Part 41
Ein unfehlbares Mittel zur Gewinnung jenes historischen Sinnes ist das Hineinstecken von zwei Arten von Kapital in die Kolonien; das eine Kapital besteht in dem Menschenblut, das für ihre Erhaltung und Entwicklung vergossen wird, das andere in dem baren Gelde, das man für ihre Erschließung und Nutzbarmachung in ihnen selbst anlegt. Um die Größe des englischen Kolonialreiches und seine Verteilung über die ganze Oikumene zu veranschaulichen, wird häufig darauf hingewiesen, daß das Mutterland zu keinem Zeitpunkt ohne irgendeinen mehr oder weniger belangreichen Kolonialkrieg sei. Das stimmt für die Gegenwart; es hat jedoch auch seine Richtigkeit für die Vergangenheit; England hat in der Tat jederzeit um seinen auswärtigen Besitz zu ringen gehabt. Unzweifelhaft ist dieser dreihundertjährige Kampf um Haben und Nichthaben, der, auf spezifisch englische Verhältnisse übertragen, oft auch ein Kampf um Sein und Nichtsein gewesen ist, der Hauptgrund für das innige Zusammenleben der ganzen großen Familie von Mutterland und Tochterstaaten. Es hat wohl ein jeder einen Lieben da draußen in indischer oder in afrikanischer Erde liegen; das schafft zunächst eine schmerzliche Anteilnahme an jenem Lande; aus dieser aber entsprießen sehr bald auch anders geartete Interessen.
Die Richtigkeit dieser Lehre hat uns der blutige Krieg in Deutsch-Südwestafrika in ach so schmerzlicher Weise nur zu deutlich bewiesen. Der großen Masse bei uns war jenes Land, sofern sie überhaupt nur von ihm wußte, bestenfalls des neuen Deutschen Reiches Streusandbüchse; heute schlafen in seinem harten Boden ein paar tausend Söhne -- und nicht die schlechtesten -- den ewigen Schlaf; von ihnen ist der eine aus dem Palast, der andere aus der Hütte hinausgezogen an den Waterberg und in die Omaheke. Ist es da verwunderlich, daß jenes Land dem Volk seitdem ans Herz gewachsen ist? Wir möchten’s nicht missen, schon weil unsere Söhne und Brüder dort ausruhen von dem harten, schweren Kampf, der in der Reihe unserer größeren Kolonialkriege der erste gewesen ist, der aber vermutlich nicht der letzte sein dürfte. Das hat die Geschichte aller bisherigen Kolonialunternehmungen gelehrt.
Von dem anderen Kapital, den materiellen Werten, kann man bei unseren Kolonien nicht sprechen, ohne gleichzeitig die Bahnfrage zu berühren. Was ist geklagt worden über die unbesiegbare Zurückhaltung unseres deutschen Großkapitals den Kolonien gegenüber! Ich gehöre leider nicht zu der beneidenswerten Klasse glücksgütergesegneter Sterblicher; doch selbst wenn ich eine Million zu verlieren hätte, so würde ich mich doch noch sehr besinnen, sie in ein Land zu stecken, das durch keinerlei Verkehrswege erschlossen ist, durch natürliche überhaupt nicht, durch künstliche einstweilen nur mangelhaft. In der Heimat blickt man jetzt mit großen Erwartungen auf den neuen Lenker unseres kolonialen Karrens; Herr Dernburg ist ja Finanzmann; vielleicht erreicht er, was anderen vor ihm stets noch fehlgeschlagen ist: den Ausbau des längst geplanten großen Bahnsystems und den Zufluß der nicht minder nötigen großen Geldmittel.
Nicht ohne Bedeutung für die Zukunft Deutsch-Ostafrikas ist schließlich der Eingeborene; über ihn kann ich als Ethnograph auch wesentlich sicherer urteilen als über die anderen Fragen, zu denen unsereiner doch nur auf Grund seines gesunden Menschenverstandes Stellung zu nehmen befugt ist. Ein „unerzogenes Kind“ lautet das Urteil über den schwarzen Mann auf der einen Seite; ein „ausgefeimter Galgenstrick und unverbesserlicher Faulpelz“ auf der andern. Es gibt noch eine dritte Partei, die dem Ostafrikaner wenigstens eine oder ein paar ganz kleine Tugenden belassen will, doch diese wird niedergeschrien. „Kasi“ heißt im Suaheli die Arbeit; in der „Lustigen Ecke“ der „Deutsch-Ostafrikanischen Zeitung“ fand ich das Wort neulich anders übersetzt, da verdeutschte es der Suaheli mit dem Begriff „Gemeinheit“. Diese Auffassung vom schwarzen Mann ist an der Küste tatsächlich herrschend; nicht ganz mit Unrecht, wie man billig zugeben muß; der Stadtbevölkerung dort ist ernsthafte Arbeit wirklich ein Greuel und eine Gemeinheit.
Von dem ganzen großen übrigen Teil der Bevölkerung Deutsch-Ostafrikas glaube ich besser denken zu dürfen. Die zahlreichste Völkerschaft der ganzen Kolonie sind die Wanyamwesi; mit schätzungsweise vier Millionen Seelen füllen sie den ganzen zentralen Teil östlich des großen zentralafrikanischen Grabens. An ihrem Fleiß und an ihrer Kulturfähigkeit zu zweifeln hat bisher noch niemand gewagt; sie sind ausgezeichnete Feldbauer, gleichzeitig haben sie ein Jahrhundert hindurch den gesamten Karawanenhandel von der Ostküste bis zum Herzen des Erdteils aufrecht erhalten. In absehbarer Zeit wird dieser Trägerverkehr unwiederbringlich zu Ende gehen; wird jenes Volk damit überflüssig werden? Wirf, o Deutscher, einen Blick auf die Abschlußberichte der Ugandabahn und begreife sodann, welch wirtschaftsfrohes Element gerade du mit jenem starken Volke zu besitzen das Glück hast; sei allerdings dann auch klug und weise genug, die andere Folgerung zu ziehen, diese wirtschaftliche Tüchtigkeit für das eigene Volkstum zu fördern, weiter zu entwickeln und vor allem für dich selbst auszunutzen. Wir haben wahrlich keine Veranlassung, den Säckel eines Volkes zu füllen, das mit uns im schärfsten ökonomischen Wettkampf liegt.
Was den Wanyamwesi recht ist, ist der Mehrzahl der anderen Völkerschaften billig; auch jetzt noch, auf schwankem Schiff im Sturmestoben, komme ich nicht über den hohen Stand der Feldkultur hinweg, den ich bei meinen Freunden da unten am Rovuma als Norm vorgefunden habe. Völker, die bei aller Beweglichkeit so an der Scholle kleben, müssen unbedingt einen tüchtigen Kern in sich haben; all unsere Lehren der Völkerpsychologie und der Völkergeschichte würden sonst zuschanden werden. Erklären läßt sich diese unerwartet hohe Kulturstufe lediglich durch eine unmeßbar lange Dauer ihrer Entwicklung. Gegen das hohe Alter des Ackerbaues beim Neger spricht nichts; er ist konservativ, wie auch sein Erdteil konservativ ist; die paar fremden Elemente, die wir heute noch mit der Wirtschaftsform des Sammlers und Jägers behaftet finden, den Buschmann in den unfruchtbarsten Teilen des Südens, und den Pygmäen in den unzugänglichsten Teilen des zentral- und westafrikanischen Urwaldes, werden vermutlich schon vor sehr, sehr langer Zeit durch die ackerbauenden Bantu abgedrängt worden sein.
Die Feldbauform unseres Negers ist der Hackbau; dieser führt seinen Namen mit Recht nach der quergestellten schweren Hacke, mit der der schwarze Landmann den Boden seines Feldes kultiviert, lockert und reinigt, mit der er die Aussaat besorgt und zum großen Teil auch die Ernte, die, mit einem Wort, sein Universalinstrument ist. Wir sind nur zu sehr geneigt, in dieser Wirtschaftsform etwas Minderwertiges, Urwüchsiges zu erblicken. Insofern als der Hackbau keines Haustieres bedarf, weder zum Ziehen des Pfluges, der Egge, der Walze und des Erntewagens, noch zum Zweck der Dunglieferung, ist er wirklich rückständig; andererseits ist zu bedenken, daß große Teile unserer Kolonien Herde der Tsetsefliege sind, sodann, daß die mit dem Hackbau verbundene Beetkultur in Wirklichkeit eine sehr hohe Wirtschaftsstufe bezeichnet. Der beste Beleg dafür ist die Beibehaltung des schmalen Beetes auch in unserem Hausgarten, den wir im Range unmöglich hinter unseren Feldbau stellen können. Bezeichnenderweise nimmt der Feldbau, wo immer er zu der intensivsten Stufe unserer Agrikultur, zur Blumenzucht wie bei Erfurt, Quedlinburg, Haarlem usw., oder zur Gemüsekultur wie bei Braunschweig, Mainz, Hannover, ferner bei allen Großstädten, übergeht, sofort die Form des Beetes an. Zudem wüßte ich nicht, wie anders der Neger z. B. bei unserer breiten, unzugänglichen Feldform der Hauptgefahr seiner Pflanzung, dem Unkraut, beikommen wollte; sein schmales Beet gestattet ihm den Zugang von allen Seiten.
An die Form des negroiden Feldbaues wollen wir also nicht rühren; sie ist alterprobt und gut. Eine andere Frage ist es: wie machen wir unseren schwarzen Landsmann auf dieser Basis für uns nutzbar? Meines Erachtens gibt es da zwei Wege, die beide gleichviel für sich wie gegen sich haben; beide sind bereits seit längerer Zeit beschritten, so daß sich die Möglichkeit ergibt, die schließliche Entwicklung der ganzen Kolonie sehr wohl vorauszusehen. Der eine Weg führt direkt zur Plantagenkolonie. Dies geschieht in der Weise, daß man den Schwarzen in Haus und Hof nicht weiter fördert, sondern ihn zum Arbeiter auf den Pflanzungen der weißen Herren erzieht, die sich überall dort anbauen, wo geeigneter Boden und erträgliches Klima eine gute Kapitalsanlage versprechen. Die andere Methode hat den Neger und seine Entwicklung selbst im Auge; sie will seine eigene wirtschaftliche Produktionsfähigkeit nach Mannigfaltigkeit und Güte der Erzeugnisse vergrößern, ihm selbst dabei gleichzeitig größere Bedürfnisse anerziehen und ihn dergestalt auch kaufkräftiger machen. Für seinen Export soll er den unsrigen eintauschen.
Ob sich das deutsche Volk nur für einen dieser beiden Wege entscheiden, oder ob es, wie bisher, beide auch weiterhin beibehalten wird, muß die Zukunft lehren. Für das Mutterland sind beide Methoden gleich viel oder gleich wenig wert, je nach der Intensität unserer gesamten kolonialen Betätigung; dem Neger würde allerdings die zweite mehr bringen. Als Plantagenarbeiter ist und bleibt er „Schensi“; als freier Besitzer seiner Scholle ist er entwicklungsfähig. Freilich muß man den Punkt dabei im Auge behalten, daß wir Kolonien gegründet haben in der Erwartung, für unseren rasch wachsenden Bevölkerungsüberfluß Auswanderungsgebiete zu bekommen; beansprucht der Neger die fruchtbarsten Teile seiner Heimat selbst, so ist es mit jenem ~ver sacrum~ nichts.
Von der durch uns einzuschlagenden Gesamtrichtung hängt es ebenfalls ab, ob wir an der physischen Verbesserung des Negers und seinem numerischen Anwachsen ein Interesse haben oder nicht. Unter dem Hauch der Zivilisation konnte das eine oder andere Naturvolk ganz oder nahezu dahinschwinden; die Tasmanier gehören der Geschichte an; die Maori von Neuseeland und die Kanaken von Hawaii nehmen an Zahl rasch ab; man spricht von den letzten Wedda auf Ceylon. Zu diesen Todeskandidaten gehört die Negerrasse nicht; im Gegenteil, wo immer sie mit den Weißen in Berührung getreten ist, erstarkt sie in jeder Beziehung; ihr Aussterben brauchen wir also nicht zu befürchten. Doch sollen wir ihren Vermehrungskoeffizienten durch künstliche Zuchtwahl noch zielbewußt heraufsetzen? Freilich sollen wir das, denn eine zahlreiche eingesessene Bevölkerung ist uns unter allen Umständen nutzbringend und dienlich; den Pflanzer befreit sie von der ewigen Arbeiternot, für den europäischen Fabrikanten aber und den Kaufmann ist eine große Kundschaft zweifellos angenehmer als eine kleine. Wie diese Verbesserung in die Wege zu leiten sein wird, darüber habe ich mich bereits früher (Seite 346 ff.), angesichts der vielfachen Krankheiten und Plagen des Erdteils, erschöpfend ausgesprochen; ich habe nichts weiter hinzuzufügen.
In Europa gibt es dumme, mäßig begabte und ganz kluge Menschen; in Afrika ist es nicht anders. Wohl konnte gerade die ungeheure Lippenzier der Frauen da unten zuweilen den Eindruck hervorrufen, als hätte man es mit dem vielgesuchten Bindeglied zwischen Affe und Mensch, dem ~missing link~ der Deszendenzler, zu tun; auch manches Negerbübchen konnte zu deszendenz-theoretischen Vergleichen anreizen. Damit war indessen auch die Veranlassung, hochnäsig von oben herab zu schauen, zu Ende. In meinem während einer ganzen Reihe von Monaten durchgeführten Zusammenleben mit den Völkern des Rovumagebietes habe ich den Eindruck der Albernheit, den wir mit dem Neger gar zu gern verbinden möchten, niemals entdeckt; im Gegenteil, man konnte das Benehmen, mit dem nicht nur die würdigen Alten, sondern auch die feurigen Jungen mit uns beiden Europäern verkehrten, mit Fug und Recht als wohltuende Gesetztheit bezeichnen. Europäische Volkskreise von gleicher sozialer Stellung hätten sich ein Beispiel daran nehmen können. Auf Grund dieser guten persönlichen Erfahrungen glaube ich auch nicht an das Dogma des Mangels jeder Entwicklungsfähigkeit beim Neger; eine geistige Entwicklung ist ihm nicht einmal in Nordamerika abzusprechen, trotzdem die Hindernisse dort sicherlich größer sind als die Entwicklungsmöglichkeiten; warum sollte er also nicht auf die aufsteigende Bahn gelangen, sobald wir ihm die Gelegenheit dazu in richtiger Weise bieten? Nur nicht von heute zu morgen sollen wir das verlangen, das geht wider alle biologischen Entwicklungsgesetze; ganz ebenso wie die Erwartung einer wirtschaftlichen Blüte von heute zu morgen gegen jede geschichtliche Gesetzmäßigkeit verstößt. --
Es ist längst Nacht geworden; der „König“ muß den Kurs gewechselt haben, denn der Sturm faßt uns nicht mehr von vorn, sondern stark backbords; sicherlich geht es jetzt auf Kreta zu; morgen oder übermorgen werden wir an Griechenland vorüberfahren. Ich freue mich, offen gestanden, auf den Anblick des Landes, dessen antike Bevölkerung ich nicht so maß- und kritiklos verhimmele wie so viele Männer bei uns daheim, denen der alte Grieche die Verkörperung aller geschichtlichen und kulturellen Tugenden ist. Nur eins wird den alten Hellenen auch der Neid lassen müssen: kolonialen Unternehmungsmut haben sie in einem Ausmaß besessen, daß sie uns in dieser Beziehung für unsere ganze Zukunft als Vorbild dienen können.
Über dieser Zukunft liegt ein dichter Schleier. Wird uns Deutsch-Ostafrika ein zweites Indien werden? Nicht einen Augenblick bezweifele ich das; mein Auge sieht das weite Land durchzogen von Schienensträngen. Der eine folgt der alten, großen Karawanenstraße von der Küste bis zum Tanganyika. Den alten Trägerverkehr hat das schnaubende Dampfroß lahmgelegt; dafür beherbergt der ratternde Zug jetzt die früheren Träger selbst, außerdem Massengüter, denen bei der alten Art des Karawanenhandels der Weltmarkt verschlossen war. Zum Victoria-Nyansa läuft ein Schienenstrang und auch zum entlegenen Nyassa; wir gewinnen Anschluß an das britische Netz Südafrikas, an die Fahrstraßen des Kongostaates, an das Niltal. Vor dreißig Jahren noch war Stanleys Marsch zum Seengebiet und die Fahrt den Kongo hinab eine entdeckerische Großtat: wir Leute von heute fahren vielleicht noch mit dem Luxuszuge vom Kap bis Kairo, von Daressalam bis Kamerun.
Register.
Abdallah bin Malim, Wali von Mahuta 429. 430.
Aberglauben 230. 231. 232. 353. 484. 485.
Achemtinga 381.
Achinamakanjira 380.
Achinamataka 380.
Achingalla 382.
Adams, Pater 317.
„Admiral“ 498.
Affen 256.
Afrika, Bevölkerung 23. 24.
Afrikafonds 17. 18.
Alamande 382.
Alaun 191. 192.
Akuchigombo 390. 391.
Akuchikomu 271. 283. 356.
Akumapanje 230. 232. 233.
Akundonde 177. 178. 182. 230. 232. 233. 234. 237. 254. 265. 278. 361. 363.
Altersklassen 369.
Amachinga 380. 381.
Amakale 380.
Amali 275.
Amassaninga 380.
Amiraji 382.
Amulette 231. 384.
Anamungwi 234. 269. 274. 275. 276. 362.
Antilopen 250.
Araber 4.
Arbeitsrhythmus 471. 472.
Askari 44.
Assuan 502.
Atlantischer Ozean 10.
Aufstand in Ostafrika 69.
Aussatz 139. 241. 242.
Bab el Mandeb 24.
Bafta 121.
Bagamoyo 2.
Bakiri 178. 179.
Bambusfrucht 382.
Bangala 262. 265. 422.
Bantuneger 20. 24. 72. 177.
Bantusprache VII.
Baobab 256.
Barasa 81. 88.
Barden s. Chelikosoe, Sulila.
Barnabas 448.
Barrabarra 70. 293. 407.
Basi-Erbse 92. 119. 201.
Bastian, Adolf 22.
Bauchtanz 275.
Baumgrassteppe, lichte, s. Pori.
Baumkultus 396. 398.
Baumwolle 281. 401.
Beerdigung 481. 482.
Benediktiner, Mission 69.
Bergbaufeld Luisenfelde 104.
Beriberi 241.
Beschneidung 229. 268. 269; s. Unyago.
Bismarckburg 455.
Blantyre 380.
Blasbalg 326.
Blasrohr 246.
Bogen 99. 100. 347. 348; Spannweisen 99.
Bornhardt, Geologe 82. 89. 90. 91.
Botokuden 75.
Briefträger 143. 144.
Buchner, Max 79. 80.
Carnon, Reverend 65. 98.
Chelikosoe 220-222.
Chihero 368.
Chikugwe 72. 153.
Chingulungulu 136. 140. 162. 169. 171. 175. 188. 213. 220. 238. 243. 254. 256. 319; Bevölkerung 176.
Chipini s. Nasenpflock.
Chiputu s. Echiputu.
Chironji 91. 456.
Chissi 184.
Chiwata 140. 148.
Chiwäula 183.
Collinscher Kraftmesser 13. 58.
Cromlech 366. 367.
Daggara, Beschneidungshütte 268. 362.
Dampfer der Regierung 487.
Daressalam 1. 2. 29. 41. 42. 43. 44. 59. 60. 62. 68. 496. 497. 498. 500.
Daua, Zaubermittel 69. 70.
Daudi, Prediger 194. 232. 305. 381. 482.
von der Decken 66.
Dernburg 509.
Deutsche, Kastengeist 59.
Deutsche und Engländer 12. 13.
Diabolospiel 458. 459. 460.
Diluvialmensch 25.
Doherr, Kapitän 499.
Drehscheibe 334.
Echiputu 271. 274. 292. 361. 371.
Eherecht 382. 383.
Eheverbot 236.
Einbaum 260.
Eisenbahnen in Ostafrika 3. 514.
Eisenstein 325.
Eisentechnik 325. 326.
Elefanten 262. 417. 419. 420. 421. 427. 428. 476; Jagd 251-253.
Elendantilope 250.
Embe s. Mango.
Engelhardt, Hauptmann 67.
England 507; Kolonialkriege 507. 508.
Engländer 13. 14.
Ernährung in Ostafrika 61. 62.
Ethnologie 22.
Euphorbien 323.
Europäerleben in Ostafrika 59. 60. 61. 62.
Ewerbeck, Bezirkshauptmann 42. 62. 63. 66. 80. 82. 94. 96. 97. 102. 144. 178. 239. 240. 257. 409. 496.
Exogamie 342.
Eyassi-See 19. 20.
Fallen 125. 127. 128.
Feuererzeugung 231. 243. 244-248.
Feuerkultus 369.
Feuerlose Völker 244.
Feuerpumpe 246.
Fieber 168. 169. 170. 239. 240. 241. 308. 309.
Fliegen 186.
Frauenarbeit 331.
Frauentriller 285.
Fundi, Handwerksmeister 158.
Funsa s. Sandfloh.
Geheimbünde 370.
Gelbgießer 326. 327. 328.
Geld in Ostafrika 131. 132.
Gerichtsbarkeit 154. 155. 156.
Geschlechternamen, Erklärung 378.
Geschlechtsverband s. Litaua.
Gespenstergeschichten 399. 400.
Getränke in Ostafrika 62.
Gneiskuppen 89. 90. 91. 92. 141.
Grabbäume 398.
Gräber 73. 243. 323; für Kinder 168.
Granaten 262.
Guillain, Admiral 3.
Haber, Geheimrat 31.
Hackbau 126. 510. 511.
Hakenkreuz s. Swastika.
Hamiten 20. 23. 25.
Hammer 337.
Hängebauch der Knaben 187.
Hanno der Karthager 81.
Hatia 72. 73. 74. 323; Grab 73. 243.
Haus, Ursprung 331.
Hausverschluß 319. 320-322.
Heirat bei den Makonde und Makua 373; bei den Yao 371. 372. 373.
Heller 132.
Helmolt, Weltgeschichte 9.
Hemedi Maranga 300. 481.
Hendereras Dorf 408.
Hinrichtung 43. 44.
Hirse 207.
Holland 507.
Holzskulpturen 317. 444. 445.
Hüttensteuer 219.
Huwe 326.
Jagdabenteuer 483. 484.
Jagdwaffen 248. 249.
Jagdzauber 249. 250. 251. 252.
Jaeger, ~Dr.~ 18. 310.
Jägervolk 222. 223.
Ikoma, Tanz 277. 278.
Indischer Ozean 3. 9. 10. 311.
Inselberge 88. 89. 90. 91. 141. 146. 254.
Ipiviflöten 356.
Iraku 151.
Irangi, Aufstand 31. 32.
Islam 243. 339. 486.
Italien 5. 6; Landschaft 7; Völkerschichten 5; in Afrika 29.
Itona s. Lippenscheibe.
Itondosha 399. 400.
Jumbe Chauro, Ort 319. 320.
Kaffern 177. 406. 412.
Kaiserhof, Hotel 497.
„Kaiser Wilhelm II.“ 487.
Kakalle 356.
Kalanje 183.
Kamuma-Baum 398.
Kandulu 415.
Kanga 68.
„Kanzler“ 496.
Kap Banura 39. 40.
Kap Guardafui 22. 27. 28; Leuchtturm 29.
Kaprubine 262. 263.
Kartenzeichnen der Neger 453. 454. 455.
Kasi Uleia 112. 113.
Kattune 335.
Katuli 183.
Kettengefangene 44. 45. 451.
Kiboko 145.
Kibwana 34. 53. 105. 109. 204. 210. 212. 266. 271. 277. 299.
Kieselsteine unter der Zunge 394. 395.
Kigelia 164.
Kiheru 489.
Kilimandscharo 151.
Kilwa 36. 66.
-- Kisiwani 38. 41.
-- Kiwindje 34. 38.
Kinambarre, heiße Quellen 70.
Kinematograph VII. 50. 222. 223. 271. 466.
Kipini s. Nasenpflock.
Kirchhoff, Alfred, Geheimrat VI.
Kirongosi, Führer 96.
Kitanda, Bettgestell 172.
Kitulo, Berg 63. 490. 491.
Kilututu, Berg 91.
Kiyao, Sprache der Yao 68.
Klima in Massassi 146; in Newala 254. 255. 298. 299. 395; am Rovuma 428.
Knabenbeschneidung s. Unyago.
Knotenknüpfen 232.
Knotenschrift 401. 402.
Knudsen, Nils 82. 102. 103. 104. 137. 140. 148. 154. 163. 164. 168. 169. 171. 184. 186. 208. 212. 233. 234. 236. 239. 249. 255. 256. 257. 260. 261. 262. 293. 309. 310. 311. 343. 373. 374. 376. 379. 388. 390. 407. 417. 419. 420. 422. 428. 476. 479. 480. 483. 484. 485. 492.
Koch, Geheimrat 138.
Kochkunst 329. 330. 332.
Kofia tule 141. 142.
Kohlenlager 178.
Kolonialkongreß 18.
Kolonien, deutsche, Erforschung 17. 18.
Kondoa-Irangi-Expedition 17. 19. 30. 31.
Konservieren des Fleisches 253; des Getreides 117. 118. 173.
Kontinente, alte 25. 26.
Korsett 78. 79. 80.
Krankenpflege 242.
Krankheiten 112. 113. 114. 156. 241. 395. 396. 411.
Kreisel 350. 351.
Krokodile 259. 422. 423.
Kuhn, Sprachforscher 245.
Kulturpflanzen 92. 256.
~Labia minora~, Verlängerung 371.
Langheld 413.
Leben nach dem Tode 396.
Leberwurstbaum s. Kigelia.
Lichehe-See 256.
Lidede-See 405. 409. 419.
Liebeszauber 232.
Lieder VII. 47. 48. 49. 50. 86. 196. 197. 198. 199. 200. 217. 218-222. 286. 287. 295. 324. 399. 400. 471. 474. 475. 476.
Lieder, Geologe 66.
Likopoloe 184.
Likosoe s. Chelikosoe.
Likuku 294.
Likumbi 367.
Linder, Wirtschaftsinspektor 221. 490.
Lindi 32. 40. 41. 42. 43. 44. 59. 62. 380. 401. 477. 478. 492. 496.
Lippenpflock s. Lippenscheibe.
Lippenscheibe 75. 76. 77. 273. 274. 416. 436. 437. 438. 439; Einfluß auf Sprache 463.
Liquata, Tanz 85. 433. 451.
Liquiqui, Eule 264. 453.
Lisakassa 361.
Litaua 376. 377. 378. 379.
Litotwe 354. 445.
Livingstone 66. 149. 257. 258.
Löwen 74. 75. 205. 262. 300.
Luagala 44. 488. 489.
Lubbock 244.
Ludjende 177. 178. 380. 382.
Lugombo 351.
Luisenfelde, Bergbaufeld 262. 263. 265.
Lukimua, Fluß 414. 415. 416.
Lukosyo 380.
Lukuledi 40. 63. 81. 83. 88. 242. 311. 325. 476. 489. 490; Tal 66. 69; Niederung 73. 318.
Lumesule 177.
Lupanda 270. 272. 363. 366.
Luwanja, Tanz 226.
Machemba 488.
Madjedje, Landschaft 90; Berge 312.
Madyaliwa 413. 414. 415. 425. 426.
Mafia, Insel 39.
Mafiti 150. 406. 416.
Magwangwara 150. 406.
Mahuta 316. 318. 406. 407. 408. 409. 417. 430. 431. 435. 486.
Majimaji, Aufstand 48. 69. 70. 72. 73. 433.
Mais 207.
Makachu, Jumbe 411. 412. 413. 414. 415. 440. 441.
Makale 414.
Makatta-Ebene 454.
Makonde 72. 93. 176. 258. 284. 304. 314. 319. 320. 325. 367. 379. 382. 409. 506; Feldbau 305. 314. 315. 407; Geschichte 315; Häuser 319; Hausfresken 446. 447; Hausverschluß 319. 320. 321. 322; Heirat 373; Lippenscheibe 77. 439; Masken 289. 290; Maskentanz 370; Namen 315. 316. 317; Siedelungen 446; Sprache 462. 463; Stammessage 316; Stammgesetze 316; Ursprung 317. 318; Volksfeste 456. 457; Ziernarben 440; Zwillinge 344.
Makondebusch 292. 293. 311. 312. 313. 314. 410; Entstehung 313. 314. 315.
Makondeplateau 66. 73. 76. 77. 82. 88. 89. 146. 163. 303. 311. 370. 401. 405. 418. 424. 505; Bevölkerung 304; Flüsse 190; Wasserverhältnisse 303. 304.
Makondeschichten 303. 312.
Makosyo 380.
Makua 93. 126. 176. 177. 179. 218. 258. 304. 314. 319. 377. 379. 382. 393. 506; Leben nach dem Tode 399; Häuptlinge 73; Hautfarbe 72; Heirat 373; Hütten 323; Jäger 222. 223; Tänze 223-226; Wanderung 151.
Makwaru, Tanz 223. 224. 225. 226.
Malambo 177.
Malaria 138. 241. 318.
Maluchiro 243.
Mambo sasa 412. 413.
Mango 380. 488. 496. 497.
Mangroven 35. 36.
Mangupa 292. 356. 367.
Maniok, wilder 382.
Mannbarkeitsfest s. Unyago.
Manyara-See 19.
Marenga Mkali 454.
Marquardt 262. 263. 453.
Marschleben 104. 105. 106. 108. 109. 110.
Masewe, Rasseln 226; Tanz 226. 361.
Masimbo 382.
Masitu 150. 179. 218. 406.
Masken 289. 290. 444.
Massai 23. 151; Hütten 110. 111.
Massai-Affen 151.
Massanje-Heirat 371. 372.
Massassi 64. 74. 87. 88. 92. 93. 110. 136. 139. 173. 176. 177. 178. 213. 254. 319. 335; Boma 124; Gebiet 88; Gräber 243; Klima 146; Militärstation 65. 87. 89; Mission 64. 65. 94. 96; Stämme 92. 93; Vegetation 92.