Von Tripolis nach Alexandrien - 1. Band
Chapter 12
Weiter nach Westen zugehend, finden wir uns auf circa 100 Schritt Entfernung von diesen Ruinen durch eine von Thürmen flankirte, von Norden nach Süden streichende Mauer aufgehalten. Beim uadi Bel Rhadir, welches südlich die ganze Westseite der Stadt begrenzt, mit einem starken Thurme anfangend, ist diese innere Mauer jedenfalls ein Theil der Acropolis, welche auf dem westlichen Hügel, als dem höchsten und wichtigsten, gelegen haben muss. Die Mauer hat eine durchschnittliche Dicke von 12' und ist an einigen Stellen über 20' hoch; Beecheys Ansicht, dass sie eine Wasserleitung gewesen sei, ist unhaltbar, da nirgends andere Baulichkeiten vorhanden sind, die das Wasser hätten herführen können. Auf der Spitze des westlichen Berges sind ausser einer grossen Masse von bequemen Steinen, welche bezeugen, dass auch hier alles bebaut war, keine weiteren hervorragenden Ruinen zu finden, und selbst von Ringmauern ist nach Westen und Süden, wo dieselben auch kaum nothwendig waren, nichts zu erkennen; nach Norden zu, obschon auch da der Berg fast steil abfällt, scheint die Acropolis aber auch noch durch eine Mauer geschützt worden zu sein, wenigstens finden sich Spuren darin vor.
Wenn wir vom höchsten Punkte des westlichen Stadttheiles nach Nordwest gehen, so führt uns die Neigung von selbst auf das grosse Stadttheater, welches am Abhange des Berges selbst gebaut ist. Obgleich stark durchwachsen, sind nur wenige Sitzreihen ausser der Loge, überhaupt scheinen die meisten Theater wohl mehr durch die Natur, als durch Menschenhand zerstört zu sein. Hier hat nun wohl ein allgemeiner Rutsch stattgefunden, da Proscenium und Orchester, welche künstlich an dem unten steilen Berg hinaufgebaut waren, weggesunken sind. Aus dorischen Säulenüberresten ersieht man, dass diese nach aussen zu durch Säulen geschmückt gewesen sind. Das Koilon ist ungleichmässig durch ein Diagon geschieden, da der unteren Sitzreihen heute noch 30 (und früher wohl noch mehrere waren, weil in der ganzen Arena alles mit Schutt und Steinen angefüllt ist), während die obere Hälfte nur acht aufweist. 6 Treppen durchschneiden die zwei ein halb Fuss breiten Sitzreihen in gerader Linie von oben bis unten. Wenn auf diese Art die Zuschauer hauptsächlich von oben ins Theater gelangten, so scheint doch auch noch ein anderer Zugang zwischen Proscenium und Koilon von Osten her existirt zu haben; vielleicht war gar ein von Osten kommender Durchgang, der jetzt verschüttet ist, vorhanden. Von den Sitzreihen des Theaters hat man die umfassendste Aussicht über die vorliegenden Plateaus hinweg bis zur See. Wie über eine Landkarte schweift der Blick über das Land bis nach Apollonia hin, und von hier sahen, wie Barth so schön sagt, die alten Cyrenen ihre Handelsschiffe heranschwimmen, und erfreuten sich des wunderbar gestalteten Terrassenlandes. _Beechey_, welcher dies Theater für ein Amphitheater hielten, weil allerdings das Koilon unverhältnissmässig gross und umfassend zum Proscenium ist, ist aber jedenfalls im Unrecht; denn war es schon eine Riesenarbeit, Proscenium und Scena künstlich zu erbauen an dem steilen Bergabhang, so wäre es selbst heute fast unmöglich, die andere Seite des Amphitheaters hier künstlich aufzubauen.
Vom Theater nach Osten schreitend, übergeht man eine Terrasse, und kommt an drei Bogengänge, die jetzt vermauert, ursprünglich offen gewesen sein mögen, oder nach Norden zu einen freien Umgang gehabt haben, der jetzt weggestürzt ist. Immer breiter werdend, dehnt sich die Terrasse da, wo sie an die nach Nordwesten laufende Battus-Strasse stösst, welche hier auch der natürlichen Spalte zwischen dem Ost- und West-Hügel der Stadt folgt, zu einer Plattform aus, welche den Apollo-Tempel trug. Durch die Ausgrabungen von Porcher und Smith ist unwiderruflich festgestellt, dass der Tempel, welcher sich vis-à-vis der Quelle des Apollo befand, diesem Gotte selbst gewidmet war. Beechey hielt denselben, weil er eine, wie er glaubte, auf Diana bezügliche Inschrift[22] fand, und ausserdem eine weibliche Statue in sitzender Stellung, für der Diana geweiht. Aber schon die Lage bringt es mit sich, dass dieser Tempel dem Apollo gewidmet war, und zwei Inschriften, welche Porcher und Smith hier fanden, endlich die ausgezeichnet erhaltene Marmorstatue von Apollo cytharoedes[23], welche sie ausgruben, und die gleichfalls in das British-Museum gekommen ist. Obgleich einige Piedestale der Säulen noch am Platze sind, so lässt sich doch trotz der Ausgrabungen nichts Bestimmtes über den Bau des Apollo-Tempels sagen. Wahrscheinlich war er in dorischer Ordnung errichtet, und hatte seine Richtung fast von West nach Ost. Er hatte nur Pronaes und Cella, und ein grosses Piedestal in dem westlichen Theile der Cella lässt erkennen, dass der Eingang, wie übrigens in fast allen Tempeln in Cyrene, von Osten war.
Gegenüber dem Tempel nun haben wir gleich den berühmten Apolloquell, heute ain Schehed genannt, welcher einst die Veranlassung zur Gründung der Stadt Cyrene und der später so blühenden Colonie war. Aus einem senkrechten Fels hervorsprudelnd, bemerkt man oberhalb der Front einen Giebeleinschnitt, Beweis, dass hier einst der Quell mit einer Tempelfaçade geschmückt gewesen ist; und rechts an einem Felsvorsprung liest man die bekannte auf eine Renovirung der Quelle bezügliche Inschrift:
L[griechisch: IGDIONYSIOSSÔTA IEREITEUÔNTANKRANAN EGESKEUASE]
Von einem Bassin ausserhalb der Felswand kommt man in eine ziemlich geräumige Grotte, welche rechts eine geräumigere künstliche, und in zwei Abtheilungen getheilte Höhle hat. Ursprünglich waren dies wohl Zimmer für die Priester, jetzt sind sie verschlammt und zum Theil unter Wasser. Beechey fand darin die Bruchstücke von Altartischen mit Figuren. Von der Grotte aus kann man nach Süden zu die Quelle fast 700 Schritt weit verfolgen durch einen künstlich angelegten Gang, fast überall 5' hoch und 4' breit. Stellenweise findet man die Wände mit Namensinschriften bedeckt. Zuletzt wird der Gang so niedrig, dass man gehend nicht weiterkommen kann, es ist auch wohl kaum anzunehmen, dass die Quelle noch bedeutend weiter nach Süden zu entspringt, da sie jedenfalls unter dem Höhenpunkt des westlichen Berges von Cyrene ihren Ursprung nimmt. Das Wasser der Quelle fanden wir zu 13°C. Dass aber die alten Einwohner nicht allein ihren Wasserbedarf, so reichlich und zulänglich auch die Apolloquelle ist, von hier hatten, geht aus der ungeheuren Cysterne hervor, welche man am südwestlichen Ende der Stadt antrifft. Aus drei nebeneinander gebauten Reservoirs bestehend, haben dieselben eine Länge von 260 Schritt auf eine Breite von c. 175 Schritten. Das eine Reservoir ist überwölbt mit Quadersteinen, welche fast alle mit Buchstaben und Zeichen bezeichnet sind, wahrscheinlich im Voraus, um sie später leichter zu vermauern. Zwei der Reservoirs scheinen keine Gewölbe gehabt zu haben, da die Trümmer oder Steine fehlen, womit sie gewölbt gewesen wären, und dies lehrt uns wohl, dass diese Cysternen erst in späterer Zeit angelegt, aber nicht vollendet worden sind. Auch einer anderen Quelle, welche gewiss in früherer Zeit von grosser Bedeutung war, müssen wir noch erwähnen, welche im uadi Bel Rhadir entspringt. Heute noch von den Einwohnern ain Krenah genannt, würde uns dies fast auf die Vermuthung führen, dass dies die Quelle Kyre gewesen sei, wo zuerst die alten Griechen ihre Ansiedelungen gemacht haben, wenn nicht der Apolloquell bedeutend stärker an Wasser und so recht im Mittelpunkt der Stadt und der hauptsächlichen öffentlichen Gebäude gelegen wäre. Ain Krenah, welches offenbar von Cyre, Cyrene, hergeleitet ist, entspringt auch aus einer Grotte, hat künstliche Reservoirs und alte steinerne Wassercanäle, um das Wasser zu vertheilen. Ebenfalls aus einem steil abfallenden Felsen des uadi Bel Rhadir, welches sich am Südende der Stadt hinzieht, entspringend, ist dies der lieblichste und anmuthigste Punkt der Gegend. Vor der Quelle befindet sich eine geräumige Plattform, welche nach dem Abgrunde zu, den hier die malerische Schlucht bildet, von einer colossalen Quadermauer gestützt ist. Das ganze Thal hat die üppigste Vegetation und die Quelle selbst ist von Myrthen und Oleanderbäumen dicht beschattet.
Von ganz besonderem Interesse für den Forscher ist die unendliche Todtenstadt, welche nach allen Seiten hin die Stadt umgiebt. Die Zahl der freien Gräber und Sarkophage, die Zahl der Höhlen, welche Todtenkammern enthalten, ist so bedeutend, dass man glauben sollte, die Stadt sei nur von Todten bewohnt gewesen. Freilich ist nichts mehr unentweiht; kein Grab, keine Kammer, die nicht erbrochen wäre, und das, was die Hand der Barbaren unberührt gelassen hatte, als Inschriften und Malereien, ist von den letzten Reisenden fortgenommen und nach Paris und London gewandert. Und im Ganzen können wir auch nur zufrieden damit sein, denn wenn Pacho, della Cella noch hie und da schöne Wandgemälde vorfanden, wer hätte für ihre Erhaltung garantirt!
Die vollendetsten Todtengewölbe und Grabkammern findet man am Nordabhange der Berge von Cyrene, auf dem Wege nach Apollonia und im uadi Bel Rhadir. Offenbar gaben ursprünglich bestehende Höhlen Veranlassung zu dieser Art Beerdigung. Wir finden hier die einfachsten Gräber, ohne jeglichen Schmuck, und die vollendetsten mit Tempelfaçaden, Vorkammern, Hauptgängen und Seitenkammern. Besonders grossartig, wenn auch nicht schön, sind die Katakomben am Nordabhange, von den Eingebornen Knissieh genannt. In dieser Räumlichkeit, wo wir später des Photographirens halber unsere Wohnung aufschlugen, ist sicher Platz für einige 1000 Leichen. Mehrere 100 Schritt weit ziehen sich die Grabkammern in das Innere des Felsens, und oft sind die Gräber so, dass man von einem aus in eine untere oder obere Etage kommt, und nun wieder eine ganze Gräberreihe vor sich hat. Aber auch hier ist alles durchwühlt, und kein Grab unbeschädigt; oft watet man Fusstief in Todtenstaub und zwischen Gerippen.
Die vollendetsten Gräber sind in Bel Rhadir; hier finden wir die meisten Façaden mit Säulen oder Halbsäulen geschmückt. Ein Grabmal auch in den lebendigen Fels getrieben, und zwischen dem Apolloquell und dem grossen Theater gelegen, dürfte vielleicht das Grab des Battus gewesen sein; ein Marokkaner, welcher darin seine Wohnung genommen hatte, erlaubte uns leider den Zutritt nicht. Ganz recht hat Barth, wenn er sagt, es giebt auch auf Speculation gebaute Grabkammern, die vielleicht noch gar nicht benutzt wurden. In der That findet man an der Nordseite der Berge ganze Reihen solcher uniformen Gräber, inwendig vollkommen leer, ohne Deckel und meist Raum für je 6 Gräber habend, zwei hintereinander und drei übereinander. Die Form der Sarkophage ist eben so wechselvoll; vom einfachsten, wie man sie zu Tausenden an jedem zur Stadt führenden Wege findet, bis zum kunstvollsten, oft tempelartig ausgearbeiteten. Die Sitte des Verbrennens scheint nie in Cyrene geherrscht zu haben; wenigstens bemerkten wir nirgends Nischen zum Aufbewahren von Urnen; ebenso scheinen Särge aus Thon nicht benutzt worden zu sein; auch Grabaltäre hat man in Cyrene nicht gefunden, mit Ausnahme in der Knissieh, wo auch noch zwei hübsch verzierte Statuen liegen.
Während der ganzen Zeit unseres Aufenthaltes waren die Eingebornen recht freundlich gegen uns; sie brachten uns Ziegen, Honig, Milch und Butter zum Verkauf, und obgleich auch hier der photographische Apparat mit sehr misstrauischen Augen betrachtet wurde, störten sie uns doch nie bei unseren Arbeiten. Selbst Sidi Mustafa der Eukadem der Sauya der Snussi, welche ihre Gebäude seitwärts, dicht bei der Apolloquelle, erbaut haben, bot uns seine Dienste an; sich uns selbst zu zeigen, hielt er sich aber zu heilig, und wir hatten auch keine Veranlassung, seine Nähe zu suchen. Das Wetter aber war während der ganzen Zeit unseres Aufenthaltes in der Stadt und Necropolis entsetzlich: kein Tag ohne Regen und Sturm, und des Morgens vor Sonnenaufgang so kalt, dass der Thermometer meist unter Null war. So mussten wir denn die Augenblicke zum Photographiren förmlich abstehlen, und oft wenn wir durch bodenlose Wege und über glatte Abhänge ans Ziel gekommen waren, nöthigte uns das Wetter zur schleunigsten Heimkehr ins Grab, wo ein loderndes Feuer unsere kalten Gliedmassen erwärmte. Trotzdem konnten wir von dieser berühmten Stadt über zwanzig Ansichten ermöglichen, welche dem, welcher mit den Schwierigkeiten, im Freien zu photographiren, und als Dunkelkammer nur ein wackliches Zelt zur Disposition zu haben, vertraut ist, gewiss genügend sein werden[24]. Leider gingen einige Glasplatten verloren.
Unsere Absicht von hier aus Apollonia zu besuchen, konnten wir des entsetzlichen Wetters wegen nicht ausführen, obgleich jener Ort nur circa 4 Stunden von Cyrene entfernt ist. Die steilen Bergabhänge waren aber durch den anhaltenden Winterregen für Kameele ganz unzugänglich geworden. Aus gleichem Grunde mussten wir auch verzichten, nach dem etwas entfernteren Derna zu gehen; unser einziger offner Weg war aber der auf der Hochebene, rückwärts nach Bengasi. Ehe wir jedoch diese Reise antreten, werfen wir einen Gesammtüberblick über Cyrenaica.
Fußnoten:
[1] Präfect von Paris.
[2] General Faidherbe ist Ehrenmitglied fast aller geographischen Gesellschaften, auch unserer Berliner.
[3] Ein Sohn des von Bengasi nach Aegypten geflüchteten Sohnes Jussuf Caramanli, der wie wir früher gesehen, revoltirt hatte.
[4] Dass in einer vom eigentlichen Tripolitanien so weit entfernten Provinz Alexandrine Tinne ermordet werden konnte, ist nicht im Stande die gute Mannszucht im eigentlichen Tripolitanien als schlecht darzustellen. In Europa kommen auch Raubmorde vor und die Tinne zu ermorden war für diese Halbbarbaren gewiss verlockender, als die Familie Klink, die durch Traupmann ein Ende fand.
[5] Die Mschia, welche circa 8000 Gärten mit 3000 Brunnen hat, ist, wie schon bemerkt, ganz Abgaben frei, dahingegen muss jeder Brunnen oder Garten einen Krieger, im Falle der Muschir ihrer bedarf, stellen.
[6] Ein Franzose, Mr. Robert, hatte zur Zeit Abd el Djelil's von den Arabern die Erlaubniss bekommen, den Schwefel ausbeuten zu dürfen, zu dem Zwecke hatte sich schon eine Gesellschaft in Marseille gebildet. Als man aber anfangen wollte, hatte Abd el Djelil seinen Tod gefunden und so unterblieb die Ausbeutung. Im Jahre 1846 hatte sich aber eine andere gegründet, mit der ersten vereinigt, welche den Titel hatte Compagnie Anglo-Française pour l'exploitation des mines de soufre d'Afrique, aber nun wollte die Pforte die Ausbeutung nicht gestatten, musste der Gesellschaft indess eine Abfindungssumme von 350,000 Francs zahlen im selben Jahre.
[7] Klöden hat die sehr hohe Zahl 1,500,000 Einwohner.
[8] Mkaddem, Vorsteher, Verwalter.
[9] Ganz Tuat ist Thaibisch und selbst in Timbuctu ist ein Filialsauya des Thaib.
[10] Mit Ausnahme der Buabin von Bab er Lab in Persien gestiftet, welche offen auf eine Vereinigung mit der christlich semitischen Religion streben; in Algerien besteht ausserdem die tolerante Brüderschaft der Tedjadjna, v. Duveyrier, les touareg etc. und noch viele andere.
[11] Ritter: 25,000 Ew., Barth: 13-14,000 Ew., Mircher: 15-18,000 Ew., Vatonne: 30,000 Ew. (mit der Mschia), Hoffmann: 30-35,000 Ew., Testa: 10,000 Ew., Klöden: 10,000 Ew., Maltzan: 15-18,000 Ew.
[12] Die Pforte verleiht dem Patriarch von Jerusalem das Recht, unter seiner Flagge, welche weiss ist, durch ein rothes Kreuz geviertelt und in den vier weissen Feldern wieder je ein rothes Kreuz hat, Schiffspatente zu verkaufen; dies wird häufig von katholischen Rhedern benutzt, und der Jerusalemer Pavillon ist auf dem mittelländischen Meere von allen Mächten, auch von der Pforte, als neutral respectirt.
[13] In Tripolis und dem Rharb sagt man [arabisch: kudas] kudas für Glocke, eigentlich heisst das aber Messe und Glocke [arabisch: el djars] el djars.
[14] Siehe Barths Wanderungen.
[15] Siehe Mission de Rhadames.
[16] Barths Wanderungen.
[17] Die letzte auf Regierungskosten ausgerüstete Entdeckungsreise war die nach Aegypten, abgerechnet die von Minutoli und Ehrenberg u.a. nach der Jupiter Ammons-Oase und Cyrenaica. Bekanntlich wurde nur die Ammons-Oase erreicht.
[18] Nec procul ante oppidum fluvius Lethon, lucus sacer, ubi Hesperidum horti memorantur. Nat. hist. V. c. 5.
[19] Dapper nennt den Lethe des Ptolemäus Milel-Fluss.
[20] Barth 3500 Schritt, della Cella 2 M.
[21] Siehe Gottschick. Geschichte der Gründung und Blüthe des hellenischen Staates in Cyrenaica. Leipzig, Teubner 1858.
[22] Die Inschrift bezieht sich auf Archippe aus der Ptolemäischen Dynastie:
[griechisch: ARCHIPPANPTOLEMAIOU EUINIERITEUOUSANPTOLE]
[23] Unter anderen fanden Smith und Porcher eine männliche Statue, wahrscheinlich Hadrian, dann einen Minervakopf, den Kopf des ersten römischen Proprätors Gnaeus Corn. Lentulus Marcellinus, einen Bronce-Portrait-Kopf, kleinere Broncegegenstände und Lampen von Terracotta. Von den kleinen Broncefiguren eine Figur von Jupiter Ammon und eine Gruppe, die Cyrene, wie sie einen Löwen erdrosselt, darstellend.
[24] Der Photograph E. Salingré aus Berlin, hat die Photographien in gross Quartformat, 40 an der Zahl abgezogen, und dieselben sind käuflich bei ihm zu haben.
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