Wald

Part 6

Chapter 63,064 wordsPublic domain

»Ob ich wohl auch bestimmt bin, diesen strahlenden Weg zu betreten?« jubelte der Tannenbaum. »Das ist noch schöner, als über das Meer zu ziehen! Wäre es doch Weihnachten! Nun bin ich groß, wie die anderen, die im vorigen Jahre weggeführt wurden! – O, wäre ich erst auf dem Wagen! Wäre ich doch erst in der warmen Stube mit aller Pracht und Herrlichkeit! Und dann –? Ja, dann kommt noch etwas weit Schöneres, weshalb würden sie uns sonst so schmücken! Es muß noch etwas Herrlicheres kommen –! Aber was? O, ich sehne mich, ich weiß selbst nicht, wie mir ist!«

»Freue dich,« sagten die Luft und das Sonnenlicht, »deiner frischen Jugend im Freien!«

Aber er freute sich gar nicht und wuchs und wuchs; Winter und Sommer stand er grün; die Leute, die ihn sahen, sagten: »Das ist ein hübscher Baum!« Und zu Weihnachten wurde er vor allen zuerst gefällt. Die Axt hieb tief ein, der Baum fiel mit einem Seufzer zu Boden; er fühlte einen Schmerz, eine Art Ohnmacht, er konnte gar nicht an das kommende Glück denken, er war betrübt, von der Heimat scheiden zu müssen; er wußte ja, daß er die lieben alten Kameraden, die kleinen Büsche und Blumen ringsum nie mehr erblicken würde, ja vielleicht nicht einmal die Vögel. Die Abreise war gar nicht angenehm.

Der Baum kam erst in einem Hofe in der Stadt wieder ganz zu sich, als er einen Mann sagen hörte: »Dieser hier ist prächtig! Wir brauchen nur diesen!«

Nun kamen zwei Diener und trugen den Tannenbaum in einen großen, schönen Saal. An den Wänden hingen Bilder, und neben dem Kachelofen standen große chinesische Vasen. Da gab es Schaukelstühle, seidene Sofas, große Tische voller Bilderbücher und Spielzeug. Der Tannenbaum wurde in ein großes, mit Sand gefülltes Faß gestellt; aber niemand konnte sehen, daß es ein Faß war; denn es wurde mit grünen Zweigen behängt und stand auf einem großen, bunten Teppich. O, wie der Baum vor Erwartung bebte! Was wird nun wohl vorgehen? Zunächst kamen Diener und Fräulein und schmückten ihn. An seine Zweige hingen sie kleine Netze aus farbigem Papier; jedes Netz war mit Zuckerwerk gefüllt; vergoldete Äpfel und Nüsse hingen herab, und über hundert rote, blaue und weiße kleine Lichter wurden in die Zweige gesteckt. Puppen, die wie Menschen aussahen, schwebten im Grünen, und oben auf der Spitze wurde ein Stern von Flittergold befestigt. Das war prächtig, ganz unvergleichlich prächtig!

»Heut abend,« sagten alle, »heut abend wird er strahlen!«

»O!« dachte der Baum, »wäre es doch Abend! Würden nur die Lichter bald angezündet! Und was dann wohl geschieht? Ob da wohl Bäume aus dem Walde kommen, um mich anzuschauen? Ob die Sperlinge gegen die Fensterscheiben fliegen? Ob ich hier festwachse und Winter und Sommer geschmückt dastehen werde?«

Er hatte ordentlich Borkenweh vor lauter Sehnsucht, und Borkenweh ist für einen Baum ebenso schlimm, wie Kopfschmerzen für uns andre.

Nun wurden die Lichter angezündet. Welcher Glanz! Welche Pracht! Der Baum bebte dabei in allen Zweigen so, daß eins der Lichter das Grüne anbrannte.

»Gott bewahre uns!« schrien die Fräulein und löschten es schnell aus.

Jetzt durfte der Baum nicht einmal mehr beben. Ihm war so bange, etwas von seinem Schmuck zu verlieren; er war ganz geblendet von all dem Glanze. Und nun gingen die Zimmertüren auf, und eine Menge Kinder stürzten herein, als wollten sie den Baum umwerfen; die älteren Leute kamen langsam nach. Die Kleinen standen ganz stumm, aber nur einen Augenblick, dann jubelten sie wieder, tanzten um den Baum herum, und ein Geschenk nach dem andern wurde abgepflückt.

»Was machen sie denn?« dachte der Baum. Und die Lichter brannten bis an die Zweige herunter, und je nachdem eins niederbrannte, wurde es ausgelöscht, und dann erhielten die Kinder Erlaubnis, den Baum zu plündern. O, die stürzten auf ihn ein, daß er in allen Zweigen knackte; wäre er nicht mit der Spitze an der Decke befestigt gewesen, so hätten sie ihn sicher umgeworfen.

Die Kinder tanzten dann mit ihrem prächtigen Spielzeuge herum. Niemand sah nach dem Baume, als die alte Kindsfrau, welche zwischen die Zweige blickte, aber nur, um zu sehen, ob nicht noch eine Feige oder ein Apfel vergessen worden sei.

»Eine Geschichte! Eine Geschichte!« riefen die Kinder und zogen einen kleinen, dicken Mann gegen den Baum hin; und er setzte sich gerade unter denselben, »denn da sind wir im Grünen,« sagte er, »und der Baum kann Nutzen davon haben, wenn er aufmerksam zuhört! Aber ich erzähle nur eine Geschichte. Wollt ihr die von Ivede-Avede oder die von Klumpe-Dumpe hören, der die Treppe herunterfiel und doch die Prinzessin erhielt?«

»Ivede-Avede!« schrien einige, »Klumpe-Dumpe!« schrien andre; das war ein Rufen und Schreien! Nur der Tannenbaum schwieg und dachte: »Komme ich gar nicht mit, werde ich nichts dabei zu tun haben?«

Und der Mann erzählte von Klumpe-Dumpe, welcher die Treppe herunterfiel und doch die Prinzessin erhielt. Und die Kinder klatschten in die Hände und riefen: »Erzähle! erzähle!« Sie wollten auch die Geschichte von Ivede-Avede hören; aber sie mußten sich mit der von Klumpe-Dumpe begnügen. Der Tannenbaum stand ganz nachdenklich und still, nie hatten die Vögel im Walde dergleichen erzählt. »Klumpe-Dumpe fiel die Treppe herunter und bekam doch die Prinzessin! Ja, ja, so geht es in der Welt!« dachte der Tannenbaum und glaubte, daß es wahr sei. »Ja, ja, wer kann es wissen! Vielleicht falle ich auch die Treppe hinunter und bekomme eine Prinzessin.« Und er freute sich darauf, den nächsten Tag wieder mit Lichtern, Spielzeug, Gold und Früchten geputzt zu werden.

»Morgen werde ich nicht zittern!« dachte er. »Ich will mich recht meiner Herrlichkeit freuen. Morgen werde ich wieder die Geschichte von Klumpe-Dumpe oder auch die von Ivede-Avede hören.« Und der Baum stand die ganze Nacht still und träumte von dem Erlebten.

Am andern Morgen kamen die Diener und das Mädchen herein.

»Nun beginnt das Schmücken aufs neue!« dachte der Baum. Aber sie schleppten ihn die Treppe hinauf auf den Boden und stellten ihn in einen dunklen Winkel. »Was soll das bedeuten?« dachte der Baum. »Was werde ich hier wohl hören sollen?« Und er lehnte sich an die Mauer und dachte und dachte. Wahrlich, er hatte Zeit genug; denn es vergingen Tage und Nächte; aber niemand kam herauf. Als endlich jemand kam, so geschah es nur, um einige große Kasten in den Winkel zu stellen. Nun stand der Baum so versteckt, als ob er ganz und gar vergessen wäre.

»Jetzt ist es Winter draußen!« dachte der Baum. »Die Erde ist gefroren und mit Schnee bedeckt, die Menschen können mich jetzt nicht pflanzen, deshalb soll ich wohl bis zum Frühjahr hier im Schutze stehen! Wie die Menschen doch so gut sind! Wäre es nur nicht so dunkel hier und so schrecklich einsam! Nicht einmal ein kleiner Hase kommt zu mir! Das war doch so hübsch da draußen im Walde, wenn der Schnee lag und der Hase vorbeilief, ja, selbst als er über mich hinwegsprang; aber damals konnte ich es nicht leiden. Hier ist es doch schrecklich einsam!«

»Pip, pip!« sagte da eine kleine Maus und huschte hervor, und dann kam noch eine. Sie beschnüffelten den Tannenbaum und schlüpften zwischen seine Zweige.

»Es ist eine furchtbare Kälte!« sagten die kleinen Mäuse. »Sonst ist es hier gut sein! Nicht wahr, du alter Tannenbaum?«

»Ich bin gar nicht alt!« sagte der Tannenbaum, »es gibt viel ältere als ich bin!«

»Woher kommst du?« fragten die Mäuse, »und was weißt du?« Sie waren sehr neugierig. »Erzähle uns doch. Bist du schon an dem herrlichsten Orte auf Erden, in der Speisekammer, gewesen, wo die Käse liegen und die Schinken hängen, wo man auf Talglichtern tanzt, mager hinein- und fett herauskommt?«

»Das kenne ich nicht!« sagte der Baum. »Aber den Wald kenne ich, wo die Sonne scheint und wo die Vögel singen!« Und dann erzählte er alles aus seiner Jugend, und die kleinen Mäuse horchten auf und sagten: »Wie viel du doch gesehen hast! Wie glücklich du gewesen bist!«

»Ich?« sagte der Tannenbaum, und dachte über das, was er selbst erzählte, nach. »Ja, es waren im Grunde recht fröhliche Zeiten!« – Aber dann erzählte er vom Weihnachtsabend, wo er mit Zuckerwerk und Lichtern geschmückt war.

»O!« sagten die kleinen Mäuse, »wie glücklich du gewesen bist, du alter Tannenbaum!«

»Ich bin gar nicht alt!« sagte der Baum, »erst diesen Winter bin ich vom Walde gekommen! Ich bin nur sehr rasch gewachsen!«

»Wie schön du erzählst!« sagten die kleinen Mäuse. Und in der nächsten Nacht kamen sie mit vier anderen Mäuschen, die den Baum erzählen hören sollten, und je mehr er erzählte, desto deutlicher erinnerte er sich selbst an alles und dachte: »Es waren doch fröhliche Zeiten! Aber sie können wiederkehren! Klumpe-Dumpe fiel die Treppe hinunter und erhielt doch die Prinzessin!« Und dann dachte der Tannenbaum an eine niedliche Birke draußen im Walde; das war für ihn eine wirkliche Prinzessin.

»Wer ist Klumpe-Dumpe?« fragten die Mäuschen. Dann erzählte der Tannenbaum das Märchen; er konnte sich jedes Wortes entsinnen, und die Mäuse wollten vor lauter Freude bis an die Spitze des Baumes springen. In der folgenden Nacht kamen noch mehr Mäuse und am Sonntage sogar zwei Ratten. Aber die meinten, die Geschichte sei nicht hübsch, und das betrübte die kleinen Mäuse, denn nun gefiel sie ihnen auch nicht mehr recht.

»Wissen Sie nur die eine Geschichte?« fragten die Ratten.

»Nur die eine!« sagte der Baum, »die hörte ich an meinem glücklichsten Abend. Damals dachte ich nicht daran, wie glücklich ich doch war.«

»Das ist eine langweilige, schlechte Geschichte! Wissen Sie keine von Speck oder Talglicht? Keine Speisekammer-Geschichte?«

»Nein!« sagte der Baum.

»Dann danken wir dafür!« erwiderten die Ratten und gingen fort.

Die kleinen Mäuse blieben zuletzt auch weg, und da seufzte der Baum: »Es war doch ganz hübsch, als sie um mich herumsaßen und zuhörten, wie ich erzählte! Nun ist auch das vorbei! Aber ich werde daran denken, mich zu freuen, wenn ich wieder hervorgeholt werde.« Das dauerte aber recht lange.

Endlich eines Morgens kamen Leute und wirtschafteten auf dem Boden; die Kasten wurden weggesetzt und der Baum hervorgezogen; sie warfen ihn freilich ziemlich hart hin, aber ein Diener schleppte ihn sogleich nach der Treppe, wo es hell war.

»Nun beginnt das Leben wieder!« dachte der Baum; er fühlte die frische Luft, die ersten Sonnenstrahlen, und nun war er draußen im Hofe. Alles ging sehr rasch; der Baum vergaß ganz, sich selbst zu betrachten. Der Hof stieß an einen Garten, und alles blühte darin; die Rosen hingen frisch und duftend über das niedere Gitter hinaus, die Lindenbäume blühten, und die Schwalben flogen umher und zwitscherten: »Quirre-virre vit, mein Mann ist kommen!« Aber es war nicht der Tannenbaum, den sie meinten.

»Nun will ich leben!« jubelte dieser und breitete seine Zweige weit aus; aber ach, sie waren alle vertrocknet und gelb, und er lag da im Winkel zwischen Unkraut und Nesseln! Der goldene Stern saß noch oben an der Spitze und glänzte im Sonnenschein.

Im Hofe spielten einige von den Kindern, die zu Weihnachten den Baum umtanzt hatten und so fröhlich gewesen waren. Eins lief hin und riß den Goldstern ab.

»Sieh, was da noch an dem alten, häßlichen Tannenbaum sitzt!« sagte es und trat auf die Zweige, so daß sie unter seinen Stiefeln knackten.

Und der Baum sah all die prachtvollen Pflanzen und Bäume im Garten, betrachtete sich dann selbst und wünschte, daß er in seinem dunkeln Winkel auf dem Boden liegen geblieben wäre; er dachte an seine frische Jugend im Walde, an den lustigen Weihnachtsabend und an die kleinen Mäuse, die so gerne die Geschichte von Klumpe-Dumpe angehört hatten.

»Vorbei! vorbei!« seufzte der arme Baum. »Hätte ich mich doch gefreut, als ich es noch konnte! Vorbei! Vorbei!«

Und der Knecht kam und hieb den Baum in viele kleine Stücke; ein ganzer Haufen lag da; ein großes Bündel wurde daraus gemacht und in die Küche getragen; hell flackerte es auf unter dem großen Braukessel. Der Baum seufzte tief, und jeder Seufzer glich einem kleinen Schusse. Deshalb liefen die Kinder herbei und setzten sich vor das Feuer, blickten in dasselbe hinein und riefen: »Piff! Paff!« Aber bei jedem Knalle, der ein tiefer Seufzer war, dachte der Baum an einen Sommertag im Walde oder an eine Winternacht, wenn die Sterne so hell funkelten; er dachte an den Weihnachtsabend und an Klumpe-Dumpe, das einzige Märchen, welches er gehört hatte und zu erzählen wußte, und dann war er verbrannt.

Die Knaben spielten im Garten, und der kleinste steckte an die Brust den Goldstern, den der Baum an seinem glücklichsten Abend getragen hatte. Aber der war vorbei, und mit dem Baum war es auch vorbei!

Vorbei! vorbei! So geht es mit allen Geschichten.

Hans Christian Andersen

Gefunden

Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen, Da sagt es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen Den Würzlein aus, Zum Garten trug ich’s Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder Am stillen Ort; Nun zweigt es immer Und blüht so fort.

Wolfgang von Goethe

Ein kleines Nest

Ein kleines Nest, o sagt mir an, Was uns so herzig rührt daran? Ein Halmenkranz ist es doch bloß, Ein Züpflein Gras, ein Flöcklein Moos, Darin ein Blatt, ein Borkenstück Und – eine ganze Welt voll Glück.

Julius Lohmeyer

Das Blatt im Buche

Ich hab eine alte Muhme, Die ein altes Büchlein hat, Es liegt in dem alten Buche Ein altes, dürres Blatt.

So dürr sind wohl auch die Hände, Die einst im Lenz ihr’s gepflückt. Was mag doch die Alte haben? Sie weint, so oft sie’s erblickt.

Anastasius Grün

Wanderers Nachtlied

Über allen Gipfeln Ist Ruh; In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch.

Wolfgang von Goethe

Abschied

O Täler weit, o Höhen, O schöner grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächt’ger Aufenthalt! Da draußen, stets betrogen, Saust die geschäftige Welt, Schlag noch einmal die Bogen Um mich, du grünes Zelt!

Wenn es beginnt zu tagen, Die Erde dampft und blinkt, Die Vögel lustig schlagen, Daß dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen Das trübe Erdenleid, Da sollst du auferstehen In junger Herrlichkeit!

Da steht im Wald geschrieben Ein stilles, ernstes Wort Von rechtem Tun und Lieben Und was des Menschen Hort. Ich habe treu gelesen Die Worte schlicht und wahr, Und durch mein ganzes Wesen Ward’s unaussprechlich klar.

Bald werd ich dich verlassen, Fremd in die Fremde gehn, Auf buntbewegten Gassen Des Lebens Schauspiel sehn; Und mitten in dem Leben Wird deines Ernsts Gewalt Mich Einsamen erheben: So wird mein Herz nicht alt.

Joseph von Eichendorff

Inhalt

Seite

Geleitspruch des deutschen Spielmanns 3

Gegrüßt, gegrüßt, ihr trauten Waldeshallen! [Avenarius] 4

Jetzt rede du! [Meyer] 4

Erster Mai [Greif] 4

Der Herr des Waldes [Sergel] 5

Morgens im Walde [Ebert] 5

Die Waldkapelle [Scherer] 6

Waldesstimme [Hille] 6

Waldandacht [Weber] 7

Mittag [Fontane] 7

Schneeweißchen und Rosenrot [Grimm] 8

Im Wald [Strauß-Torney] 14

Waldeinsamkeit [Eichendorff] 14

Nachts [Eichendorff] 15

Das Abenteuer im Walde [Trojan] 16

Was den Kindern im Walde passiert ist [Trojan] 20

Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt [Rückert] 22

Das Häslein [Morgenstern] 27

Waldabenteuer [Weber] 28

Der weiße Hirsch [Uhland] 31

Der Schütze [Schiller] 31

Im Waldhof [Tielo] 32

Sterben [Gagern] 33

Auf der Wacht [Rosegger] 37

Mondwanderung [Reinick] 45

Wo Bismarck liegen soll [Fontane] 46

Als die hellen Nächte waren [Rosegger] 46

Waldkonzert [Dieffenbach] 51

Jüngst sah ich den Wind [Holz] 51

Schlechtes Wetter [Langewiesche] 52

Waldlieder [Keller] 53

Gewitter im Walde [Scherer] 54

Nach dem Gewitter [Waldburg] 55

Regen [Schlaf] 56

Durchlaucht [Gumppenberg] 56

Bei den Holzern [Rosegger] 57

In der Stadt [Keller] 58

Herbstlicher Wald [Lenau] 59

Novembersonnenschein [Löns] 59

Herbstgold [Avenarius] 64

Die Zeit der schweren Not [Löns] 65

Am Futterplatz [Blüthgen] 69

Fichtennadelduft [Seidel] 70

Der vereisete Wald [Stifter] 73

Winter im Hochwald [Wolf] 76

Der Tannenbaum [Andersen] 76

Gefunden [Goethe] 84

Ein kleines Nest [Lohmeyer] 85

Das Blatt im Buche [Grün] 85

Wanderers Nachtlied [Goethe] 85

Abschied [Eichendorff] 86

Der deutsche Spielmann

herausgegeben von _Ernst Weber_, eine großangelegte Auswahl aus dem Schatze deutscher Dichtung für Jugend und Volk, schöpft aus dem Besten deutscher Erzählungs- und Verskunst unter Beschränkung auf das Volks- und Jugendtümliche. Die Sammlung gliedert sich in 40 Einzelbände, von denen jeder ein in sich geschlossenes Ganzes bildet und von einem Künstler illustriert ist, dessen Eigenart dem Charakter des jeweiligen Stoffgebietes ungezwungenen Ausdruck verleiht. Die Sammlung eignet sich wie kaum ein zweites Werk zur Anschaffung für öffentliche Bibliotheken, als Mittel zur Belebung des Schulunterrichts und für die Familienbücherei. _Der deutsche Spielmann hofft, zum eisernen Bestand jeder Volks- und Jugendbücherei zu werden._ Er huldigt ja nicht einer vorübergehenden Mode des Tages. Er schöpft aus dem aufgespeicherten Schatz der Jahrhunderte und wird darum auch seine Geltung für das Jahrhundert behalten.

Bd. 1 Kindheit (E. Kreidolf) Bd. 2 Wanderer (J. V. Cissarz) Bd. 3 Wald (W. Weingärtner) Bd. 4 Hochland (Franz Hoch) Bd. 5 Meer (J. V. Cissarz) Bd. 6 Helden (W. Weingärtner) Bd. 7 Schalk (Julius Diez) Bd. 8 Legenden (G. A. Stroedel) Bd. 9 Arbeiter (Gg. O. Erler) Bd. 10 Soldaten (Gg. O. Erler) Bd. 11 Sänger (Hans Röhm) Bd. 12 Frühling (H. v. Volkmann) Bd. 13 Sommer (Edmund Steppes) Bd. 14 Herbst (Karl Biese) Bd. 15 Winter (Karl Biese) Bd. 16 Gute alte Zeit (Rud. Schiestl) Bd. 17 Himmel und Hölle (Jul. Diez) Bd. 18 Stadt u. Land (J. V. Cissarz) Bd. 19 Bach u. Strom (E. Liebermann) Bd. 20 Heide (Adalbert Holzer) Bd. 21 Arme und Reiche (J. Widnmann) Bd. 22 Abenteurer (Rud. Schiestl) Bd. 23 Germanentum (H. Röhm) Bd. 24 Mittelalter (H. Schroedter) Bd. 25 Zeit der Wandlungen (C. Roesch) Bd. 26 Neuzeit (Angelo Jank) Bd. 27 Gespenster (Julius Diez) Bd. 28 Tod (Matthäus Schiestl) Bd. 29 Blumen und Bäume (R. Sieck) Bd. 30 Nordland (Rudolf Koch-Hanau) Bd. 31 Italien (Hans Volkert) Bd. 32 Hellas (Karl Bauer) Bd. 33 Fremde Zonen (H. Volkert) Bd. 34 Vaterland (W. Roegge jun.) Bd. 35 Tierwelt (Ludwig Werner) Bd. 36 Menschenherzen (Rud. Schiestl) Bd. 37 Glück und Trost (H. Schwegerle) Bd. 38 Tag und Nacht (Otto Bauriedl) Bd. 39 Riesen und Zwerge (R. Schiestl) Bd. 40 Fabelreich (Ernst Weber)

Hinter den Bandtiteln steht der Name des illustrierenden Künstlers in Klammern.

Auch die je vier Bände vereinigenden Sammelbände in schönem farbigen Ganzleinenband wurden wiederum neu ausgegeben: »Deutsches Jahr«, »Deutsche Gestalten«, »Deutsche Natur«, »Deutsche Heimat«, »Deutsches Land«, »Deutsches Volk«, »Deutsches Leben«, »Deutsche Geschichte«, »Deutscher Glaube« und »Fremde Welt«.

Weitere Anmerkungen zur Transkription

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.