Niederländische Volkslieder

Part 14

Chapter 143,828 wordsPublic domain

1 'Rijc god, verleent ons avonture!' sprac daer een frisch jonghelinc, 'dat ic mach comen binnen der mure, daer woont die alderliefste mijn. rijc god, gheeft raet! die wachter en is mijn vriendeken niet, dat dunct mi quaet.' 2 Die joncfrou niet so vast en sliep, si hadde verhoort den jonghelinc, seer haestelijc si ter veinster liep, si bant een coordeken aen den rinc. daer nae niet lanc, doen si dat coordeken dale liet, den rinc die clanc. 3 Die wachter niet so vast en sliep, hi hadde verhoort des rincs gheluit, seer haestelijc hi ter tinnen liep, hi stac sijn hooft ter veinster uit, hi sprac: 'wie is daer?' die jonghelinc neder ter aerden viel van groter vaer. 4 Die joncfrou sprac met sinnen verstoort: 'wat isser, wachter, dat u deert? het sijn mijn veinsteren die ghi hoort, die herren sijn droghe ende onghesmeert. maect mi niet gram! ic sie al nae den lichten dach al oft hi iet quam.' 5 Hi sprac: 'joncfrou, en belghet u niet! ic doe als een wachterkijn: den lichten dach daer ghi nae siet, dat is die alderliefste dijn. stille heimelijc swijcht! want quaem int claer, wi waren voorwaer ons levens quijt.' 6 Die jonghelinc sprac: 'och wachter goet, wilt ons niet melden door uw deucht, daer mocht of comen groot onmoet. wat schadet, dat wi twee sijn verheucht?' hi sprac: 'ic sal. nu gaet al daert die liefste begheert, maect gheen gheschal!' 7 Al in den rinc sette hi sinen voet, ghelijc hi dicwils hadde ghedaen. si haelde hem op al metter spoet, seer vriendelijc was hi daer ontfaen in corter stont: si custe hem meer dan duisent werven aen sinen mont. 8 'Och willecome, seit si, soete lief! mi en quam mijn daghen noit liever gast. nu laet ons met ghenoechte sijn, wi willen gaen drinken den coelen wijn. wi worden ghewacht: die wachter sal sinen horen blasen als coomt den dach.' 9 Een corte wile was daer niet lanc, die wachter sanc sijn dagheliet. in sinen armen dat hise nam, het scheiden was hem een groot verdriet: 'och leider dach! ghi doet mi van der liefster scheiden die ic oit sach.'

Antw. LB. 1544. Nr. 140.--Dr. 1, 1. auontuere ons--

¶ 4, 2. deert, bekümmert, fehlt--4, 4. herre, harre, Fensterangel--4, 5. gram maken, böse machen, erzürnen--5, 1. belghen, erzürnen--5, 6. quaem int claer, würd' es offenbar, käme es heraus--5, 7. quijt, verlustig--6, 3. onmoet, Verdruss--6, 4. verheucht, vergnügt--7, 3. metter spoet, eilig--7, 6. duisent werven, tausendmal--8, 5. ghewacht, gehütet--9, 2. dagheliet, mhd. tageliet, das Lied, welches der Wächter bei Tagesanbruch singt--9, 5. lede, schlimm, unheilvoll--9, 7. oit, jemals.

¶ Nr. 60.

WÄHRTE DIE NACHT NOCH MAL SO LANG!

1 'Ic had een alderliefste die ic met oghen aensach. om haer quam ic ghereden van den avont al totten dach, om haer quam ic ghereden van den avont al totter tijt. och woude si mi in laten dat rein trousalich wijf!' 2 Hi clopte also liselijc met sinen hamere, dat al die plancskens spronghen van der camere. 'staet op, mijn alderliefste! staet op ende laet mi in! ic swere u bi mijnder trouwen, ic waer so gheerne bi di!' 3 Dat meisken schoot aen een hemdeken wit, ter duren dat si ghinc, in haren blanken armen dat si haer liefken omvinc. 'nu weset wellecome, mijn lief, mijns herten bruit! wi willen ghenoechte hanteren ende maken gheen gheluit!' 4 Dat verhoorde die wachter op hogher tinnen: 'hier is een schoon frisch jonghelinc ghecomen inne. wat sal hi mi gheven? twee hooskens ende een paer schoen, oft ic sal van hem clappen, wat si opter cameren doen.' 5 'Och swighet, wachter, stille! laet dat verholen sijn! ic sal u laten maken van goude een vingherlijn.' met enen siden snoer dat meisken haer haer op bant; haer mantelken liet si gliden, haer ere en duerde niet lanc. 6 Hi dede enen bode senden daer hi den wachter vant. wat gaf hi hem te lone? een vingherlinc aen sijn hant. dat meisken hief op een liedeken ende si sanc: 'rijc god, here van den hemel, waer den nacht noch eens so lanc!' 7 Die dit liedeken dichte dat was een ruiter fijn, hi hevet so wel ghesonghen t Amsterdam al in den wijn, hi hevet so wel ghesonghen ter eren die liefste sijn. god schein dees niders tonghen! bi schoon vrouwen ist goet sijn.

Antw. LB. 1544. Nr. 86.

¶ 3, 1. Man schlief gewöhnlich ohne alle Bekleidung; bei den niedern Ständen war das in Deutschland noch bis zu Anf. des 18. Jahrh. üblich--4, 6. hoosken, die Bekleidung des Beins vom Knie bis zum Knöchel, daher später dann Strumpf; s. Schmeller Wb. 2, 250. Müller mhd. Wb. 1, 718, Frisch Wb. 1, 470.--4, 7. clappen, ausplaudern.

¶ Nr. 61.

O MÖCHT' ES NIEMALS TAGEN!

1 Daar lag een schoon vrouw maget op haren slaapkamer en sliep, en zij was alzoo zeer verslagen, hei! gerusten en konde zij niet. 2 'Verslaat u niet zoo zeere, mijn overschoon zoete lief! ik bender een jonger held zeer schoone, hei! van herten heb icker u lief.' 3 'Bent gijder een jonger held zeer schoone, en wist ik dat voorwaar, ik zou mijn jonger hert bedwingen, hei! mijn treuren was alle gedaan.' 4 'Zou gijder uw jonger hert bedwingen en was alle uw treuren gedaan, zoo ziet zoo ver al in 't noordoosten, hei! daar komter den dageraad aan.' 5 'Het isser voorwaar den dageraad niet, maar 't isser de maan zijn schijn, het zijn de sterren die ons lichten, zij verheugen het herte van mijn.' 6 'Zijn dat de sterren die ons lichten, verheugen zij 't hertje van jou, zoo keert u mooi meisje omme, hei! ontfangter dat's mijnen trouw!' 7 'Gij praat mijn veel van trouwen, maar weinig van mijn eer, en waar het niet geschied, zoete liefje, hei! 't geschiede nooit nimmermeer!' 8 'Had icker de sleutel van den dageraad, ik wierpze al inne den Rijn, op dat het nimmermeer zoude dagen, tot dat de sleutel gevonden zou zijn!' 9 Die onser dat nieuwe lied dichte, dat was een trompettertje fijn, hij heeft het maar alzoo welle gezongen, hei! dat Keulen leit aane den Rijn.

Holländisch: Scheltema's Samml., Anf. des 18. Jahrh.--Die Jungfrau liegt in Angst und Unruhe. Der Geliebte kommt und wird eingelassen. Er fürchtet den Anbruch des Tages. Sie beruhigt ihn, es sei noch Nacht. Er freut sich ihrer und wünscht, dass es nie tagen möge. 8, 1. "Hätt' ich den Schlüssel zu der Morgenröthe!" Die Morgenröthe wird gedacht wie eingeschlossen in ein Gemach,--eine Vorstellung, die uns auch sonst in Volksliedern begegnet.

¶ 1, 1. maget, maagd--1, 3. verslagen, in Angst und Unruhe, verstört--3, 1. bent gij, zijt gij--4, 4. dageraad, Morgenröthe--5, 4. verheugen, erfreuen--7, 1. praten, schwatzen--7, 3. geschied, geschehen--7, 4. nooit, niemals.

¶ Nr. 62.

ES MUSS GESCHIEDEN SEIN!

1 Het viel een hemels douwe voor mijns liefs vensterkijn, ic en weet gheen schoonder vrouwe, si staet int herte mijn, si hout mijn herte bevanghen, twelc is so seer doorwont, mocht ic haer troost ontfanghen, so waer ic gansch ghesont. 2 Die winter is verganghen, ic sie des meis virtuit, ic sie die loverkens hanghen, die bloemen spruiten int cruit; in ghenen groenen dale daer ist ghenoechlic sijn, daer singhet die nachtegale ende so menich voghelkijn. 3 Ic wil den mei gaen houwen voor mijns liefs veinsterkijn, ende schenken mijn lief trouwe, die alderliefste mijn, ende segghen: 'lief, wilt comen voor uw clein vensterken staen, ontfaet den mei met bloemen, hi is so schone ghedaen!' 4 Tmeisken si was beraden, si liet haer liefsten in, heimelijc al stille in een clein camerken. daer laghen si twee verborghen een corte wile ende niet lanc, die wachter opter muren hief op een liet, hi sanc: 5 'Och isser iemant inne, die schaf hem balde van daen. ic sie den dach op dringhen, al in dat oosten op gaen. nu schaft u balde van henen tot op een ander tijt! den tijt sal noch wel keren dat ghi sult sijn verblijt.' 6 'Swighet, wachter, stille ende laet uw singhen staen! daer is so schonen vrouwe in minen armen bevaen; si heeft mijn herte ghenesen, twelc was so seer doorwont. och wachter goet ghepresen, en makes niemant cont!' 7 'Ic sie den dach op dringhen, tscheiden moet immer sijn, ic moet mijn dagheliet singhen, wacht u, edel ruiter fijn, ende maect u rasch van henen tot op een ander tijt! den tijt sal noch wel keren dat ghi sult sijn verblijt.'

Antw. LB. 1544. Nr. 74. (Uhland Nr. 82. ohne Str. 4-7; so auch Willems Nr. 151.)--Dr. 1, 1. eens--1, 7. fehlt haer--4, 2. lief.--7, 7. comen.

¶ 2, 3. loverkens, Laubwerk--3, 1. houwen für houden.

¶ Nr. 63.

ES MUSS GESCHIEDEN SEIN!

1 Die winter is verganghen, ic sie des meien schijn, ic sie die bloemkens hanghen, des is mijn hert verblijt. so ver aen ghenen dale daer ist ghenoechlic sijn, daer singhet die nachtegale, also menich woutvoghelkijn. 2 Ic wil den mei gaen houwen al in dat groene gras ende schenken mijn boel die trouwe die mi die lieveste was, ende bidden dat si wil comen al voor haer vensterken staen ende ontfanghen den mei met bloemen, hi is so wel ghedaen. 3 Ende doe die suiverlike sijn reden hadde ghehoort, doe stont si trurentlike, met des sprac si een woort: 'ic heb den mei ontfanghen' met groter eerwaerdicheit. hi cust si aen haer wanghen: was dat niet eerbaerheit? 4 Hi nam si sonder truren al in sijn aermkens blanc. die wachter op der muren die hief op een liet ende sanc: 'en is daer ieman inne, die mach wel thuiswaert gaen. ic sie den dach op dringhen al door die wolken claer.' 5 'Och wachter op der muren, hoe quelstu mi so hart! ic ligghe in swaren truren, mijn herte dat lidet smert. dat doet die alreliefste dat ic van haer scheiden moet, dat claghic god den heren dat ic si laten moet. 6 Adieu mijn alreliefste, adieu schoon bloemken fijn, adieu schoon rosebloeme! daer moet ghescheiden sijn, hent dat ic weder come die liefste, soudt ghi sijn, dat herte in minen live dat hoort jo altijt dijn.'

Weimar. Hs. 1537. Nr. 10.--Hs. 2, 1. empfanngen (gaen houwen)--2, 6. mien (haer)--2, 7. fangen (ontf.)--4, 5. emanntz (ieman)--5, 2. woe (hoe)--sonns ser (so hart)--5, 7. des (dat).

¶ 3, 4. met des, met dat, unterdessen--6, 5. hent, bis.

¶ Nr. 64.

HÄTT' ICH DEN SCHLÜSSEL ZUM TAGE!

1 'Den dach en wil niet verborghen sijn, het is schoon dach, dat dunket mi. mer wie verborghen heeft sijn lief, hoe node ist dat si scheiden!' 2 'Wachter, nu laet uw schimpen sijn ende laet hi slapen die alderliefste mijn! een vingherlinc root sal ic u schinken, wildi den dach niet melden.' 3 'Och meldic hem niet, rampsalich wijf, het gaet den jonghelinc aen sijn lijf; hebdi den schilt, ic hebbe die speer: daer mede maket u van hier!' 4 Die jonghelinc sliep ende hi ontspranc, die liefste hi in sijn armen nam: 'en latet u niet so nae ter herten gaen! ic come noch tavont weder.' 5 Die jonghelinc op sijn vale ros trat, die vrouwe op hogher tinnen lach, si sach so verre noortwaert inne den dach door die wolken op dringhen. 6 'Haddic den slotel van den daghe, ic weerpen in gheender wilder Masen oft vander Masen tot inden Rijn, al en soude hi nemmer vonden sijn.'

Antw. LB. 1544. Nr. 19. (Uhland Nr. 78. Willems Nr. 66.) Dr. 3, 1. melt hem (meldic hem)--3, 3. speyr--3, 4. heyr.--2, 3. für schinken vielleicht ghelden, und 4, 4. für weder weder aen (:gaen) zu lesen.

Uhland: 2, 2. laet ghi--3, 3. speir--3, 4. heir--6, 4. nemmeer. Willems: 2, 2. laet slapen (ende laet hi)--5, 1. trac (trat)-- 5, 4. daer (door)--6, 2. worpse (weerpen).

¶ 1, 2. schoon dach, Tagesanbruch--1, 4. node, ungern--2, 1. schimpen, scherzen, spotten--3, 1. rampsalich, unglücklich.

Str. 6. Haddic den slotel vanden dach, als Melodie eines geistl. Liedes, Hor. belg. 10. Nr. 101.

¶ Nr. 65.

WIE DU MIR, SO ICH DIR.

1 Een ruiterijen jonc van jaren, hy vrijde een meisje soet, hy vrijdese vierdehalf jare, te comen in haer ghemoet. hy bootse de trouw, en de minne was soet; :|: als sy malcander saghen,--schoon lief! veranderde beide haer bloet. 2 Sy sprack met soete woorden: ''k hebt also wel verstaen, ghy gaet op een ander vrijen, ghy meuchter wel henen gaen. gh'hebt al uw moeite voor niet ghedaen: ghy comter my veel te selden, schoon lief! daer om laet icker jou gaen.' 3 'Dat ick jou veel te selden kom, is my van herten leet; een ander lief wil ick vrijen, de werelt is wijt en breet. 'k wil vrijen die mijner ghebeuren mach. ghy meuchter my niet ghebeuren, schoon lief! al vrijde ghy jaer en dach. 4 Al staen ick voor jouw deurtje, 'k en bidder jou om gheen broot. ghy meuchter my niet ghebeuren, wel edele roosje root. oorlof, mijn lief, ick schelder jou quijt! jouw hertje dat sou wel breken, schoon lief! dat ick noch langher beit.' 5 Hy stacker sijn paert met sporen, hy rieper so luide: 'o mijn! mijn vrijen is nu verloren, de vrijsters die vrijen mijn! oorlof, het moeter ghescheiden sijn. schenct ghy my de rode roosjes, schoon lief! ick schenkje de coele wijn.'

Holländisch: Oudt Haerl. LB. 27. druk bl. 44. (Willems Nr. 74.) Als der Landsknecht sieht, dass die Geliebte ihn verschmäht, da spottet er selbst ihrer Liebe, und sind denn die Zeilen 3, 7. 4, 6. 7. 5, 4. ironisch zu nehmen. Er weiß sich zu trösten: Die Welt ist weit und breit, es gibt schon noch Mädchen, ich gebe dich auf (4, 5.); und wer mir die rothen Rosen (die Liebe) schenkt, dem schenke ich den kühlen Wein (Gegenliebe); darum auch 5, 6. sy des Drucks in ghy zu ändern. Das 5, 6. fehlende schoon lief (der in allen Strophen wiederkehrende Refrain, sogar 1, 6!) muss hinzu gefügt werden.

¶ 1, 4. ghemoet, Begegnung--3, 5. ghebeuren, zu Theil werden--4, 7. beiden, warten.

¶ Nr. 66.

DIE BEIDEN GESPIELEN.

1 Wie wil horen een goet nieu liet en dat sal ic ons singhen, mer dat te Wittenberch is gheschiet van also vreemde dinghen. 2 Daer ghinghen twee ghespeelken goet so verre aen gheen groen heide, die een die voerde enen hupschen moet, die ander weende sere. 3 'Ghespele, wel lieve ghespeelken goet, waer om weent ghi so sere? mer weent ghi om uws vaders goet oft weent ghi om uw ere?' 4 'Ic en ween niet om mijns vaders goet, ic en ween niet om mijn ere; wi twee wi hebben enen lantscnecht lief, rijc god, wie sal hem werden?' 5 'Ghespele, wel lieve ghespele goet, laet mi den lantscnecht allene! ic sal u minen broeder gheven, mijns vaders goet een dele.' 6 'Och dinen broeder en wil ic niet noch dijns vaders goet een dele, ic hebbe veel liever mijn soete lief dan silver oft root gulden.' 7 Die lantscnecht al onder der linden stont, hi hoorde der reden een ende: 'och rike god vans hemels troon! tot wie sal ic mi wenden? 8 En neme ic dan die rike, so truert die suiverlike, die rike wil ic laten varen ende nemen die suiverlike. 9 Een luttel goets is haest verteert, dan heeft die liefde een ende, dan sijn wi twee noch jonc ende sterc, meer goets mach ons ghewerden.'

Antw. LB. 1544. Nr. 162. mit Weglassung der drei letzten Strophen (Uhland Nr. 115. B.) Strophe 7 von mir ergänzt.--Willems (Nr. 57.) hat diesen Text geändert "Naer afschriften der XVIe eeuw", die er aber nicht näher angibt, auch wol nicht angeben konnte, weil sie nach meiner Ansicht gar nicht vorhanden sind. Er sucht die Assonanzen und schlechten Reime zu verbessern: so macht er 2, 4. die ander weende sere zu maer dandere die schreide (: heide); das Volksthümliche 5, 4. mijns vaders goet een dele zu mijns vaders goet in leene (: allene), so auch 6, 2. een dele zu in leene; dann 6, 4. aus gulden ein gar nicht vorhandenes guldine. Endlich verwandelt er 9, 2. dan heeft die liefde een ende in dan gaet die liefde sterven und 9, 4. meer goets mach ons ghewerden in dat doet ons goet verwerven. Der lantscnecht wird bei ihm zum ridder, die suverlike (die hübsche) 8, 2. zur armelike, und endlich fügt er noch eine neue Strophe am Schlusse hinzu, die ich für seine Zuthat halte:

Hi stac aen haer sneewitte hant een vingherlinc root van goude. 'hou daer, sprac hi, jonc maechdeken, een onderpant van mijn trouwe!'

Er hält das deutsche Lied für eine "hoogduitsche vertaling" und hat doch danach nur selbst "vertaeld."

Er gab ir von gold ein ringelein an ir schneweiße hende: 'sih da, du feins brauns megdelein! von dir wil ich nit wenden.'

Willems hat die 1. Strophe weggelassen und eine 7. ebenfalls hinzugefügt, sie ist aber verschieden von meiner hinzugefügten. Während ich mich an das Deutsche gehalten habe, ist W. ganz davon abgewichen; bei ihm lautet sie:

Dat hoorde die ridder al daer hi stont, dat hoorde hi onder den linden: 'rijc god, tot wie van dese twee sal ic mijn herte wenden?'

Das deutsche Lied aus dem Frkf. LB. 1582. Nr. 53. (bei Uhland Nr. 115. A.) lebt noch jetzt im Munde des Volks, s. Schles. Volkslieder Nr. 17.

¶ Nr. 67.

DER GRAUSAME WÜSTLING.

1 Het soude een fier Margrietelijn ghister avont spade met haren canneken gaen om wijn, si was daer toe verraden. 2 Wat vantse in haren weghe staen? enen ruiter stille: 'nu secht mi, fier Margrietelijn! doet nu minen wille, ja wille.' 3 'Uwen wille en doen ic niet, mijn moerken soude mi schelden, storte ic dan minen coelen wijn, alleine soude ic hem ghelden.' 4 'En sorghet niet voor den coelen wijn, wilt voor u selven sorghen: die waert is onser beider vrient, hi sal ons noch wel borghen.' 5 Hi namse in sinen witten armen heimelic al stille al in een duister camerken, daer schafte hi sinen wille. 6 Smorghens omtrent der middernacht si ghinc haer canneken soeken, daer lach die mojaert ende hi loech: 'het staet daer teinden mijn voeten.' 7 'Mer dat daer teinden uw voeten staet, dat sal u noch langhe berouwen: ic hebbe noch drie ghebroeders stout, si sullen u dat hooft af houwen.' 8 'Alle uw ghebroeders stout die sette ic in mijn deren, ic sal alle dese somer lanc met Grietken houden mijn scheren.' 9 Ende hi nam enen sneewitten bal, hi stacse al in haer kele, hi schootse tot eender veinsteren, hi schootse al in die Dile. 10 Teghen stroom quam si ghedreven uit aen sint Jans cappelle. dat sach so menich fijn edelman, so menich jonc gheselle, ja gheselle.

Antw. LB. 1544. Nr. 67.--Dr. 4. 2. mer sorghet voor v seluen--9, 3. eenderen.

¶ 3, 3. storten, verschütten--3, 4. ghelden, bezahlen--6, 3. mojaert, Wüstling, bei Plantin "bragard ou bragueur", vgl. Hor. belg. 6, 241--loech, lachte--8, 2. in sijn deren setten, ganz das frz. prendre en pitié, Mitleid mit jem. haben--8, 4. scheren houden, Spott treiben, Hor. belg. 3, 153.--9, 4. Dijle, Fluss in Brabant.

¶ Nr. 68.

HÄNSELEIN.

1 Hanselijn over der heide reet, hoe haestich wert hi ghevanghen! hi wert al op een toren gheleit, gheboejet wel also stranghe. 2 Ende dat verhoorde een meisje jonc, een meisje van seventien jaren; si ghinc al voor haer moeder staen, hei, daer nae al voor haer vader. 3 'Och vader, sei si, vader van mijn, mijn alderghenadichste here! wondt ghi mi dese ghevanghen man gheven de vrome lantscnechtjes ter eren?' 4 'Dese ghevanghen man crijcht ghi niet, want hi sal moeten sterven, hi isser van seven lantsheren verwesen also veer in vreemde erven.' 5 Het meisje liet backen twee wittebroots wegghen, daer in twee scherpe vilen, si wierpse al in den toren was hooch: 'hei, lantscnechtje, wilt jou los vilen!' 6 Hi vijlde so menighen nacht ende dach, so menighen stouten uren tot datter den toren ontsloten was: hei, men sacher noit lantscnecht truren! 7 Si troc hem daer twee laersen an, daer toe twee scherpe sporen, si setten hem op haer vaders grau ros: 'lantscnecht, gheeft de moet niet verloren!' 8 Doen hi ter halver weghe quam, hi keec so dicwils omme, hi dochter wel om den toren was hooch, maer noch meer omt meisken was jonghe. 9 'Nu heb ic al de joncfrouwen lief al omme de wille van ene, si heefter behouden het leven van mijn, och mochtic haren dienaer wesen!'

Oudt Amst. LB. bl. 44. (Hor. belg. 2, 135.) Oudt Haerl. LB. 16. en 26. druk.--Dr. 9, 4. sijn (wesen).

Willems (Nr. 62.), der das Lied nur aus den Hor. belg. kannte, hat sich arge Aenderungen erlaubt z. B.

3, 4. elc lantscnecht sal u eeren.

4, 4. ghenade sal hy niet verwerven.

5, 4. hout daer, om u los te vijlen.

6, 4. hy moester niet langher trueren.

8, 4. en dacht om 't meisken so schoone.

¶ 1, 4. gheboejet, gheboeit, gefesselt--4, 4. erve, ererbtes Eigenthum, Grund und Boden, vreemde erven, fremde Lande-- 5, 1. wegghe, cuneus, Keil, dann keilförmiges Gebäck, wie im Mhd. der wecke ebenfalls beides bedeutet, s. Schmeller Wb. 1, 20. Weigand deutsche Synon. Nr. 2232.--Willems hatte geändert: het meisken liet backen een wittebrood, Snellaert stellte die ursprüngliche Lesart wieder her--7, 1. laerse, leerse, ocrea--8, 2. dicwils, oft.

Wenn andere Volkslieder fast völlig erloschen, so erhielt sich von diesem wenigstens eine Umarbeitung eines seiner Zeit sehr beliebten Dichters, des J. J. van Asten. Sie steht in den Haerlemsche Winter-Bloempjes 1651. bl. 185. (wiederholt Le Jeune Nr. 56. und Hor. belg. 2. 136):

1 Daer zoud er een ruitertje vroeg uitrijen, 't was om een landsheer zijn dochter te vrijen zoo veer aan geen groen heiden. de landsheer doet hem gevangen geboeid op een hoogen toren leiden. 2 De ruiter heeft er zeer luide gezongen: 'ik heb zoo menig stout ruiter gedwongen, en nou zit ik hier gevangen; de landsheer heeft gezworen mijn dood, dat hij mij zel doen ophangen.' 3 De landsheers dochter noch jong van dagen, zij hoorde de ruiter zoo droevelijk klagen en zij ging onder de muren: 'stout ruitertje, dat jij sterven moet, och! dat doet mijn jong hart truren.' 4 'Mooi meisje, kon jijder behouden mijn leven, wat jij begeerde zoud' ik jou geven en ik zou jou met mijn leiden en voeren jou op mijn vadertjes slot, daar ik nooit van jou zou scheiden.' 5 'Stout ruiter, jouw bidden is al verloren, mijn vader die heeft jouw dood gezworen, maar wilje mijn, zoetelief, trouwen, ik hebje, stout ruiter, zoo zeere bemind, datje zelt jouw lijf behouwen.' 6 Zij liet haar vadertjes wachter ontbieden en liet haar vadertjes komst verspieden, en zij liet de ruiter ontbinden; die zadelde daar een appelgraauw ros en reed heen met zijn beminde.

¶ Nr. 69.

EHRE ZERRONNEN, EHE GEWONNEN.

Een out liedeken ende den eersten reghel singhet altoos-twewerf.