Adolf Schreiber

Part 4

Chapter 42,460 wordsPublic domain

Die Gründe seines Selbstmords sind dunkel. Keine Zeile hat er hinterlassen. Wie weit die unaufhörlichen Enttäuschungen, die Energieschwächungen aller Art, an diesem Ende beteiligt sein mögen, -- wer könnte das enträtseln. Offen zutage aber liegt wo nicht die Ursache, so doch das letzte Motiv. Was hat sozusagen dem Faß den Boden ausgeschlagen? Eine häßliche Theateraffäre. O unsäglich traurig, in diesen Dingen zu wühlen, wo schuldlos-schuldig Mensch gegen Mitmensch steht. -- Schreiber war zuletzt als Kapellmeister am „Künstlertheater“ (Nürnberger Straße) engagiert. Unter Direktor Palfi, mit dem er auch früher einmal schon jahrelang gearbeitet hatte und der ihn als gewissenhaften, schließlich auch schon nolens volens routinierten Operettenkapellmeister schätzen mußte. Schreiber leitete alle Proben für die neue Operette, mit der die Saison eröffnet werden sollte. Da er, wie schon erwähnt, musikalische Einzelheiten auch niederer Kunstgattungen ungewöhnlich wichtig nahm und eine reichliche Portion Eigensinn besaß, scheint es ohne den üblichen Kulissenzank nicht abgegangen zu sein. Doch nicht dies war der Grund dafür, daß ihm plötzlich, ganz unvermutet bei der Generalprobe die Partitur abgefordert wurde. Vielmehr ergab es sich aus dem an Berliner Bühnen eingebürgerten Verleihsystem: Die Premiere mußte von einem „bekannten Namen“ dirigiert werden. Mein Freund sollte nur die Plage des Einstudierens und die späteren, von niemandem bemerkten Reprisen haben. In normaler Gefühlslage hätte er diese Kränkung weggelacht, zu den übrigen gelegt. Diesmal (vielleicht war gerade das Maß voll) gab es ihm den Rest. -- Über das Weitere orientiert der nachfolgende Brief, der auch seinem Verfasser, Herrn Gjerlöw, das schönste Zeugnis edlen Menschentums ausstellt. Wie rein hebt es sich von dem empörenden Kaltsinn ab, den die Theaterleute auch noch nach der Katastrophe bewiesen haben. Fünf Tage lang konnte die Witwe keine Auskunft von ihnen erhalten, obwohl die Tasche des Vermißten noch am Unglückstage selbst im Grunewald, am Wasser gefunden worden war. Hier ist allerdings eine Vollendung Berlinerischer Organisation und Zeiteinteilung erreicht, bei der das Herz erstarrt! --

Als ich dann im Dezember nach Berlin kam, sah ich noch an allen Litfaßsäulen die tödliche Operette angezeigt. Ihr Titel: „Die Scheidungsreise“ -- fiel mich symbolhaft an. Sie soll einen großen Erfolg gehabt haben. Einer hatte sie einstudiert, -- der faulte im Wasser.

Der Brief des Norwegers, vom 14. September, lautet:

„Ich werde Ihnen berichten, was ich weiß über Adolf Schreibers letzte Tage.

Ich hatte ihn -- mit Mühe -- dazu gebracht, daß er in meiner Wohnung lebte, die Zeit, die ich verreist war. Ich kam Sonnabend, 14. August, zurück, fand hier eine Karte für ihn, die ich ihm Sonntag vormittag in seine neue Wohnung brachte. Ich sah ihn schon auf der Straße, wie er daherkam, zerstreut um sich blickend -- für mich ein rührender, doch auch trauriger Anblick -- ich rief ihn an, und er meinte, es wäre schön, daß ich mich um ihn kümmerte. Wir gingen auf sein Zimmer (Friedbergstraße 4) und ich gab ihm die Karte (von Frl. M., seiner ‚Liebe‘). Er sagte, das wäre das erste Lebenszeichen seit drei Wochen. Wir sprachen weiter von diesem ‚Fall‘ -- und er sagte, es wäre ihm unverständlich, wie ein Mensch, von dem er doch gesehen hatte, wie er sich unter seinem Einfluß änderte (und insofern wohl auch besserte) im selben Moment, wo sie nicht mehr zusammen waren, dies alles quasi abstreifte. -- Dazu ich: Das wäre mir leider sehr wohl verständlich -- Menschen mit 40 Jahren, und dazu Theatermenschen, sind wohl überhaupt nicht mehr zu ändern, jedenfalls nicht par distance. Ja, dann wollte er nicht mehr leben -- wenn er nicht einen einzigen Menschen halten konnte -- dann hatte er in allem verspielt. Dazu ich: es wäre doch ein Unsinn, sein Leben davon abhängig zu machen, ob man einem ixbeliebigen Menschen, den man noch dazu nicht in der Nähe habe, sozusagen neuformen könnte oder nicht. -- Das wäre überhaupt eine ziemlich unbescheidene Forderung, -- er sollte lieber schauen, daß er mit seinem eigenen Leben besser fortkäme und lieber zu Helene zurückkehren. -- Diese Liebe brachte ihn ganz auf den Hund. Er konnte als Korrepetitor sehr vielen Menschen nützlich sein und dabei auch viel Geld verdienen -- aber diese Liebe brachte ihn auch in seiner Arbeit herunter.

Nun, wir sprachen noch viel -- ich lud ihn zu Mittag ein, was er wie immer nicht annehmen wollte. Dafür kam er zum Tee nachmittags -- wir sprachen wieder hin und her -- und wenn ich jetzt alles zusammenfasse, glaube ich, daß Adolf, dieses reine Kind in puncto: Frauen -- vielleicht zum erstenmal eine Frau erotisch liebte --, und zwar eine Frau, die ihm weder menschlich gleichwertig war noch überhaupt verwandt .................

Helene sagte mir, daß er diese Frau früher gehaßt und verachtet habe. Mirabile dictu.

In der folgenden Zeit kam er öfters nachmittags zu mir zum Begleiten, war aber meistens gedrückter Stimmung. Er wurde dann engagiert, als Kapellmeister im Künstlertheater vom 1. September, von Regisseur Palfi.

Dies half -- vor allem wohl, weil er hoffte, Frl. M. dort als Soubrette anbringen zu können.

Er hatte nun viel zu tun mit den Proben im Theater, und ich war etwas krank, aber auch beruhigt, daß er sich durch diese neue Anstellung und Arbeit wieder neuen Mut holen würde, so daß ich mich einige Tage nicht um ihn kümmerte. Er rief ein paarmal an, daß er nächstens kommen würde. --

Freitag, 3. September, morgens sah ich in der Zeitung, daß ein Dr. Günther dirigiert hatte und rief gleich bei Helene an, wie das käme. Sie wußte von nichts. Adolf wäre seit Dienstag nicht bei ihr gewesen -- und selbst hat sie ihn seit Montag nicht gesprochen.

Ich ging dann gleich in seine Wohnung (Friedbergstraße 4). Da war er nicht gewesen seit Mittwoch früh. Soweit ich dann habe feststellen können, ist er Mittwoch ins Theater, wo er schon viel Krach gehabt -- mit Komponist Hirsch und Palfi -- hier hat er den neuen Kapellmeister Günther, ‚der die ersten Vorstellungen leiten sollte‘, vorgefunden. Dieser, ein guter Bekannter von ihm, war peinlich berührt, er wäre aber gerufen worden. ‚Selbstverständlich dirigieren Sie, ich aber komme nicht wieder‘. -- Davon ist er wohl gleich nach Wannsee gefahren; seine Uhr ist im Wasser 12⁵⁵ stehengeblieben. --

In seiner Wohnung habe ich gleich nach dem Theater telephoniert, sie haben mir aber jede Auskunft verweigert. Helene haben sie höflich geantwortet, sie wüßten nichts -- dabei ist seine Mappe Mittwoch am Wasser gefunden worden, und weil ein Brief drinnen war an Herrn Komponisten Hirsch, hat der Finder dort Donnerstag angerufen. Dies hat Frau Schreiber erst Montag erfahren, dadurch, daß sie persönlich ins Theater ging. Sonnabend bin ich weggefahren -- Montag abend zurück -- Dienstag morgens sagte mir Helene von dem Fund der Tasche. Sie ging dann zur Polizei, wo ich schon Freitag gewesen bin. Mittwoch mußte sie nach Wannsee zur Gendarmeriestation, um anzuzeigen -- und bat mich, mitzufahren. Auf der Station kein Gendarm. Wir sind allein dorthin, wo die Tasche gefunden wurde. Hier habe ich ihn im Schilf gesehen, aber nichts gesagt, -- Helene war schon so zu aufgeregt. -- Ich habe sie dann wieder nach Hause gebracht -- habe mir ein Handtuch geholt und bin wieder hinausgefahren.

Da lag unser Adolf auf der Brust im Wasser -- ich habe ihn hereingeholt -- da war er genau eine Woche im Wasser gewesen --

Wir haben nun alles geordnet mit der Polizei usw. und morgen den 15. Septbr. wird er auf dem Jüdischen Friedhof begraben, früh um 10¼.

Er hat nichts schriftliches hinterlassen -- auch kein Testament. So ist unser Adolf aus dieser Welt gegangen; wo er sich nicht zurechtfinden konnte. Er ist von selbst gegangen -- aber Gott, der alles weiß -- wird schon wissen warum -- und dieses Kind, das nichts war als Güte und Liebe, an sein Vaterherz drücken. -- Ein norwegisches Sterbelied, das wir hier gesungen und das er abgeschrieben, hatte er bei sich in der Brieftasche. -- Es heißt da -- „Besser kann ich nicht fahren als zu meinem Gott -- besser kann ich nicht antworten, wenn der Tod mir Botschaft schickt, als daß ich bin wohlbereit und will gerne folgen“. Und zuletzt -- „Denn Gottes Wohnung hat Frieden in allem Überfluß“. --

Ich habe Ihnen dies möglichst knapp geschrieben, werter Herr Brod, wenn Sie hierherkommen, werden wir noch alles durchsprechen.

Er war mir von Herzen lieb und mein einziger Freund hier, -- und ich habe seinesgleichen nicht getroffen.

Ihr Jens Gjerlöw“.

* * * * *

Im Nachlaß Adolf Schreibers befindet sich außer den schon hier erwähnten Kompositionen eine große Anzahl von Liedern, wohl 200, ein Chor mit Orchester („Lenore“ von Bürger), ein zweites großes Chorwerk mit Orchester und kleine Chöre a capella, ein Zyklus nach Rilkes „Marienleben“ für Gesang, Klavier und obligate Viola (geschrieben 1915–1916), eine Sonate für Klavier und Violine, der Zyklus von Christian-Morgenstern-Liedern, Bühnenmusiken zu meinen Dramen „Die Höhe des Gefühls“ und „Abschied von der Jugend“, Klavierstücke usf. Der größere Teil der Skripten ist noch ungesichtet.

Eine Überraschung war es selbst für mich, seinen intimsten Freund, auch -- Dichtungen vorzufinden, Novellen und dramatische Szenen. Nie hat Schreiber ein Wort von dieser Seite seiner Begabung auch nur angedeutet. -- All die wilde Prosa (Raumanordnung wie in den Briefen) trägt das Datum 1903, scheint binnen wenigen Tagen hintereinander hingelegt. Grausame Themen, das Ich im schmerzlichen Aufruhr gegen eine häßliche Umwelt, die Stimmung etwa von Flauberts Jugendpoesie, übrigens durchaus ursprünglich, ohne literarisches Muster. --

Wäre ich naiv genug gewesen, die Welle von Sensation, die nach Adolf Schreibers Tod durch die Öffentlichkeit ging, irgendwie ernst zu nehmen, als Zeichen innerer Aufweckung und Teilnahme: dann hätten meine Bemühungen um Schreibers Nachlaß mich wieder einmal empfindlich getäuscht. -- Doch ich hatte es im voraus so vorgesehen. Als ich nach Berlin kam, war der kleine Zwischenfall schon wieder vergessen. Einige hatten ihn gar nicht bemerkt. Von Künstlern, erlesenen Menschen, denen ich Schreiber ans Herz gelegt hatte, wurde ich, drei Monate nach seinem Ende, konversationsweise gefragt, wie es dem Herrn Kapellmeister gehe. Sie wußten noch nichts ... Berlin ist groß.

Dann saß ich in seiner Wohnung, an seinem „Blüthner“. Ich sah nochmals seinen Stolz, die mit dem edelsten Geschmack zusammengebrachten Bücher und Noten. Das Bild Smetanas, ernst blickt es herab, Leidenswasser im Auge. Die Reiseandenken, die seltsamen Nippesfiguren, denen er zugetan war ...

Hart, ungerührt saß ich da, erstaunt über die unsentimentale Stimmung. Aber sie war vielleicht eine Huldigung an ihn, der Gefühlsausbrüche, ihm gewidmet, niemals gelitten hätte. -- Stundenlang nahm ich Notenblätter aus den dichtgefüllten Mappen, spielte, probierte da und dort. Erinnerungen an jenes Pianino im Gartenhaus, an die erste Offenbarung seiner Kunst. O Tage der Jugend, wie anders haben wir es geträumt! Und auch später noch -- in all seinen Hoffnungslosigkeiten war es doch immer noch Leben gewesen, halbunbewußte Kraft, Erfindung, federndes Vorwärts, unbenützte Reserve, der Funken, der Schlag, das Ich-weiß-nicht-wohinaus, der freie unerforschbare Horizont! Und nun -- alles vorbei! Weil (letzten Endes) der Star so und so die Première dirigiert hat! O Blödsinn, Blödsinn unserer Zellanordnung, unseres unmöglichen Daseins, unserer Majestät von Zufalls Gnaden ... Und nun stoße ich auf seine lieblich-sehnsüchtige Wunderhornmelodie: „Der verlorene Schwimmer“: „Er rief aus voller Brust -- mein Stern ist aufgegangen -- ich schiff ihm nach mit Lust. -- Das Lichtlein auf den Händen -- er schwamm zum Liebchen her. -- Wo mag er hin sich wenden -- ich seh sein Licht nicht mehr? -- Liegt er in ihrem Schoße, sein Lichtlein wendet ab -- liegt er im Wasserschlosse, in einem nassen Grab“ ... Da konnte ich nicht länger an mich halten ...

Es ist merkwürdig, wie viele Prophezeiungen unter den Liedtexten sind, die Schreiber ausgewählt hat.

Allenthalben grenzte, stieß sein Leben an das große Geheimnis. Überirdisches ist ihm zuteil geworden und Leidenschaft erfüllte ihn zuzeiten völlig, von oben bis unten. -- Und auch jetzt noch lebt Musik in der verlassenen Wohnung, als könnte mit einem Schlage diese starke Flamme nicht ausgelöscht sein. Ein Wunderknabe mit tiefen schönen dunklen Augen, zwölfjährig, schon heute ein sicherer Meister der Geige -- Adolfs Frau hatte das ostjüdische Kind zu sich genommen um dem Künstler eine Freude zu bereiten, nun blüht das Kind unter der Hand der Witwe. Mit der übernatürlichen Besonnenheit des Genies, ein Schuljunge noch und doch durchaus mit der Fassungskraft Erwachsener begabt, erzählt es von seinem Pflegevater, zu dem es doch erst vor einem halben Jahr gebracht worden ist, -- von gemeinsamen Spaziergängen mit unablässigem musikalischem Gespräch. Alle Dreiklänge, alle Septimenakkorde aufzählen, bis der Mund weh tat, -- das war eine Kleinigkeit für Adolfs Pädagogik. Ja, daran erkenne ich seine quälerische und selbstquälerische Methode wieder. Wenn irgendwo eine Türe aufging, eine Autohupe erklang, mußte sofort der absolute Ton erraten werden. Sie erfanden ein Spiel daraus, überboten sich im Auffinden dieser Zufallsgeräusche. Ja, man hat viel von ihm lernen können. Und diese Begeisterung, wenn er von den Meistern sprach! ... So macht mir der kleine Violinvirtuose meinen Freund noch für ein Weilchen lebendig. Und erfreut mich durch sein stillbescheidenes, sanft bedeutsames, ausgeglichenes Wesen, so unähnlich dem zerschellten Chaos meines Freundes. Möge ihm, der über dem Grab eines Schicksals-Ungünstlings aufwächst, alles gelingen, was diesem mißlungen ist!

Herr Gjerlöw hat mir noch einen zweiten Brief geschrieben. Da heißt es: „Ich werde mit dieser Sache nicht fertig -- muß immer wieder an Adolf denken -- und mache mir Vorwürfe und sage ‚wenn und wann‘, dann wäre es vielleicht nicht so gegangen. -- Sehr viel habe ich hierüber noch zu sagen -- aber das Schreiben ist mir zuwider, auch geht es so langsam. Ich muß Adolf immer mit Caspar Hauser von Wassermann vergleichen -- so einsam und unbeholfen, und wir alle haben so träge Herzen gehabt. -- Wenn Sie kommen, werden wir über alles reden. -- Sie müssen ein Buch schreiben -- eine Warnung für harte und träge Herzen.“

Druckleitung, Titel u. Einband: Menachem Birnbaum. Druck von C. G. Röder G. m. b. H., Leipzig. 817521.

Gleichzeitig erschien im Welt-Verlag:

ZEHN LIEDER VON ADOLF SCHREIBER für Gesang und Klavier.

1. Die Rekonvaleszentin („Sie hat so viel gelitten ...“) von Peter Altenberg.

2. Trotzköpfe („Und echten Samt zu aller Neid ...“) von Detlev v. Liliencron.

3. Der Maibaum („Wir liebten uns ...“) von Detlev v. Liliencron.

4. Wiegenlied („Vor der Türe schläft der Baum ...“) von Detlev v. Liliencron.

5. Minnelied („Wenn all die Welt Ruhe hat ...“) von Ditmar v. Aiste.

6. Fastnacht („Die Fastnacht bringt uns Freuden ...“) Aus des Knaben Wunderhorn.

7. Nach Catullus („Wir wollen, o Lesbia, lieben und leben ...“) von Max Brod.

8. Dal rosal vengo, mi madre („Von dem Rosenbusch, o Mutter ...“) von E. Geibel.

9. Der Tanz der Unsterblichen („Zu meiner Flöte von Jade hab’ ich ein Lied gesungen den Menschen ...“) von Li-Tai-Pe.

10. Das Huhn („In der Bahnhofshalle, nicht für es gebaut ...“) von Christian Morgenstern.

Geheftet M. 25.--.

WELT-VERLAG / BERLIN NW 7

HEDWIG CASPARI: Elohim. _Gedichte. 2. Aufl. Geb. M. 15.--._

-- Salomos Abfall. _Eine Handlung in neun Vorgängen. Geh. M. 17.--, geb. M. 23.--._

SAMMY GRONEMANN: Tohuwabohu. _Roman. 8. Aufl. Geh. M. 25.--, geb. M. 30.--._

LUDWIG STRAUSS: Die Flut Das Jahr Der Weg. _Gedichte 1916–1919. Geh. M. 15.--, geb. M. 20.--._

HERMANN STRUCK -- ARNOLD ZWEIG: Das ostjüdische Antlitz. _Mit 50 Originallithographien. Geb. M. 50.--._

ARNOLD ZWEIG: Drei Erzählungen. _Geh. M. 5.50, geb. M. 9.--._

L. SCHAPIRO: Die Stadt der Toten und andere Erzählungen. _Aus dem Jiddischen von S. Schmitz. Geh. M. 5.--, geb. M. 7.50._

LYRISCHE DICHTUNG DEUTSCHER JUDEN. Verse von Franz Werfel, Max Brod, Albert Ehrenstein, Else Lasker-Schüler, Ludwig Strauss, Hedwig Caspari, Rudolf Fuchs, Oskar Kohn, Uriel Birnbaum, Alfr. Wolfenstein. _Geh. M. 9.50, geb. M. 12.--._

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