Josefine Mutzenbacher Oder Die Geschichte Einer Wienerischen Di
Chapter 10
»Und ist der Schweif so zu dir hineingekommen, um dir fleischliche Lüste zu bereiten ...?«
Stehend schob er mir seine geweihte Kerze, die ganz warm war, an die Öffnung. Ich mußte, als ich das verspürte, ihm entgegenstoßen. Langsam, sehr langsam drang er ein. Der Kooperator, dessen Gesicht ich nicht sah, keuchte laut. Ich hielt mit meiner Muschel seinen Stiel umklammert, der ziemlich weit eingedrungen war. Jetzt wollte ich auch gevögelt sein. Da es keine Sünde war, erst recht. Ich lag da mit einem Gefühl, in das sich Staunen, Wollust, Freude und Lachlust mengten und in dem meine Befangenheit sich endlich löste. Ich fing an zu begreifen, daß der Herr Kooperator eine Komödie spielte, und es einfach darauf abgesehen hatte, mich zu pudern. Aber ich war entschlossen, diese Komödie mitzumachen, mir nichts merken zu lassen, und im übrigen glaubte ich doch daran, daß der Herr Kooperator die Macht habe, mich von meinen Sünden zu absolvieren. Wie er nun so mit seinem Pfahl in meinem Fleische steckte, und nicht hin- noch herfahren wollte, sondern nur schnaufte, begann ich mit dem Popo auf- und niederzuhüpfen, wodurch sein Keuchen sich nur vermehrte.
»Hochwürden ...«, flüsterte ich.
»Was denn ...?« fragte er schnaubend.
»So ist's nicht gewesen«, sagte ich leise.
»Wie denn ...?«
»Hin und her, aus und ein ist er mir gefahren.«
Er begann vorsichtig, aber kräftig und rasch zu stoßen. »So vielleicht?«
»Ach ...«, rief ich, von Wollustschauder durchzuckt, »ach ..., ja ..., so ..., nur ..., schneller ..., Hochwürden ..., schneller ...«
»Brav, mein Kind ..., brav ...«, keuchte er, »so ..., sag mir alles, wie es war ..., sprich nur ...« Er konnte nicht weiter reden, so stürmisch flog sein Atem und so heftig remmelte er.
Ich ließ mich nicht weiter aufmuntern: »Ach ..., ach ..., so war's ..., so ist's gut ..., so ist's gut ..., besser ..., Hochwürden ..., spritzen Sie ..., spritzen Sie ..., mir kommt's ..., mir kommt's ..., ich kann nichts dafür ..., aber ..., Hochwürden ..., der Schwanz ist so gut ..., so viel gut ist das, was Hochwürden tun ...«
Er stützte seine Hände auf und war über mich gebeugt, so weit es sein fetter Bauch gestattete. Sein dunkles breites Gesicht war blau angelaufen. Er sah mich mit Augen an wie ein abgestochenes Kalb, remmelte wie ein Ziegenbock und flüsterte: »Nimm nur den Gnadenhammer ..., so ..., so ..., das schadet dir nicht ..., nimm nur Mäderl ..., spritzen soll ich ..., das willst du auch ...? Also gut, ich werde spritzen ..., werde dich salben ...«
»Hochwürden«, fiel ich ihm ins Wort, »Hochwürden, ich hab' auch mit der Brust dabei gesündigt.«
»Wieso ...?« Er glotzte mich fragend an.
»Weil ..., ach ..., ach ..., mir kommt's schon wieder ..., weil ich mir beim Vögeln hab' immer die Duteln streicheln und küssen und absuzeln lassen.« Ich sagte das, damit er es tue, denn ich fühlte den Wunsch, meine Brüste gepreßt und gestreichelt zu bekommen.
Aber seine Fettleibigkeit hinderte ihn, auch meine Brüste zu bedienen. Mit den Händen mußte er sich auf dem Bett stützen, und mit dem Kopf erreichte er mich überhaupt nicht.
»Das kommt ..., später ..., später ..., will ich deine Duterln hernehmen«, sagte er stoßend. »Laß mich zuerst nur spritzen ..., ach ..., ach ..., beweg dich nur, Muzerl, das ist mir angenehm ..., reib nur dein Fotzerl, dein süßes hin und her ..., ach du kannst es gut ..., sehr gut kannst du's ..., laß mich nur ausspritzen, dann werd' ich deine schönen kleinen Duteln schon noch hernehmen ..., so ..., mir kommt's ..., heiliger Gott ..., das ist süß ...« Und indem er so stammelte, platzte ihm der Same los, und ein solcher Strom flutete aus ihm zu mir herüber, daß es bei seinen letzten Stößen laut quatschte.
Als er fertig war, sagte er mit Würde: »Du hast gehört meine Tochter, was ich gesprochen habe ... Siehe, ich habe die Reden des Erzfeindes und des Verführers nachgeahmt, in deinem Interesse ..., damit auch die unflätigen Worte, die du in buhlerischer Umarmung vernommen hast, ihre böse Gewalt über dich verlieren.«
Ich saß auf dem Bettrand und wischte mit meinem Sacktuch die Überschwemmung fort, die der Kooperator zwischen meinen Beinen angerichtet hatte. Und ich merkte sehr wohl, wie er jetzt mir vorlügen wollte. Aber ich sagte nichts. Gevögelt war eben gevögelt, der Kooperator war für mich jetzt wie der Herr Horak oder der Herr Ekhard. Nur interessierte er mich doch mehr, weil er ja viel feiner war als diese und weil ich bei alledem sehr viel Respekt vor ihm hatte. Und dann auch, weil ich ja auch gern zu ihm hielt, da er für mich den Vorzug hatte, mich doppelt zu erfreuen, erstens durch seinen Gnadenhammer und zweitens durch seinen Sündenablaß, an den ich noch immer glaubte.
Er hatte sich wieder in den Großvaterstuhl gesetzt und rief mich.
»Komm jetzt«, sagte er noch schnaufend, »jetzt werde ich dir nach deinem Willen die Duteln behandeln.« Er knöpfte mir das Kleid auf und nahm meine runden kleinen Brüste heraus. Sie standen wie zwei Elfenbeinkugeln von mir ab und trugen die Warzen, als läge auf dem Elfenbein je eine Himbeere. Der Kooperator mochte ein Freund von so frischem Obst sein, denn er nahm in aller Eile eine Himbeere nach der andern in den Mund und sutzelte sie ab, daß sie davon nur noch glänzender wurden, wie manche Obstverkäufer in Capri ihre Erdbeeren mit der Zunge ablecken, um ihnen durch den Speichel einen appetitlichen Glanz zu verleihen.
Als er das mit vielem Grunzen und Schnaufen eine hübsche Weile so getrieben hatte, sagte er: »Ist es so recht ...?«
»Ja«, antwortete ich, »so ist's recht ...«
»Na, und bist denn du ganz faul gewesen wenn dir an der Brust gespielt wurde?« fragte er weiter, indem er meine Gspaßlaberln auf und ab hupfen ließ. »Hast denn du gar nichts dabei getan? Hast du nicht mit der Nudel gespielt?«
Nun wußte ich, was er wollte und begann, sein Gehänge zu traktieren. Es war aber schlaff geworden und erhob sich nicht mehr.
»Setz dich herauf ...«, befahl er mir.
Ich setzte mich vor ihm auf den Schreibtisch, so daß meine Füße auf den Knien sich stützten.
»Jetzt«, sagte er, »jetzt kommt das beste, die Hauptsache ...«
Ich wußte nicht was er meinte und sah ihn lächelnd an.
»Ja, meine Tochter«, fuhr er stöhnend fort, »jetzt will ich selbst dich reinigen und alles austilgen, was deinen Schoß befleckt.«
Damit nahm er meine Kleider hoch, daß ich wieder ganz entblößt war. Er legte sich meine Schenkel über seine Schultern, hatte seinen Kopf zwischen meinen Beinen, und ich mußte mich mit den Ellbogen auf die Schreibtischplatte stützen, damit ich nicht rücklings auf den harten Tisch zu liegen kam.
Er hatte seinen Mund meiner Spalte genähert, und sein heißer Atem bestrich mich dort. Ich wußte nicht, was er wollte, aber ich hoffte auf etwas Angenehmes.
Wie ward mir, als ich seine dicken heißen Lippen auf meinen Schamlippen spürte, als er mit seiner weichen, heißen Zunge einmal von unten her bis oben hin meine Spalte auswischte. Ein nie gekanntes Gefühl ließ mich erbeben. Diese Wonne hatte ich noch nicht gespürt. Bisher ließen sich die Männer immer von meinem Mund bedienen, aber dieser wackere Priester war der erste, der mir auch seine Zunge lieh.
Ich zuckte mit den Hinterbacken und zog meine Männerfalle zusammen, als gelte es einen neuen Stößer einzufangen.
Er hob den Kopf und fragte mich: »Ist dir das angenehm ...?«
Vor Begierde zitternd und nach mehr verlangend sagte ich rasch: »Ja, Hochwürden.« Er fuhr wieder mit der Zunge über mein Loch und über meinen Wollustweiser hin, so zart, daß die Wonne peinigend und beglückend war. Dann fragte er wieder: »Hat dir das schon einer gemacht ...?«
»Nein«, sagte ich und hob den Popo, daß meine Muschel wie ein dargereichter Becher an die Lippen gesetzt wurde.
»Das reinigt dich«, sagte er, »das nimmt alles von dir ab ...«
Ich faßte mit einer Hand keck seinen Kopf, erwischte ihn bei der Tonsur und duckte ihn herunter, damit er von seinem Mund einen besseren Gebrauch mache als reden.
Er fing nun an, zuerst meinen Kitzler zu bearbeiten. Mir war, als säße alles, was Empfindung war, plötzlich dort unten, mein Mund, meine Brustwarzen, das Innerste meiner Fut. Wo seine Zungenspitze mich berührte, schien mir Elektrizität in den ganzen Körper einzuschießen. Ich verlor den Atem, das Zimmer drehte sich mit mir, und ich schloß die Augen.
Da ließ er plötzlich ab davon, glitschte tiefer und fuhr mir mit der Zunge in die Einfahrt. Ich tanzte mit dem Popo einen Czardas auf dem Schreibtisch. Denn was war das Vögeln gegen diesen Reiz? Ich fuhr ihm, indem ich mit dem Arsch auf- und absauste, mit meiner Spalte über das ganze Gesicht. Ich fühlte seine Zunge bald tief in mich eindringen, bald auf dem Kitzler zitternde Wirbel schlagen, bald seine Lippen an meiner ganzen Geschichte saugen. Es kam mir, daß ich glaubte, mein Inneres werde ausgeleert. Was mir da geschah, war besser noch als das beste Vögeln, und doch hatte ich dabei nur einen Gedanken, den Gedanken an einen riesigen Schweif, der mir vorschwebte, den ich mir wünschte, und der in mich hineinfahren sollte bis zum Magen.
»Es kommt mir ..., immerfort kommt's mir«, rief ich aus, »ach, das ist wie im Himmel, Hochwürden ..., so gut ist mir's noch nie gewesen ..., bitte ..., vögel mich, Hochwürden ..., gib mir deinen Schweif ..., vögel mich ..., nein, bleib ..., so ..., so ..., ach ich schrei ..., ich schrei ...«
Ich fühlte mich plötzlich umgeworfen, lag mit dem Kopf auf dem Tintenfaß. Hochwürden aber hatte sich erhoben. Sein Gesicht tauchte blau angelaufen mit Schaum vor dem Mund vor mir auf.
»Komm«, schnaufte er mir zu, »setz dich auf mich ..., dann kannst du den Schweif noch einmal haben.«
Er lag dann in seinem Großvaterstuhl weit zurückgelehnt. Ich hielt mich an beiden Armlehnen fest und ritt auf der Spitze seiner Lanze, denn mehr kam unter seinem dicken Bauch nicht zum Vorschein. Damit ich aber nicht herunterfalle, hatte er meine beiden Brüste mit seinen Fäusten umklammert, und so ließen wir die zweite Nummer abschnurren, die uns allen beiden mächtig viel Vergnügen bereitete.
Dann ließ er mich von seinem Knie herabgleiten und reichte mir ein Handtuch. Wie ich mich abwischen wollte meinte er: »Wart, Mauserl, du wirst brunzen wollen ...«, und er brachte mir selbst einen riesigen blauen Nachttopf herbei. Ich ließ mein Wasser da hinein, und all das heilige Öl, mit dem mich der Kooperator so reichlich gesalbt hatte.
Er stand dabei und knöpfelte seine Hose zu. Dann machte ich mich zurecht, und als ich mein Kleid wieder geschlossen hatte, nicht ohne, daß der Kooperator vorher von meinen Brüsten tätschelnd Abschied nahm, wartete ich der weiteren Dinge.
Aber es kam nichts. Der Kooperator sagte: »Geh jetzt, meine Tochter, ich werde heute für dich beten, und morgen kommst du in der Früh zu mir in die Kirche beichten ...«
Ich küßte ihm die Hand und ging. Wie er mir das Vorgemach aufschließen wollte, klopfte es draußen.
Er öffnete und eine Schulkameradin von mir stand draußen: »Ich hab' heut keine Zeit mehr«, sagte ihr Hochwürden ziemlich unwirsch. »Komm vielleicht morgen nachmittag ...«
Damit schob er auch mich hinaus und schloß hinter uns zu.
Wir zwei Mädchen gingen nun zusammen fort und sprachen natürlich miteinander. Sie hieß Melanie und war die Tochter eines Gastwirts, und obwohl sie auch nur dreizehn Jahre alt war, sah sie doch aus, als ob sie selbst schon eine kleine Gastwirtin sei. Sie war sehr dick, so dick, daß sie beim Gehen die Beine breit auseinandersetzte. Sie hatte einen großen, breiten Popo und so volle Brüste, daß sie weit von ihr abstanden und sie hinderten, ihren Nabel zu sehen.
Wie wir die Treppe heruntergingen fragte sie mich: »Was hast du denn beim hochwürdigen Herrn gemacht ...?«
»Was hast denn du bei ihm wollen ...?« gab ich zurück.
»Ich kann mir schon denken«, meinte sie, »was es war ...«
»Na, was soll's gewesen sein ...?«
»Gewiß eine Unkeuschheits-Beicht ...!«
Ich mußte lachen.
»Warst schon oft bei ihm?« fragte sie.
»Heut zum erstenmal ..., und du?«
»Ach ich ...«, sie lächelte, »ich war vielleicht schon zwanzigmal oben ..., und die Ferdinger und die Großbauer und die Huser und die Schurdl auch ...«
Sie nannte lauter Namen von Schulkameradinnen.
Ich war sehr erstaunt.
Melanie aber fuhr weiter: »Hat er dir's auch mit dem Mund gemacht ...?«
»Dir ...?« fragte ich vorsichtig.
»Natürlich«, sagte sie schnell. »Er macht mir's immer mit dem Mund ..., einer jeden macht er's so ..., das ist wegen der Reinigung ..., und gut ist das ..., nicht wahr ...?«
»Ja«, gestand ich, »sehr gut.«
»Hat's dir schon einer mit dem Mund gemacht ...?« wollte sie wissen.
»Nein«, sagte ich, »das war heut zum erstenmal ...«
Sie prahlte: »Mir macht's immer unser Zahlkellner ..., sooft ich will ..., ich brauch' nur in die Burschenkammer gehen ...«
»Und die andern Burschen ...?« meinte ich.
»Ah, es kommt niemand herein, wenn wir drin sind ..., die wissen schon ...«
»Was?« fragte ich perplex, »die wissen das?«
»Natürlich«, erwiderte sie gleichmütig, »die pudern mich ja auch, wenn ich will.«
Sie erzählte mir: »Wir haben einen Zahlkellner, einen Piccolo und einen Schankburschen und dann den Kutscher, die schlafen alle in der Burschenkammer. Und vor zwei Jahren, da bin ich mit dem Kutscher Johann einmal nach Simmering gefahren. Na, und es war schon finster, und wie wir übers Feld kommen, da hab ich auf einmal seine Hand auf meinen Duteln gespürt. Ich hab' schon damals so große Duteln gehabt wie du heute. »Johann«, sag' ich zu ihm, »was machen S' denn?«
Er gibt mir keine Antwort und laßt das Pferd stehen, und fahrt mir in die Kleider, so daß er die nackte Brust gehabt hat. »Johann«, sag' ich ihm, »was machen S' denn?« Da hebt er mir die Röcke auf und griff mir an die Fut. »Was wollen S' denn, Johann?« sag' ich zu ihm, aber ich hab' ganz gut gewußt, was er will. Die Ferdinger hat mir ja schon lang alles gesagt, wie das ist, mit Mann und Frau, nur selber hab' ich's noch nicht getan gehabt.«
»Was wollen S' denn, Johann ...?« frag' ich noch einmal.
Da läßt er mich los und steigt vom Wagen. Und dann sagt er: »Kommen S' Fräulein Melanie ...«, und hebt mich vom Bock herunter. Und gleich am Weg legt er mich ins Getreide. Ich hab' mich gefreut, denn ich hab' mir gedacht, jetzt werd ich's sehen, wie das ist, und ob mir die Ferdinger die Wahrheit gesagt hat.
Wie ich so dalag, legt er sich gleich zwischen meine Füße. »Was wollen S' denn, Johann?« frug ich. Aber er packt mich bei die Duteln, und im selben Moment spür' ich, wie er mir hineinfuhr. Ich hab' schreien müssen vor Schmerz, aber er hielt mir den Mund zu. Und dann, wie er so hin- und herg'fahren ist, hat's mir angefangen zu schmecken. Aber ich hab' nur zu ihm gesagt: »Was machen S' denn, Johann?« Er hat mir keine Antwort gegeben, hat mir's hineingespritzt, und dann sind wir aufgestanden und haben uns wieder auf den Bock gesetzt. -- Nach einer langen Weile erst, sagte er: »Die Fräul'n Melanie muß sich zu Haus abwaschen, daß niemand was von Blut merkt.«
»Was für ein Blut?« fragte ich.
»Na«, sagt er, »weil die Fräul'n Melanie noch eine Jungfrau war ...«
Ich hätte gern gewußt, wie das Ding ausschaut und wie es sich anfühlt, was er mir da hineingesteckt hat, aber ich traute mich nicht.
Da fängt er, nachdem wir wieder ein Stück gefahren sind, an: »Die Fräul'n Melanie wird wohl nix verraten, was?«
Da hab' ich mich fest an ihn angelehnt, und hab' ihm in die Hosen gegriffen und er hat mir seinen Schwanz gegeben, und mit dem hab' ich gespielt, ohne daß wir ein Wort miteinander sprachen, bis die ersten Häuser da waren.
Dann sagte er auf einmal: »Der Peter ist ein Lugenschippel.«
»Warum?« fragte ich.
»Na, weil er mir erzählt hat, er hat die Fräul'n Melanie gevögelt ...«
Ich bekam einen großen Zorn und schwur dem Johann, daß mich der Peter nicht angerührt habe. Der Peter war der Schankbursch.
Nach ein paar Tagen war ich im Stall, und da hat mich der Johann auf die Futterkisten gelegt und mich gepempert. Aber damals ist der Schwanz noch nicht so ganz tief hineingegangen wie jetzt.«
»Geht er bei dir denn ganz hinein ...?« sagte ich neidisch, »von einem Großen der Schwanz?«
Sie lachte: »Aber natürlich, schon lang, unser Zahlkellner, der Leopold, der hat einen so großen wie ein Hengst, und der geht bis auf'n Beutel hinein, und der vom Kooperator auch ...« Sie war stolz darauf.
»Das glaub' ich nicht ...«, meinte ich.
»Wenn du's nicht glaubst, laß bleiben«, schmollte sie.
Nach einer kleinen Pause schlug sie mir vor: »Weißt, wenn du's nicht glaubst, komm mit zu mir, ich geh' sowieso in die Burschenkammer, weil mir's der hochwürdige Herr heut nicht gemacht hat, und wenn der Leopold da ist, kannst du ja selbst es sehen. Die Ferdinger hat's auch nicht geglaubt und hat auch schon einmal zugeschaut ...«
»Gut«, meinte ich darauf, »ich geh' mit dir.« Mich interessierte es, dieses schöne, dicke Mädchen mit den großen Brüsten an der Arbeit zu sehen, ich hoffte, endlich mit ihren Duteln spielen zu können. Denn von jeher hatten Frauenbrüste einen großen Reiz auf mich geübt. Und dann hoffte ich, vielleicht zu einem neuen Schweif zu kommen und heute noch eine Nummer zu machen, was mir nicht unlieb war.
Melanie erzählte weiter: »Wieder ein paar Tag' d'rauf, hab ich den Johann gesucht und geh ins Burschenzimmer. Es war aber nur der Schankbursch, der Peter, da. Und wie ich den seh', fallt mir die Lüge ein, die er von mir gesagt hat, und ich sag' ihm: `Sie Lugenschippel, was haben Sie denn zum Johann über mich geprahlt ...?´ -- `Was denn?´ meinte er lächelnd. Ich kam über sein Lachen erst recht in Wut und schnauz' ihn an: `Sie haben gesagt, daß Sie mich gevögelt haben ...´ Und damit hab' ich mich natürlich nur selbst verraten, denn da hat der Peter gleich gewußt, daß der Kutscher mich gepudert hat.
Das hab' ich ihm auch angemerkt, wie er mich so lächelnd angeschaut hat. Dann sagte er: `Der Johann ist selbst ein Lügner ..., ich hab' nicht gesagt, ich hab' die Fräul'n Melanie gevögelt ..., ich hab' nur gemeint, ich möcht' die Fräul'n Melanie gern einmal verbimbsen ..., nur das hab' ich ihm gesagt ..., und da ist doch nichts dabei ..., wenn doch die Fräul'n Melanie so viel schön ist ..., da kann sie doch nicht bös' sein, daß man sich das wünscht ...´ Damit kam er zu mir herbei und streichelte mich auf der Brust. Mein Zorn war weg und vögeln wollte ich. Und wie er mir sagte: `Gehn S' Fräul'n, lassen S' mich drüber´, schaffte ich ihm, er soll die Tür zuriegeln.
Na, und da hat er mich auf sein Bett gelegt und hat mich schön langsam gevögelt.«
»Puderst du mit dem Piccolo auch?« fragte ich.
»Mit dem Maxl?« Sie lachte. »Natürlich. Der hat mich ja einmal mit dem Peter belauscht, und dann ist er mir am andern Tag nachgeschlichen, wie ich auf den Abort gegangen bin, und da hat er mir gesagt, daß er alles weiß und daß ich ihn lassen soll. Na, so hab' ich ihn halt gelassen. Wir haben eine Stehpartie gemacht. Ist ja nix dabei.«
»Und wie ist's denn mit dem Leopold, mit dem Zahlkellner?« wollte ich wissen.
»O der ...«, sie hängte sich in mich ein. »Weißt du, der Maxl hat mir von dem erzählt, daß er einen so langen Schweif hat, und da bin ich so neugierig gewesen. Der Leopold darf immer bis zum Mittag schlafen, weil er die Nacht am längsten auf ist, und da ist er Vormittag allein im Burschenzimmer. Da bin ich halt einmal zu ihm hinauf.
Er war noch im Bett und hat geschlafen, und ich hab' die Tür verriegelt. Er ist aufgewacht, und ich sag' ihm: `Wer wird denn so lang im Bett sein ..., auf! auf!´ -- `Lassen S' mich nur liegen ...´, meinte er. `Nein!´ sag' ich und fing ihn zu kitzeln an. Und wie er so aushaut, erwischt er mich bei der Dutel, und da bin ich ganz ruhig gworden und hab' ihn nur angeschaut. Da packt er mich fester an und zieht mich zu sich, und wie ich einmal bei ihm gelegen bin, hat er mir seinen Schweif gleich in die Hand gegeben. Ich sag' dir ..., so lang ist der ...«
Sie zeigte mir die Länge mit der Hand.
»Er hat zum Vögeln angefangen, hat aber gleich aufgehört. `Ich fürcht' mich, ich tu' Ihnen was, Fräul'n, mit dem Salzstangel da´, sagte er, `wir werden es anders machen.´ Na, und da ist er herunter und hat mich zu schlecken angefangen, daß ich geglaubt hab', ich werd' närrisch. Und wie ich dann ganz hin war, sagt er: `Jetzt kann ich.´ Und nimmt mir die Duteln heraus, steckt seinen Schwanz dazwischen und vögelt mich zwischen der Brust, daß es mir dann bis ins Gesicht gespritzt hat ...«
»Was?« fragte ich sie, »der Zahlkellner macht dir's immer nur zwischen der Brust ...?«
»Ach nein, jetzt nicht mehr ...«, lachte sie, »das war vor zwei Jahren, wie ich erst elf Jahre alt war ..., jetzt vögelt er mich schon ganz ... ich hab' dir doch gesagt, du kannst mitkommen, zuschauen ...«
Wir waren bei ihrem Haus angelangt und gingen durch die Wirtsstube.
»Leopold«, sagte sie, »ist der Vater zu Haus ...?«
»Nein«, antwortet er, »der Vater ist im Kaffeehaus.«
»Und die Mutter ...?«
»Die schlaft noch ...«
»Und der Johann ...?«
Er lachte: »Der ist in Simmering ...«
Sie sagte: »Also wir gehen hinauf ...«
Leopold verfärbte sich und flüsterte: »Ich komm' gleich ...«
Er war ein kleiner Mensch mit einem bartlosen, faltigen gelben Gesicht und einer langen schiefen Nase. Ich fand ihn abscheulich, aber ich war begierig, seine Stange zu sehen.
Wir gingen in das Burschenzimmer, einen großen, weißgetünchten Raum, in dem vier Eisenbetten standen.
Gleich darauf erschien Leopold.
Er war vor mir verlegen, aber Melanie warf sich auf das Bett und rief ihn zu sich.
»Vielleicht«, sagte Leopold zu mir, »will das Fräulein auch ein bisserl pudern ...?«
Dann kniete er nieder, schlug Melanie die Kleider zurück und vergrub sein Gesicht in ihren Schoß.
Ich setzte mich ihr zu Häupten und sah, wie sie die Augen verdrehte.
»Wart«, sagte ich, »ich werd' dir auch was tun ...«, und ich fiel über sie her, riß ihr die Kleider auf und war ganz begeistert von ihrer Brust. Sie hatte zwei Duteln, so groß wie die von Klementine, aber die schwappten nicht weich hin und her, sondern standen fest und hart wie zwei Kürbisse so groß von ihr weg, und dazu hatte sie kleine rosarote Wärzchen.
Wenn man ihre Brust drückte und preßte, so viel man nur wollte, sie schnellte immer elastisch in die Höhe.
Ich bearbeitete sie mit meinen Händen und zuletzt begann ich, die Warzen zu küssen und zu saugen.
Sie kreischte unter mir, warf sich unter Leopolds Futküssen mit dem Popo hoch empor.
»Das halt' ich nicht aus ..., das halt' ich nicht aus«, schrie sie, »o Gott ..., wie gut ist das ..., ja ..., schleck nur die Dutel ..., schleck sie nur ..., Jesus, wenn ich nur könnt' ..., wenn ich nur könnt', ich möcht' auch was tun ..., ich möcht' dir's auch schlecken ..., warum denn nicht?« sagte sie plötzlich mitten unter ihrem Kreischen, »es ist doch nichts dabei ..., wenn ich nur deine Fut erwischen könnte ..., ich möcht' dir's machen, wie der Leopold ... Ah ..., ah ... ah ...« Sie schrie so laut, daß ich Angst bekam, ihre Brust losließ und meinte:
»Es wird vielleicht jemand hören ...«
Leopold hörte auf und sagte: »Da hört kein Mensch was.«
Der Speichel und der Futsaft tropfte ihm von den Lippen. Er wischte sich ab und meinte: »Jetzt wird sie gleich noch mehr schreien ...«
Damit schickte er sich an, sich auf Melanie zu legen.
Sie rief: »Schau dir jetzt seinen Schweif an.«
Ich glitt zu Leopold hin, der sich, auf Melanie liegend, bereitwillig so hoch aufhob, daß ich bequem alles sehen konnte. Es war die längste Stange, die ich je erblickt hatte, und sie war so gebogen wie eine Extrawurst. In meiner Verwunderung griff ich danach und konnte mir's nicht versagen, diesen Spargel so zu behandeln, wie man Spargel behandelt, nämlich den Kopf in den Mund zu nehmen.
Leopold spielte mit Melanies Brüsten und ließ sie nicht merken, was ich unten tat. Aber er zuckte so heftig und mit solcher Kraft, daß er mir die Kinnladen auseinandertrieb.
Ich spielte mit der Zunge daran, rieb mit der Hand die übrig bleibende Stange und wunderte mich jedesmal, wie weit der Weg war, den ich von der Eichel bis zur Wurzel zurückzulegen hatte.