Aus dem Morgenlande: Altes und Neues

Part 17

Chapter 172,884 wordsPublic domain

Die Stadt selber, man merkt es ihr an, war weder schön noch ist sie es jetzt, der echte morgenländische Charakter haftet ihr an, aber sie scheint sich emporzuringen und ein wenig veredeln zu wollen. Der Wohlstand hat sich einzelne aus weißen Kalksteinblöcken zusammengefügte Häuser geschaffen und das in Medineh angesessene Europäertum, an ihrer Spitze die nie fehlende, überaus thätige, schaffende und schachernde griechische Kolonie, hat sich auch beim Bau ihrer Wohnstätten zu europäischen Mustern emporgeschwungen. Selbst ein Gasthof mit griechischer Firma ist in den letzten Jahren entstanden, und ich kann versichern, daß Zimmer und Verpflegung mehr als bloß bescheidenen Ansprüchen genügen. Die eine Seite des Hauses liegt sogar an einem breiten, aus dem Josephskanal abgeleiteten Wasserbecken, an dessen Rändern männiglich seine Waschungen vollzieht und sich ohne Rücksicht auf die vorüberziehenden Straßengänger in höchster Ungeniertheit unter der Tagessonne badet. Die Bazare der Stadt sind dunkel und schattig, die ausgelegten Waren vermögen nur den Eingeborenen anzulocken und die Käufer sind bei weitem anziehender in ihrem Gebahren beim Kaufen und Feilschen als der Kaufmann und seine Bude. Da sitzen sechs Bauernweiber auf dem Erdboden vor dem engen Laden eines Kastenmachers, klatschen in die Hände und singen Freudenlieder dazu, weil ihr männlicher Beistand soeben den Kauf eines buntangestrichenen Koffers als Hochzeitsgabe für eines der Weiblein abgeschlossen hat. Es ist herzerfreuend derartigen Straßenscenen in unserer verwöhnten Welt zu begegnen, und ich pflege gern stehen zu bleiben, um den Unterhaltungen dieser ungeschminkten Naturmenschen zu lauschen.

Die Leute der Stadt bedienen sich nur bei weiteren Ausflügen des Esels, seltener des Pferdes als Reittier. Die Einführung des +Karro+ oder kleinrädrigen Lastwagens, der natürlich als Hauptstraße den Schienenweg einschlägt, ist jungen Datums, aber geradezu unerhört ist der Anblick eines zweirädrigen Vehikels, auf welchem ein griechischer „Bauunternehmer“ seine Besorgungen in und außerhalb der Stadt zu machen den Vorzug hat. Das Volk auf der Gasse starrt das Wundergefährt mit großen Augen an und äußert darüber sein wohlbekanntes: „Was Gott nicht alles geschehen läßt.“ Der Unternehmer zu Wagen ist nicht der einzige in seiner Art, denn es regt sich mächtig im Faijum und alle Tage treten neue Schöpfungen zu Tage. Der fruchtbare Boden birgt Gold in sich und jede Spekulation zur Ausbeutung desselben trägt ihren reichlichen Gewinn. Sollte man es beispielsweise glauben, daß selbst mit deutschem Gelde und durch deutsche Unternehmer von Medineh aus neue Schienenwege in das Innere des Faijum gebaut worden sind? Das Herz hüpfte mir vor Freude im Leibe, als ich diese Thatsache an Ort und Stelle von allen Seiten bestätigt fand.

Die Stadt Medineh, deren Einwohnerzahl mir aus dem Munde des Herrn Bürgermeisters selber in kürzester Fassung auf 50 -- er meinte natürlich 50000 damit -- angegeben worden ist, hat wie jede Stadt des Morgenlandes ihre besonderen Merkwürdigkeiten, die dem ankommenden wißbegierigen Fremden gern und willig gezeigt werden. Mit Vorliebe führt man den Wandersmann von draußen nach einer verfallenen Moschee am andern Ende der Stadt, dorthin, wo die schönste Aussicht ist, von der ich oben gesprochen habe. Besagtes Gebäude, vor langem von dem ägyptischen Sultan Kait Bey gegründet, ist mit Hilfe einer Reihe antiker Marmorsäulen nebst ihren Kapitälen aufgeführt worden, die man aus der nahegelegenen Ruinenstätte Arsinoe, der griechisch-ägyptischen Vorgängerin von Medineh, hierher geschleppt hatte. Das wäre allerdings nichts besonders Merkwürdiges, denn ähnliche Verwendungen antiken Baumateriales finden sich in sonstigen Städten des Orients vor, das Merkwürdige vielmehr besteht in einer weißen von grünen Flecken durchzogenen Marmorsäule und ihrem Gegenüber, deren Farbe ich leider vergessen habe. Beide Säulen haben die Eigenschaft eines medizinischen Wunders. Man höre nur. Die Säule Nr. 1, an deren Fuße eine Menge frisch ausgedrückter Limonen liegen, zeigte bis auf 4 Fuß Höhe eine dicke Kruste heruntergelaufenen Menschenblutes. Auf meine Frage nach dem Ursprunge dieses edlen Saftes wurde mir von meinen sämtlichen mohammedanischen Begleitern die verbürgte Erklärung gegeben, daß jene Säule bis zur Stunde die Eigenschaft besitze, jede Art innerer Krankheiten zu heilen. Das Rezept sei folgendes: Man zerdrücke an der Säule eine Limone und lecke so lange auf der benetzten Fläche, bis das klare Blut aus der Zunge an dem Marmor entlang läuft. Die Krankheit weiche danach sofort, wie tausendfältige Kuren bewiesen hätten. Weniger anstrengend ist die Kur an der Säule Nr. 2. Wer von Gliederschmerzen und Rheumatismus geplagt sei, lege den Rücken an die Säule, reibe ihn ein paarmal daran und -- ~probatum est~, die Heilung sei augenblicklich vollbracht. Ich lobte und dankte Gott mit den Gläubigen des Propheten und hütete mich wohlweislich, auch nur den mindesten Zweifel an der Heilkraft der beiden medizinischen Säulen auszusprechen.

Die heutige Stadt Medineh an den Wassern des Josephkanals ist die modernste Auflage ihrer älteren und ältesten Vorgängerin Krokodilopolis oder „der Krokodilstadt“, die einer der Ptolemäer nach dem Namen seiner Schwester in Arsinoe umtaufte. Die älteste Stadt befand sich etwa eine halbe Stunde nördlich von dem heutigen Orte, die folgenden Ansiedlungen aus den Zeiten der späteren Pharaonen, der Perser, Griechen, Römer, Kopten und Araber bauten sich in der Richtung nach Süden bis in die Nähe des jetzigen Medineh auf. Die Trümmerstätte aller dieser untergegangenen Städte mit ihren Tempeln, Wohngebäuden, öffentlichen Werken, Säulen, Statuen und allen Erzeugnissen der Kunst und Industrie bis zu den beschriebenen Papyri hin, ist heutzutage von mächtigem Umfang. Ich brauchte volle anderthalb Stunden, um sie in ziemlich schnellem Schritte zu umgehen. Nicht weniger als dreizehn hohe Berge von Schutthaufen, von denen ein jeder seinen eigenen Namen bei den Einwohnern von Medineh führt, erheben sich auf dem mit Scherben und Bauresten bedeckten Boden der Vorzeit und täglich treten neue Funde zu Tage, welche der Zufall oder Ausgrabungen aufdecken. Der Handel mit Altertümern ist daher an Ort und Stelle in Schwung und ich darf mit vollem Rechte behaupten, daß sogar der größte Teil der in den Hauptstädten Ägyptens, besonders in Kairo und Alexandrien, feilgebotenen Antiken, vor allem in Töpferware und Papyri, seinen Ursprung aus dieser Ruinenstätte herleitet. Daß seltsame Verwechselungen bei der Abschätzung der gewonnenen Funde vorkommen, mag folgendes Beispiel lehren. Bei meinem Besuche der Ruinen näherten sich meiner Person zwei wohlgekleidete Bürger in langem Kaftan und weißem Turban, von denen der jüngere in seiner Hand einen zierlich in ein weißes Tuch eingewickelten Gegenstand trug. Nach gegenseitiger Begrüßung machten sie mir den Vorschlag, gegen eine Barzahlung von 10 Pfund Sterling in Gold, das sind 200 Mark, eine in ihrem Besitze befindliche höchst wertvolle Antike zu erwerben. Es fehlte wenig, daß ich in ein helles Lachen ausgebrochen wäre, nachdem es sich herausstellte, daß der teure Schatz aus ältester Vorzeit nichts mehr und nichts weniger als die Hälfte eines zerbrochenen kleinen Porzellanengels war, wie man ihn auf unsern Jahrmärkten für 10 Pfennige erstehen kann. Ich bedauerte mit verbindlichstem Danke keine Verwendung für das seltene Kleinod zu haben und wir segneten uns beim gegenseitigen Abschied voneinander. Derartigen Mißgriffen begegnet man häufig bei den Eingeborenen, ohne daß man bei ihnen beabsichtigte Täuschung voraussetzen dürfte. Es fehlt ihnen aber jede Vorbildung, um den Unterschied zwischen Altem und Modernem heraus zu erkennen, sobald es sich um Gegenstände außerhalb ihrer gewöhnlichen Anschauungssphäre handelt. Da lobe ich mir Meister +Mahmud+ in der ehrsamen Stadt Medineh, den lustigsten aller Antiquare, den ich je in der Welt gesehen. Sein Haus, inmitten der Stadt gelegen, ist eine wahre Fundgrube für den Altertumsforscher, denn alles, was dem Bauernvolke und den Städtern auf der weit ausgedehnten Ruinenstätte an Antiken in die Hände fällt, wandert sofort in das Museum Meisters +Mahmud+. Es ist wahr, der biedere Mann kann weder schreiben noch lesen, aber er hat einen ausgezeichneten Kennerblick für das Echte und Gute und hält die ganze ägyptische Mythologie wie am Schnürchen. Freilich hat er sich seine eigene Terminologie zurechtgelegt, aber man versteht sie, sobald man nur eine halbe Stunde mit ihm verkehrt hat. Allerdings sind seine Sammlungen nicht geordnet, denn die Antiken bedecken haufenweise den Fußboden und die langen Tischbretter, aber er weiß die Hauptsachen mit seinen zwickernden Augen zu finden und herauszufischen und den uneingeweihten Reisenden nebenbei durch sein scheinbar unverfängliches Wesen arg zu täuschen. Zwischen den echten Dingen blenden wunderbar glänzende Nachahmungen durch ihre seltsamen Darstellungen in Begleitung uralter Königsnamen und gerade für diese Werke der modern arabischen Kunstfertigkeit findet Mahmud die meisten Abnehmer zu den höchsten Preisen. Natürlich giebt er vor, nichts darüber zu wissen, aber er verrät sich selber, denn ein schelmisches Lächeln umspielt seinen Mund, wenn er einen willigen Käufer gefunden zu haben glaubt. Das gehört einmal zum Leben der Großstadt, zu welcher das moderne Arsinoe emporzusteigen ganz ernste Anläufe nimmt. Wie wäre es z. B. sonst möglich, daß über vielen Kaufläden und Hausthüren Schilder mit Namen und Titeln prangen, die neben dem Arabischen die Umschrift und Übersetzung in das Französische und Englische erkennen lassen, obgleich ich keinen einzigen Franzosen und Engländer, nicht einmal eine englische Rotjacke, in Medineh zu Gesicht bekommen habe. Offenbar bereitet man sich für die Zukunft vor, ohne sich vorläufig weder für den einen, noch für den anderen zu entscheiden.

Es hält schwer in der ersten Nacht seines Weilens in Medineh sich eines ruhigen Schlafes zu erfreuen, denn die Wasser rauschen, die Schöpfräder knarren, die Hunde bellen und die Wächter führen so laute Unterhaltungen vor den Häusern, daß es ein wahres Kunststück ist, die Augen in den ersten Stunden der Nacht schließen zu können. Die nächtliche Kühle macht sich hier mehr als sonst in dem Lande der Ägypter fühlbar und es empfiehlt sich daher, sich durch warme Decken zu schützen. Das Klima ist im übrigen vorzüglich, die Sommerhitze nicht übermäßig stark und die heißen Südwinde, die sogenannten Chamsin, sind ein unbekanntes Ding. Haben die Leute von Stande, mit denen ich zu verkehren Gelegenheit fand, wahr geredet, so wären ansteckende Krankheiten, wie Cholera und Pest, niemals in das Faijum eingezogen. Ob auch die Influenza vor Illahun Halt gemacht hat, habe ich nicht erfahren können, obgleich sie im ganzen Nilthale, wenn auch in milder Form, vorläufig wenigstens, bei Jung und Alt aufgetreten ist. Rechnet man noch die Rosengärten, Weinberge und Obstbaumanpflanzungen zu den Wohlthaten der menschlichen Existenz, so ließe es sich im Faijum herrlich und in Freuden leben. Vorläufig hat der Zug der Reisenden sich bisher wenig nach dem Faijum gelenkt. Gewöhnlich sind es die Jagdliebhaber, welche die Richtung über Medineh nach dem Hörnersee einschlagen, um Hyänen, Schakale, Luchse, wilde Katzen oder sonstiges Raubzeug zu schießen, oder auf Wasservögel zu jagen und die wohlschmeckenden Fische im See zu fangen, die mit den Nilfischen keinerlei Verwandtschaft zeigen sollen. Soll ich vollständig in meinem Berichte über das Faijum sein, so darf ich nicht vergessen, daß sogar die Aussprache des Arabischen für mein Gehör dialektische Verschiedenheiten von der Kairenser Sprache darbietet und daß, nebenbei bemerkt, die Bewohner des Faijum sich einer Redefülle befleißigen, die mit frommen und erbaulichen Phrasen gespickt ist. In den Gebräuchen bei öffentlichen Aufzügen, wie bei Hochzeiten, Beschneidungen und Bestattungen offenbaren sich gleichfalls Verschiedenheiten von den Sitten bei den übrigen Ägyptern. Alles in allem lohnt es sich, einen Abstecher nach dem Faijum von Kairo aus zu unternehmen, um sich von der Eigenart dieser Oase und ihrer Bewohner durch den Augenschein zu überzeugen. Wer den Versuch machen will, wird sich reichlich belohnt fühlen, doch vergesse er nicht, sich mit ausreichenden Geldmitteln zu versehen. Auch im Faijum giebt es keine billige Zeit mehr und an den gesegneten Ufern des Josephskanals kennt man so gut wie in Kairo nur hohe und höchste Preise. Der Fremde ist eben nur dazu da, um weidlich ausgeplündert zu werden.

Bei meiner Abreise von Medineh genoß ich auf einer Bank vor dem bescheidenen Bahnhofsgebäude sitzend, noch eines rührenden Schauspieles. Der Zug wurde in fünf Minuten erwartet und das einheimische Volk mit seinen Bündeln auf dem Rücken belagerte bereits die Eingangsthür des hölzernen Gitterverschlages. Da saßen in gemächlicher Ruhe sechs tief verhüllte Weiber auf dem staubigen Boden mitten zwischen den Schienen, auf welchen der erwartete Zug in der nächsten Minute eintreffen sollte, scheinbar unbekümmert um ihr nächstes Schicksal. Zum Glück bemerkte ein Wärter noch rechtzeitig das Gefahrdrohende ihrer Lage. „O ihr Weiber,“ herrschte er sie mit keifender Stimme an, „steht auf, steht auf, denn der Zug wird gleich da sein.“ -- „Darum sitzen wir hier, um ihn nicht zu versäumen,“ erwiderte eine der verhüllten Schönen. Das Pfeifen der bereits heranbrausenden Lokomotive belehrte sie eines Besseren, sie räumten eiligst das Feld und der Zug zog langsam in die kleine Halle ein. Ich drückte mein Erstaunen über die unglaubliche Bahnfreiheit dem Herrn Inspektor aus. Mit aller Ruhe gab er mir die trostreiche Antwort zurück: „Es schadet dir ja nichts, mein Herr, und was willst du, die Weiber sind eben wie das liebe Vieh, das die Gefahr erst merkt, wenn sie ihnen vor der Nase steht. Und Gott ist barmherzig. Wir haben bisher kein Unglück zu beklagen gehabt.“ Mir ging die Sache über den Spaß, ich drehte den rauschenden Wassern den Rücken zu, bestieg mein Coupé, in welchem ein zerlumpter Junge mit einem Flederwisch die Staubdecke von den Lederkissen säuberte, und empfahl meine Seele dem Allerbarmer. Glücklich und wohlbewahrt langte ich mit geschwärztem Gesicht abends 7 Uhr pünktlich auf dem Bahnhofe Bulak ed-dakrur auf der linken Nilseite in der Chalifenstadt an.

Ende.

Helios-Klassiker-Ausgaben.

~L.~ = biegsamer Leinenband. ~Ld.~ = biegsamer Lederband mit Goldschnitt.

=Börnes= gesammelte Schriften. 3 Bände. ~L.~ M. 5.--

=Byrons= sämtliche Werke. 3 Bände ~L.~ M. 5.--

=Chamissos= sämtl. Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 2.50, ~Ld.~ M. 7.--

-- poetische und erzählende Werke. 1 Band. ~L.~ M. 1.25.

=Eichendorffs= ges. Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 3.--, ~Ld.~ M. 7.--

=Gaudys= ausgewählte Werke. 2 Bände. ~L.~ M. 3.50.

=Geibels= ausgew. Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 2.50, ~Ld.~ M. 7.--

=Goethes= Werke in 4 Hauptbänden. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 14.--

Preis der Ergänzungsbände (bisher 4 erschienen) in ~L.~ je M. 1.25, in ~Ld.~ je M. 3.50.

=Grabbes= sämtliche Werke. 2 Bände. ~L.~ M. 3.50.

=Grillparzers= sämtl. Werke. 3 Bde. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 10.--

=Hauffs= sämtliche Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 3.--, ~Ld.~ M. 8.--

=Hebbels= sämtliche Werke. 4 Bde. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 14.--

2 Ergänzungs-Bände. ~L.~ M. 2.50, ~Ld.~ M. 7.--

=Heines= sämtliche Werke. 4 Bde. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 14.--

=Herders= ausgewählte Werke. 3 Bände. ~L.~ M. 5.--

=Kleists= sämtliche Werke. 1 Bd. ~L.~ M. 1.50, ~Ld.~ M. 3.75.

=Körners= sämtliche Werke. 1 Bd. ~L.~ M. 1.40, ~Ld.~ M. 3.50.

=Lenaus= sämtliche Werke. 1 Band. ~L.~ M. 1.50, ~Ld.~ M. 3.75.

=Lessings= Werke. 3 Bände. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 10.--

-- poetische und dramatische Werke. 1 Band. ~L.~ M. 1.75.

=Longfellows= sämtliche poetische Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 3.50.

=Ludwigs= ausgewählte Werke. 1 Bd. ~L.~ M. 1.75, ~Ld.~ M. 4.--

=Miltons= poetische Werke. 1 Band. ~L.~ M. 2.--

=Molières= sämtliche Werke. 2 Bände. ~L.~ M. 3.50.

=Mörikes= sämtliche Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 3.50, ~Ld.~ M. 7.--

=Reuters= sämtliche Werke. 4 Bde. ~L.~ M. 6.--, ~Ld.~ M. 14.--

-- ausgewählte Werke. 2 Bände ~L.~ M. 3.50, ~Ld.~ M. 8.--

=Rückerts= ausgew. Werke. 3 Bde. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 10.--

=Schillers= sämtl. Werke. 4 Hauptbde. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 14.--

-- -- 4 Hauptbde. u. 2 Ergänz.-Bde. ~L.~ M. 7.50, ~Ld.~ M. 20.--

=Shakespeares= sämtl. dram. Werke. 4 Bde. ~L.~ M. 5.--, ~Ld.~ M. 14.--

=Stifters= ausgew. Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 3.50, ~Ld.~ M. 7.--

=Uhlands= gesammelte Werke. 2 Bde. ~L.~ M. 2.50, ~Ld.~ M. 7.--

Aus Ph. Reclams Universal-Bibliothek.

Preis jeder Nummer 20 Pfennig.

=Alt=, Das Klima. Nr. 5431/32. Geb. 80 Pf. In Leder oder Pergament M. 1.80.

=Brugsch-Pascha=, Aus dem Morgenlande. Altes und Neues. Nr. 3151/52. Geb. 80 Pf.

=Fallmerayer=, Der heilige Berg Athos. Schilderung. Nr. 5048.

=Forster=, Ansichten vom Niederrhein, von Brabant, Flandern, Holland, England und Frankreich im April, Mai und Junius 1790. Nr. 4729/30. 4731/32. 4733/34. Zusammen geb. M. 1.75.

=Günther=, Geschichte der Naturwissenschaften. Nr. 5069/70. 5071-74. Zus. geb. M. 1.50. In Leder oder Pergament M. 3.--.

=Haeckel=, Natur und Mensch. Nr. 5404/5. Geb. 80 Pf. In Leder oder Pergament M. 1.80.

=Humboldt=, Ansichten der Natur. Nr. 2948-50. Geb. M. 1.--.

=Katscher=, Aus China. Skizzen u. Bilder. Nr. 2256. 4131.

=Kennan=, Zeltleben in Sibirien und Abenteuer bei den Korjäken und anderen Stämmen Kamtschatkas und Nordasiens. Nr. 2795-97. Geb. M. 1.--.

-- Sibirien. Schilderungen. Nr. 2741/42. 2775/76. 2883. Geb. M. 1.50.

-- Russische Gefängnisse. Schilderungen. Nr. 2924. Geb. 60 Pf.

=Pahde=, Meereskunde. Nr. 5632-34. Geb. M. 1.--. In Leder oder Pergament M. 2--.

=Stanley=, Wie ich Livingstone fand. Reisen, Abenteuer und Entdeckungen in Zentral-Afrika. Mit einer Karte. Nr. 2909-13. Geb. M. 1.50.

=Wieleitner=, Schnee und Eis der Erde. Nr. 5521-23. Geb. M. 1.--. In Leder oder Pergament M. 2.--.

=Woenig=, Am Nil. Bilder aus der Kulturgeschichte des alten Ägyptens 3000-1000 v. Chr. Nr. 2888. 3084. 3837.

-- „Hej, die Pußta!“ Bilder aus der ungarischen Tiefebene. Nr. 3633.

Reclams Universum

Moderne illustrierte Wochenschrift

Reicher Inhalt und vornehme Ausstattung haben Reclams Universum zu der anerkannten Lieblingszeitschrift der gebildeten Gesellschaftskreise des In- und Auslandes gemacht! Reclams Universum bietet seinen Lesern neben spannenden Romanen und Novellen erster Autoren und interessanten illustrierten Artikeln aus allen Wissensgebieten eine aktuelle reich illustrierte Weltrundschau, ferner drei wertvolle Beilagen: „Für unsere Frauen“ -- „Wissen und Leben“ -- „Romanbibliothek“ und prachtvolle zum Teil mehrfarbige Kunstblätter.

Vierteljahrspreis

ohne Zustellungsgebühr für 13 Hefte in Deutschland 4 Mk. Bei Kreuzbandsendung nach den übrigen Ländern einschl. Porto 8 Mk. Die auf feinstes Papier gedruckte Luxusausgabe kostet ohne Zustellungsgebühr vierteljährlich 6 Mk.

Probehefte geg. Einsend. von 20 Pf. Porto direkt vom Verlag von Philipp Reclam jun. in Leipzig