DE Sachbuch

Die Theorie des Romans

Sein abstrakter Grundzug und die Gefahren, die daraus entstehen. -- Das Prozeßartige seines Wesens. -- Die Ironie als Formprinzip. -- Die kontingente Struktur der Romanwelt und die biographische Form. -- Die Darstellbarkeit der Romanwelt und die Mittel ihrer Darstellung. -- De...

Chapters

1. Chapter 1

Sein abstrakter Grundzug und die Gefahren, die daraus entstehen. -- Das Prozeßartige seines Wesens. -- Die Ironie als Formprinzip. -- Die kontingente Struktur der Romanwelt und...

8. Chapter 8

Allen diesen Formungsversuchen ist das Statische der Psychologie gemeinsam, die Verengerung der Seele ist als abstraktes Apriori unveränderlich gegeben. Darum war es natürlich,...

6. Chapter 6

Die Komposition des Romans ist ein paradoxes Verschmelzen heterogener und diskreter Bestandteile zu einer immer wieder gekündigten Organik. Die zusammenhaltenden Beziehungen der...

9. Chapter 9

Die Zeit kann erst dann konstitutiv werden, wenn die Verbundenheit mit der transzendentalen Heimat aufgehört hat. So wie die Ekstase den Mystiker in eine Sphäre erhebt, wo jede...

10. Chapter 10

Darum wird hier auch zwischen dem ganz auf das Handeln Gerichtetsein des abstrakten Idealismus und der zur Kontemplation gewordenen, rein inneren Handlung der Romantik ein Mitte...

7. Chapter 7

Dazu kommt, daß keines von beiden Prinzipien weder in sich, noch aus der Beziehung mit den anderen ein Moment der immanenten Fortbewegung und Entwicklung besitzt. Die Seele ist...

4. Chapter 4

Die Epopöe gestaltet eine von sich aus geschlossene Lebenstotalität, der Roman sucht gestaltend die verborgene Totalität des Lebens aufzudecken und aufzubauen. Die gegebene Stru...

5. Chapter 5

Die Kunst ist -- im Verhältnis zum Leben -- immer ein Trotzdem; das Formschaffen ist die tiefste Bestätigung des Daseins der Dissonanz, die zu denken ist. Aber in jeder anderen...

2. Chapter 2

Dieses Anderswerden der transzendentalen Orientierungspunkte unterwirft die Kunstformen einer geschichtsphilosophischen Dialektik, die aber je nach der apriorischen Heimat der e...

3. Chapter 3

Das Subjekt der kleineren epischen Formen steht beherrschender und selbstherrlicher seinem Objekte gegenüber. Mag der Erzähler -- es kann und soll hier kein System der epischen...

11. Chapter 11

Eine Totalität von Menschen und Begebenheiten ist nur auf dem Boden der Kultur, wie immer man sich auch zu ihr stellen mag, möglich. Das Entscheidende sowohl als Gerippe wie als...