Part 47
[446] Aus den Philos. Transactions von 1672.
[447] 1672.
[448] Philos. Transact. 1742. S. 155.
[449] Philos. Transact. 1731. S. 147 u. f.
[450] Optics or a treatise of the reflections, refractions, inflections and coulours of light. London 1704. -- *Newtons* Optik wurde als 96. und 97. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften übersetzt und herausgegeben von *W. Abendroth*. W. Engelmann, Leipzig. 1898. -- Es ist dies die erste deutsche Übersetzung. Neben vier englischen Auflagen gibt es sechs lateinische und drei französische Ausgaben.
[451] *Newtons* Optik. I. Tafel III. Abb. 13.
[452] *Newtons* Optik. I. Tafel IV. Abb. 18.
[453] *Newtons* Optik, II. Taf. IV. Abb. 16.
[454] Opera omnia (ed. *Frisch*) II. 119 u. f.
[455] De radiis visus et lucis in vitris perspectivis et iride Tractatus Marci de Dominis, Venedig 1611.
*De Dominis* (1566-1624) war Kleriker und erlitt ein ähnliches Schicksal wie *Giordano Bruno*. Er geriet mit den katholischen Lehren in Widerspruch, wurde von der Inquisition gefangen gesetzt und starb in dem Kerker der Engelsburg, wahrscheinlich an Gift.
Nach *v. Lippmann* entstammt die Lehre, daß die Farben eine Mischung von Weiß und Dunkel seien, pseudo-aristotelischen Schriften.
[456] Näheres siehe *Newtons* Optik (*Ostwalds* Klassiker Bd. 96 S. 50 u. f.) sowie *Wilde*, Geschichte der Optik. II. S. 44 u. f.
[457] Der Spiegel hatte einen Durchmesser von 4 Fuß und wog 2000 Pfund. *Herschel* lieferte eine Beschreibung dieses Fernrohrs in den Philos. Transact. 1795, II, pag. 347. Das Teleskop des Earl *of Rosse* vom Jahre 1845 besaß sogar eine Länge von 16,6 und einen Spiegeldurchmesser von 1,82 m.
[458] Für bestimmte Zwecke (photographische Aufnahmen) werden auch jetzt noch gewaltige Reflektoren von über 2 m Öffnung benutzt.
[459] Bzw. in G (rot) und in H (violett) beim äußeren Bogen.
[460] *Ostwalds* Klassiker. Bd. 96. S. 130.
[461] Jesuit, von 1566-1624 lebend. Er wurde von der Inquisition seiner freieren religiösen Auffassung wegen eingekerkert.
[462] *Grimaldi*, Physico-Mathesis de lumine, coloribus et iride. Bologna 1665. S. 235 u. f.
[463] Siehe S. 92 u. f.
[464] *Huygens*, Abhandlung über das Licht. Nr. 20 von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften.
[465] *Dannemann*, Aus der Werkstatt großer Forscher. Leipzig 1908. Abschnitt 34.
[466] *Hooke*, Micrographia or some philosophical descriptions of minute bodies. London 1665.
[467] Micrographia, Observat. IX: Of the Colours observable in Muscovy Glass and other thin Bodies.
[468] *Newton*, Optice, Lib. II. Pars 1. Observatio VI. S. 149 der *Clarke*schen Ausgabe von 1740.
[469] Frage 5. (*Ostwalds* Klassiker. Nr. 97. S. 101.)
[470] Frage 8. (*Ostwalds* Klassiker. Nr. 97. S. 101.)
[471] Frage 30. (*Ostwalds* Klassiker. Nr. 97. S. 124.)
[472] Frage 29. (*Ostwalds* Klassiker. Nr. 97. S. 123.)
[473] *Rosenberger*, *Newtons* Prinzipien. S. 329.
[474] *Poggendorff*, Geschichte der Physik. S. 645.
[475] *Picard*, La mésure de la terre. Paris 1671.
[476] 1 Toise = 6 frz. Fuß = 1,949 m.
[477] Sie hatte für den Breitengrad 55972 Toisen ergeben. *Snellius* verfuhr folgendermaßen. Er bestimmte die Polhöhe von Alkmaar zu 52° 40,5ʹ, diejenige von Bergen op Zoom zu 51° 29ʹ. Der Abstand der durch beide Orte gehenden Parallelkreise ergab sich daraus zu 1° 11,5ʹ. Die Messung dieses Abstandes ergab 55072 Toisen für den Grad. Bei dieser Messung wurde zum erstenmal das Verfahren der Triangulation angewandt (De terrae ambitu a *Willebrordo Snellio*, Leyden 1617), indem *Snellius* von einer festen, äußerst genau gemessenen Standlinie oder Basis ausging und von dieser aus durch Winkelmessung ein Netz von Dreiecken bestimmte. Als einige Jahre nach seiner ersten Messung die Umgegend von Leyden überschwemmt wurde und überfror, benutzte er diese Gelegenheit, um nochmals eine Ausgangslinie möglichst genau zu messen.
*Willibrord Snellius*, in Leyden 1591 geboren und dort als Universitätslehrer 1626 gestorben, ist uns bei früherer Gelegenheit als der Entdecker des Brechungsgesetzes bekannt geworden. Von ihm rührt auch das trigonometrische Verfahren des »Rückwärtseinschneiden« her, das fälschlich wohl dem Franzosen *Pothenot* zugeschrieben wird. Die hier kurz geschilderte Tätigkeit dieses hervorragenden Geometers war es also, die *Newton* die Lösung des größten naturwissenschaftlichen Problems, das je den Menschengeist beschäftigte, ermöglicht hat.
[478] Genau gleich 15ʹ 1ʺ 1-4/9ʺ. Siehe *Newtons* Prinzipien (Ausgabe von *Wolfers*) S. 386.
[479] Philosophiae naturalis principia mathematica, London 1687. Übersetzt von *Wolfers*, Berlin 1872. Siehe auch *Ferd. Rosenberger*: *Isaac Newton* und seine physikalischen Prinzipien. Ein Hauptstück aus der Entwicklungsgeschichte der modernen Physik. Leipzig 1895.
[480] *Hooke*, An attempt to prove the motion of the earth, London 1674. S. 27 und 28.
[481] *Newtons* Prinzipien (ed. *Wolfers*), S. 515.
[482] Dies würde geschehen, wenn die Geschwindigkeit 21000ʹ für die Sekunde beträgt.
[483] *Newtons* Prinzipien. I. Buch. § 13.
[484] *Newtons* Prinzipien (ed. *Wolfers*), Fig. 213.
[485] Siehe Abb. 14 dies. Bds.
[486] Siehe auch die »Begriffsbestimmungen und Leitsätze« aus *Newtons* mathematischen »Prinzipien der Naturphilosophie«, die im ersten Teil des 191. Bandes von *Ostwalds* Klassik. d. exakt. Wissensch. zusammengestellt sind (Leipzig, W. Engelmann, 1914).
[487] *Seneca*, Nat. Quaest. III, 28.
[488] Näheres darüber siehe im III. Bande.
[489] Optik, Frage 31.
[490] *Newtons* Prinzipien III. 5. Abschnitt.
[491] Den Gegensatz zwischen den Newtonianern und den Cartesianern verspottete *Voltaire* einst mit folgenden Worten: »Wenn ein Franzose in London ankommt, so findet er einen großen Unterschied. In Paris verließ er die Welt ganz voll von Materie, in London findet er sie völlig leer. In Paris sieht er das Universum von ätherischen Wirbeln erfüllt, während in London unsichtbare Kräfte ihr Spiel treiben. Dort ist es der Druck des Mondes, der Ebbe und Flut bewirkt, während in England das Meer gegen den Mond gravitiert und alles durch den Zug verrichtet wird.«
[492] *E. Hoppe*, Zur Geschichte der Fernwirkung. Programm des Wilhelmgymnasiums, Hamburg 1901.
[493] *Rosenberger*, *Newtons* Prinzipien. S. 234.
[494] Ausführlicher wurde das System der corpuscules ultramondaines von Le Sage entwickelt (*Prévost*, Deux traités de physique mécanique, Genève et Paris, 1818).
[495] Nach dem gregorianischen Kalender am 5. Januar 1643 und am 31. März 1727.
[496] Siehe S. 24.
[497] *Christiani Hugenii* Systema Saturnium. Haag 1659.
[498] Saturn wird von einem dünnen, ebenen, freischwebenden Ringe umgeben, der zur Ekliptik geneigt ist.
[499] Die übrigen Saturnmonde wurden später von *Cassini*, *Herschel* u. a. entdeckt.
[500] Der Reihenfolge nach, wie oben erwähnt, der sechste Mond.
[501] Das Patent, das er auf seine Erfindung nahm, datiert vom 16. Juni 1657.
[502] Siehe S. 96.
[503] Siehe S. 290.
[504] Siehe *Dannemann*, Aus der Werkstatt großer Forscher, S. 96.
[505] *Olaf* oder *Olof Römer* wurde am 25. September 1644 zu Arhuus geboren und starb am 19. September 1710 in Kopenhagen. Die erwähnten Beobachtungen stellte er 1672-1676 auf der Pariser Sternwarte an. Sein Bericht an die Pariser Akademie datiert vom 22. November 1675. (Anc. Mémoires, Paris. Tome I et X.)
[506] 42 Stunden 27 Minuten 33 Sekunden.
[507] *Chr. Huygens*, Abhandlung über das Licht. Fig. 2. Siehe *Ostwalds* Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 20, S. 14.
Die Abhandlung über das Licht (Traité de la lumière) erschien im Jahre 1690 in Leyden, zusammen mit der Untersuchung über die Ursache der Schwere (Discours de la Cause de la Pesanteur). Die Arbeit über das Licht entstand schon in Paris um 1678. Dadurch, daß *Huygens* 1681 Frankreich der Mißhandlung seiner Glaubensgenossen wegen verließ, wurde die Herausgabe bis zum Jahre 1690 verzögert. Eine lateinische Übersetzung wurde 1728 von *s'Gravesande* unter dem Titel »Tractatus de Lumine« herausgegeben.
[508] Dieser in vielen Lehrbüchern der Physik beschriebene Apparat (z. B. *Wüllner*, Lehrbuch der Experimentalphysik, III. Aufl. Bd. I, Fig. 66) zum Nachweis der Gesetze des Stoßes wurde von *Mariotte* angegeben. (Traité de la percussion ou du choc des corps. Paris 1677.)
[509] *Ostwalds* Klassiker Nr. 20. S. 26.
[510] *Ostwalds* Klassiker Nr. 20. S. 34.
[511] Experimenta crystalli islandici disdiaclastici, quibus mira et insolita refractio detegitur. Havniae 1669.
[512] *Huygens* hatte wie *Bartholin* gefunden, daß Licht, das in einen Doppelspatkristall eindringt, im allgemeinen zwei Brechungen erleidet, von denen die eine dem von *Snellius* gefundenen Gesetze folgt, nach dem der Sinus des Einfallswinkels zum Sinus des Brechungswinkels in einem bestimmten Verhältnis steht. Dies Verhältnis ermittelten *Bartholin* und Huygens übereinstimmend gleich 5 : 3. Es blieb für alle Neigungen stets dasselbe, während sich dies Verhältnis für den zweiten, außergewöhnlichen Strahl mit der Neigung des einfallenden Strahles änderte. Um das Auftreten beider Strahlen zu erklären, mußte *Huygens* annehmen, daß sich ein Teil des Lichtes nach dem Eintreten in den Kristall in kugelförmigen Wellen fortpflanze, ein anderer dagegen in sphäroidischen. Ferner galt es, für den durch letztere bewirkten Strahl ein dem von *Snellius* ermittelten analoges Gesetz zu finden, was *Bartholin* nicht vermocht hatte.
[513] *Ostwalds* Klassiker Nr. 20. S. 61.
[514] *Ostwalds* Klassiker Nr. 20. S. 65.
[515] Siehe an späterer Stelle dieses Werkes.
[516] Nach heutiger Annahme ist die aristotelische Schrift »Über die Farben« nicht echt-aristotelisch, entstammt aber der Schule des Philosophen. S. auch *Wilde*, Gesch. d. Optik. I. S. 8 u. f.
[517] Horologium oscillatorium sive de motu pendulorum. Paris 1673. Eine Besprechung der einzelnen Teile dieses Werkes bringt eine Abhandlung von *A. Heckscher* in den Mitteilungen z. Gesch. d. Med. u. d. Natw. XIV. Bd. S. 97. In deutscher Übersetzung wurde es von *A. Heckscher* und A. v. Oettingen als 192. Band von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften, unter dem Titel »Die Pendeluhr« herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann, 1913. *Huygens* erste Pendeluhr wird noch heute im physikalischen Kabinett der Universität Leyden aufbewahrt.
[518] Im Besitze der Grundzüge seines unter dem Namen der Fluxionsrechnung bekannt gewordenen analytischen Verfahrens befand sich *Newton* schon im Jahre 1666. Siehe *Cantor*, Geschichte der Mathematik. Bd. III. S. 150 u. f.
[519] Siehe S. 52 ds. Bds.
[520] Das von *Viviani* herrührende Modell dieser Vorrichtung existiert noch im Galilei-Museum zu Florenz. Siehe *Günther*, Vermischte Untersuchungen zur Geschichte der mathematischen Wissenschaften. 1876. Seite 316.
[521] Die Erteilung von Erfindungspatenten ist eine neuzeitliche Einrichtung. Ihre Ausbreitung gehört dem 19. Jahrhundert an. Die Anfänge des Patentwesens reichen jedoch bis ins 17. Jahrhundert zurück. Das erste Patentgesetz wurde 1624 in England durch Jakob I. bestätigt. Während der ersten hundert Jahre wurden in England im ganzen nur etwa 300 Patente erteilt. In Frankreich setzte die Patentgesetzgebung im Jahre 1791 und in Preußen 1815 ein.
[522] Siehe über sie die Arbeit von *W. Schmidt* in den Abhandlungen zur Geschichte der Mathematik. 8. Heft (1898). S. 177.
[523] Siehe die der Arbeit *Schmidts* beigegebene Photographie.
[524] *Christiani Hugenii*, Horologium oscillatorium. Paris MDCLXXIII. pag. 4. Fig. 1.
[525] Der Londoner Uhrmacher *Clement* erfand die Ankerhemmung im Jahre 1680.
[526] Horologium oscillatorium, Pars II.
[527] Horologium oscillatorium. Fig. auf S. 12.
[528] Diese Erfindung wurde veröffentlicht im Journal des savants vom 25. Februar 1675.
[529] Horologium oscillatorium, Pars 5. Eine zusammenfassende Arbeit über die Geschichte der Erfindung der Pendeluhr lieferte *E. Gerland* in *Wiedemanns* Annalen, Bd. 4, Seite 585-613.
*Gerland* schreibt *Galilei* das Verdienst zu, die Pendeluhr schon 1641, also 15 Jahre vor *Huygens* erfunden zu haben. Beide Männer seien unabhängig voneinander auf sie gekommen. Von *Galileis* Apparat existiert jedoch nur ein Entwurf. Er ist zehn Jahre nach *Galileis* Tode nur unvollkommen zur Verwirklichung gelangt. (Siehe *Gerland* und *Traumüller*, Geschichte der physikalischen Experimentierkunst. S. 121 und S. 57 des vorlieg. Bandes.)
[530] Horologium oscillatorium. pag. 4. Fig. II.
[531] t = π√(l/g).
[532] Dies geschah in der »Abhandlung über die Ursache der Schwere« (Discours de la cause de la pesanteur), die 1690 als Anhang zu der Abhandlung über das Licht erschien und von *R. Mewes* deutsch herausgegeben wurde (A. Friedländer, Berlin 1893).
[533] Der mit den hervorragendsten Männern seiner Zeit in Briefwechsel stehende Pater *Mersenne* (1588-1648).
[534] Centrum oscillationis vel agitationis figurae cujuslibet, dicatur punctum in linea centri, tantum ab axe oscillationis distans, quanta est longitudo penduli simplicis quod figurae isochronum sit.
[535] Si pondera quodlibet, vi gravitatis suae, moveri incipiant, non posse centrum gravitatis ex ipsis compositae altius, quam ubi incipiente motu reperiebatur, ascendere.
Diesen Satz benutzt *Huygens*, um die Unmöglichkeit des Perpetuum mobile nachzuweisen. Er erklärt es für »mechanisch« unmöglich. *Huygens* hatte indessen noch nicht erkannt, daß das Prinzip der Erhaltung der Kraft für sämtliche Naturkräfte gilt. So sagt er in einem Briefe an *Leibniz* ausdrücklich, ein Perpetuum mobile sei zwar mechanisch unmöglich, doch bestehe einige Hoffnung, ein solches physico-mechanisch zu konstruieren, z. B. mit Hilfe eines Magneten. Dagegen hatte *Mersenne* bereits 1644 die Möglichkeit eines Perpetuum mobile überhaupt in Abrede gestellt, und die auf dessen Konstruktion gerichteten Bestrebungen mit dem Suchen nach dem Stein der Weisen verglichen. Cogitata physico-mechanica. 1644. S. 224.
[536] Von *Felix Haushofer* im 138. Bande von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften. W. Engelmannn, Leipzig 1903.
[537] *Ostwalds* Klassiker Nr. 138. S. 158.
[538] Im tiefsten Punkte ist nämlich, da dann die durchfallene Strecke = l ist, v = [sqrt](2gl) und die Zentrifugalkraft P = v^2/l = 2gl/l = 2g. Dazu kommt die Schwere g, so daß (für m = 1) die gesamte Zugkraft = 3g ist.
[539] *Ostwalds* Klassiker Nr. 138, Fig. 21.
[540] *Mach*, Mechanik. Fig. 106.
[541] *Newtons* Prinzipien (übers. von *Wolfers*) S. 406.
[542] D. h. unter Berücksichtigung der in Paris gleichfalls durch die Zentrifugalkraft hervorgerufenen Verminderung der Schwere. Siehe auch die über diesen Gegenstand von *Newton* in seinen Prinzipien der Naturlehre (ed. *Wolfers*) S. 401 angestellten Berechnungen.
[543] *Cassini* entdeckte in den Jahren 1671 bis 1684 den dritten, vierten, fünften und achten Mond des Saturn.
[544] *Cassini* bestimmte deren Dauer zu 9 Stunden 56 Minuten; die Abplattung des Jupiter beträgt 1/14.
[545] Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.
[546] Siehe S. 65 dieses Bandes.
[547] Er starb dort im Jahre 1703.
[548] Siehe S. 169 dieses Bandes.
[549] *Wallis*, Opera mathematica I, 355-478. Der vollständige Titel lautet: Arithmetica infinitorum sive nova methodus inquirendi in curvilineorum quadraturam.
[550] Sie wurde in lateinischer Sprache im darauf folgenden Jahre in den Philosophical Transactions veröffentlicht.
[551] *Christian Huygens*, »Über die Bewegung der Körper durch den Stoß«, als 138. Band I. Teil von *Ostwalds* Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von *Felix Hausdorff*. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1903. Diese Abhandlung von *Huygens* erschien unter dem Titel »Tractatus de motu corporum ex percussione« im Jahre 1703 (Opuscula posthuma).
[552] S. Bd. I dieses Werkes, S. 241. Danach haben die Atomisten die Konstanz der Materie und der Kraft damit begründet, daß es keinen Ort außerhalb des Weltalls gäbe, wohin ein Teilchen der Materie entfliehen, oder von wo eine neue Kraft in das Universum einzudringen vermöge.
[553] *Leibniz*, Mathematische Schriften. Herausgegeben von *Gerhardt*. Halle 1860. II. Abt. Bd. II. S. 434.
[554] Ausgabe von *Pertz-Gerhardt*. Bd. VI. S. 231.
[555] Brevis demonstratio etc. (Acta eruditorum 1686. S. 163.)
[556] Der Kampf wogte bis 1691 zwischen *Leibniz* einerseits und *Papin* und anderen Cartesianern andererseits hin und her. Dann beteiligten sich auch die Engländer (Briefwechsel zwischen *Clarke* und *Leibniz*) daran. *J. Bernoulli* war zuerst gegen *Leibniz*, trat dann aber auf seine Seite. In diesen Streit mischten sich schließlich die Gelehrten aller Länder Europas. Endgültig entschieden wurde er erst 1743 durch *d'Alembert*. Dieser erklärte, daß der ganze Streit nur auf eine leere metaphysische Diskussion oder auf einen Wortstreit hinauslaufe. *D'Alembert*, Traité de dynamique. 1743. Vorrede S. 21.
[557] *Dühring*, Kritische Geschichte der allgemeinen Prinzipien der Mechanik. S. 230.
[558] Opera philosophica S. 775.
[559] *H. Berthold*, Notiz zur Geschichte des Prinzips der Erhaltung der Kraft (Chem. Zentralbl. VII, 7. 1876).
[560] Opera omnia III. S. 253.
[561] *Daniel Bernoulli*, Bemerkungen über eine allgemeinere Fassung des Satzes von der Erhaltung der lebendigen Kraft. Berlin 1750. Aus dem Französischen übersetzt und veröffentlicht im 191. Bande von *Ostwalds* Klassikern. Leipzig, W. Engelmann. 1914.
[562] Siehe auch *Jacobis* Vorlesungen über Dynamik, herausgegeben von E. Lottner, Berlin 1884. S. 19.
[563] De vera ratione virium vivarum. Acta erudit. 1735. 240.
[564] Hydrodynamica 1738. Sectio I. § 20. S. 12.
[565] Pensées sur l'interprétation de la nature 1754. § 45. p. 61.
[566] Siehe *A. Stadler*, *Kant* und das Prinzip von der Erhaltung der Kraft. (Philosoph. Monatshefte Bd. XV. Leipzig 1879.)
[567] Eine Sammlung seiner Werke erschien 1717 in Leyden: *[OE]uvres de Mariotte*, divisées en deux tomes.
[568] *[OE]uvres de Mariotte.* Bd. I. S. 149 u. f.
[569] *[OE]uvres de Mariotte.* Bd. II. S. 322 u. f.
[570] *Poggendorff*, Geschichte der Physik. S. 493.
[571] Traité de la percussion ou choc des corps. Paris 1677. [OE]uvres, Bd. 1. S. 3 u. f.
[572] Siehe S. 293 dieses Bandes.
[573] *Mariotte*, [OE]uvres. Bd. II. S. 496.
[574] *[OE]uvres de Mariotte.* Bd. II. S. 607.
[575] *I. Kant*, Einige kurz gefaßte Bemerkungen über das Feuer. Königsberg 1755.
[576] Catalogus stellarum australium, seu supplementum catalogi *Tychonici*.
[577] Eine Zusammenstellung der Elemente findet sich in *Wolffs* Geschichte der Astronomie. S. 702. Der *Halley*sche Komet flößte bei seinem Erscheinen im Jahre 1456 während der Belagerung von Belgrad Türken und Christen Schrecken ein.
[578] Siehe an späterer Stelle (Bd. III).
[579] Im Jahre 1647. Siehe *Wilde*, Geschichte der Optik. I. 272.
[580] Philos. Transactions von 1693.
[581] Den von *Halley* geführten Beweis dieser Formel enthält *Wildes* Geschichte der Optik. I. 275 u. f.
[582] Philos. Transactions 1686. Discourse of the rule of the decrease of the height of the mercury in the barometer, according as places are elevated above the surface of the earth.
Abb. 102 ist der Abhandlung *Halleys* entnommen (Philos. Transact. 1686, S. 79). Für die Höhen, die einem gemessenen Barometerstand entsprechen, berechnete *Halley* folgende Tabelle:
Barometerstand in Zollen Höhe in Fuß 30 0 29 915 28 1862 27 2844 26 4922 20 10947 15 18715 10 29662 5 48378 1 91831
[583] *Cantor*, Geschichte der Mathematik. III. S. 114 u. 115.
[584] *Cantor* III. S. 80-82.
[585] *Cantor* III. S. 363.
[586] Philos. Transactions XVII 596-610. An Estimate of the Degrees of the Mortality of Mankind, drawn from curious Tables of the Births and Funerals at the City of Breslaw with an Attempt to ascertain the Price of Annuities upon Lives.
[587] *Cantor*, Geschichte der Mathematik. Bd. III. S. 45-47.
[588] *Cantor* III. S. 343.
[589] *Cantor*, Geschichte der Mathematik. III. S. 616.
[590] Übersichtliche Karte, die mit einem Blick die Deklination der Magnetnadel erkennen läßt.
[591] Die Entdeckung dieser Erscheinung erfolgte durch *E. Gunter* 1622.
[592] *Graham*, Observations made on the variation of the horizontal needle at London. 1722-23.
[593] *Heller*, Geschichte der Physik. II. S. 308.
[594] Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.
[595] Ephemerides Bononienses Mediceorum Siderum. Bologna 1668.
[596] Siehe S. 41 dieses Bandes.
[597] Die vier Jupitermonde hatte *Galilei* gleichfalls zu Ehren seines fürstlichen Gönners als Sidera *Medicea* bezeichnet.
*Nach der Zeit ihrer Entdeckung* lassen sich die Saturnmonde in folgende Reihe bringen:
*Huygens* entdeckte den 6. Mond im Jahre 1655, *Cassini* " " 8. " " " 1671, " " " 5. " " " 1672, " " " 4. " " " 1684, " " " 3. " " " 1684, *Herschel* " " 1. " " " 1789, " " " 2. " " " 1789, *Bond* " " 7. " " " 1848.
Dazu kamen 1898 und 1904 noch zwei weitere Monde. (Siehe den Anhang.)
[598] Siehe S. 290 dieses Werkes.
[599] *Nicolaus Fatio*, geboren 1664 in Basel.
[600] Sie rührt von dem Engländer *Childrey* her und wurde von ihm in seiner Britannia Baconica veröffentlicht.
[601] *Jacques Cassini* 1677-1756.
*César François Cassini de Thury* 1714-1784.
*Jacques Dominique Cassini de Thury* 1748-1845.
Letzterer leitete die Pariser Sternwarte bis 1793.
[602] Lehrreich ist in dieser Hinsicht die Geschichte *Böttgers*, des angeblichen Erfinders des Porzellans. Siehe dessen Biographie von *Engelhardt*. Siehe ferner S. 342.
[603] Siehe *Gerland*: Beiträge zur Geschichte der Physik. Leopoldina, Halle 1882. Eine Linse von 4,34 m Brennweite befindet sich in Kassel. Sie ist jedoch voll von Schlieren.
[604] Von *K. A. Engelhardt*.
[605] Von *Peters*.
[606] Siehe das Referat *Diergarts* in den Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Bd. V. S. 534.
[607] Vita a se ipso breviter delineata (kurze Selbstbiographie).
[608] *Kopp*, Geschichte der Alchemie. Bd. I. S. 233.
[609] Miscellanea Berolinensia. Berolini 1710. S. 16 ff.
[610] Siehe S. 203.
[611] Die Eröffnung der Petersburger Akademie fand zwar erst nach *Peters* Tode statt.
[612] Siehe Bd. I. S. 437.
[613] *Steno*, De solido inter solidum naturaliter contento. Florenz 1669. Ein von *Élie de Beaumont* herrührender Auszug dieser Schrift findet sich in den »Annales de sciences naturelles«. XXV. p. 337.
[614] Annales des sciences naturelles. XXV. S. 347.
[615] *Humboldt*, Essai géognostique. Paris 1823. pag. 38.
[616] *Humboldt* a. a. O.
[617] *Athanasius Kircher* Mundus subterraneus, in quo universae naturae majestas et divitiae demonstrantur. 2 vol. fol. Amsterdam 1664.
Der gelehrte Jesuit *Kircher* wurde 1602 in der Nähe von Eisenach geboren. Er wirkte als Lehrer der Mathematik in Rom, wo er das Museum Kircherianum gründete, und starb dort 1680.
[618] Principia philosophiae. 1644.
[619] *Descartes* unterschied drei Grundstoffe, die in der Sonne, im Weltraum und auf der Erde vertreten sein sollten. Siehe *E. Bloch*, Die chemischen Theorien bei *Descartes* und den Kartesianern (Isis, 1914. S. 590-635).
[620] *G. Daubrée*, Descartes l'un des créateurs de la Cosmologie et de la Géologie. Paris 1880.
[621] Man vergleiche dazu Bd. I S. 260, 380, 443, 445.