Der laufende Berg

Part 20

Chapter 202,537 wordsPublic domain

Nun blinkten die frisch getünchten Mauern weiß wie Schnee; Haustür und Fensterläden waren mit grüner Ölfarbe neu gestrichen, die Scheiben spiegelten, und auf allen Gesimsen blühten die roten Nelken. Auf dem Dache waren die neuen Ziegel so verteilt, daß sie zwischen den älteren, schon gebräunten Platten die Anfangsbuchstaben von Michels Namen zeigten, die Jahreszahl und die verschlungenen Initialen +I. H. S.+ -- »Jesus, Heiland, Seligmacher.«

Der Brunnen war wieder in Ordnung, der Hofraum mit Kies überstreut, der Zaun ohne Lücken. Auch die Scheune war gründlich repariert. Michel kränkte sich nur darüber, daß sein ›schöner Stadel‹ durch das Gemisch der alten und neuen Bretter einen so ›schecketen‹ Anblick bot.

Im Garten sah es noch übel aus. Der brauchte Jahre, um sich ganz zu erholen. Wohl hatte man allen Schutt entfernt, den die Erdbrüche und das Wasser bis an die Mauern geworfen; auch die Beete waren neu gerichtet und schon mit Gemüs und Blumen angepflanzt. Aber an die zwanzig Obstbäume waren zerstört, und die jungen Wildlinge, auf welche Michel schon im Mai die Edelreiser gepfropft hatte, wollten in dem steinigen Boden nur langsam vorwärtskommen und hatten noch kaum die ersten Blätter getrieben. Jene Bäume, die nur zu kränkeln schienen, hatte der Alte gepflegt wie leidende Kinder, hatte gute Erde um ihre Wurzeln gelegt und die Stämme, von denen die Rinde abgeschunden war, mit wachsgetränkten Lappen umwickelt. Ein paar dieser Patienten hatte er glücklich durchgebracht; die anderen waren abgestorben, als die Sommerhitze begonnen hatte. Und nun mußten sie umgeschlagen werden, damit das Holz sich noch verwerten ließe.

Seit dem Morgen waren Michel und Mathes mit den Äxten bei der Arbeit. Sooft von den dürren Bäumen einer mit Krachen niederstürzte, sagte der Alte: »Der hat die besten Äpfel tragen! Söllene gibt's nimmer in der ganzen Gegend!« Bei diesem Kummer war es ihm doch ein Trost, wenn er von einem der jungen Stämmchen zum anderen ging und die kleinen blaßgrünen Blätter der Pfropfreiser musterte. »Mathes, die strecken sich mit jedem Stündl! Jetzt spüren s' die warme Sonn! Allweil mein' ich, daß ich von denen noch an guten Apfel erleb!«

»Ja, Vater! Der soll dir schmecken!« sagte Mathes, während er die Axt aus den Händen legte und nach der Säge griff, um einen gefällten Stamm in Stücke zu schneiden.

Sein Aussehen hatte sich gebessert seit dem Frühjahr. Wohl war bei der schweren Arbeit seine Gestalt so hager geblieben, wie sie immer gewesen; doch seine Bewegungen waren nicht mehr so eckig wie sonst, viel geschmeidiger. In seinem Gesicht hatten sich die harten Züge gemildert, und unter der sonnverbrannten Stirne leuchteten die Augen wie klare Sterne. Rastlos stand er bei der Arbeit; doch sein ganzes Wesen war, sosehr er sich dem Vater gegenüber zur Ruhe zwang, von einer ungeduldigen Erregung befallen, die sich mit jeder Minute zu steigern schien. Als die Turmuhr im Tal die dritte Nachmittagsstunde schlug, legte Mathes die Säge nieder.

»Vater, es leidt mich nimmer. Jetzt ~muß~ ich a bißl abischauen!«

Michel nickte ihm zu. »Ja, Mathes! Es plagt mich selber, daß ich erfahr, wie der Hof weggangen is und wer ihn eingsteigert hat. Und ob ihr a bißl ebbes blieben is.«

Mathes ging ins Haus, um die Arbeitskleider gegen sein Sonntagsgewand zu vertauschen. Als er wieder ins Freie trat, sah er die Mutter bei der Scheune stehen. Sie hatte die Hände auf dem Rücken liegen und blickte ins Tal hinunter, aus dem, wenn der Wind ein bißchen schärfer bergwärts zog, mit halb verwehtem Klang das Hammertrio der Daxenschmiede herauftönte. Als Mutter Katherl den Schritt des Sohnes hörte, blickte sie auf. »Hörst ihn, wie er dreinschlagt da drunt!« sagte sie lächelnd. »Er, natürlich, er hammert den ganzen Tag!« Sie seufzte leis. »Aber was wird mein Madl treiben?«

»Arbeiten halt!«

»Ja freilich, in so eim Hauswesen mit sechs gwachsene Leut heißt's ordentlich schaffen! Meinst, sie hat's gut bei ihm?«

»Besser hätt sie's net treffen können.«

»Gott sei Dank fürs Madl!« Wieder seufzte Mutter Katherl. »Aber mich kommt's hart an. An dös leere Stübl kann ich mich gar net gwöhnen.«

Dunkle Röte huschte über die gebräunten Wangen ihres Sohnes, und es schien, als wollte er sprechen; doch er schwieg und rückte nur den Hut.

»Wo gehst denn hin?«

»A bißl abischauen halt!« Der forschende Blick der Mutter machte ihn verwirrt. Er ging. Nach wenigen Schritten kehrte er wieder um, faßte die Hand der alten Frau und sagte: »Mutter! Wann's gut geht, bring ich dir wen. Ins leere Stübl eini.«

»Mathes! Jesus Maria!«

Da hatte er sich schon von der Hand der Mutter losgemacht und ging davon.

Droben in der Wiese sangen die beiden Kinder:

»Vogerl am kühlen Bach Zwitschert so süß, Zwitschert Bach auf und ab, Bis ich mein Schatzerl hab! Vogerl am kühlen Bach Zwitschert so süß!«

Mathes konnte die Stimmen des kleinen Paares noch hören, und während er talwärts wanderte, murmelte er die Worte des Liedes mit. Er selbst hatte, als er noch Knabe war, dieses Lied gesungen -- da drüben unter den Haselnußstauden, nicht weit vom Gaßner-Haus. Als ihm diese Erinnerung kam, war ihm plötzlich, als klänge dicht an seiner Seite eine leise Mädchenstimme:

»Zwitschert Bach auf und ab, Bis ich mein Schatzerl hab!«

Seine Schritte wurden langsamer. Er spähte über alle Pfade, die vom Dorf über den Berghang emporführten. Niemand kam aus dem Tal heraufgestiegen. Er sah nur die Leute, die auf den Halden bei der Arbeit waren.

Als er das letzte Wäldchen erreichte, ließ er sich im Schatten einer alten Wetterfichte nieder. Von hier aus konnte er die Straße vor dem Purtschellerhaus und einen Teil des Wirtschaftshofes überblicken.

Die Versteigerung, welche Purtschellers Gläubiger erwirkt hatten, mußte schon vorüber sein; Mathes sah dort unten ein fortwährendes Kommen und Gehen von Leuten; Möbelstücke wurden aus dem Haus geschleppt und auf Fuhrwerke geladen; die Scheunen wurden geleert und die Pferde und Rinder davongeführt. Das sehen zu müssen, schnitt ihm in die Seele. Es war Karlins Habe, die von den hundert fremden Menschen vertragen wurde in alle Winde. Und es hing auch an dem Gut, das hier verschleudert wurde, seine eigene Arbeit und sein Schweiß, ein Teil seines Lebens und ein Stück seines Herzens.

Die Fäuste auf den Knien, saß er an den Stamm der Fichte gelehnt. Stunde um Stunde verging; vor dem Purtschellerhof fuhren die hochbeladenen Wagen davon und die Leute begannen sich zu verlaufen.

In wachsender Unruh wartete Mathes; plötzlich sprang er auf, mit erblaßtem Gesicht, zitternd an allen Gliedern.

Dort unten war eine schwarz gekleidete Frau aus der Haustür getreten, mit einem weißen Bündel in der Hand. Im Garten blieb sie stehen und blickte lang auf das Haus zurück. Mathes konnte sehen, wie sie sich bückte, um eine Blume zu brechen. Dann trat sie auf die Straße. Hier stand sie wieder still, als wüßte sie nicht, welchen Weg sie nehmen sollte.

Mathes streckte die Arme, als möchte er der Verlassenen dort unten seine Hände reichen, um sie zu führen.

Da schlug sie den Pfad ein, der von der Straße gegen den Berghang lenkte. Das gewahrte Mathes. Aus seiner Kehle rang sich ein stammelnder Laut, wie erstickter Jubel, der sich nicht zu äußern wagt.

Eine Viertelstunde verging.

Dann kam sie über den steilen Weg emporgestiegen. Sie trug ein schwarzes Wollkleid und hatte um den Kopf ein schwarzes Tuch geknüpft, aus welchem schmal und bleich das verhärmte Gesicht hervorlugte. An der Brust hatte sie eine rote Nelke stecken. Ein paar Schritte ging ihr Mathes entgegen. »Grüß dich Gott, Linerl!«

»Mathes! Du!« Dünne Röte stieg ihr in die bleichen Wangen, und ihre Augen wurden feucht. Ohne ihm die Hand zu reichen, sagte sie leis: »Grüß dich Gott auch!«

Seit jenem Abend, an welchem Mathes mit zornigem Griff den zum Schlag erhobenen Arm Purtschellers gefesselt hatte, waren das die ersten Worte, die sie miteinander sprachen.

Scheu blickte sie zu ihm auf. »Mathes?«

»Was, Linerl?«

»Wie kommst du denn jetzt da her?«

»Gwartet hab ich auf dich. Weil ich mir denkt hab: es kunnt doch sein, daß du kommen tätst.«

Sie nickte. Eine Weile schwieg sie. »D' Vroni hat mir zugredt. So will ich halt auffi zu deine Leut und will s' drum anreden, daß s' mir an Unterstand geben, bis ich was anders find.«

»Ja, Linerl, da hast recht! Der Vroni ihr Stübl wartet schon auf dich. Aber so viel müd schaust aus!« Die Stimme versagte ihm. »Magst dich net a bißl niedersetzen?« Mit beiden Händen kratzte er im Schatten der Fichte die dürren Reiser aus dem Moos. »Schau, da hast a guts Rasten!«

»Vergelts Gott!« Karlin legte das Bündel ab und ließ sich nieder.

Nun saßen sie wortlos nebeneinander und blickten ins Tal hinunter. Leuchtend drangen einzelne Sonnenstrahlen durch die dichten, schwarzgrünen Zweige, die sich im Winde sacht bewegten. Das gab auf den Händen und Gesichtern der beiden ein zitterndes Spiel von Lichtern und Schatten.

Nach einer Weile fragte Mathes: »Is drunten schon alles aus?«

»Ja, Mathes! Alles!«

»Wie is er denn weggangen, der Hof?«

»Grad um d' Hypothekenschulden.«

»Jesus Maria! Wie kann denn so was gschehen! Wann auch droben der Wald halb ausgschlagen und halb versunken is! Der Hof allein is doch seine hunderttausend und drüber wert.«

»Ja! Dös hat mir gestern der Rufel gsagt. Er hat mir 's Geld anboten, daß ich mitsteigern kunnt.« Karlin lächelte müd. »Was tät denn ich allein mit so eim Hof?«

»Aber schau, ich hätt dir ja gholfen!«

»Und hättst dir d' Finger blutig gschunden. Für ander Leut!« Ruhig schüttelte sie den Kopf. »Na, Mathes! Lieber net! Schau, für mich is eh kein Platzl nimmer gwesen in dem Haus da drunten!«

»Und gar nix is dir blieben?« stammelte Mathes.

»Nix.«

»Aber 's Inventari? Und d' Roß und 's Vieh? Dös muß doch ebbes bracht haben!«

»Siebentausend Mark. Da haben dem Toni seine Verwandten d' Hand draufglegt. Sie haben gsagt: ich hätt kein Recht net, weil kein Kind nimmer da is, und sie täten Prozeß machen. Hätt ich streiten sollen, Mathes? Na! Ich hab ihnen alles zugstanden und hab gsagt: ich will nix. Hab ich net recht ghabt, Mathes?«

Er drückte ihre Hände, und seine Stimme klang, als wäre ihm leichter und mutiger ums Herz geworden. »Ja, Linerl, da hast recht ghabt!«

»Dös is noch 's einzig, was mir lieb is an allem Unglück: daß ich nausgeh aus dem Haus, grad so, wie ich eini zogen bin. Und schau, nix anders trag ich mit mir fort, als wie den Kummer um mein Kind!« Zitternd bedeckte sie die Augen.

Da rückte Mathes an ihre Seite und zog ihr mit scheuer Zärtlichkeit die Hände nieder. »Linerl? Was willst denn machen jetzt?«

»Was bleibt mir denn über? An Dienst muß ich halt suchen. Ich tu's gern. D' Arbeit fürcht ich net.«

Er schüttelte den Kopf und atmete schwer. »Linerl?«

»Ja, Mathes?«

Es wollte hart aus ihm heraus: »Schau, Linerl, ich tät dir ebbes wissen!«

»Was denn?«

»Der Gaßner baut jetzt drunten im Ort. Sein Häusl am Berg droben kunnt man billig haben. Gut schaut's freilich net aus. Aber es tät sich doch wieder herrichten lassen. Was meinst?«

Heiße Röte färbte ihre bleichen Züge. Das Gaßner-Haus! Das Haus der Eltern! Das Dach, unter dem die Mutter sie geboren hatte! Die Mauern, zwischen denen ihr die Kindheit verflossen war in stillem Glück!

»Geh, Linerl, sag mir: tät's dich net freuen, dös Häusl da droben?«

Karlin zitterte. Obwohl sie verstand, wie er es meinte, sagte sie doch: »Verschenken tut's der Gaßner net. Und haben tu ich nix.«

»Aber ~ich~ hab a bißl ebbes. Ich hab mir a schöns Geldl zammgraspelt die ganzen Jahr her. Siebenhundert Markln hab ich. Dös tät grad langen, mein' ich. Vierhundert kunnten wir dem Gaßner anzahlen. Und mit dem andern täten wir unser Häusl einrichten. D' Maurerarbeit mach ich selber und aufs Zimmern versteh ich mich auch net schlecht. Wann ich mich den Sommer über a bißl rühr, kunnt 's Häusl im Herbst wieder ausschauen, daß dei' Freud dran haben tätst!« Seine Stimme klang heiser. »Was meinst, Linerl?«

Da nahm sie seine Hände und sah ihm in die Augen. »So gut wie du bist, Mathes, so gut is keiner nimmer!« Sie löste die Nelke von ihrer Brust und reichte ihm die Blume hin: »Schau, dös Nagerl hab ich mir noch brochen drunt, weil mein Kind dö roten Blümeln so viel gern gsehen hat. Magst es haben, Mathes?«

Heiß leuchtete ihm die Freude aus den Augen, und verlegen sagte er: »Ja, Linerl! Da sag ich dir vergelts Gott dafür!« Er nahm den Hut ab und steckte die Blume achtsam hinter die Schnur. »Dös heb ich mir auf. Gut! Und sag, Linerl?« Vorsichtig drückte er den Hut aufs Haar. »Wann wir jetzt gleich auffigehn täten, 's Häusl a bißl anschaun? Was meinst?«

»Ja, Mathes! Wie d' willst!«

Mit festem Druck umspannte er ihre Hand. »So komm!«

Ein paar Schritte ließ Karlin sich von ihm führen; ehe der Pfad um die Ecke des Waldes lenkte, blieb sie stehen.

»Komm, Linerl!«

»Laß mich noch a bißl schauen!«

Mathes legte den Arm um ihre Schultern. So standen sie schweigend und blickten zum Kirchhof hinunter, auf dessen Gräbern sich die eisernen Kreuze wie dünne schwarze Striche zwischen Grün und Blumen unterschieden.

Tief atmend trocknete Karlin ihre Tränen. Dann stiegen sie Hand in Hand über den steilen Hang empor, vom warmen Gold der Sonne umleuchtet. Die Drosseln schlugen in den Haselnußbüschen, und die Luft war erfüllt von dem Wohlgeruch, der dem frischen Heu entströmte.

Es wollte schon Abend werden, als sie das einsame, verlassene Gehöft erreichten. Das kleine Haus, in dem ihr Glück sich heimisch machen sollte, lag vor ihnen wie eine öde Ruine; die Mauern brüchig, das Dach verschoben, die Fenster ohne Kreuzstöcke, der Eingang ohne Tür und Balken. Wie ein Schuttfeld waren Hof und Garten anzusehen, übergossen von Geröll und schweren Steinen.

Dennoch hingen ihre Augen mit leuchtendem Blick an dem kahlen Gemäuer. Ihre Herzen sahen, was hier werden sollte. In Karlins Seele erwachte bei jedem Schritt ein Gedanke an die Kinderzeit, und diese Erinnerung belebte alles, was verwüstet vor ihren Füßen lag.

Als sie die öden Räume durchwandert hatten und wieder ins Freie traten, nahm Mathes den Zollstab aus der Tasche und maß die Lichtung der Fensterhöhlen. »Gleich morgen fang ich mit die Kreuzstöck an und laß vom Glaser d' Scheiben einschneiden. Weißt, damit's nimmer einiregnet in d' Stuben. Sonst fangt der Fußboden 's Faulen an.«

»Ja! Und ich mach mich gleich über'n Garten her!« sagte Karlin. »Da müssen d' Steiner ausklaubt werden, eh man noch mit der Schaufel anfangt.« Sie legte ihr Bündel nieder, hob einen schweren Stein vom Boden auf und trug ihn zu der aus Felsbrocken aufgeschichteten Mauer, die sich um den Garten zog. Als sie den zweiten holen wollte, der so gewichtig war, daß sie ihn kaum von der Erde emporbrachte, rief Mathes: »Geh, Linerl, der is dir z'schwer! Den laß für mich!« Er kam gesprungen, nahm ihr den Stein aus den Händen und trug ihn zur Mauer.

Nun sammelte Karlin das minder grobe Geröll, während Mathes sich mit den großen Brocken schleppte.

So begannen sie den Bau ihres Glückes. Bei dem Eifer, mit dem sie schafften, gewahrten sie nicht, daß die Sonne zur Ruhe ging.

Drunten im Tal wurde der Abendsegen geläutet, und im dämmerigen Blau der Höhe blitzten die ersten Sterne wie feine, glühende Nadelspitzen.

Fußnoten:

[1] Lehm.

[2] Das Gebet ist entnommen aus »Perlen der Andacht«, eine Auswahl katholischer Gebete; Passau, Verlag von Georg Primbs & Comp.

[3] Raphael.