Part 25
Man nimmt 3 Eier, so viel Mehl als diese verschlucken, arbeitet es zusammen, wellt es recht schön aus und macht folgende Fülle dazu: man nimmt übriggebliebenen Kalbsbraten, wiegt ihn so fein als möglich, von weißem Brod für 2 Kreuzer schneidet man die Rinde ab, weicht es in Wasser ein, brüht eine Hand voll sauber gewaschenen Spinat, wiegt ihn so fein als möglich, nimmt ihn zu dem Fleisch, auch von 3 hartgesottenen Eiern das Gelbe, läßt ein Stück Butter in einer Casserolle zergehen, thut Alles zusammen in die Casserolle, drückt das Brod fest aus, nimmt es auch dazu, schlägt 2 ganze Eier daran, Salz und Muskatnuß, kocht es 6 Minuten miteinander auf dem Feuer, streicht es auf die Kuchen, aber ganz dünn, rollt diese zusammen, aber nicht dicker als einen Federkiel, schneidet sie in fingerslange Stückchen (sie müssen gerade aussehen, wie italienische Makaroni), siedet sie in der Fleischbrühe, gießt die bestimmte Brühe in eine Suppenschüssel, die Makaroni dazu und gibt es zur Tafel.
826. Leberschnitten.
Eine Kalbsleber wird abgehäutet, die Adern davon geschnitten, eine Stunde in Fleischbrühe gekocht, wenn sie erkaltet ist, am Reibeisen gerieben, mit einem halben Pfund gebrühten Reis in einer Casserolle und einem Schöpflöffel voll Fleischbrühe halb weich gekocht (Brühe darf es nicht haben), ein halbes Pfund Ochsennierenfett, so fein wie möglich gewiegt, 6 Eier, Salz, Muskatnuß, Muskatblüthe dazu genommen, nochmals miteinander verrührt, die Masse in ein nasses Tuch gebunden, 4 Stunden im Wasser gekocht, wenn es ein wenig erkaltet ist, zu Schnitten geschnitten und zur Suppe _à la Reine_ gegeben.
827. Kartoffelbrod.
Ein Pfund Kartoffeln, welche Tags zuvor gesotten wurden, werden gerieben, in einem Stück Butter eine Hand voll Zwiebeln, Schnittlauch und Petersilie (fein geschnitten), gedämpft, zu den geriebenen Kartoffeln mit 6 Eiern, einem Viertelschoppen sauren Rahm, Salz, Muskatnuß, einer Hand voll geriebenem Parmesan-, Immenthaler- oder Schweizerkäs, nebst 2 Händen voll geriebenem Brod gethan, Alles nochmals miteinander verrührt, auf einem Backblech gebacken, zu Schnitten geschnitten und diese zu brauner Jussuppe oder weißer Glacesuppe gegeben.
828. Schnitten zu Krebssuppe.
Ein halbes Pfund Butter wird leicht gerührt, 8 Eiergelb nach und nach dazu genommen, desgleichen ein halber Schoppen dicker saurer Rahm, 8 Löffel voll feines Mehl, Salz, Muskatblüthe, zulezt der Schnee von den 8 Eierweiß; eine blecherne Kapsel wird mit Butter bestrichen, die Masse bei gelinder Hitze darin gebacken, zu Schnitten geschnitten und diese zur Krebssuppe gegeben.
829. Schnitten zu Krebssuppe auf andere Art.
3 abgeriebene eingeweichte und ausgedrückte Wecken werden, jeder besonders in einer Schüssel, mit einem Viertelpfund Butter leicht gerührt (in einer Schüssel muß Krebsbutter seyn), an jedes dieser Brode werden 3 Eier, Salz, Muskatnuß gerührt; die eine Schüssel muß weiß, die zweite (mit der Krebsbutter) roth, die dritte mit früher schon beschriebenem Spinatsaft grün gefärbt werden; dann bestreicht man eine blecherne Kapsel mit Butter, füllt die weiße Masse darein, streicht sie schön eben, füllt nun die Krebsmasse ein, dann die grüne, macht die Kapsel fest zu und läßt Alles eine Stunde kochen; dann schneidet man Schnitten davon und legt sie auf die Krebssuppe.
830. Spinatschnitten.
3 bis 4 Hände voll Spinat brüht man im Salzwasser ab, schüttet ihn in einen Seiher, kaltes Wasser darüber, drückt ihn fest aus, reibt 2 Wecken ab, weicht sie ein, drückt sie aus und thut sie zu dem Spinat. Ein gereinigtes Kalbshirn wird in Butter gedämpft, 4 Loth zerlassene Butter und 5 Eier eine halbe Stunde mit Allem gerührt, diese Masse in einer blechernen, mit Butter bestrichenen Kapsel im Dunst gesotten, wenn es erkaltet ist, zu Schnitten geschnitten und zur Suppe gegeben.
Kurze Anweisung zum Tranchiren.
Das Wesentliche der Tranchirkunst läßt sich in folgenden allgemeinen Bemerkungen zusammenfassen: es ist nothwendig, daß man die Fasern aller Fleischgattungen kurz und scharf durchschneidet: sie werden dadurch für den Genuß angenehmer und für den Magen verdaulicher. Dem Vorgeschnittenen muß man, durch reines Schneiden und zierliches Aufrichten ein gefälliges Ansehen zu geben suchen. Geschwindigkeit ist ein Haupterforderniß des Tranchirens, damit das Fleisch sich nicht unnöthig verkühlt; übrigens ist es nicht nöthig, dabei mit dem ganzen Körper zu arbeiten, und es ist eine anständige Haltung besonders dann erforderlich, wenn man bei Tische, im Beiseyn von Andern, tranchirt. Das Trennen der Gliedmaßen ist nicht so schwer, wenn man sich einigermaßen mit der Lage der Knochen und Bänder bekannt gemacht hat. Dünne scharfe Messer sind unentbehrlich, eben so eine leichte und gewandte Hand; jeder heftige Druck und unsanfte Anfassung zerquetscht die Fasern und streift die Haut ab, statt beide gleichmäßig zu zerschneiden.
Die verschiedenen Fleisch- und Fischarten werden auf die nachstehend beschriebene Weise tranchirt, und ich glaube, daß ein mehrfaches Nachlesen, in Verbindung mit beständiger Uebung, dem Aufmerksamen leicht die nöthige Geschicklichkeit verschaffen wird.
Fasan.
Der Hals wird mit 2 Schnitten auf der linken und rechten Seite abgelöst; sodann schneidet man das Brustfleisch in schmalen Streifen ab, löst mit einem Ober- und Unterschnitt die beiden Flügel und die Brustfleischstreifen vollends ab, schneidet die Schenkel herunter und zerlegt den übrigen Körper. Bei dem Serviren wird der schön gefiederte Kopf an die Halsöffnung gelegt, um den Braten sogleich von jedem andern Geflügel unterscheiden zu können.
Gebratene Gans oder Ente.
Man löst zuerst die Bruststücke, als das schmackhafteste Fleisch, in Scheiben ab, sodann durch einen Ober- und Unterschnitt den rechten Schenkel. Auf dieselbe Weise verfährt man mit dem linken Flügel und dem linken Schenkel. Nun hebt man mit einem halbrunden Schnitt das Brustbein heraus und löst es von den Achseln ab. Dann trennt man auf beiden Seiten den großen Brustknochen von dem kleinen Gerippe, nachdem man zuvor die Achselbeine abgelöst hat. Nach diesem nimmt man das Gefüllsel mit einem Löffel heraus und legt es in die Mitte des Tellers. Zulezt schneidet man durch einen Spaltschnitt das Gerippe quer durch und spaltet das Hintertheil von einander.
Gebratener Hahn oder Feldhuhn.
Mit dem ersten Schnitt wird Hals und Kopf abgelöst, dann der rechte Flügel und der rechte Schenkel, und hernach der linke Flügel und Schenkel. Durch einen halbrunden Schnitt löst man das Brustbein aus und an den Gelenken von den Achseln ab, durchschneidet auf beiden Seiten die kleinen Rippen und sondert dadurch den großen Brustknochen ab; endlich trennt man das Hintertheil, so wie zulezt die Lenden auf beiden Seiten von dem Steiße ab. Ein jeder Hahn etc. muß 5 Stückchen geben; jedes Stückchen muß einen Knochen und einen Theil der wohlschmeckenden krustirten Haut haben.
Welscher Hahn, Auerhahn, Trappe.
Da man bei diesen Braten gewöhnlich den Kopf mit Fülle bereitet, so werden die ersten Schnitte in den Kopf gemacht. Man löst sodann den Hals ab, macht einen Querschnitt über die rechte Seite der Brust und 2 Spaltschnitte auf der Brust von oben nach unten; das obere rechte Seitenstück wird mit einem Querschnitt, das Kniegelenk am rechten Schenkel durch einen Oberschnitt aufgelöst; dann führt man einen Unterschnitt am rechten Schenkel gegen das Kniegelenk hinauf, durch einen Oberschnitt löst man das am rechten Schenkel noch hängende Fleisch und den rechten Flügel vollständig ab; nachdem man auf ganz gleiche Weise mit der linken Seite verfahren, wird das Halsbein herausgeschnitten und von den Achseln abgelöst; eben so die Achselbeine herausgezogen. Endlich macht man einen langen Spaltschnitt auf der rechten und linken Seite nach der Mitte zu und schneidet zulezt den Steiß ab.
Kapaun.
Ein Kapaun wird gewöhnlich in 9 Stücke getheilt; jedes Stück muß einen Knochen und einen Antheil der Haut haben. Die Gabel wird in die Brust gesteckt und diese in 4 Theile getheilt; man macht nämlich halbfingerdicke Einschnitte von dem Brustknochen bis ans Gerippe; mit einem zweiten Schnitte werden sie von diesem bis ans Schlüsselbein abgelöst und endlich von dem Gelenke getrennt; wenn dieses auch von der Seite stattgefunden, so wird über dem Gabelbeinchen der rückständige Theil der Brust durchgeschnitten und gegen den Hals zu abgelöst; endlich der andere Theil von der Brustschaufel geschnitten, jedoch so, daß das Brustbein in demselben bleibt; jezt wird der Steiß in der Mitte des Rückgraths durch einen Querschnitt getrennt und reinlich zugeschnitten. Die schönsten Stückchen der Brust müssen beim Serviren obenauf liegen.
Gebratene Tauben.
Sie werden wie die Hahnen tranchirt, ihre Knochen sind weicher und die Muskeln kleiner; man schneidet daher das Brustbein durch und sammt den Rippenbeinchen von dem Rückgrathe ab. Bei gefüllten Tauben muß man sich in Acht nehmen, daß die Fülle während des Schneidens nicht herausgepreßt wird.
Gebratener Hase.
Einen Hasen zierlich zu tranchiren, ist nicht so leicht, als man auf den ersten Anblick glauben möchte; es sollen nämlich die Rückgrathsknochen, die sehr hart sind, durchgeschnitten werden; dieß ist aber bei einem ziemlich starken Hasen mit den gewöhnlichen Schnitten nicht wohl möglich. Mit dem Hacken kann ebensowenig nachgeholfen werden, weil dieses an einer Tafel schon gar nicht anwendbar ist, und überdieß auch das Fleisch von den Knochen geschlagen würde. Diesem Uebelstande muß man dadurch zu begegnen suchen, daß man die Rückenwirbel, und zwar vom Halse gegen das Schlußbein, oder den Steiß hin, in schiefer Richtung durchschneidet; dieser Kunstgriff gründet sich auf die weichere Substanz der Knochen, welche die äußere Hülle derselben bildet und besonders in ihren Fugen vorhanden ist, wenn man nur zu unterscheiden weiß, wo die Rückgrathsknochen ineinander greifen, welches sich sehr leicht bemerken läßt; dann geht das Messer unter einer sägeförmigen Bewegung ziemlich leicht durch, indem man nur die weicheren Knochenmassen zu durchschneiden hat. Ist der Rücken auf daumenbreiten Stückchen überschnitten, so werden die Schlägel abgelöst, und zwar am leichtesten, wenn das Messer gerade über dem Schenkelknochen sägeförmig geführt wird; diese werden dann am Knieschenkel wieder zertheilt, der Steiß wird gleichfalls gespalten und das Ganze in die Schüssel gelegt.
Kalbsbrust.
Die Kalbsbrust wird stets mit einer Fülle gebraten; man muß daher, um beim Tranchiren die Fülle nicht herauszudrücken, die Brust auf dem Tranchirteller umwenden und da, wo die Rippen und Knorpeln sich stoßen, die Brust der Länge nach in zwei gleiche Theile theilen, dann werden die Knorpeln mit gleicher Messerführung blattweise geschnitten, damit jedes Stück einen Theil der Fülle bekommt; dann schneidet man Rippen und Fülle; um jedoch die Stücke nicht zu groß zu machen, muß man zwischen jeder Rippe 2 Stücke herausschneiden; das Ganze legt man rundlaufend auf die Platte.
Kalbskopf.
Die besten Stücke des Kalbskopfs sind die Augen, die Kinnladen, die Schläfe, die Ohren und die Zunge. Bei dem Zerlegen muß jedem der genannten Stücke ein Theil des Gehirns beigefügt werden; man thut das leztere in die Hirnschale, von welcher schon, ehe der Kopf aufgetragen wird, der obere Theil abgelöst seyn muß. Die Augen werden mit dem Löffel vorgelegt, Kinnbacken, Schläfe und Ohren sauber abgeschnitten; das Messer darf nie in das Gehirn gesteckt werden. Der Kalbskopf wird stets mit der Haut aufgetragen, wenn er nicht gefüllt ist. Das Zerlegen desselben muß mit Geschicklichkeit und Gewandtheit geschehen, damit er nicht erkaltet.
Kalbsnierenbraten.
Zuerst wird von dem Nierenbraten das fette Gewebe mit den Nieren abgesondert und beide in mäßige Stücke geschnitten; dann zertheilt man die Rippen durch einen senkrechten Schnitt.
Brustkern.
Man schneidet zuerst die dicke Lage Fett, welches die Knorpeln überdeckt, weg, um solches anderweitig zu benützen; das Fleisch sammt dem noch anhängenden Fett und Knorpel wird nun in Scheiben geschnitten, rundlaufend und zierlich angerichtet.
Lendenbraten.
Zuerst wird von dem Lendenbraten das innere häutige Gewebe, als das zarte Stück, getheilt, dann der fleischige äußere Theil, das sogenannte Pfaffenstück. Von dem Lendenbraten wird gewöhnlich das häutige Gewebe gespickt und gebraten aufgetragen; es ist sehr leicht zu theilen, und nur quer durch, in dickern oder dünnern Scheiben, zu schneiden.
Gekochtes Ochsenfleisch.
Ehe man das Ochsenfleisch zerlegt, müssen von demselben die Knochen und das überflüssige Fett abgesondert werden. Man schneidet mäßige Stückchen und richtet es so ein, daß in jedem Stückchen etwas Fett sich befindet. Auf diese Weise werden Schinken und Seitenstücke vorgelegt; bei den Bruststücken müssen die Knochen geschickt herausgeschnitten werden, und auf jede Portion ein Knochentheil kommen, weil an der Brust das Beste enthalten ist.
Rehziemer und Rehschlägel.
Von dem Rehziemer sind die Schnitten am Rückgrath und den Rippen abzulösen; bei dem Rehschlägel faßt man den Knochen mit der linken Hand, schneidet die Stückchen gerade abwärts vom Gelenke bis auf den Lendenknochen, löst dann die Muskeln am Gelenkbeine ab und dreht sie aus dem Schlägel, um die hintern Theile abzutrennen.
Schinken.
Nachdem man von dem Schinken die Speckschwarte abgelöst hat, sticht man mit dem Messer in die Mitte des Schinkens, dreht diesen um, so daß das Messer in einer Schneckenlinie bis zu Ende schneidet; ist dieses geschehen, so macht man einen Kreuzschnitt durch das Rundgeschnittene in die Mitte und nimmt die dadurch entstandenen Stücke heraus; man kann auch zunächst an dem Schenkelbeine einen Querschnitt machen und dann Querstücke herausschneiden.
Wildschweinskopf.
Man steckt die Gabel in den Rüssel, schneidet das linke Ohr ab und fährt dann mit dünnen Schnitten vom Halse herab fort; mit der rechten Seite verfährt man auf gleiche Weise; dann macht man in den Rüssel einen Spaltschnitt und zulezt einen Querschnitt.
Fische.
Das Zerlegen der Fische erfordert einen Tranchirlöffel in der Form einer Maurerkelle, welcher in der Regel von Silber, jedenfalls aber so dünn seyn muß, daß er gleich dem Messer schneidet. Der Tranchirlöffel muß gleich und gewandt geführt werden, damit die feinen Gräthen nicht abgerissen oder abgestoßen werden. Gewöhnlich werden Fische in ihrer natürlichen Lage aufgetragen, man bemerkt einen gallertartigen Streif, der vom Kopfe an der Seite des Fisches fortlaufend in die Schweiffloße übergeht; auf diesem Streife führt man mit der Kelle einen Zug, der bis an die Hauptgräthe eingreift; dann werden vom Rücken nach dem ersten Zuge, der eine Mittellinie bildet, die Schnitten mit dem Tranchirlöffel durch eine spielende Bewegung von den Gräthen abgenommen und den Gästen vorgesezt. Ist die obere Seite eines Fisches auf diese Weise abgenommen, so wird der Kopf sammt den Rückengräthen behutsam aufgehoben, abgenommen, die zweite Hälfte liegt nun größtentheils ohne alle Gräthen da und darf nur in kleine Stückchen zertheilt werden. Das vorgeschriebene Verfahren findet bei allen Fischgattungen von gewisser Größe statt. Bei kleinern Fischen aber werden die ganzen Seiten von den Gräthen gelöst, der Fisch dann umgewendet und die zweite Hälfte auf dieselbe Weise abgenommen.
Speisezettel.
1) Für 24 Personen.
~Erster Gang.~ Suppe _à la Reine_. Häringspastetchen. Englischer Braten. Ochsenfleisch. 6 kalte Teller.
~Zweiter Gang.~ Blaukohl mit Bratwürsten. Grüne Bohnen mit geräucherten Zungen. Gebackene Rissolen mit Farce.
~Dritter Gang.~ Kalte Pastete. Hirschwildbret mit Sardellensauce. Fricassirte oder glacirte Hühner.
~Vierter Gang.~ 3 Braten: junge gebratene Enten; Rehschlägel in Rahmsauce; Nierenbraten in Jussauce. Englischer Pudding mit Araksauce. Eine Citronensulz. 6 kleine Teller nebst zwei Salaten. Große Chokoladetorte.
2) Für 18 Personen.
~Erster Gang.~ Reissuppe mit hartgesottenen Eiern. Abgeschmälzter Hecht mit englischen Kartoffeln. Ein Stück Ochsenfleisch glacirt mit 4 kalten Tellern.
~Zweiter Gang.~ Gelbe Rüben. Hammelscotelettes mit Citronensauce. Blumenkohl mit gelber Sauce. Gebackene Hirnküchlein. Salamiwurst.
~Dritter Gang.~ Ragout: Kalbsfricandeau mit Sauerampfer. Ochsenzunge mit kalter Kräutersauce. Saure Rahmpastetchen.
~Vierter Gang.~ Gebratener Fasan. Sulz von Wildbret oder Forellen. Hammelsbraten mit Gurkensauce. 2 Salate. Ein Pomeranzenauflauf. -- ~Dessert~: Eine Biscuittorte. 6 kleine Teller Obst.
3) Für 12 Personen.
~Erster Gang.~ Kräutersuppe. Sardellen mit verlornen Eiern. Gespickter Lammbraten mit Kartoffeln. 4 kalte Teller.
~Zweiter Gang.~ Sauerkraut mit Feldhühnern. Spinat mit Croquettes. Ragout von kleiner Kalbsroulade, dazu Sauce mit Champignons und Trüffeln.
~Dritter Gang.~ Hasen mit piquanter Sauce. 3 Braten: farcirter gebratener Hecht; junge Gans; gefüllte Kalbsbrust. 2 Salate. Compot von Quitten. Wiener Speise mit Aepfeln. -- ~Dessert~: Gerührter Kirschenkuchen. 6 Teller mit Backereien. Eine Milzsulz.
4) Für 8 Personen.
~Erster Gang.~ Grüne Erbsensuppe mit verschiedenen Arten Backwerk. Rindfleisch, auf dem Rost grillirt, mit Trüffelnsauce.
~Zweiter Gang.~ Spargelgemüse. Brodschnitten. Rosenkohl mit Kalbscotelettes.
~Dritter Gang.~ Tauben in Salmisauce. Gerührte Brieschenpastete. Aal mit saurem Rahm auf französische Art.
~Vierter Gang.~ Gebratene Hahnen. Wachteln oder Feldhühner. Neunlothpudding. Salat. Compot. -- ~Dessert~: Citronenkuchen. 4 kleine Backereien. 2 Teller mit Obst.
5) Für 16 Personen.
~Am Fasttage.~
~Erster Gang.~ Erbsensuppe mit Fischpudding. Blau gesottene Forellen. Bauernhefenküchlein.
~Zweiter Gang.~ Krebspastete und Lachsforelle mit Kräutersauce und gebackenen Kartoffeln.
~Dritter Gang.~ Kaiserpudding mit Chaudeausauce. Pariser Kugelhopf.
~Vierter Gang.~ Gebackene Fische: Forellen oder Karpfen. Große gesottene Krebse. Auf dem Rost gebratener Hecht. 2 Salate. -- ~Dessert~: Aepfelkuchen mit Butterteig. Pomeranzencrême. 6 kleine Teller mit Backereien. Obst nach Belieben.
6) Für 30 Personen (für ein hohes Haus).
~Erster Gang.~ Suppe _à la Reine_ von Feldhühnern. Französische Suppe. Kleine Häringpasteten. 2 Stück Ochsenfleisch: 1) auf englische Art, 2) mit einer Kruste. Reis und Parmesankäs. 8 Teller mit Kaltem: Rettig, rothe Rüben, Butter, kalte Häringsauce, Zwetschgen, Weichseln, Gurken, Melonen in Essig.
~Zweiter Gang.~ 3 Gemüse: Spargeln mit gebackenen Brieschen; Baierische Rüben oder Oettinger Rüben mit Schweinsbraten; Kraut mit saurem Rahm gekocht, mit Wachteln.
~Dritter Gang.~ 3 Ragouts: Aechter Rheinlangen, blau gesotten, mit Kräutersauce; junge Hühner in Majonessauce; Schwarzwildbret in brauner Sauce.
~Vierter Gang.~ 4 Braten: Welscher Hahn; Nierenbraten mit Rahm gebraten; Hirschziemer mit Kruste; Rehschlägel mit Madeirasauce. 2 Salate. 2 Compots. -- ~Dessert~: Meringuentorte mit Schlagrahm gefüllt. Punschtorte. 12 kleine Teller mit Backereien. Obst nach Belieben. Vanillegefrorenes.
Register.
A. Seite
Aal, gebratener, 86
Aal auf französische Art, 86
Aal, geräucherter, 117
~Anhang~, 221
Anisbrod, schmales, 181
Anisküchlein, 180
Anislaibchen, 180
Aepfelauflauf, 52
Aepfelauflauf anderer Art, 52
Aepfel im Butterteig gebacken, 180
Aepfelcompote, 142
Aepfelcrême, 143
Aepfelcrême anderer Art, 144
Aepfel, farcirte, 142
Aepfelkrapfen, 175
Aepfelkuchen, 163
Aepfelkuchen anderer Art, 163
Aepfelkuchen mit einem Gitter, 164
Aepfelkuchen mit einer Kruste, 164
Aepfelküchlein, 175
Aepfelküchlein anderer Art, 175
Aepfelkunzen, 52
Aepfelscharlott, 52
Aepfelschaum, 144
Aepfelschaum, gebacken, 180
Aepfelschnitten, gebackene, 175
Aprikosenauflauf, 53
Aprikosen einzumachen, 199
Arakpudding, 45
Auerhahn, gebratener, 118
Auflauf von geriebener Gerste, 55
B.
Backmeistercrême, 144
Bauernhefenküchlein, 170
Bauernmocken, 176
Baumnüsse, eingemachte, 204
Baumwollesuppe, 14
Beefsteak, 110
Beefsteak auf englische Art, 110
Bechemelle, 26
~Beilagen zu Gemüsen~, 105
Belgrader Brod, 181
Bienennester, 68
Bierhefe, gute brauchbare, 218
Biersuppe auf feine Art, 14
Biersuppe auf gewöhnliche Art, 14
Birnencompote, 143
Birnen einzumachen, 199
Birnenlatwerge, 206
Bischof, 216
Biscuitkugelhopf, 171
Biscuittorte, 155
_Blanc Manger_, 151
_Blanc Manger_ auf grüne Art, 152
Blitzkuchen, 164
Blutwürste auf deutsche Art, 106
Blutwürste, Stuttgarter, 105
Bodenkohlrabi, gelbe, 39
_Boeuf à la mode_, 91
Bohnen, 34
Bohnen auf englische Art, 34
Bohnen auf gewöhnliche Art, 34
Bohnen einzumachen, 199
Bohnen einzumachen auf andere Art, 200
Bohnen in Essig einzumachen, 200
Bohnen zu trocknen, 217
Bouillon, 13
Brandteig, s. gebrühten Teig
~Braten~, 118
Braten, englischer, 119
Braten, übriggebliebener, mit Bechemelle, 91
Bratknöpflein, 26
Bratwürste, gebackene, 113
Bratwürste, Mailänder, 105
Breiauflauf, 53
Brennsuppe, 14
Brieschen, 112
Brieschen, gebratene, 112
Brieschenpastete, gerührte, 77
Brieschensuppe, 22
Brieschen in Trüffelsauce, 91
Brockelerbsen, 35
Brockelerbsen mit Hühnern (für 40 Personen), 35
Brockelerbsen einzumachen, 201
Brockelerbsen einzumachen auf französische Art, 201
Brod, schwedisches, 183
Brod, spanisches, 183
Brod, Wiesbadner, 183
Brodknöpflein, Frankfurter, 60
Brodkuchen auf englische Art, 164
Brodschnitten, 72
Brodsuppe, weiße, 15
Butterauflauf, 53
Butterbiscuits, kleine, 180
Butterbiscuits, kleine, anderer Art, 181
Butterblumen, 183
Butterbretzeln, 183
Butterknöpflein, 26
Butterkuchen auf besondere Art, 165
Butterlaibchen, 184
Butterstritzel, 184
Butterteig zu machen, 76
Butterteig zu Pasteten, 76
C.
Caffeebrod, 171
Caffeecrême, gestürzte, 144
Caffeeküchlein, 184
Casserollepastete auf deutsche Art, 77
Casserollepastete auf genuesische Art, 78
Cervelaswürste, 106
Champignons, eingemachte, 201
Chaudeau, 211
Chokolade, 211
Chokoladeauflauf, 53
Chokoladeauflauf mit Brod, 54
Chokoladeauflauf, gerührter, 54
Chokoladecrême, gebackene, 145
Chokoladecrême, gestürzte, 145
Chokoladegefrorenes, 209
Chokoladeküchlein, 185
Chokolademandeltorte, 157
Chokoladepudding, 45
Chokoladepudding auf feine Art, 46
Chokoladeschnitten, 194
Chokoladesuppe, blinde, 15
Chokoladetorte, 156
Chokoladetorte, geläuterte, 156
Chokoladetorte, Heilbronner, 156
Citronenauflauf, 54
Citronenauflauf, gerührter, 54
Citronenbiscuit, 181
Citronenbrei, 58
Citronenbrei anderer Art, 58
Citronenbrod, 181
Citronenbrod anderer Art, 182
Citronenbrod mit Hefe, 171
Citronencrême, 145
Citroneneis, 185
Citronengefrorenes, 209
Citronenkuchen auf besondere Art, 165
Citronenkuchen auf englische Art, 165
Citronenpudding, 46
Citronenpudding in Aprikosensauce, 47
Citronensauce zum Wildbret, 104
Citronensuppe für Kranke, 24
Citronentorte, 156
Citronentorte, aufgelaufene, 156
Citronen aufzubewahren, 218
~Compotes~, 142
Compote von Quitten, 143
Compote, melirtes, 143
~Confekt~, 180
Consommé, 13
Cotelettes, italienische, 113
_Cotelettes papillotées_, 113
Coulis, 13
~Crêmes~, 142
Crêmeauflauf, 54
Crême _à la coquin_, 146
Crême mit Eis, 146
Crême für Kranke, 147
Crême von saurem Rahm, 148
Crême von süßem Rahm, 149
Crême von Reis, 149
Crême von Roiaille, 149
Crême, russische, 149
Crême, russische, anderer Art, 150
Crême von Schaum, 150
Crême _à la Sultan_, 150
Crême, gestürzte, von Thee, 151
Crêmetorte, 157
_Croquette_, 106
D.
Dampfaufgezogenes, im, 57
Dampfnudeln, baierische, 64
Dukatennudeln, 65
E.
Eier, farcirte, 70
Eier, gefüllte, mit Hirn, 69
Eier, gefüllte, mit Spinat, 69
Eier, gefüllte, auf andere Art, 69
Eier, gerührte, mit Sardellen, 59
Eier, gerührte, auf Pariser Art, 70
Eier in brauner Sauce, 92
Eier, verdeckte, 70
Eier, verlorene, mit Jus, 71
Eier, verlorene, in einer Sauce, 92
Eierbrei, 58
Eierbrei, aufgezogener, 58
Eierbrod, hartgesottenes, 182
Eiercrêmetorte, 157
Eierhaber, gewöhnlicher, 114
Eierhaber, gebrühter, 115
Eierkuchen, 59
Eierkuchen mit Aepfeln, 59
Eierkuchen mit Ochsenmark, 165
Eierpunsch, 212