Part 5
Über die Gedanken und Vorstellungen von Emil Strauß an seinem jetzigen Aufenthaltsort möchten wir im folgenden noch einige persönliche Äußerungen von ihm bringen, die seinerzeit gleichfalls im „Tagebuch“ veröffentlicht wurden:
„Es wird Sie interessieren, etwas Bestimmtes über meinen jetzigen Gemütszustand zu erfahren. Hm! ‚Mens sana in corpore sano!‘ möchte ich Ihnen da frohbeglückten und dankbaren Sinnes zurufen, denn in geistiger wie körperlicher Hinsicht geht es mir ganz ausgezeichnet. Soweit ich mich entsinne, habe ich mich in den drei Jahrzehnten meines Schein- und früheren Schattenlebens niemals so wahrhaft zufrieden, so kerngesund und urkräftig gefühlt wie jetzt seit zirka zwei Jahren ... seit jenem für mich unvergeßlichen Tage nämlich, da ich von meinem Verteidiger, Herrn Dr. Loewenthal-Landegg, in echter, christlicher Nächstenliebe hingewiesen wurde auf das göttliche Prinzip und seine wahre Idee des Lebens, wie diese in der christlichen Wissenschaft (Christian Science) offenbart werden.
Die wahre Idee vom Leben! Welch ein unendlicher Gedankenreichtum liegt doch in diesem einen kurzen Ausdruck enthalten. Was ist Wahrheit? Was ist Leben? Wo findet man die eine? Und wie entsteht und was bezweckt, wie äußert sich und ändert man das andere? ...
Das sind Fragen, die den menschlichen Intellekt von jeher stets am meisten beschäftigt haben und deren endgültig bestimmte Beantwortung für jeden Einzelnen wiederum eine Lebensfrage ist, eine Frage des Seins oder Nichtseins in des Wortes tiefstgründiger Bedeutung.
Was Wahrheit ist oder nicht ist, kann niemals durch irgendwelche rein-theoretischen Darlegungen in befriedigender Weise erklärt und bewiesen werden. In der christlichen Wissenschaft, zu der ich mich heute mit allen Fähigkeiten meines erwachenden animi bekenne, ist es z. B. eine fundamentale, weil ewige unwandelbare Tatsache und Wahrheit, daß ich meiner wahren, meiner geistigen Individualität nach kein Verbrecher, kein überlästiger Störenfried der bürgerlichen Gesellschaftsordnung bin, sondern eine geistig-substantielle, vollkommene Idee des allumfassenden Prinzips, ein durch und durch auf Harmonie gestimmtes Wesen, das ebenso unfähig ist, Dissonanzen zu erzeugen, wie solche zu erfahren ... ein Wesen, das mit dem göttlichen Universalgesetz der Harmonie in vollkommenem Einklang steht und daher auch gegen sogenannte menschliche Gesetze, sofern sie den göttlichen Gesetzen nicht zuwiderlaufen, in Wirklichkeit niemals verstoßen kann.
Diese dem Nicht-Szientisten gewiß ganz urgeheuerlich klingende Behauptung bedarf natürlich, um zu überzeugen, des Beweises, und die einzige Möglichkeit, diesen Beweis vollgültig zu erbringen, besteht darin, daß ich alles, was das Christus-Ideal der Wahrheit in meinem Bewußtsein verdunkelt, was meine Gottebenbildlichkeit in mir verschleiert und entstellt ... daß ich das alles in unablässiger, gewissenhaftester Kleinarbeit aus meinem Bewußtsein nach und nach ausmerze und dadurch dem Nichts der Vergessenheit anheimgebe.
Durch diesen mentalen Reinigungsprozeß wird die das Ebenbild Gottes verdeckende Tünche falscher Erziehung und falscher Denkgewohnheiten mitsamt dem darauf abgelagerten, Jahrhunderte alten Staub der Überlieferung falscher Annahmen allmählich hinweggewaschen, bis das meisterhafte Original in all seiner ursprünglichen Frische und bezaubernden Schöne mehr und mehr zutage tritt, um schließlich im vollsten Glorienschein seiner makellosen Reinheit und Heiligkeit zu erstrahlen.
Dieses zielbewußte, konsequente Zum-Vorschein-bringen des wahren Menschen ist selbstverständlich keine Arbeit, die sich so im Handumdrehen oder von heute auf morgen erledigen läßt.
‚Die Wiedergeburt‘, sagt unsere gottbegnadete Führerin Mrs. Eddy in ihrem geistvollen Buch „Miscellaneous Writings“: ‚... die Wiedergeburt ist nicht das Werk eines Augenblicks. Sie beginnt mit Augenblicken und fährt fort mit Jahren. Augenblicke der Hingabe an Gott, des kindlichen Vertrauens und freudigen Annehmens des Guten, Augenblicke der Selbstverleugnung, der Selbstweihe, dem Himmel entstammender Hoffnung und geistiger Liebe.‘
Um also den geforderten bzw. beabsichtigten Beweis der Gottebenbildlichkeit meines wahren Ichs bis über die Grenze berechtigten Zweifels und verständlichen Mißtrauens hinauszuführen, ist eine gewisse Zeit nötig. Dem aufmerksamen, vorurteilslosen Beobachter meines inneren Entwicklungsganges dürfte es aber schon jetzt nicht mehr verborgen sein, welche erstaunliche Wandlung in meinem ganzen Denken, Reden und Tun bereits stattgefunden hat.
Vergegenwärtigen Sie sich bitte, daß ich ... der Schreiber dieser absichtlich allen Überschwangs entkleideten Zeilen ... daß ich damals, unmittelbar nach meiner letzten Verurteilung, am Rande abgrundtiefer Verzweiflung stand und fest entschlossen war, die mir auf ein volles Menschenalter hinaus genommene materielle Freiheit mit allen Mitteln brutaler Rücksichtslosigkeit und findigster Verschlagenheit mir wieder zu erobern.
Eine halbstündige Unterweisung (fast möchte ich sagen: christlich-wissenschaftliche Behandlung!) seitens meines verehrten Verteidigers veranlaßte mich aber, alle bereits getroffenen Verabredungen und Vorkehrungen für die sofort nach meiner Überführung in eine Strafanstalt geplante Flucht kurzerhand rückgängig zu machen und damit alle Brücken, die mich mit der Vergangenheit noch verbanden, hinter mir zu verbrennen.
Dieses urplötzliche und allen meinen ehemaligen Gesinnungsgenossen bis heute noch unfaßbare _Aufgeben des Fluchtgedankens_ war die erste Heilung, die ich in moralischer Beziehung durch praktische Anwendung der christlichen Wissenschaft auf mein bis zur Hoffnungslosigkeit verworrenes Lebensproblem erfuhr. Was ich seitdem durch tägliches hingebungsvolles Studium dieser unvergleichlich herrlichen Lehre an innerem Glück, an geistigen Freuden und einem Frieden, der alle klügelnde Vernunft übersteigt, erfahren durfte, das läßt sich, ohne anderen überschwenglich zu erscheinen, in Worten gar nicht wiedergeben ...
Hiermit notgedrungen abbrechend, begrüßt Sie dankbarst
Emil Strauß.
Nachschrift: In bezug auf Ihr gütiges Anerbieten, mir etwas Lektüre zu senden, werden Sie es jetzt begreiflich finden, daß mir altruistische, pazifistische Schriften (etwa Tolstoi, Anatole France und ähnliche), die den Gedanken der Weltverbrüderung und des ewigen Friedens propagieren, gegenwärtig am willkommensten wären.“
X.
Nach diesem Selbstbekenntnis, das in der trockenen und stilistisch geschraubten Redeweise eines gebildeten Autodidakten und ganz unter dem Einfluß der amerikanischen Traktate genau so über der Welt und im eigenen Selbstbewußtsein schwebt, egozentrisch, voll bitterer Milde gegenüber der Vergangenheit, voller Vertrauen auf die Zukunft, die nur noch Gutes bringen kann, darf es keinem Zweifel mehr unterliegen, daß Emil Strauß von einem wirklich fast wunderbar zu nennenden Erlebnis überrascht und gewandelt wurde.
Wenn man seine frühere Existenz kennt, dieses Leben des Freibeuters, der mit zynischer Gelassenheit und voller Verachtung über die einfachsten Regeln bürgerlicher Konvention hinwegschreitet, als seien sie für ihn nicht vorhanden, der mit guten Witzen und großen Gesten die Tätigkeit der Polizei verlacht und verhöhnt, der die Ordnung haßt und die Freiheit über alles liebt, sein Leben aufs Spiel setzt, um wieder frei atmen zu können. Der noch trotz seiner glänzenden und aufrichtigen Rede vor den Geschworenen den Plan zu einer gewaltsamen und groß angelegten Flucht gleichzeitig im verworrenen und zwiespältig beherrschten Herzen wälzen konnte. Dieses Kind der dunklen Großstadt, dessen Ehrgeiz und Ruhm es waren, nie besiegt worden zu sein ... bedenkt man dieses Leben und seine jetzige Wandlung, so steht man vor einem Rätsel.
Es gibt da noch, wie das bei einem solchen Ereignis leicht begreiflich ist, eine andere Version:
Die Bekehrung und Versenkung des reuigen Sünders in die Stimme des Herrn und die Lehre der Christian Science seien nichts anderes als eine groß angelegte Finte. Er wiegt die Behörden und Wächter in Sicherheit, kein Laut, kein Seufzer dringt aus seiner Brust. Gedanken schlummern in seinem tausendfach versiegelten Herzen, von deren Gründlichkeit niemand etwas ahnt.
Eines Tages aber wird es so weit sein. Dann werden alle Fäden in seiner Hand zusammenlaufen, und das große Spiel um den letzten Einsatz kann beginnen. Nur die alleräußerste Vorsicht und die jahrelange Übung einer eisernen und überlegenen Energie kann dieses Tempo des Zuchthauses ertragen. Eines Tages wird Emil Strauß aus dem Kerker verschwunden sein und wenige Wochen später ein großer Einbruch mit wilder Kletterei über Dächer und Mauern hinweg die Berliner aus dem Schlaf wecken und sie an die Existenz dieses gewaltigen Räubers unliebsam erinnern.
Ich glaube, daß diese Meinung vollkommen falsch und ohne die Einsicht in die Zusammenhänge dieses Geistes gedacht ist.
Denn die jetzige Situation des Sträflings bedeutet zwar in menschlicher Hinsicht eine fürchterliche und unübersehbare Qual. Seine ästhetische und selbstbewußte Art wird unter den Greueln der Gefängnismauern täglich und stündlich gemartert werden. Kein Leid wird an ihm vorübergehn, von den Qualen der Einsamkeit und Öde bis zur bittersten sexuellen Not werden Tage und Nächte über ihn fallen, die ein einziger Geißelhieb sind.
Andererseits aber erlebte er die Erfüllung seiner frühesten Sehnsucht. Bedeutung und Hilfe ward ihm zuteil. Menschen der guten Gesellschaft nahmen sich seiner an. Anerkannten seine Qualitäten. Der schreckliche Stachel der Minderwertigkeit, der mangelnden Anerkennung ward aus seinem überempfindsamen Fleisch genommen. Eigentlich hat er erreicht, was er sein ganzes Leben lang wollte: Anerkennung und Bewunderung. Glauben und Hoffnung. Bei sich und andern.
Denn seine Freunde sind, wie er, Anhänger der Christian Science und treten für ihn ein mit Rat und Tat. Er wurde aufgenommen in einen Kreis gutmütiger und kameradschaftlicher Menschen. Das Gefühl, das ihn jahrelang peinigte, ausgestoßen und ungerecht verfolgt zu werden, außerhalb von Recht und Gesetz leben zu müssen, mußte ihn verlassen zugunsten eines warmen und sicheren Heimatgefühles.
Das ist das eigentliche Wunder und der Halt seiner jetzigen Existenz. Nicht so sehr die innere Erleuchtung als vielmehr die soziale Geborgenheit trotz seines Gewandes, trotz seiner Vergangenheit läßt ihn den Gedanken an eine Flucht verwerfen.
Im Grunde war er immer ein bürgerlich orientierter, ehrgeiziger Mensch, dessen Begabung nur in falsche und verrückte Bahnen gedrängt wurde. Nie hat er den eigenen Wert innerhalb einer möglichen, sehr liberalen und sehr sozialen Gesellschaft außer acht gelassen. Es war der Traum seines Lebens, einmal vor die Welt treten zu können und ihr seine berechtigte Anklage ins Gesicht schleudern zu dürfen, und dann Zuflucht und Bedeutung in einer anderen zu finden.
Denn als Proletarier muß er zugleich Sozialist sein. Es ist die gelebte und tausendmal erfahrene Philosophie seines Leidens. Solange die Wertung des Menschen nach Erbschaft und Kapital von oben herab dekretiert wird, muß ich kämpfen.
Im gleichen Augenblick, wo er die Möglichkeit einer sozial gerechten und zugleich menschlich bereiten Atmosphäre spürte, also das sozialistische Ideal, wenn auch nur annähernd, aber seinem persönlich grüblerischen Temperament adäquat verwirklicht sah, brach er den Kampf ab und ging zur anderen, als richtig erkannten Partei über.
In Wirklichkeit also fand er nichts Neues, sondern nur sein eigenes Lebensbild. Kehrte gestärkt und bestätigt zu seiner Philosophie heim. Weder die Welt des Verbrechers noch die bürgerlich unaufrichtige und stachlicht umhegte Welt Europas hat ihn gefangen.
Über der sichtbaren hat er sich eine unsichtbare, nur esoterischen Geistern zugängliche Welt ersonnen. Im Bogen weicht er allem aus, was ihn von diesem Weg der Selbstbetrachtung und Selbsterhaltung abbringen könnte.
Dabei arbeitet er mit staunenswerter Energie und Begabung an seiner eigenen Vollendung.
Jetzt lernt er Latein. Von seinen Mitgefangenen ließ er sich die schmalen Streifen Klosettpapier geben, die an der Schnur hängen bleiben. Darauf schreibt er mit winzigen Buchstaben die Vokabeln, legt diese Wortstreifen während der Arbeit neben sich und lernt. Sein Bildungshunger ist grenzenlos.
Aber er hat auch Erfolge.
So ist es ihm gelungen, eine wichtige Erfindung auf elektrotechnischem Gebiet zu machen, die in diesen Tagen dem Patentamt vorgelegt wurde und die Aussicht auf Verwirklichung hat.
Eine ganze Reihe technischer Probleme beschäftigt ihn. Das Reich der Zahlen und Ströme durchwandert sein begabter Geist mit der gleichen Behendigkeit und Tiefsinnigkeit, wie das des Glaubens und der Wunder.
Auch seine dichterische Kraft ist keineswegs erlahmt. Eine ganze Anzahl schöner und formvollendeter Gedichte ist so erstanden, und seine Briefe gehören an Gedankentiefe, Sachlichkeit und menschlichem Ernst zum Schönsten überhaupt, was er erdachte.
Eine ganze Anzahl geistig hochstehender Menschen nimmt sich seiner liebevoll an. Dieser merkwürdige Außenseiter hat wirklich das Wunder vollbracht, in der heutigen, abgehetzten und vergrämten Generation nachhaltigen Eindruck zu machen und einen Kreis von Menschen um seine Spur zu scharen, der in Liebe und Teilnahme zu ihm steht.
Der Traum seines Lebens ist natürlich nicht zu Ende. Wie er selbst sagte, daß er hoffe, daß hinter diesem Blatt noch andere folgen werden, so geht auch seine Hoffnung unbeirrbar ihren Weg.
Der Tag der Freiheit muß auch ihm einmal leuchten.
Es gilt, ihn zu erleben.
Dann will er in Amerika das wahre Leben beginnen, wo seine Freunde, die Anhänger der christlichen Wissenschaft nach Millionen zählen. Auf diesen Tag hat er seine ganze Hoffnung konzentriert und wir wollen wünschen, und sind sogar gewiß, daß sie nicht zuschanden wird.
Wie ein sonderbarer Heiliger leuchtet das Bild dieses verirrten und gestraften Menschen vor uns. Wer sich mit diesem merkwürdigen Leben, das so gar nicht in unsere Berechnung von der Wichtigkeit der Materie paßt und doch ganz ihr entsprungen scheint, einmal befaßt hat, wird es nicht mehr los. Wie auch alle bestätigen, die mit Strauß in nähere Berührung kamen. Es geht eine unwiderstehliche Kraft von ihm aus, die fesselt und anzieht und einen nicht mehr freigibt.
Weil er die Inkarnation unserer eigenen Problematik verkörpert: Von der Unruhe und dem Vorbeileben wegzukönnen in den Frieden einer so oft und heiß erkannten und gewünschten Innerlichkeit.
Ein Yogha, ein indischer Fakir zu werden, über den die Zeit und der böse Raum keine Gewalt mehr haben. Der dieses Leben kraft seines Willens zu einem Traum hinabdrückt und aufsteigt in die gewählte, erlittene und erkannte Freiheit.
So wird über die Zufälligkeit seiner Taten und seines bösen Ruhmes hinweg auch in diesem Leben die aller Natur innewohnende symbolische Güte und Größe klar.
Der Verbrecher ist nicht allein der Verworfene und Ausgestoßene, der ob seiner Taten der Strafe und Verachtung anheimfällt. Er ist ein Opfer und ein Mitglied durch Schuld, die tief unter der Schwelle menschlicher Erkenntnis lagert, an uns gefesselt. Als habe er einen Teil der allgemeinen Schuld auf sich genommen und leide jetzt, sich selber fremd, wie etwa ein stummes Tier leidet. In diesem besonderen Fall aber erfaßte das Los einen, dem Gott gab sein Leid zu sagen. Weil es tiefer war als das aller anderen und immer tiefer wurde, je mehr er sich von der Oberfläche entfernte.
Und immer mehr von unserem Wesen nahm er an und wurde auf dem blutigen Kreuz-Umweg der Verkündiger der ewigen Weisheit des Ostens:
Ging eine Welt dir verloren, klage nicht, denn sie war nichts; Hast eine Welt du dir gewonnen, juble nicht, denn es ist nichts.
Nicht das Gespenst des Verbrechers und die literarische Kritik seiner Taten konnten hier den Ausschlag geben. Denn all das verschwindet hinter dieser tragischen Figur, die das schlimmste Laster der Menschheit überwinden mußte, das Mißtrauen. Sondern das Wesentliche, Menschliche in diesem noch sehr lebendigen und aktiven Leben. Und daß er spüren soll, daß es entgegen aller Erwartung in dieser vergeßlichen Zeit noch Kräfte gibt, die tiefer als ein Urteil und eine Tagesmeinung dringen und auch im Menschen im Sträflingskleid nicht das Tier im Käfig, „den haarigen Affen“, sondern den Bruder sehn.
In der Sammlung AUSSENSEITER DER GESELLSCHAFT – DIE VERBRECHEN DER GEGENWART. – erscheinen in kürzester Zeit folgende Bände:
*Band 1:
ALFRED DÖBLIN DIE BEIDEN FREUNDINNEN UND IHR GIFTMORD
*Band 2:
EGON ERWIN KISCH DER FALL DES GENERALSTABSCHEFS REDL
*Band 3:
EDUARD TRAUTNER DER MORD AM POLIZEIAGENTEN BLAU
*Band 4:
ERNST WEISS DER FALL VUKOBRANKOVICS
*Band 5:
IWAN GOLL DIE ROTE JUNGFRAU GERMAINE BERTON
*Band 6:
THEODOR LESSING HAARMANN, DIE GESCHICHTE EINES WERWOLFS
*Band 7:
KARL OTTEN DER FALL STRAUSS
*Band 8:
ARTHUR HOLITSCHER DER FALL RAVACHOL
*Band 9/10:
P. DREYFUS – PAUL MAYER RECHT UND POLITIK IM FALL FECHENBACH
Band 11[1]:
L. LANIA-HERRMANN DER HITLER-PROZESS
Band 12:
THOMAS SCHRAMEK DER FALL EGLOFFSTEIN
Band 13:
HENRI BARBUSSE DIE MATROSEN DES SCHWARZEN MEERES
Band 14:
OTTO KAUS DER FALL GROSSMANN
Band 15:
EUGEN ORTNER DER FALL BERNOTAT
Band 16:
WALTER PETRY DER FALL NÄGLER
Band 17:
FRIEDRICH STERNTHAL DER FALL DER RATHENAUMÖRDER
Band 18:
RENÉ SCHICKELE DIE CAILLAUXPROZESSE
Band 19:
KARL FEDERN DER FALL MURRI-BONMARTINI
Band 20:
KURT KERSTEN DER PROZESS GEGEN DIE MOSKAUER SOZIALREVOLUTIONÄRE
Band 21:
MARTIN BERADT DER FALL HASSELBACH
Band 22:
F. A. ANGERMAYER DER FALL DER PARISER AUTOMOBILBANDITEN
Band 23:
WILLY HAAS DER FALL GROSS
Band 24:
WALTER VON HOLLANDER DER FALL GRUPEN
Band 25:
MAX FREYHAN DER JUWELENRAUB IN DER KÖPENICKERSTRASSE
Band 26:
HANS REISER DER FALL STRASSER
Band 27:
FRANZ THEODOR CSOKOR DER FALL EISLER
Band 28:
E. I. GUMBEL EIN POLITISCHER MORD
Band 29:
EDUARD TRAUTNER DER FALL DES SCHUPOWACHTMEISTERS GERTH
Band 30:
ARNOLT BRONNEN DER FALL VAQUIER
Band 31:
HERMANN UNGAR DER FALL ANGERSTEIN
Band 32:
JOSEPH ROTH DER FALL HOFRICHTER
Die mit * versehenen Bände sind bereits erschienen.
[1] Bei den folgenden noch nicht erschienenen Bänden behält sich der Verlag Änderungen sowohl der Titel als auch der Reihenfolge usw. ausdrücklich vor.
Ferner Bände von:
MAX BROD, OTTO FLAKE, WALTER HASENCLEVER, GEORG KAISER, THOMAS MANN, LEO MATTHIAS, JAKOB WASSERMANN, ALFRED WOLFENSTEIN und vielen Anderen.
OHLENROTH’SCHE BUCHDRUCKEREI ERFURT
Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Weitere Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme anderer Auflagen, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):
[S. 79]: ... postierten beiden Probanten helfen ihren ... ... postierten beiden Probanden halfen ihren ...
[S. 85]: ... seinem Wiederauftreten mit dem geladenen ... ... seinem Wiederauftreten mit der geladenen ...