichte der deutschen Spätgotik schreiben, sondern ihr Wesen untersuchen und es auf Bekanntes zurückführen, auf die Sonderart deutschen Wesens.“

Dozent Dr. Paul Frankl.

_ERNST TROSS_

Das Raumproblem in der bildenden Kunst

Mit 14 Abbildungen

Geheftet 7.50 Mark. Ganzleinenband 10 Mark

„Es handelt sich also nun nicht mehr um das Problem der Form, sondern um das Problem des Raumes, -- in der Tat eine wesentliche Klärung und Vertiefung jener Theorie. Sein nicht geringes Verdienst liegt aber darin, die Fiedler-Hildebrandische Lehre in den philosophischen Grundlagen, besonders der Erkenntnistheorie fest verankert zu haben. Wer sich um ihre Erfassung und Verarbeitung bemüht, für den wird das vorliegende Buch unentbehrlich sein.“

Monatsheft für Kunstwissenschaft.

_JULIE VOGELSTEIN_

Von französischer Buchmalerei

Mit 77 Abbildungen auf 28 Lichtdrucktafeln

Geheftet 25 Mark. Gebunden 30 Mark

„Es wird hier versucht, das Wesen der Illumination als Buchschmuck zu erkennen und in diesem Sinne gesondert zu betrachten. In systematischer Gruppierung des Materials wird an prägnanten Typen die Beziehung der Buchmalerei zur Buchseite in ideeller wie technischer Hinsicht gezeigt.“

Der Cicerone.

Delphin-Verlag/München

_ARTHUR RÜMANN_

Honoré Daumier als Illustrator

Mit 150 Abbildungen

Pappband 16 Mark

„Das geschmackvolle Buch zeigt drei Jahrzehnte französischen Bürgertums in einem unvergleichlichen künstlerischen Niederschlag. Ein schlichter, anspruchsloser Text verbindet die Fülle ausgezeichneter Illustrationsproben, die eine Vorstellung von der unerschöpflichen Fruchtbarkeit des Meisters erwecken.“

Die bildenden Künste.

_JOSEFA DÜRCK-KAULBACH_

Erinnerungen an Wilhelm von Kaulbach und sein Haus

Mit Briefen, 160 Zeichnungen und Bildern

Zweite Auflage

Pappband 12 Mark. Halbleinenband 15 Mark

„Der Wert dieses sehr hübschen Buches liegt im rein Menschlichen. Die Verfasserin, eine Tochter Kaulbachs, zeichnet die Bilder ihrer Kindheit und Jugend, den Kreis ihrer Eltern und Freunde, das alte München vor siebzig Jahren ... Es ist ein Stück Großvaterzeit, ein Stück Biedermeier, ein Stück Kindheit und verlorenes Paradies.“

H. Hesse.

_LOTHAR BRIEGER_

Das Kunstsammeln/Theorie und Technik

Mit 16 Abbildungen. Zweite Auflage

Pappband 5.50 Mark

„Es handelt sich hier um ein Nachschlagewerk für den Kunstkenner, wie er es kürzer, inhaltreicher und handlicher kaum finden dürfte. Für den Laien ist es eine Einführung, wie er sie besser gar nicht haben könnte.“

Werkstatt der Kunst.

Delphin-Verlag/München

Kleine Delphin-Kunstbücher

Die hübschen Bändchen bringen jeweils mindestens 24 Bilder in guter Wiedergabe und geben nach einer knappen Einleitung glücklich ausgewählte Proben von Briefen oder auch poetischen oder gedanklichen Äußerungen der Meister.

Jedes Bändchen fest kartoniert 1.35 Mark Gesamtauflage eine Million

Bis jetzt sind erschienen:

1. Folge

+Spitzweg+, Reime und Bilder +Schwind+, Briefe und Bilder +Waldmüller+, Bilder und Erlebnisse +Feuerbach+, Bilder u. Bekenntnisse +Richter+, Aus beschaulicher Zeit +Oberländer+, Heiteres und Ernstes

2. Folge

+Rethel+, Der Künstler und Mensch +Rubens+, Der große Flame +Thoma+, Der Malerpoet +Menzel+, Werke und Dokumente +Grünewald+, Der Romantiker d. Schmerzes +Corinth+, Ein Maler unserer Zeit

3. Folge

+Leibl+, Ein deutscher Maler +Murillo+, Der Maler der Betteljungen und Madonnen +Wilhelm Busch+, Lustige Kleinigkeiten +Daumier+, Der Meister der Karikatur +Lionardo+, Bilder und Gedanken +Hosemann+, Der Maler des Berliner Volkes

„Zu den lieblichsten Erscheinungen des Büchermarktes zählen die seit einiger Zeit erscheinenden Delphin-Kunst-Bücher, kleine Künstlermonographien in Wort und Bild, mit dem Bestreben, Seele und Können des betreffenden Künstlers in Kürze, Klarheit und Schönheit zu offenbaren.“

Augsburger Post-Zeitung.

„Hier ist mit feinstem Geschmack in der Bilderauswahl die trefflichste Ausgestaltung des begleitenden und einführenden Textes zu einem eindringlichen und harmonischen Ganzen gestaltet, sodaß ein lichtvolles und wirkliches Bild der Künstlerpersönlichkeit entsteht.“

Mannheimer Tageblatt.

Delphin-Verlag/München

Romane und Novellen

HERMANN ESSWEIN. +Megander, der Mann mit den zween Köpfen. Geheftet 3.50 Mark, Halblederband 5.50 Mark.+

„Ein köstlicher Schalksgeist.“

Eduard Müller im Gothaischen Tageblatt.

ALFRED FANKHAUSER. +Peter der Tor und seine Liebe. Geheftet 7 Mark, Pappband 9 Mark.+

„Alle die suchen, werden von diesem Tagebuch erschüttert, aber auch bereichert und vertieft ihre Lebenswanderung fortsetzen.“

O. v. Greyerz im Berner Bund.

HANS FRANCK. +Das Pentagramm der Liebe. Geheftet 7 Mark, Pappband 9 Mark.+

„Die Urströme weiblicher Empfindung an den Quellen gefaßt.“

Leipz. N. Nachr.

A. M. FREY. +Kastan und die Dirnen. Geheftet 7 Mark, Pappband 9 Mark.+

„Verblüffend ist die Mischung von Brutalität und Weichheit, Grauen und Komik, Perversität und Keuschheit ..., die dem Leser fast den Atem nehmen.“

A. Bechthold in „Das neue Buch“.

A. M. FREY. +Solneman der Unsichtbare. Dritte Auflage. Mit 12 Holzschnitten von Nückel. Geheftet 9 Mark, gebunden 12.50 Mark.+

„Gehört zum Allerbesten, was die phantastische Literatur von heute hervorgebracht hat.“

Thomas Mann.

LUDWIG GORM. +Päpstin Johanna. Zweite Auflage. Geheftet 5 Mark, Pappband 7 Mark.+

„Ein klingendes und duftendes Gedicht menschlicher Liebe und Leidenschaft und sündigen Ehrgeizes.“

Die Mainbrücke.

LUDWIG GORM. +Die Kinder von Genf. Geheftet 7 Mark, Pappband 9 Mark.+

„Ein schönes und reiches Buch, voll starker Farben und kraftvoller Linien, voll tiefer Gedanken und eindringlicher Bilder.“

Fritz Böhme in Warschauer Zeitung.

HANNS JOHST. +Der Anfang. Geheftet 7 Mark, Pappband 9 Mark.+

„Ein Dichter mit durchaus eigener Sprache, ein Lohefeuer von Jugend, Begeisterung und einer strahlend frischen Güte!“

Zwiebelfisch.

REINHARD KOESTER. +Der Gang des Gottlosen. Geheftet 7 Mark, Pappband 9 Mark.+

Ein Entwurzelter und Entgötterter ringt, an allem zweifelnd, nach neuem Halt. Freude ist letztes Ziel, dem der Gang des Gottlosen gilt.

Delphin-Verlag/München