Der Bucheinband: Seine Technik und seine Geschichte
Part 19
157a. Stempelabdrücke von einem ital. Einband 222.
158. Mittelstück von einem französischen Einbande, um 1570. 223.
159. Französische Decke mit Linien- und Stempelvergold., um 1585. 224.
160. Ital. Einband mit Lorbeerzweigen Ende des 16. Jahrh. 225.
161. Einband aus der Sammlung von de Thou 226.
162. Franz. Einband mit Wappen der Margarete v. Valois 227.
163. Desgl. mit Streumuster, Anfang des 17. Jahrh. 228.
164. Desgl. mit Punktstempeldruck von Fl. Badier 231.
165. Punktstempel, 17. Jahrh. 231.
166. Teil einer Einbanddecke von Le Gascon 231.
167. Stempelformen v. Anf. 17. Jahrh. 231.
168. Spitzenstempel, 17. Jahrh. 231.
169. Deutsche, franz. u. ital. Schneckenstempel 232.
170. Borde mit Spitzenstempel gedruckt, 17. Jahrh. 232.
171. Italienischer Einband mit Spitzenornament, 17. Jahrh. 233.
172. Von einem Bande von Dérome 234.
173. Einband von Padeloup 235.
174. Franz. Mosaikband, um 1710. 236.
175. Silberplatt. Einband, um 1750. 237.
Randverzierung von einem sächs. Einbande, 16. Jahrh. 239.
176. Dresdener Decke, um 1600. 240.
177. Einband aus Wolffenbüttel 241.
178. Deutscher Einband mit Stockdruck, um 1600. 243.
179. Dresdener Einband, um 1589. 244.
180. Sächs. Einband mit Spiralschneckenverzierung 246.
181. Deutsche Einbanddecke mit Fächer- und Spitzenornament, 17. Jahrh. 247.
182. Deutsche Blumenstempel, 2. Hälfte, 17. Jahrh. 248.
183. Niederdeutsche Decke mit natural. Blumen, nach 1650. 249.
184. Steirische Decke um 1650. 250.
185. Rückenfelder, 17. Jahrh. 251.
186. Mittelstück eines engl. Einbandes, um 1600. 252.
187. Schottische Einbanddecke, 18. Jahrh. 253.
188. Von einem Bande aus der Bibl. Jakobs I. 254.
189. Englischer Einband mit Stickmusterverzierung, 18. Jahrh. 256.
190. Stempel von Harley-Bänden 256.
191. Desgl. von Roger Payne 256.
192. Decke v. Krehan, 19. Jahrh. 258.
193. Ledermosaikband von Wunder 258.
194. Maroquinband von Amand 261.
Druck von Ramm & Seemann in Leipzig.
J. G. FRITZSCHE
Lithogr. Anstalt =LEIPZIG= Langestrasse 88
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Moritz Göhre
Buchbinderei mit Dampfbetrieb
Leipzig
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Karl W. Hiersemann
Buchhandlung und Antiquariat
2 Königsstraße. +=Leipzig.=+ Königsstraße 2.
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Deutsche Bucheinbände der Neuzeit.
Eine Sammlung ausgeführter Arbeiten aus deutschen Werkstätten.
40 Tafeln in Lichtdruck und 2 Farbenbeilagen.
Herausgegeben von
Johannes Maul,
Buchbindermeister, in Firma: Julius Hager in Leipzig.
Unter Mitwirkung von =Hans Friedel=, Architekt.
Preis in Mappe: 30 Mark.
Die Bestrebungen der Neuzeit haben auch auf dem Gebiete der Buchbinderkunst eine Umwälzung herbeigeführt, infolge deren die Erzeugnisse dieses Gewerbes besonders in künstlerischer Ausführung wesentliche Fortschritte gemacht haben.
Die obige Publikation mit ihren prächtigen Mustern liefert nicht allein den Beweis hierfür, sondern sie zeigt auch zur Genüge, dass das viel verachtete +deutsche+ Buchbindergewerbe sich in seinen Leistungen jetzt getrost den französischen und englischen an die Seite stellen kann.
In diesem Sinne ist das Werk ein +nationales+ zu nennen, da mit ihm zum ersten Male der Versuch gewagt wird, +neuere deutsche+ Buchbinderarbeiten in größerer Anzahl zu bringen.
In meinen Verlag ist ferner die kleine Restauflage des nachstehenden Werkes übergegangen:
Abbildungen von Mustereinbänden
aus der Blüthezeit der Buchbinderkunst.
(Meist aus dem 16. u. 17., einige aus dem 18. Jahrhundert.)
In Lichtdruck ausgeführt nach Originalen in den Bibliotheken zu Dresden, Gotha, Weimar und Wolfenbüttel
von
A. Naumann & Schröder.
Mit einleitendem Texte von Dr. =J. Stockbauer=.
Folio. Leipzig. 1881. In Karton.
Mit +vierzig+ schönen Lichtdrucktafeln.
Ich liefere dieses schöne Werk, welches die Blütezeit des Buchbindergewerbes aller Nationen veranschaulicht und als Vorlagenwerk für stilvolle Einbände dienen kann, um dasselbe den weitesten Kreisen zugänglich zu machen +statt des früheren Ladenpreises von Mark+ 32
= für nur 15 Mark. =
Probetafeln von beiden Werken, stehen soweit der hierfür bestimmte Vorrat reicht, Interessenten auf direktes Verlangen gern zu Diensten.
+Leipzig.+ Königsstraße 2.
Karl W. Hiersemann, Buchhandlung und Antiquariat.
Die Actiengesellschaft
für
Buntpapier- und Leimfabrikation
in
Aschaffenburg am Main
empfiehlt ihre seit Anfang Januar bis heute wieder erschienenen
Neuheiten in Buntpapieren
als
Seiden-Goldfantasie Lagerformat 51 × 61 cm } Hauptsächlich Seiden-Cell.-Goldfantasie „ „ } zu Brocat-Fantasie „ 58 × 76 cm } Cartonagen Chromo-Fantasie „ „ } geeignet.
Ferner zu den schon bekannten Sorten je eine neue Serie geschmackvoller Dessins und Nuancen in
Engl. Vorsatz Lagerformat 58 × 76 cm } Speciell Farben-Vorsatz „ „ } für Vorsätze Brocat-Vorsatz „ „ } verwendbar.
Dessinirt Pergamentimitation Lagerformat
51 × 76 cm für Papierdüten und Cigarrentaschen
nebst zwei neuen Press-Dessins:
Blumenmoiré No. 10½, Chagrinnarbe No. 21½,
wovon Muster stets gratis und franco zu Diensten stehen.
Fußnoten:
[1] Das Verhältnis von 2 zu 3 ist für die Randbreiten das angenehmste; kleiner als das Verhältnis von 3 zu 4 darf der Unterschied der Breiten nicht sein; d. h. wenn der +innere+ und der +obere+ Rand 2 cm mißt, soll der +äußere+ und +untere+ Rand nicht +über+ 3 cm breit, und wenn der +innere+ und +obere+ Rand 3 cm mißt, der +äußere+ und +untere+ nicht +unter+ 4 cm breit sein. Paßt sich der Spiegel des Bildes (die Bildfläche) dem Formate nicht an, so wird der obere Rand schmäler bez. breiter als der innere Rand werden müssen; es ist dann aber immerhin darauf zu achten, daß der innere Rand wenigstens um ¼ schmäler ist als der äußere und der obere um ebensoviel schmäler als der untere.
Anm. d. Verlegers.
[2] Wir behalten diese in der Wissenschaft einmal eingeführte Bezeichnung bei, obwohl sie nicht ganz zutreffend ist. Unter Mönchsbänden pflegt man sonst auch wohl die gewöhnlichen Leder- und Pergamentbände des späteren Mittelalters zu verstehen, die von Mönchen für die Klosterbibliotheken gefertigt wurden.
[3] Einen ganz ähnlichen Band besitzt das Museum zu Düsseldorf, der aber mit dem Namen Groliers bezeichnet ist. Auch dieser führt das Wappen Heinrichs II. im Mittelfelde.
[4] Außer den glatten Vollstempeln gab es auch +schraffierte+, die vorzugsweise in Frankreich verwendet und +fers azurés+ genannt wurden.
[5] Unsere der Gazette des Beaux-Arts entlehnte Abbildung (Fig. 156) zeigt das Signet im Gegensinne.
[6] Ein +Clovis Eve+ und dessen Sohn Robert führten denselben Titel unter Heinrich IV. und Ludwig XIII. -- Das Wappen de Thous, das sich im Mittelfelde seiner Bücher befindet, ist ein silberner Schild mit blauem Sparren und drei Fliegen.