Die Ströme des Namenlos

Part 17

Chapter 172,978 wordsPublic domain

Dazu hatte mich schon nach ein paar Wochen ein Uebel befallen, das schlimmer als dies alles war; eine Sehnsucht nach körperlicher Arbeit. Ach, ich kannte dieses drängende und schwüle Fieber von einer früheren Zeit her; nur war es diesmal viel stärker, und es trat auf wie eine richtige Krankheit mit Kopfweh und Schlaflosigkeit und bösen, nervösen Zuständen. Oft, wenn ich am Tage stille dasaß und in meine hoffnungslose Borniertheit versunken war, erschien mir wie in einer Vision das Peterlein, ich stellte mir die Seligkeit vor, es zu baden, in die Windeln zu packen und ihm seinen Schoppen zu geben. Mit allen schönen und herrlichen Farben malte ich mir aus, wie man einen Kuchen buk oder eine Wäsche wusch, bis mich irgend ein Geräusch aus meiner Versunkenheit weckte und ich mit einem Seufzer emporfuhr. Ich dachte dann bitter, wie ich _dazu_ noch so viel Phantasie habe. Einmal ging es mit mir durch; ich half den Förstersleuten beim Oehmdabladen; es war eine Stunde Paradies in all diesem Elend; ich sah aber ein, daß ich mir eine solche Pflichtvergessenheit nicht zum zweitenmal erlauben dürfe.

Und jeden Tag war stets derselbe leuchtend blaue Himmel; unabänderlich schien die Sonne über dem kleinen Garten, nur daß darin die Blumen seltener wurden und die Aepfel röter. Das Essen war so gut wie im Anfang, es schmeckte mir sogar, und mit seltsam bitterem Hohne merkte ich, daß ich bei diesem Leben in die Dicke geriet und mir die Kleider enge wurden.

Einmal machte ich einen weiten Gang, planlos in die Wälder hinein, nur, damit ich in der Nacht ein bißchen schlafen könne. Auf einer Anhöhe hielt ich stille und sah mich um. Fern im Abendschein sah ich ein Gehöft liegen, ich schrie auf und hatte den Gottlosen Zinken erkannt. Dann lag ich am Boden, stampfte und weinte und schluchzte in einer ungeheuerlichen Scham.

-- Ich weiß nicht, was schließlich noch aus diesem Jammer hätte werden können; mit einiger Vernunft wäre ich abgereist, hätte irgendwo eine Stellung angenommen und ruhig abgewartet, bis sich der Brunnen meiner fremd herrieselnden Lust aufs neue wieder gefüllt habe; so aber war ich verbockt und darein verbohrt, daß es in diesem Sommer noch und aus eigener Mühe und Anstrengung geschehen müsse. So saß ich Tag für Tag in stierer Verzweiflung, mein Geld ging zur Neige, und mit bösem Grauen dachte ich an die kalten Tage.

Da kam ein Brief von meinem jüngsten Bruder, der noch zu Hause war, -- von Breisel nach hier umgeschrieben --: die Mutter habe den Fuß gebrochen, müsse im Bett liegen, und von den Schwestern könne keine abkommen, um sie zu pflegen. So ging der Hilferuf weiter an mich.

Ich packte schon meine Sachen zusammen, noch ehe ich den Brief zu Ende gelesen hatte. Ach, ich hätte nie gedacht, daß ich in meinem Leben noch einmal so roh werden würde, -- ich lachte und weinte und jubelte vor Freude darüber, daß meine Mutter den Fuß gebrochen habe.

* * * * *

Nun war ich daheim; die Mutter lag freundlich und geduldig in ihrem Bett, ich pflegte sie, besorgte den Haushalt und die Geißen, und lag des Nachts in der alten, wohlbekannten Stube mit dem Firmament. Es war ruhig im Haus, nun, wo sogar der Mutter Strickmaschine nicht mehr klapperte. Regine war jetzt als Lehrerin irgendwo angestellt, und die kleine Eva lernte Krankenpflege in einer großen, fernen Stadt. Nur der stille Hannes war noch da und ging in der Stadt in die Schule; er wollte Lehrer werden, und die beiden großen Geschwister hatten ihm das Geld dazu versprochen.

Wie ein wüster Traum lag die böse letzte Zeit hinter mir; die bitterlichen, beschämenden Einzelheiten waren mir kaum mehr erinnerlich, nur als ein wochenlanger und greulich dicker Stumpfsinn blieb mir das Ganze im Gedächtnis; und schon jetzt gab es Stunden, wo ich es so weit überwunden und hinter mich gebracht hatte, daß ich von Herzen drüber lachen konnte. Ich war mir selber fremd, so plötzlich von allen Stürmen weg im Frieden als Kind bei der Mutter zu sein und lief wie verwandelt durch das stille Haus und auf den alten Stiegen. Es war mir urseltsam zumut, nicht schwer und nicht ganz leicht; sonderlich in der Nacht fuhr ich oft erschrocken aus dem Schlafe, vermeinend, das Peterlein habe geweint, -- oder sah ich Adolfs schönes, lachendes Gesicht in beängstigender und verwirrender Nähe über mir und hatte Mühe, mich von dem Spuk wieder frei zu machen.

An einem Abend, als der Bub zu Bett gegangen war, hatte ich der Mutter alles erzählt, von Gottfried an bis zu Fouqués Heiratsantrag und zu dem schnöden Ende meines Sommeraufenthalts; sie hörte stille zu, am Ende nahm sie meine Hand und streichelte sie ein bißchen: »Du Armes, was hast du alles erleben müssen. Aber nun bleibst du bei mir, bis du wieder mit dir zurecht gekommen bist.«

Ich verstand nicht so recht, wie sie das meine; sie sagte sonst nichts darüber, nur ihren Blick spürte ich oft lieb und nachdenklich auf mir ruhen. Ich freute mich immer auf die Abende, wo wir still und vertraut beieinander waren und ich ihrem tiefen, wundersamen Wesen nahe sein durfte. Wenn die Arbeit im Haus herum getan und der Hannes in seinem Stübchen war, trug ich die Lampe auf das Tischlein neben sie und setzte mich mit meinem Strickzeug dazu auf ihren Bettrand hin.

Und da geschah es nun, daß, wenn wir so in der tiefen Stille beieinander saßen, die Mutter anhub zu erzählen. Etwa von jenen Zeiten, da sie noch Dienstmagd gewesen war, dann von meinem Vater, von ihrem Brautstand und so allmählich von ihrer Ehe und jenen Tagen und Stunden, um deretwillen ihr Haar weiß geworden war.

Mich packte das alles mit einer mächtigen Wucht und mehr, als sie wahrscheinlich ahnte. Hatte ich etwa in der letzten Zeit gemeint, daß ich selber viel erlebt und durchgefressen habe, so stand ich nun jämmerlich klein und winzig neben diesen Tiefen und Höhen und Abgründen, die sich vor mir auftaten. Und dann frug ich mich voll innerer Unruhe: war nicht doch eine Absicht dabei, wenn mir die Mutter das sagte? Meinte sie am Ende doch, ich sollte den Schwager heiraten? Ich wußte, daß sie ihn selber nicht sonderlich hochschätzte; aber an den Kindern hing sie mit ihrer ganzen inbrünstigen Mütterlichkeit, und es war ihr wohl um diese. Sie sagte noch immer kein Wort von alle dem, aber je länger ich um sie war, desto gewisser wurde es mir, wie sie es meinte. Von da an lag ich oft tief in die Nächte hinein wach, und es wurde mir alles wieder neu und schmerzlich lebendig. Ich wehrte mich gegen die Unruhe und Plackerei, die mich da in meinem sauberen Frieden so meuchlings überfiel, und konnte sie doch nicht bannen; es trieb mich unsichtbar und mächtig um, und ich wußte nicht, was ich tun sollte.

Und wie nun die Mutter so zu mir sprach wie zu einem reifen und rechten Menschen, der es wert ist, daß man ihm sein bestes gibt, wie sie ernst und leise, doch tapfer und ohne Scham mir auch das Verschwiegenste und Heiligste ihres Herzens sagte und mich ihres köstlichen Vertrauens würdigte, da begriff ich, daß sie etwas ganz ungeheuer Großes tat, das Größte und überhaupt das Einzige, was mir ein Mensch tun konnte. -- Von da ab wehrte ich mich nimmer; ich ließ mein Herz ruhig in den Bränden der Scham und Liebe liegen und alles still an mir geschehen. Ich hätte noch wohl auskneifen können, vor Adolf und vor meiner Mutter; nun konnte ich es aber vor mir selber nimmer.

Ich spürte mit Wehmut und Lächeln, daß mir in diesen Nächten leise meine Jugend entgleite; jene Zeit, von der die kühle Frau Gunhild einmal gesagt hatte, daß man sich zu wichtig nehme und daß es Torheit und Egoismus sei.

Es mochte sein, daß da manche Lust und schimmernde Hoffnung mit unterging, aber was ich dafür eintauschte, war unvergleichlich schöner.

Denn wenn es Ziel und Kern des Lebens war, seinen eigenen, unvollkommenen und verwirrten Menschen samt aller Leidenschaft und Unruhe hinzugeben und zu verlieren, um sich dafür als ein Teil jener Kraft wieder zu finden, die von Gott ausgeht als seine reinste, ureigenste Gewalt, zu uns strömt und durch uns wieder zu ihm, daß wir Armen, sobald wir unser selbst vergessen und für andere leben, dürfen selber Götter sein, selber Ströme der Klarheit und Unsterblichkeit in uns haben, um sie in die Welt zu strahlen, daß wir selber in Herzen und in Händen dürfen spüren, was des Lebens Ursprung ist, -- ach, so ist keine farbige Jugend so helle, daß sie vor jenem Licht bestehen könnte.

-- Dann kam eine Nacht im November, der Sturm ging ums Haus und brauste in den Kirchhoftannen; ich saß unausgekleidet unter meinem Fenster und hörte darauf hin. Es war mir wunderlich wie nie und elend und rührselig zumut, es kribbelte mir in allen Gliedern, schließlich konnte ich nimmer widerstehen. Leise kletterte ich zum Fenster hinaus, meine Füße gingen einen wohlbekannten Weg, -- da war der Kirchhof und ein armes, vergessenes Grab.

»Namenlos, ach du lieber, lieber Namenlos.«

Ich lag in seinen feuchten Blättern und hielt den wilden Busch umschlungen wie ehedem als ganz kleines Mädchen. Meine Tränen liefen in seine Erde hinein; in dieser Stunde aber bekam er einen Namen, und ich versank in seinen Fluten, daß ich für immer drin bleiben mußte.

Am andern Tag war es Sonntag und die Mutter versuchte ihren ersten Gang seit jenem Unfall. Ich führte sie ein Stück bergan, dann ruhten wir auf einem Bänklein aus und sahen in das Tal hinunter.

Da sagte ich es ihr. »Du, Mutter,« fing ich an, »ich glaube, ich möchte Adolf doch heiraten.«

Sie sah mich an, ein liebes, köstliches Lächeln ging über ihr Gesicht, und indem sie mich auf Mund und Stirne küßte, sagte sie leise: »Ich habe es gewußt, Agnesle!«

Und in dem Augenblick war ich nimmer ihr Kind, es war, als sei ich ihre Schwester geworden und reif und weise, das Leben zu tragen wie sie.

* * * * *

Ein paar Tage vor Weihnachten fuhr ich von zu Hause fort. Auf der ganzen Reise fürchtete ich mich vor Adolfs Spott und Triumph und wäre froh gewesen, wenn ich den Empfang schon hinter mir gehabt hätte. Nur um eines freute ich mich, nämlich, daß er nichts von meinem verkrachten Roman wußte. Sonst hätte ich mich auch wahrlich kaum zu ihm getraut.

Es war kalt und regnerisch und später Abend, als ich hinkam. Unten im Laden war alles schon dunkel; da die Tür zum Hinterstüblein unverschlossen war, ging ich einen Augenblick hinein und drehte das Licht an. Ach es sah fürchterlich aus; mit wehmütiger Heiterkeit machte ich mir einen Begriff davon, wie es wohl oben sein möge. Unversehens streiften meine Blicke Breisels Gesälzhafen; lächelnd schaute ich hinein und sah am Boden eine winzige, betrübte, schimmelige Kruste. Armer Kerl; -- es sollte wieder anders werden.

Mit klopfendem Herzen stieg ich hinauf und fand Adolf in der Küche, wo er eine höchst seltsame Hantierung betrieb. Es schien, als sei gar keine Magd oder Haushälterin da. Erst konnte ich nicht erkennen, was er eigentlich da mache; da sah ich, daß er schmutzige Windeln und Kinderwäsche waschen wollte, indem er nämlich jedes einzelne Stück mit einem Reißnagel an den Rand des Schüsselbrettes über den Ablauf festspießte, dann einen Schlauch am Wasserhahnen befestigte und nun höchst genial drauf los flößte, auf und ab und an allen Stücklein herum.

Und wie ich nun so stand, glühend vor Erregung, wie ich das Lachen verbiß, während mir doch vor Scham und Rührung und Zaghaftigkeit ein paar Tränlein herunterliefen, da drehte sich Adolf um und erkannte mich. Ueber sein Gesicht kam eine ungeheure Fröhlichkeit, ehrlich und kindhaft und ohne Spott, und er strahlte mich voller Liebe an.

»Schau, das Ageli. -- Fein!«

Dann kam er auf mich zu, hielt seine nassen Hände ausgebreitet und weit von sich ab; er beugte sich zu meinem Gesicht und küßte mich auf den Mund.

Und nach einer Viertelstunde saß ich drinnen im Wohnzimmer; Adolf hatte mir mit seinen weißen, zärtlichen Fingern den Mantel und die Mütze abgenommen und mir das Haar zurückgestrichen. Er machte mir einen Tee, buk mir ein Eierküchlein und lief voller Eifer ab und zu. In der Gaststube zündete er ein Feuer an, richtete das Bett und tat sogar eine Wärmflasche hinein; nur einmal kam er mit großer Betrübnis zu mir.

»Du mußt entschuldigen, Ageli; es ist neulich ein Katzenschißchen auf dein Bett gekommen, und es müffelt noch ein wenig. Es ist mir wirklich leid; aber gelt, du nimmst es nicht zu schwer --!«

Als ich nun in meine Stube ging, kam er noch einmal, sah mich voller Uebermut und Spitzbüberei an und überreichte mir meine Pantoffeln.

»Ich habe sie damals wieder von der Straße herauf geholt und sie dir aufgehoben; ich wußte ja, daß du wieder kommen würdest.«

Ich wurde rot und sah zu Boden. Und ach, da erblickte ich plötzlich, daß Fouqués Hausschuh ein Loch habe, durch das Loch guckte der Strumpf heraus, und der hatte auch eins, so daß ich ein Stücklein nackte Zehe sah. Und über dem erschien mir unverweilt jene andere blaugefrorene Zehe, die in meinem Leben so bedeutsam war; ich spürte zitternd, wie die mächtigen Ströme des Namenlos über mich hereinbrausten, und inmitten der stürmenden Bedrängnis zog ich Adolfs lockigen Kopf zu mir her und küßte ihn heiß und herzlich. Und das war damals bei Gottfried auch nicht anders gewesen.

Dann leuchtete er mir mit dem Lämpchen in meine Stube und spielte hernach auf dem Klavier eine zarte und selige Melodie, bis ich eingeschlafen war.

* * * * *

Darüber ist nun schon manches Jahr hingegangen. Ich muß sagen, daß ich meinen Mann herzlich liebe; wir ergänzen uns und passen ineinander, wie es prächtiger nimmer sein könnte. Ich habe selber noch zwei Kinder bekommen, und es ist stets ein farbiges, fröhliches und beglückendes Getümmel um mich herum, so, wie ich es immer geliebt habe. Des Werktags habe ich Sorgen und schaffe und lasse meine Kräfte springen; Sonntags und an manchen Abenden aber gibt's Musik und Literatur und heitere Gesellschaft bei einem Glase Wein; ja, seit ich entdeckt habe, daß mein Mann ein guter Tänzer ist, gehen wir sogar hie und da miteinander zu einem Tanze. Im Sommer aber, wenn's im Sortiment ruhig ist, wenn Breisel hinter dem Ladentisch nickt und einer neuen Zwetschgenernte entgegen träumt, machen wir alle zusammen ein Reislein auf den Gottlosen Zinken hinauf; bloß, daß Frau Finkenlohr schon lange nicht mehr da, sondern mitsamt ihrem Zuckerschleckbüchslein zur ewigen Ruhe eingegangen ist.

Mit meinen Freunden Roth lebe ich immer noch in einer warmen, ungetrübten Freundschaft; zwar habe ich Herrn Roths Lebensweisheit nicht mehr weiter bei mir angewandt; im Gegensatz zu ihm gebe ich mir in solchen Sachen keine große oder besondere Mühe, sondern lasse mich einfach von meinen innerlichen Strömen weiter treiben; aber manchmal will es mich bedünken, als liefen unsere beiden Lebenspläne und Anschauungen am Ende doch irgendwo in Einem zusammen.

Und dann ist da noch etwas, das ich sagen muß. Zuweilen, etwa in einer Sommernacht, wenn ich ein Kind an der Brust habe und Adolfs Klavierspiel durch die Nacht zu mir herüber kommt, geschieht es, daß ich die fremde, rieselnde Dichterlust meiner Jugendtage wieder über mir spüre. Sie hat jene Leidenschaft und drängende Gewalt ganz verloren; es ist nur, als ob es in meinem Gemüte leise und köstliche Wellen schlüge. Ich sitze dann still und horche in mich hinein; Verse und Lieder steigen in ruhiger und müheloser Klarheit in mir auf, und sie sind so reif und schön und selig wie keines von damals. Ich behalte es aber für mich und sage niemand etwas davon.

Und dieses ist mir beinahe so lieb, als wenn am Ende meines Lebens in Fouqués Sortiment meine gesammelten Werke lägen.

_Ende_

Verlag von Eugen Salzer in Heilbronn.

Anna Schieber

_Alle guten Geister..._ Roman. 101.-105. Aufl. Geb. Mk. 21.50.

_Ludwig Fugeler._ Roman. 26.-30. Aufl. Geb. Mk. 12.--.

_Wanderschuhe_ und andere Erzählungen. 21.-25. Taus. Geb. Mk. 11.--.

_... und hätte der Liebe nicht._ Weihnächtliche Geschichten. 111.-130. Tausend. Geb. Mk. 3.--.

_Amaryllis_ und andere Erzählungen. 61.-70. Taus. Geb. Mk. 3.--.

_Das Kind._ Erzählung. 31.-40. Taus. Geb. Mk 3.--.

_Der Lebens- und Liebesgarten._ 21.-30. Taus. Geb. Mk. 3.--.

_Heimat._ Erzählungen. 38.-41. Taus. Geb. Mk. 7.50.

_Bruder Tod._ Ein Lied vom lebendigen Leben. 1.-5. Taus. ca. Mk. 8.--.

_Das Opfer._ Erzählungen. 1.-10. Taus. Geb. ca. Mk. 12.--.

Auguste Supper

_Da hinten bei uns._ Erzählungen aus dem Schwarzwald. 11.-13. Aufl. Geb. Mk. 6.50.

_Leut'._ Schwarzwalderzählungen. 6.-7. Aufl. Geb. Mk. 8.--.

_Die Mühle im kalten Grund._ Roman. 10.-12. Taus. Geb. Mk. 12.--.

_Herbstlaub._ Gedichte. 3. Aufl. Geb. Mk. 5.50.

_Vom Wegesrand._ Erzählungen. 31.-35. Taus. Geb. Mk. 3.--.

_Käuze._ Erzählungen. 16.-20. Taus. Geb. Mk. 3.--.

_Der Mönch von Hirsau._ 3. Aufl. in Vorbereitung.

_Der schwarze Doktor._ Erzählung aus Würzburgs düsterer Zeit. 2. Aufl. in Vorbereitung.

[ Hinweise zur Transkription

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt. In dieser Transkription werden _gesperrt_ gesetzte Schrift sowie Textanteile in =Antiqua-Schrift= hervorgehoben.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, einschließlich uneinheitlicher Schreibweisen wie beispielsweise "Hagebutten" -- "Hagenbutten", "um so" -- "umso", "war's" -- "wars",

mit folgenden Ausnahmen,

Seite 10: "«" hinter "?" entfernt (wo wir als Kinder die Undine aufgeführt haben?)

Seite 15: "«," geändert in ",«" (»Du armer lieber Namenlos,«)

Seite 19: "," geändert in "." (um Limonade zu kaufen. Nur die Gräther)

Seite 19: "«," geändert in ",«" (»Nein,« sagte ich.)

Seite 26: "»" eingefügt (»Soll ich ein Taschentuch an einem Brunnen)

Seite 26: ",«" eingefügt (anspucken können vor Verachtung,« und ich zog meine)

Seite 26: "«," geändert in ",«" (»Du, Flaig,« sagte sie leis)

Seite 38: "," hinter "ich" entfernt (Bisher war ich ein ruhiges)

Seite 43: "«," geändert in ",«" (»Ich will die Rosen ihm bringen,«)

Seite 55: "»" eingefügt (-- »Dann ist's recht.)

Seite 55: "Fenßer" geändert in "Fenster" (unter dem Fenster in der kühlen Nacht)

Seite 73: "»" vor "Was" entfernt (Was, du lachst?)

Seite 129: "«" eingefügt (wenn Sie so dichten?«)

Seite 132: "«" eingefügt (ich weiß nicht, was dann draus wird!«)

Seite 136: "»" eingefügt (»Ich bin dann immer beschämt in mich gegangen)

Seite 240: "und und" geändert in "und" (den Haushalt so gut verstehst und die Kinder)]

End of Project Gutenberg's Die Ströme des Namenlos, by Emma Waiblinger