Part 4
Abers 'r wöören auck sau'n Paar loorske _Schleisters un Bissewentken_[21][22] manken, de wual nich to biister viele[23] met der gooen aulen Tiidt mehr in'n Sinne hebben mogten, _as de Koh na Büntke und de Bulle Joost hedde; dann de keiken uut hauge Fensters_ un harren sieker wual all Husaaren in 'n Quarteere hatt, de eer ann're Tucht un Tüürlüüre[24] leert harren. De hüütige Welt is nu eenmal nich anners, un me weet leider wual, _wo mehr 'me de Katten striepet, wo häuger se den Steert hält_. -- Et is al goot, dat me de Kinner wat leeren lät, man et docht in 't Geheel nich, wann me de Wichter _in de Welt jahnen lät, as in 'n hallen Pott_, dat se to viele nigge Tenten sehet un hääret; dann weeret'r lichte Allerhööntkes van, to'm Minnsten bliiwet se nich resolut un natüürlick _un me mot'r herneigest sau schliie, schliie[25] met ümme gaun, as met'n Egge up'r Schwingen_. Na miinen butten Begriepe dooet de Aulen up 'n Besten, _wann se eer de Brautläupen[26] bi Tiien aart häuger hanget un ninen Minsken wat up't Lickebrett[27] legget_, dann _wann me de Düüfkes met Annisölge bestrickt, sind de Aarende'r auck faarts achter. De Rüüens de 'n Braaen ruacken hebb't, will't 'ne auck geeren belicken. Waar Knuäckskes sind de düüget, dar gift't auck Rüüens de se müüget_; seggt 'n ault Spreckwaart un _de 't Schmantpöttken[28] nich vor de Katten waaret, werd beschnoopet un beschlickert_[29]; daarümme _is et vull bieter vor de Wichter, met'r Uulen to sitten, as met'n Jäckster[30] to wippen_. De wiisen Aulen höölen'r al vor, _me miöte de Ziegen den Steert nich to lank wassen lauten un me kiöne ehr 'n Pott vull Fläue hööen, as 'ne Bissewentke van 'n Wichte_. Wann me se eerst waarschuwwen[31] mot un seggen: »_Kättken, hööt diine Kläuntkes_,« is't de meesten Tiidt al to laate. _Sau me de Gäuse wuöhnt, sau gaaet se, un 'n Jäckster hüppelt, all waar he geht._
He-Ji dat vosshärige Aapengesichte van 'n Jungen auck wual 'n Käären betüürt[32], de sick sau viele up siin Danssen inbell'de un sau 'n Narre was, dat he alle in eene hen vordanssen woll? He harr achter auck na Platz e noog hatt un daar häärde he eegentlick auck hen. _De tralthackede Abelhans haspelde sick un gönk spradden[33], as 'n Gaante[34], de 'n Liepel in 'n Steerte heft_, un woll dat graute Waart jümmeran alleine föören un _daarbi schneit he alle wisse weg up[35] dat de Balkens knappeden_. Antleste verdraut he mi dach, dann wann se 'n Menewett, oder 'n Schleifer födderden, _speerde sick de loorske[36] Jantke vor allen Düüren as 'n Schruuthahne_ un woll allemal 'n Jägerschottsken, 'ne Hacke -- se -- se, 'n Radwasker un alle söcke Knuackenfillers hebben, un _daar gneesede[37] he bi, as 'n Iisel de 'n Pund Braud kriigen harr_. Man _ick schneit'r em baule met'r Twassaagen_[38] düür un siä: »Hanfentken! _Diine Uptüäge sind hier nich an e bracht, dann se klappet as 'n Kohdreck in 'n Gaarenkietel_; deswiegen raae ick di, _maack di man nich allstogröön, Du Eckeltiewe[39], süß mogten di de Ziegen frieten.« Dat konn de Quieksteert[40] an siin seere Been[41] biinen._
_Buttke bi Buttke_; dat het: 'n Jeder bi siines Gliiken; dann Ordnunge regeert de Welt, de Knüppel de Hunde un de Kantschoo de Russen. Waar Colonus Schwalenbierg vordansset, entfeerne sick 'n Jedder, de nich to 'n haugen Buurenstande häärt, _siä'k man; dau wöören siine Gärte[42] baule gaar_.
He mormelde na 'n Mundvull Wäärde in'n Baart un _harr' siinen Kraul[43] wual geeren na ens wier begunnen_, un mende, he wöör't wual aart fiiner gewuohnt, man ick maakede em begriiplick, _dat't up'r Baßviolen[44] nich fiiner 'n gönge_, aparte wann me'n Keerl vor sick hebbe as he, _de van vorn 'n Iisel un van achter 'n Osse si_. Dat schlauck he daal un schnupps was he beet un fönk an vor sick hen to miimern[45], as wann he uäwerliä, wat bi söcke Ümmestände 't Beste to doonen sii. Antleste, as he nau nich rissen[46] woll, siä 'k em sachte in't Ahr: Du Schlunkenschleef[47] _hest sin Liewe na nin goot Gaaren spunnen un mendest, hier wual de Jäcksters up 'n Neste to fangen_, man _söcke Bieten sind vor diinen Bill nich wuossen_. Wann du nu nich wenner uutneggest, _will'k di den Steert es upbiinen un di es 'n Käären kasterviolen[48], dat du nich wieten schast, waar du henkruupen wult_. Dau mogte em dann dach bedünken, dat't wual't Klöökste wööre, _dat he sick man nich länger twasbäumen lööte un den Düüwel man bi Tiien up'r Nacken neime, dann begiignede he em herneigest nich_. He schmeit den vössigen Kopp in de Nacken un siä met 'n haufärrigen Gebähr, _dat em jüst anstönd, as wann 'n Kaulhaase sick tiigen 'n Waarwulf steggert: »Auck de Löwwen miötet sick vor de Müggen waaren.« Dat schlut as 'ne Tange up't Fierken_, entmodde ick em un daarmet greip he na siinen Pollendeckel un _wiege was de aabele Praulhans, as wann he weg e puußet wööre_. Söcke Lifflaffers[49], daar me wual van seggen kann: »_Puchers un Praulers sind nine Fechters_,« süht me wual faaken, dann se bisset[50] allerweggens herümme, daar se meenet dat 't wat to haseleeren giewe; me kann se abers baule mööten; _se wiiret sick meestig met'n korten Stocke_ un me kann se baule sau tamm kriigen, dat me se up de Hand setten un wegpuußen kann, as'n Flüüsen. Me het se hier un daar met'n rechten Naamen: »_Kaptein-Muule_.« -- Sau geh't't, wann Gielgäuse[51] sick met Lüüen gemeen maaken will't, daar se nich tüsken häärt un sick nich na regeeret --
Grüüßet Liisken duusent mal van mi. Wo is't met den däärlicken Wichte, is't auck na sau auwiisig[52] un eesig[53] vor Gaffeltangen[54] un Iweditzen[55]? Wi leigen Jungens hebb't dat aarme Lüüt'r faaken[56] noog met e quielet un ick kann't mi nau baule sülwent nich vergiewen, dat'k, as wi verbolgenen Niegenmäuners[57] eenes Daages in'n Haasebrooke herümme ränkstert[58] un Miike[59], Pielpoggen[60] Sprinkstaapels[61] Läuwerkenpünße[62], Iweditzen un alle söcke unnüsele[63] Undeerte fangen harren, em es saunen Lanksteert un e wieten[64] in de Hand dää, _daar et van in'n Eene schaut[65], as wann'r 'n Schneischiöte[66] van 'n Dacke stärtet_. Wann 'k 'r nau wual es an denke, wat wi Düügenichte dat fromme Lüüt allmanngsens röökelause[67] beleidigeden; wann wi em de krawweliggen[68] Eckeltiewen und Jockäuseangeln[69] achter't Bösken[70] schmeiten, un den ganzen Kopp me't Kliewen[71] todeckeden un se em achternau in de langen Haare to vertalterden[72] dat 't 'n heelen Dag wat wier uuttoreen[73] un uuttofliggen[74] harr, dann kann 'k 't mi nu nagraae auck ganz goot begriipen, dat 't us all manngsens nütte lüük[75] to weeren moste un sick vorwahr auck wual geeren verschulkede[76], wann wi leigen Jackhälse[77] ankweimen; man in 'n Grunde harren wi dat sööte Kniip in 't Hertken dach sau leef, _dat wi em wual Sucker mümmeln mogt harren_. Af et 'r na wual es an e denket, dat ick em, wann wi Beeden alleine wöören, sau geeren 'n Küßken gaf?.. Daar kam mi Meggers Hiermken es up to; de fröög mi, wo mi de Lickerigge grauts lüsten kiöne? Man ick mende, wat 't dach wual Sööters up'r Welt n geiwe. Dau siä de Schlapps van 'n Jungen, dann hest du sin Liewe na wual nine Schwiineknuäckskes gnaaget[78]?... Nu Söckes is e wiesen, un _Jungens sind Jungens un Fliegels togliik. De Eene is van Rüggenstrau, de Annere is iewen sau. Verstand un Naugedanken kuomet nich vor Jahren_ un _de Jügde mot eerst 'n ittelke Paar Narrenschoo verschliiten, vor dat se wiis werd_.
"_Ungetuagene Kinner, gaaet to Wierke as Rinner._"
Et gaae Ju toaupe wual! Neigstens mehr van söcke Saaken.
[1] _elennige_: ist eigentlich ein in der westphälischen Mundart viel gebräuchliches Vergrößerungswort, z. B. _elennige wacker_: überaus hübsch. _elennige niederträchtig_: sehr herablassend.
[2] _sin Liewe_: stets, sein Lebelang.
[3] _leeflick_: liebreich, freundlich.
[4] _ichtens_: irgend.
[5] _Uänern_: Nachmittag (Engl. ~after noon~.)
[6] _elennige goot_: besonders, sehr gut.
[7] _Hiilenkiiker_: langgewachsener Mensch.
[8] _uutspiirig_: ganz, völlig; _ganz uutspiirig_, ist ein ~pleonasmus~, wie sie im Plattdeutschen oft vorkommen.
[9] _betüntelt_: albern.
[10] _piilik_: ängstlich.
[11] _schlichtens_: lediglich, blos, hauptsächlich.
[12] _jeewe_: einigermaßen, erträglich.
[13] _drock un hille_: eilig und geschäftig.
[14] _Kergissem_: Catechismus.
[15] _daasken_: dahlen, schnacken.
[16] _rawawwen_: schäckern, laut vergnügt sein.
[17] _Putzen_: Possen.
[18] _Aepsen un Himphamperiggen_: Affereien, lächerliche Geberden, Kurzweil.
[19] _up e tämt un wacker maaket_: aufgeputzt und zierlich gekleidet.
[20] _Luatelwaart_: Losungswort, Sprichwort.
[21] _Schleisters un Bissewentken_: _Bissewentke_, ein leichtfertiges Frauenzimmer, eine Lauftasche; _Schleister_ ist noch etwas schlimmer als Bissewentke; etwa liederliches Geschöpf.
[22] Bei der Niederschreibung dieser Briefe bin ich auf zwei Wörter gestoßen, die sich mit unsern Buchstaben nicht wohl so schreiben lassen wie sie eigentlich ausgesprochen werden. Es sind die Wörter: »Zissen und Bissen (Bissewentke, Zissemänntken,)« in denen das darin vorkommende ss äußerst weich auszusprechen ist. Ich getraue mir nicht, irgend einen andern Buchstaben unsers Alphabets zu substituiren. Den der französischen Sprache Kundigen schlage ich das französische ~ç~ (Cedille) vor, welches, obgleich es auch wohl nicht völlig paßt, meines Dafürhaltens der Sache am nächsten kommt. Sonst wird das ss in der Regel sehr scharf ausgesprochen: z. B. bissen, missen, rissen etc.
[23] _nich to biister viele_: nicht gar zu viel.
[24] _Tucht un Tüürlüüre_: Zucht und Lebensart; Sitten; von _tüüren_: betrachten, beobachten, und _Lüüe_: Leute; vielleicht auch aus dem Französischen: ~tirlirer~ oder ~tournure~.
[25] _schliie, schliie_: leise, leise; sachte.
[26] _Brautläupe_: ein rundes hölzernes Brodgefäß, statt des Brotkorbes.
[27] _Lickebrett_: ein Brettchen, worauf den Hunden und Katzen ihr Futter gegeben wird.
[28] _Schmantpöttken_: Rahmtöpfchen.
[29] _beschnoopet un beschlickert_: (sind gleichbedeutend) benascht.
[30] _Jäckster_: Elster.
[31] _waarschuwwen_: warnen.
[32] _betüüren_: beobachten.
[33] _spradden gaun_: sich spreitzen, brüsten.
[34] _Gaante_: Gänserich.
[35] _upschniien_: aufschneiden, lügen.
[36] _loorsk_: läufisch, liederlich.
[37] _gneesen_: grinsen.
[38] _Twassaage_: Queersäge.
[39] _Eckeltiewe_: Maykäfer.
[40] _Quieksteert_: Bachstelze.
[41] _seere Been_: dürres, trockenes krankes Bein. Spillbein.
[42] _Gärte_: Grütze.
[43] _Kraul_: _Choral_.
[44] _Baßviole_: Baßgeige.
[45] _miimern_: Gesichter schneiden. (vielleicht von ~mimus~)
[46] _rissen_: abgehen, fortgehen.
[47] _Schlunkenschleef_: ein langweiliger fauler Kerl.
[48] _kasterviolen_: prügeln, peinigen.
[49] _Lifflaffers_: läppische, abgeschmackte Menschen.
[50] _bissen_: umherlaufen.
[51] _Gielgäuse_: Goldammer; fig. Gelbschnäbel.
[52] _auwiisig_: albern, verzogen, eigensinnig.
[53] _eesig_: grauhaft, furchtsam.
[54] _Gaffeltangen_: Ohrwürmer.
[55] _Iweditzen_: Eidechsen.
[56] _faaken_: oft.
[57] _verbolgenen Niigenmäuners_: verwegenen Neuntödter.
[58] _herümme ränkstert_: herumgesprungen, gelärmt.
[59] _Miike_: Eggerlinge.
[60] _Pielpoggen_: die jungen noch geschwänzten Frösche.
[61] _Sprinkstaapels_: Heuschrecken.
[62] _Läuwerken-Pünße_: _Läuwerken_: Lerchen; _Pünße_: noch nackte junge Vögel.
[63] _unnüsel_: schmutzig, eckelhaft.
[64] _un e wieten_: unbemerkt, unbewußt; in anderer Bedeutung auch gewissenlos, begehrlich.
[65] _in 'n Eene scheeten_: zusammenfahren, erschrecken.
[66] _'n Schneischiöte_: ein herabstürzender Haufen Schnee; Lawine.
[67] _röökelaus_: ruchlos.
[68] _krawwelig_: krabbelnd.
[69] _Jockäuse-Angeln_: _Jockäuse_: (von Jucken und Aas) Hagebutten; _Angeln_: Grannen; also die Grannen welche um den Kernen der Hagebutten sitzen und ein heftiges Jucken auf der Haut hervorbringen.
[70] _Bösken_: Brustlatz.
[71] _Kliewen_: Kletten.
[72] _to vertalterden_: festrieben.
[73] _uuttoreen_: auszukämmen.
[74] _uuttofliggen_: auszureinigen.
[75] _lüük_: empfindlich, mistrauisch, böse.
[76] _verschulkede_: verbarg, versteckte.
[77] _Jackhals_: ungezogener Mensch.
[78] _gnaaget_: genagt, abgenagt.
Tweede Breef.
Ji wöören des Auwends wisse auck 'n Praus[1] met de Solospielers in 'n Gange, man mi duchte, _Juue Pannkouke gönk auck up Stelten un wat Ji wünnen, daar schall Juue Schattsteen[2] wual nich grauts[3] van rauken_, dann Ji harren alle wisse weg de Hände in der Tasken un keiken in eene hen ümme, _af de Katte Juuen Schliipsteen na nich brachte_; man de woll Ju wat prussen[4]. Wel in 'n Spelle nin Glücke hebben schall, mot'r sick nich to lange met afgiewen un konn he miinswiegen auck bes an 'n Ellenbuagen in't Geld tasten, un ick meene dat 't up'n besten was, dat Ji'r Ju bi Tiien bi weg bisseden, süß harren Ji auck wual sachte 'n Paar Gott mit uns verjunkern un verklautfiägen konnt; dann daar was aparte een Kunkelfuusert met bi, _de harr't in 'n Griepe as de Pracher de Luus un meggede Ju alltohaupe dat Gres vor 'n Fööten weg_; dann wann he 'n ganzen Haup wunnen harr, sackede he bi un wann he dann elenniget un iäckstert[5] wöörd, woll he antleste auck wual 'n Niäsendrüppel wier in 'n Gruwwelgrawwel schmiiten[6]; dann 't was Eene van de De[7], _de nich eher schiitet, se miöten dann eerst vull'nkuomen 'ne Maultiidt wier wieten_. Vor Söcke mag me sick aparte wual hööen, dann _dat sind de rechten Finnenkiikers_[8].
Wann 'k wual es hier un daar Geliegenheet wahrnieme up Spielers un eer Bedriif to achten, fiine ick'r de meesten Tiidt Een of Annern manken, den ick 'ne maagere Mügge heete. »_De maagern Müggen biitet[9] schaarp_«, as Ji wual wietet, un wann me se geweeren lät, un se sick satt un vull suagen hewwet, fleeget se antleste singend un triumpheerend weg. Nich 'n Spiir anners maaket 't de »maagern Müggen« daar ick van küüre, auck. Se pöttket'r[10] eerste sau goot asse gaar Nicks bi un achternau gaaet se'r man schlichtens[11] up uut, dat se de annern Metspielers uutsuuget un wan se hebbt wat se kriigen kiönet, dooet se nett as de Müggen auck, se lachet in eer Füüstken un --- sühdaar gaaet se hen, bes se wier schmächtig[12] sind; dann kuomet se sachtkes wier an e schlieken, un settet sick hällekens[13] wier daal, waar se't desmaulens sau goot toliggen hatt harren; man dann kriiget se auck insgemeen bi Tiien 'n Tick an 'n Poll[14], dat 'n dat Blootsuugen bett[15] vergeht. _Up den Kaarten stahet Krüüße_, seggt 'n wahr Luatelwaart[16]. Wann dat dach 'n Jeder bedenken mogte! --
De't Spell nich kann, de bliiw 'r van; Dann 't is 'n leigen Kraum, Dreegsam Huapen un 'n waaken 'n Draum.
Daar fällt mi 'n Spaas bi in, den 'k Ju bi düsser Geliegenheet dach auck to'm Besten giewen mot. Hüütiges Daages scholl söckes wat es vorkuomen, _dann scholl 'ne de Huuk[17] vorsieker wual lichtet weeren_.
Een P'stoor, de Nicks leiwer n dää, as dat he alle Auwend met de grauten Buuren Soolo spielde, kwam auck es up 'n hilligen Wihnachts Auwend met siine K'rnuuten in 'n Werthshuuse tohaupe. Se spielden bes in de deepe Nacht henin un rööpen alle wisse weg[18] »Trumf uut! Trumf uut!« Man antleste keik de eene Buur na der Klokken[19] un siä: Heer P'stoor, et is allenhand[20] wual Tiidt, dat wi innehaulet, dann de Köster schall wual wenner[21] na'r Kasuchte[22] lüüen, un wi kiönet je Muaren bi Tiien wier anfangen. Man de P'stoor siä: »Na ens _Trumf uut_!« -- Dau baut em de Megger 'ne Wedde an, dat he dat uäwer 'ne halwe Stunne in der hölten 'n Bücksen[23] nich seggen drofte. Man de Paape nam de Wedde an. He lööp gawwe[24] na'r Weeme[25], stöök siine Beffkes[26] vor un hönk de schwarten Manteln ümme, un met 'n Ümmesehens stönd he up 'n Priekestoole un _sag sau fromm un sau barmhartig[27] uut, as wann he siin Liewe nin Waater flöömet[28] harre_. De Buur siines Deels satt auck ganz andächtig in siinen Stoole un luurde, afscheuns he wual schlaupensmaute was, as 'n Pinkstoss, wat'r kuomen woll. Dau fönk de Paape siine Wäärde an met: »Trumf uut! Trumf uut!« sagen die lästerlichen Spieler, die leider oft bis zum hellen Morgen in den Wirthshäusern sitzen und an Gott und sein heiliges Wort nicht denken; ich aber, ich rede anders: »Triumph! sage ich, Triumph und nochmals Triumph! uns ist heute der Heiland geboren;« etc. un daarmet harr he siine Wedde rieken[29] wunnen.
De P'stöörs up 'n Lande hebb't 't dann dach allmangsens röökelause suur un leige, aparte wann 'r viele Süükte un Stierflickheet unner'n Lüüen is un dat gebüüret sick[30] meestig bi Wintersdaagen, wann de Buur nich buutenwierken[31] kann, dat he upp 'n Besten gewuohnt is, un in de räukerigen Kaamern, de 't heele Jahr uut un in nich e lüftet weeret un daar se bi Uawenstanke[32] un Luchtequalm, faaken met'n half Stiige Köppe un mehr, in e piekelt sittet, as de Heeringe in der Tunnen, un uchtewierket[33] un spinnet den ganzen Dag düür bes 'n laaten Auwend, dat se in de Piöle[34] kruupet. Daar böötet[35] se dann sau unwiis bi in, dat'n dat Schweet jümmeran van'n Köppen dobbelt[36]. Dann wann de Buur inbott, bott he auck faarts wisse[37] in, dann he ment, he miöt 'r auck wat van spüüren kiönen, dat'r Füür in'n Uawen sii. Un wann 't 'n dann antleste allstoheet werd, trecket se'r de Wämmse un Huasen[38] bi uut. Mot'r dann es Eene na Buuten, dann thüüt he siin Wammes nich eerst lange wier an un löpt sau bläutet un glöönig as he is, hen waar he wat to doonen heft, scholl't auck in 'n Keller of buuten's Huuses sien. De Uawens, de de Buuren hewwet, sind meestig Pottuawens un ümme Kuäle of Holt to bespuaren, werd'r auck faaken na den ganzen Dag vor Minsken un Vee up e kuaket un dat gift tohaupe 'n Qualm, de in der Helle wual nich duller sienen mag. Gemeen hen is auck de Duurk[39], of de Schlaupstiie der Aulen un Kinner, de meestig alle tohaupe in eenen Bedde ligget, sau feer de Duurk nich düürschiiret is, met in 'n Stuawen, de lät sick friilick na der Diälen to wual uapen doon, dat de Huusheere 's Nachts up 't Huus passen kann, wann den Vee wat ankümmt of süß wat vorfällt, dat 'n verducht; man in 'n Winter dooet se 'ne nich baule läss, dann 'r gönge toviele Wiermte met verluaren un de Buur hält 'r aparte vull van, dat me Nicks ümme kuomen lauten un de Wiermte, de'r eenmal inne sii, tohaupe waaren miöte. Dat se sick bi söcke Ummestände dann auck baule allerhande Leigheet to trecket, kann 'n vernünftig Minske hennige[40] begriipen; man den Buuren mag me vorpreddigen wat me will, he kann van siinen aulen Trant[41] nich aflauten un blift 'r stiifköppig bi, dat de Aulen 't auck sau maaket hebben. (Man met'r Haufarth is 't alldach 'n anner Dink, as Ji in'n veerden Breewe sehn schiölet). Deswiegen sind de Wintermaunde auck alltiidt de Besten vor de Dokters un Kuulengriäwers un de unsachtesten vor de Geestlicken.
Ick weet na wual dat miin siälige Vaader mangsens wual twee of dreemal in eener Nacht na'n Kranken to'n Bericht[42] e haalet wöörd; man dann is't gemeeniglick auck Matthei am Lesten. Ens nam he mi es met, dat ick de Lüchten driägen moste, _as de aulen Wiiwer kortens sauviele Heeen tocket harren_[43], dat'r 'n unwiise deepen Schnei lag; dann he gönk nich geeren alleine un uuse Au'm-Hinnerk[44] de al van 'r Attemstiidt[45] hier stännig quiinet un süüket harr, harr sick jüst auck e legt. As miin Vaader an't Seekenlaager tratt, fröög he den Kranken: Nun, mein Freund, wie ist's mit Euch? Dau siä de Aule vellichte to'm eersten Male in siinen Liiwen de Wahrheit, dann he anwerde: Ach Heere, _ick düüge nich viel_.
As he siin Amt nu verrichtet harr, bat he de Aulsken ümm 'n Käären[46] to drinken vor sick un vor mi. De Buuren in uusen Kaspel sind van Natuur nütte goothartig un dat was de Aulske auck. Se haalde faarts 'n eeren Becken met sööte Mielke; man dat Becken was van der lesten Maultiidt hier na wual nich wier upe wuosken, dann 'r satt nau sa'n dicken Gniist[47] van'r Middageskost inne, dat't eene aneekelde un sau weenig miinen Vaader as mi'r mehr na lüsten konn. Wi siäen: Mielke drünken wi nich geeren, dann de balgede[48] to viele; se mogte us dach leewer 'n Glas klaar Waater haalen. Dat konn' wual scheenen, mende de Aulske, man dat scheine eer dach aparte alsto minne; se woll, dat se us ichts wat Bieteres verehren konn'. Se gönk'r wier uut un brachte 'n graut Beerglas, daar wual hunnert duusent Fleegentippels inne seiten un dat harr se up Buuren Wiise sau e faatet, dat se dree Finger in't Glas stieken un de annern beeden 'r buuten lauten harr. Met der Hand harr se sau luuter iewen vor uusen Augen den Kranken Aulen verrenoveert[49] un't begript sick, dat us dat Glas Waater na mehr to wiiren was, as de Mielke in den fuulen[50] Nappe. Man dat Möörken woll us alldach geeren wat to Gooe doonen un woll wual all' dat Beste hiergiewen, dat 't man harr'; 't sochte un raakede allerweggens herümme un kwam antleste met 'n lütken Medeziin Glaase an, daar 'ne Baartfiere[51] inne satt un siä to miinen Vaader: Ick harr 'n Sönndaage en halwen Oort Bostwiin vor den Aulen van 'n Schiermegger haalen lauten, daar streik ick em sau hen un wier met de Baartfieren 'n Käären van up de Tungen, wann he allsto amböstig[52] ankede, dat he sick af un an es 'n Lütk[53] verännern scholl un et duchte mi auck, as wann he'r anteerste auck wual 'n lütk Uprücksel[54] na kreig; man nu he't Nachtmaul binnen heft, schall'r de Aum[55] auck wual wenner[56] uut gaunen un as ick ne't leste Mal uäwer de Tungen tröck, aunde[57] he'r aparte al sau recht Nicks mehr af. Den Buddel stieke he in de Tasken un striike he'r sick unnerwieges hen un wier wat van uäwer de Tungen, dat he sick in den leigen Wiere 'n bieten vernöchtert. Un hier hebb'k auck wat vor den lütken Willem. Den schall de wiie Weg aparte wual nütte suur[58] e wooren sien; un daarmet gaf se mi 'n Kröömken Suckerkanngen, den se in 'n aulen Plünnen to e wickelt harr un uut'r Bilaaen[59] in 'n Schreine kreig. Uuse Aule konn't nich mehr in 'n Munde hebben, siä se, deswiegen most' ick't'r em eersten wier uutniemen; ick hebb't sau goot af e drägt as 'k man konn, dat't nich heel wegschmelten scholl, man ganz dräuge schall't aparte na wual nich sienen, deswiegen steck du't leewer faarts achter de Kuusen[60]; 't schall nütte goot vor 'n Hoosten sien; de Wiind geht alldach hüüte elennige schrau un streffe[61] un ick hewwe aparte eersten wual häärt, dat du allmangsens 'n Käären anstäst.