Wanderschuhe und andere Erzählungen

Part 13

Chapter 13771 wordsPublic domain

Im gleichen Verlag sind von =Anna Schieber= erschienen:

=Alle guten Geister ...=

Roman

41.–45. Aufl. Broschiert Mk. 4.--, geb. Mk. 5.--.

=Velhagen & Klasings Monatshefte=: »Mit heller Freude und daneben mit einem verwunderten Kopfschütteln muß ich heute von einem Buche erzählen, das anders ist als andere Bücher, das wie eine schöne Predigt ist und doch mehr als eine Predigt, das Menschen vor uns hinstellt, die wir zu Vätern, Brüdern, Schwestern, Freunden haben möchten, das alles Gute in uns anspannt, das uns fröhlich und getrost macht, und das nach diesem Leben, in dem die Geigen oft so unrein klingen, uns ein anderes ahnen läßt, wo sie rein tönen. Wie ein Märchen aus einer schönen, verlorenen Heimat ist das Buch, aber vielleicht wie jedes gute Märchen voll der höchsten Wahrheit, und hinter ihm steht eine so tröstliche Zuversicht, eine so tapfere Gewißheit, eine so klare Menschlichkeit, daß unser Herz längst Ja und Amen zu dem Buche sagt, wenn der kritische Verstand mit leisem Vorbehalt noch bei dem »Ja – aber« ist!

»... All denen, die sich an Raabe erquicken, die aus dem Jörn Uhl einst »Mut des reinen Lebens« tranken, sei dieses Buch empfohlen, das gewiß einen Abstand von den genannten Meisterwerken hält, aber verwandter Art und einen Teil ihrer Kraft in sich hat.«

Dr. C. Busse.

=... und hätte der Liebe nicht.= Weihnächtliche Geschichten. 21.–30. Tausend.

In Lwd. geb. M. 1.--, in Leder geb. M. 2.50.

=Dr. C. Busse in Velhagen und Klasings Monatshefte=, Febr. 1913: »Es sind kleine Erzählungen, rührend, herzstärkend, gütig; sie predigen von der Liebe, die das Höchste ist, in der wir brennen und verbrennen sollen, die sich selbst gibt. Reinstes Christentum, vor dem wir alle uns beugen, weil es ja nichts anderes ist als reinstes Menschentum, strahlt hier durch erzählerische Verkleidung, und wer auch _nach_ Weihnachten noch weihnachtlich gestimmt ist, soll das Büchlein mitnehmen.«

=Neues Tagblatt, Stuttgart=: Gar viel Liebe ist in dieses Büchlein eingeschlossen, ein warmer Born von Menschenliebe. In dem einzelnen Menschen die ganze Menschheit zu umarmen, ist eine Seligkeit, die der Verfasserin beschert zu sein scheint. Die Liebe, die aus diesem Büchlein strahlt, wird dem Leser zum Mittler zwischen ihm und dem Himmel, und die rauhen Regenströme des Lebens gleiten ab an dem schützenden Dache dieser Menschenliebe, so daß es sich sicher in diesem Häuslein wohnt.«

_Paul Wittko._

Verlag von =Eugen Salzer= in =Heilbronn=.

=Anna Schieber, Amaryllis= und andere Geschichten. 1.–20. Tausend. In Lwd. geb. M. 1.--, in Leder geb. M. 2.50.

Anna Schieber erzählt in diesem Büchlein wieder sonnige Geschichten von Menschen, die die andern etwas »von Heimat und von Hilfe spüren lassen«, die trotz allem Erdenleid die Fröhlichkeit wieder finden, deren Liebe zu den Menschen brennend rot wie die Blüte der Amaryllis leuchtet. Es ist ein Büchlein, das Freude machen und das Frieden bringen kann.

=Anna Schieber, Sum, sum, sum!= Ein Liederbüchlein für die Mütter und ihre Kinder. Mit farbigen Bildern von =Else Rehm-Vietor=. 3. Tausend. Geb. M. 2.20.

=Blätter f. d. Schulpraxis=: »Es sind Verse, die sich wohlklingend und leichtflüssig, kindertümlichen Inhalts und humorvoll, sowohl zum Vorlesen für Mütter als zur Eigenlektüre für Kinder bestens eignen. Die Bilder, gelungen in der Zeichnung, – stimmungsfein ist das Landschaftliche, – vornehm in der Farbe, bilden einen erfreulichen Schmuck dieser Lieder.«

=Die Christl. Kleinkinderpflege=: »Anna Schieber kennt die Kinder und ihre Art. Darum sprechen ihre Lieder, deren Stoff sie aus dem Leben des Kindes nimmt, Kinder sehr an. Die kleinen und großen bunten Bilder sind aus den Liedern herausgeboren und wirken durch die eigenartige Farbenzusammenstellung eindringlich. Darum kann ich raten: Kauft’s.«

=Freie Bayerische Schulzeitung=: »Bei unserer Ausschau nach neuen Bilderbüchern begegnen wir zunächst einem lieblichen Bändchen, das gar nicht groß tut. In feinbuntem modischem Format kann es sich als Bilderbuch wohl mit den besseren Sachen von Mauder und Caspari messen. Neben kräftig Landschaftlichem fällt die Milderung der Buntheit durch Verwendung origineller Halbtöne und die drollige Naivität angenehm auf. Und erst die Texte! =Hier erleben wir etwas ganz selten gewordenes: Die Verse heben die Bilder noch. Ja, es sind wirklich wieder einmal echte Dichtungen darunter, die das Thema von Kind-, Vögelein und Blümlein in einer neuen Tonart geben, und Mutter wie Kind zu wohlig warmer Herzenszwiesprache anzuregen vermögen.=«

=Die deutsche Frau=: »Die deutsche Kinderstube spiegelt sich in den Liedern.«

=Die Frau=: »Ein besonders sonniges Kinderbuch ist hier aus gemeinsamer Arbeit entstanden, =das weit über der Höhe des gewöhnlichen Bilderbuchs steht=, ohne sich doch vom kindlichen Verständnis zu entfernen.«

Weitere Anmerkungen zur Transkription

Offensichtliche Fehler und fehlerhafte Markierungen wörtlicher Rede wurden stillschweigend korrigiert. Lange Folgen von Gedankenstrichen am Absatzende wurden auf einheitliche Länge gekürzt. Ansonsten wurde die Originalschreibweise und Interpunktion beibehalten

Das Inhaltsverzeichnis wurde an den Anfang des Buches verschoben.