Part 8
Sein ganzes Leben lang war er ein Gegner der Staatskontrolle. Sein einziger Fehler in dieser Hinsicht war sein Vorschlag, ein Gesundheitsamt zu errichten. Er widersprach der Staatsidee amtlich fixierter Löhne, ohne Rücksicht auf seine persönlichen Vor- oder Nachteile.
Er hatte eine Menge Feinde -- Leute, die versucht hatten, ihn zu narren, ihn zu betrügen oder ihn zu bedrohen. »Kein Mann ist sein Salz wert,« sagte er, »der keine Feinde hat.«
Er verachtete langsame, verschlagene und unverläßliche Leute. Er war kein Idealist. Er wußte, was Menschennatur ist. Aber er war durchaus für ein faires Spiel und Festhalten an seinen Regeln.
Als er reich wurde, verdarb ihn sein Geld nicht. Er wurde niemals ein Nabob. Er war immer gesellig. Er liebte die Arbeiter und zog jederzeit ein Kohlenbergwerk dem Hause der Lords vor.
Er liebte die Landwirtschaft, aber er konnte sie nie einträglich gestalten. Wer kann es? Er hatte eine große Herde von Hereford-Schafen und einen großen Landsitz in Monmouthshire.
Während des Krieges legte er alle Privatangelegenheiten beiseite und stellte seine volle Energie der Regierung zur Verfügung.
Er und seine Tochter waren an Bord der »Lusitania« bei ihrem Untergang, wurden aber aufgefischt und gerettet. Kaum in England angelangt, wurde er ersucht, wieder den Ozean zu kreuzen -- und er tat es. Er war ein Mann ohne Furcht.
Als Nahrungsmittelkontrolleur hatte er mehr Erfolg als irgendein anderer Träger dieses Amtes in irgendeinem andern Land. Jedermann fühlte, daß er vollkommen gewissenhaft vorging und daß, was immer er tat, das Rechte war.
Schließlich, im Jahre 1918, wurde er von seiner Bürde erdrückt. Er starb -- 20 Jahre zu früh. Er gab sein Leben für sein Land, so gut wie irgendein Kämpfer.
Er war ein charakteristischer britischer Geschäftsmann vom vornehmsten Typ. Er liebte Wales, seine Bergleute und das ganze Land. Seinen Adelstitel nahm er von dem Rhonddatal, wo seine Bergleute lebten. Und er überschüttete Cardiff mit Geschenken.
Sir Swire Smith.
Vor ungefähr zehn Jahren gab es in der Stadt Keighley in Yorkshire ein bemerkenswertes Begräbnis. Mehr als 700 Trauergäste schritten hinter einer Bahre einher, während Tausende die Straßen säumten.
Der beste Maßstab, um den Erfolg eines Menschen im Leben zu beurteilen, ist die Größe seines Begräbnisses. Es ist eine endgültige Demonstration seiner Fähigkeit, Freunde zu gewinnen.
Demgemäß war Sir Swire Smith erfolgreich. Er hatte 76 Jahre menschlicher Zeitrechnung gelebt -- in der Wertung seines Lebens war er einer der Höchststehenden seiner Generation.
Sir Swire Smith war ein Meisterspinner. Er war auch ein Sportsmann -- ein Witzbold -- ein Sänger -- ein Weltreisender -- ein Erzieher -- ein guter Kamerad -- ein Pionier.
Er war der »Peter Pan« von Yorkshire. Mit 76 Jahren war er jünger, als die meisten Menschen mit 30.
Er war im Jahre 1842 in einem kleinen Häuschen von Keighley geboren. Sein Vater hatte ein kleines Maschinengeschäft. Auch war er Methodist, und der junge Swire wurde nach den strengen Regeln von John Wesley erzogen.
Er war ein lustiger Junge mit blauen Augen und gelocktem Haar. Wie alle normalen Jungen, war er voll Übermut. Mit 16 Jahren begann er in einer Spinnerei zu arbeiten.
Mit 20 Jahren fing er seine eigene Wollspinnerei mit einem Kapital von 360 Pfund Sterling an. Er hatte keinen besonderen Erfolg, weil er zu keiner Zeit sehr eifrig auf Gelderwerb bedacht war. Das Wollgeschäft war matt und unbeständig und voll Unsicherheit.
Swire Smith fand sich selbst nicht früher, als in seinem 25. Jahr. Um diese Zeit hörte er eine Vorlesung von Samuel Smiles, dem Verfasser von »Hilf dir selbst«.
Damals bereiste Samuel Smiles England und Schottland nach allen Richtungen, schrieb und sprach über wirksamen Betrieb und die Notwendigkeit technischer Ausbildung. Er war ein Rufer in der Wüste. Er zeigte Britannien, daß Deutschland und Amerika im Begriff seien, vorzustoßen.
Diese Warnungen entflammten Swire Smith. Er wurde sofort Sekretär des »Mechanics Institute«.
Zu jener Zeit lebten in Keighley nur gegen 20000 Menschen, und die wenigsten von ihnen kümmerten sich auch nur im mindesten um technische Erziehung -- aber der junge Swire ließ nicht nach. Er brachte 11000 Pfund Sterling für eine technische Schule auf, die im Jahre 1870 eröffnet wurde. Ihr Zweck war, die Prinzipien von Wissenschaft und Kunst auf die Betätigung in Handel und Wandel anzuwenden. Keighley wies den Weg, aber England folgte nicht. Hätte es gefolgt, es wäre heute in einer viel glücklicheren Lage.
Die kleine Schule von Keighley brachte Northrop, den Erfinder des automatischen Webstuhls hervor. Aus ihr kam W. H. Watkimson, der die »Husch-Husch-Boote« erfand, und Alfred Fogler von dem Kgl. Kollegium der Wissenschaften.
Sie brachte Leben in das Parlament, und das Ergebnis war das Gesetz vom Jahre 1889 über technische Ausbildung. Dieses Gesetz gab ähnlichen Schulen Millionen Pfund Sterling. Zu dieser Zeit führte die Keighley-Schule mit 1400 Schülern.
Die Vereinigten Staaten folgten ebenso dem Beispiel von Keighley wie England. Andrew Carnegie, ein lebenslanger Freund von Swire Smith, besuchte Keighley, sah die Schule und gründete sofort nach seiner Rückkehr nach Pittsburgh die größte technische Schule Amerikas.
Wie Sie sehen, entsprang alles dieses dem Enthusiasmus eines jungen 24jährigen Mannes, der eine Vorlesung von Samuel Smiles über wirksamen Betrieb gehört hatte.
Mit 39 Jahren überredete Swire Smith die Regierung, eine königliche Kommission für technische Erziehung zu ernennen. Er und sechs andere wurden ihre Mitglieder.
Diese Kommission ging nach Deutschland und entdeckte viele überraschende Tatsachen: sie fand 8000 Schüler in den Gewerbeschulen von Hamburg; sie fand, daß die Technische Hochschule von Stuttgart, einer keineswegs sehr großen Stadt, mehr Studenten hatte als Liverpool.
Sie ging nach Frankreich, der Schweiz, Amerika und Kanada, und ihr Bericht brachte Fortschritt und Bewegung in die meisten britischen Industrien. Wie die Regierung zugab, war dieser Bericht zum größten Teil aus den Notizen von Sir Swire Smith zusammengestellt worden.
Als Arbeitgeber gab Sir Swire Smith ein gutes Beispiel. Sein Plan war, »die besten Leistungen durch Zahlung der höchsten Löhne« zu erzielen. Er begann die Ausbildung seiner Angestellten in seiner eigenen Spinnerei und zahlte die halben Kosten einer besseren technischen Schulung für jeden Arbeiter, der sie wünschte.
Wenn er zu Hause war, ging er täglich zweimal durch seine Werke. Er kannte alle seine Arbeiter bei Namen und frühstückte zusammen mit ihnen in der Kantine.
Einmal war er entzückt, als ein kleiner Junge auf der Straße einmal zu einem anderen sagte: »Sieh mal, der Mann arbeitet in unserer Spinnerei.«
Swire Smith war ein Anhänger des Grundsatzes: »Vergnügen und 40 Prozent«, aber er schätzte das Vergnügen höher als die vierzig. Sein Glaubensbekenntnis war: »Wenn dein Geschäft deine Lebensfreude beeinträchtigt, dann gib lieber dein Geschäft auf.«
Sein größter Fehler vom finanziellen Standpunkt war, daß er seine Ersparnisse vollständig in Florida und in Texas anlegte. Hätte er sie in Keighley angelegt, so wäre er aller Wahrscheinlichkeit nach ein Millionär geworden. Im ganzen verlor er gegen 60000 Pfund Sterling dadurch, daß er sie in den Wildnissen der Vereinigten Staaten anlegte.
Im Anekdotenerzählen hatte er kaum seinesgleichen. Wo immer er war, gab es Gelächter. Sein Anekdotenschatz war unerschöpflich.
Er hatte eine sehr schöne Baritonstimme und war immer bereit, eine alte Ballade oder eine Stelle aus einer Oper zu singen.
Als Sprecher war er lebhaft, unterhaltend und praktisch. Er war nicht im geringsten steifleinen. Ehrungen machten ihm keinen Eindruck. Bis an seines Lebens Ende blieb er ein Junge -- kurz vor seinem Tode lernte er noch einen neuen Tanz und schrieb ein paar Kindern lustige Briefe.
Er blieb unverheiratet, obwohl er sehr oft verliebt war. Er war niemals einsam. Die Welt war seine Familie. Keighley sollte ihm ein vornehmes Denkmal setzen.
Henry Ford.
Hören Sie die staunenerregende Geschichte von Henry Ford, der jetzt für nahezu das ganze Menschengeschlecht Motore und Traktoren baut.
Urteilt man nach Ergebnissen, so ist Henry Ford der erfolgreichste Fabrikant der Welt.
Er zahlt die höchsten Löhne.
Er macht die höchsten Profite.
Er verkauft zu den billigsten Preisen.
Henry Ford ist die lebendige Antwort auf die törichte Theorie, ein Kapitalist könne nur dadurch Geld verdienen, daß er seine Angestellten oder das Publikum beraubt.
Henry Ford beraubt niemanden, er ist kein Ausbeuter des Proletariats.
Er ist ein Millionär -- und jeder Pfennig seines Geldes ist rein.
Seine beispiellosen Profite sind nur ein Teil dessen, was er der Öffentlichkeit erspart. Und er zahlt seinen Arbeitern weit mehr, als sie selbständig verdienen können.
Henry Ford ist ein Kapitalist und er zeigt allen Kapitalisten einen besseren Weg zum Reichtum.
Er hat sich seinen eigenen Erfolg geschaffen -- er, zusammen mit seinen Leuten. Er hat keinen Titel. Er würde niemals einen annehmen. Er ist nicht einmal ein »Herr«. Seine Freunde nennen ihn kurzweg Henry.
Er ist 64 Jahre alt. Er wurde auf einer kleinen Farm in der Nähe von Detroit geboren. Sein Vater war ein irischer Auswanderer.
In der Schule war Henry Ford ein »Dummkopf«, der Lehrer konnte wenig mit ihm anfangen.
Henry hatte mit 15 Jahren die Schule satt, lief davon und fand eine Stellung in einer Maschinenwerkstatt. Er begann mit 10 Schilling die Woche -- heute verdient er 28 Schilling die Sekunde.
Einige Jahre später starb sein Vater und er mußte nach Hause, um die Farm zu verwalten. Doch als Farmer blieb er erfolglos.
Das beste, was er tat, während er auf der Farm lebte, war seine Heirat mit der Tochter eines Nachbarn.
Eines Abends, bei der Lektüre einer Farmerzeitung, sah er das Bild eines neuen pferdlosen Wagens, den ein Franzose erfunden hatte.
Er war fasziniert. Das Bild packte ihn und änderte völlig die Richtung seines Lebens.
Er vernachlässigte seine Farm und begann in seiner Scheune einen pferdlosen Wagen zu bauen. Er spannte eine alte Maschine vor einen alten Jagdwagen -- die ganze Umgebung machte sich über ihn lustig.
In den Armenhäusern Amerikas leben heute verschiedene alte Männer und Frauen, die vor 25 Jahren sich herrlich damit amüsierten, Henry Ford auszulachen.
Gegen den Rat aller verließ er plötzlich die Farm und ging nach Detroit. Er bekam eine Anstellung als Mechaniker mit 30 Pfund monatlich und arbeitete nachts an seinem pferdlosen Wagen.
Er baute einen, der einen Zylinder hatte -- ein verschrobenes, schnaufendes, lächerliches Ding. Aber es bewegte sich.
Acht lange Jahre besserte er an diesem absurden Motor herum. Endlich ging er -- so gut, daß Henry damit ein Rennen gewann.
Mit einem Schlag wurde er und sein Motor berühmt. Er gewann weitere Rennen. Er schlug sogar Barmey Goldfield, den besten Rennfahrer in jenen Tagen. Er schlug Goldfield in einem Dreimeilen-Rennen.
Einige Freunde liehen ihm 3000 Pfund, mit denen er eine kleine Motorenfabrik begann. Er verschaffte sich die besten Betriebsleiter. Er zahlte sie gut und sie organisierten ihm ein riesiges Geschäft.
Er ist ein schlanker, athletischer, sonnverbrannter Mann von einfachstem Geschmack. Macht und Reichtum haben ihn nicht verdorben. Als ich ihn das letztemal in seiner Detroiter Fabrik sah, zeigte er einem Telephonmädchen, wie sie ihr Schaltbrett zu bedienen habe.
Er ist kein Geschäftsmann im gewöhnlichen Sinne. Er ist ein Mechaniker -- ein Erfinder. Er begründete seinen Erfolg durch die richtige Schätzung des Prinzipes der Standardisation.
Henry Ford weiß, wie man es macht.
Er hat die Probleme seines Geschäftes gelöst. Er hat uns den einen richtigen Weg gezeigt, Menschen zu behandeln, Güter zu erzeugen und Profite zu machen, ohne sich Feinde zu machen. Hätten wir 1000 Fords, wir würden hohe Löhne, hohe Profite, niedrigere Preise und keine Arbeiterunruhen haben. Wir würden Frieden und Wohlfahrt haben.
Nehmen Sie beispielsweise Fords Methoden als Arbeitgeber. In dieser Hinsicht ist er ganz eigenartig. Er ist einen vollkommen ungewöhnlichen Weg gegangen und hat damit einen großen Erfolg erzielt.
Tatsächlich scheint Henry Ford sich weit mehr als Arbeiterführer denn als Arbeitgeber zu betrachten.
Er gibt seinen Leuten mehr als sie verlangen.
Er gibt ihnen bessere Arbeitsbedingungen, als sie jemals sich träumen konnten.
Er beobachtet und beschützt sie. Er hat aus seinen 55000 Leuten die bestbezahlte und zufriedenste Arbeiterarmee gemacht, die die Welt je gesehen hat.
Kein Arbeiterführer hat für die Arbeiter so viel getan, wie Henry Ford.
Im Jahre 1914 waren seine Arbeiter vollständig zufrieden, aber plötzlich verdoppelte er ihre Löhne. Als Ergebnis machte er im Jahre 1915 einen größeren Reingewinn, als je zuvor.
Er schützt seine Arbeiter gegen jede Ungerechtigkeit. Er hat 2000 Werkführer, und nicht einer von ihnen darf einen Arbeiter entlassen.
Im Jahre 1919 wurden von 50000 Arbeitern nur 118 entlassen.
Ein eigener Stab von dreißig Leuten untersucht alle Schwierigkeiten zwischen den Werkführern und den Arbeitern. Hat ein Werkführer häufige Konflikte mit seinen Leuten, so wird er sehr bald in das Direktionsbureau berufen und darüber aufgeklärt, daß seine Methoden falsch sind.
Ford hat nichts gegen die Gewerkschaften, aber er macht es in jeder Beziehung besser als sie. Er betrachtet das Gewerkschaftswesen als einen notwendigen Schutz gegen törichte oder ihre Leute schindende Arbeitgeber, aber er ist weder töricht noch ein Leuteschinder.
In seiner Fabrik gibt es keine Rücksichtslosigkeit und keine Unbarmherzigkeit. Sie ist wirklich eine der gütigsten und menschlichsten Einrichtungen. In ihr herrscht mehr Sympathie und Herzensgüte, als in den meisten Kirchen. So gibt es zum Beispiel in den Ford-Werken vierhundert Arbeiter, die entlassene Sträflinge sind. Sie wurden als Verbrecher ausgestoßen, aber Ford hat ihnen eine Chance geboten. Er hat sie zur Selbstachtung zurückgeführt und sie leben jetzt ein ehrenhaftes und glückliches Leben.
Es gibt in den Ford-Werken zweitausend schwache und verkrüppelte Leute. Sie tragen ein Abzeichen, das besagt: »Nur für leichte Arbeit.«
Es ist eine von Fords Theorien, die er hartnäckig vertritt, daß er seinen Anteil an der Sorge für Krüppel, Verbrecher und Blinde zu tragen hat. Einer seiner tüchtigsten Arbeiter ist ein blinder Mann.
Vor sechs Jahren stellte Ford zweihundert Leute an, um herauszufinden, wie seine Arbeiter leben. »Ich wünsche, daß meine Leute ein reines und gesundes Leben führen«, sagte er.
Vor kurzem aber hat er dies wieder eingestellt. »Es bringt zu viel Herumschnüffeln in Privatangelegenheiten mit sich«, sagte er. »Wir wollen diese Abteilung in eine Erziehungsabteilung umwandeln.«
Er spart keine Ausgabe, um seinen Arbeitern in der Fabrik die besten Arbeitsbedingungen zu schaffen. Er hat einen besonderen Stab von siebenhundert Malern, Fensterwaschern, Tischlern usw., um alles rein und frisch zu erhalten. Der Boden seiner Werke ist so sauber wie ein Küchenboden.
Alle zwölf Minuten wird die Luft erneuert. Aller Rauch und alles Gas der Gießerei wird beseitigt. Es gibt keine kalten oder überhitzten Räume.
John R. Commons hat vor kurzem die Ford-Werke besucht, um sich über die »Schnelligkeitshetzen« zu informieren. Und er berichtet, daß er nichts davon bemerkt hat, außer »in einem Teil der Gießerei unter neuangestellten Arbeitern«.
Kurz gesagt: Zwischen Ford und seinen Leuten besteht kein Krieg. Auf keiner Seite gibt es einen Verdacht. Ford glaubt an seine Leute und sie glauben an Ford.
Er hat eine Gewerkschaft von achtzigtausend Mann organisiert und er ist ihr Führer.
Er hat sein ganzes Geschäft hoch über Ausstände und Aussperrungen erhoben.
Er hat dem Krieg zwischen den Arbeitern und der Betriebsleitung ein Ende gemacht. Er hat Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen in seinen Werken verwirklicht.
Er ist wahrscheinlich kein Mann von großem Wissen, aber er hatte den Mut, die Grundsätze der Gerechtigkeit und Wirksamkeit zur Anwendung zu bringen. Er handelte. Er führte. Er hat jedem anderen Arbeitgeber gezeigt, was getan werden kann.
Von
HERBERT N. CASSON
sind in unserem Verlag erschienen:
Business
16 Lehrsätze vom Geschäftserfolg. Dritte Auflage.
Das Buch für den größten und den kleinsten Kaufmann. Es behandelt die neue Wissenschaft vom Geschäft. Es gibt in reiner Wahrheit und Klarheit viel von dem Besten, was auf amerikanischem Boden an Erkenntnis und Erfahrung gereift ist.
Brosch. Mk. 4.—, geb. Mk. 5.—
✶
Der Mann an der Spitze
12 Tips von der Führerschaft. 1.—10. Tausend.
Der Autor sagt in dem Vorwort über sein Buch: »Hier habe ich die Erfahrungen von 35 Jahren zusammengedrängt, während derer ich viele Führer des Handels und der Finanz treffen und studieren konnte. Auf einen Mann von fünfzig Jahren wird dieses Buch nicht mehr von großem Einfluß sein; gibt es doch wenig Menschen, die ihr Wesen und ihre Methoden in diesem Alter noch ändern können. Aber für jeden jungen Kaufmann von, sagen wir unter vierzig, müßte dieses Buch fast unschätzbar sein. _Es wird jeden jungen Mann von guten Anlagen instand setzen, mindestens fünf Jahre seines Lebens zu ersparen._
Brosch. Mk. 2.—, geb. Mk. 3.—
JOSEF SINGER VERLAG A.-G. LEIPZIG C1, Industriepalast.
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Der Schmutztitel wurde entfernt.
Korrekturen:
S. 36: Im Buchtext wird »eine jährliche Pension von 400 Lire« angegeben. Es ist zu vermuten, dass vom Autor 400 Pfund Sterling (£) gemeint waren.
S. 61: Johannisburg → Johannesburg marschierte gegen {Johannesburg}
S. 74: »Country Gentlemen« → »Country Gentleman«
S. 74 - S. 85: Bei den zahlreichen Nennungen der Veröffentlichung wurde auf die richtige Schreibweise »Ladies’ Home Journal« korrigiert.
S. 121 & 122: Endikott → Endicott Finanzmann namens {Endicott} aber {Endicott} war ein weiser Mann die sie »{Endicott}« und Gerade so wie {Endicott} {Endicott}-Johnson-Gesellschaft