Part 44
Das Ballett war damals in Stuttgart auf einem so hohen Glanzpunkt, daß es mit dem der großen Opern zu Paris hätte rivalisieren können. Die Familie Taglioni war dabei angestellt, und die junge Taglioni, gerade im Aufblühen begriffen, doch schon eine vollendete Künstlerin, schien auf der Bühne eine wahrhaft ätherische Gestalt. Der Abend eines Rajah, Joko, Aglaë, Zemire und Azor und so weiter waren Ballette, wie ich sie nicht schöner und glänzender auf einer anderen Bühne gesehen hatte. Taglioni Vater wußte sie sehr geschmackvoll in Szene zu setzen, und die eigens dazu vom Kapellmeister Lindpaintner komponierte treffliche Musik verlieh ihnen noch einen eigenen Reiz. Auch Opern dieses ausgezeichneten Komponisten, namentlich sein >Vampyr< und so weiter waren herrliche, sehr genußreiche Darstellungen. Frankh hatte damals ein Wochenblatt unter dem Titel >Die Stadtpost< unternommen, zu dessen Redakteur er einen verunglückten Studenten, den Sohn des Rektors Z..., engagiert hatte. Dieses Blatt enthielt fast nur die allergemeinsten Stadtklatschereien, war in dem Stil der Hökerweiber geschrieben und unterfing sich sogar, die Leistungen der Künstler der Stuttgarter Bühne in Afterkritiken beurteilen zu wollen, die natürlich nicht anders als höchst burlesk ausfallen konnten und von der krassesten Ignoranz zeigten. Ich hatte eines Tages auf einem Maskenball im Redoutensaal einen unbedeutenden Wortwechsel mit einem Schauspieler D... Nun kam der Redakteur der >Stadtpost< auf den unglücklichen Einfall, die Sache ganz entstellt in sein Blatt zu bringen und dazu noch einige andere, mich betreffende Klatschereien, die auf Wachtstuben oder in Kneipen erfunden worden, aufzunehmen. Ich nahm mir die Mühe nicht, diese Albernheiten zu widerlegen, sondern das Getriebe des Redakteurs in einigen Artikeln zu beleuchten, namentlich auch die seinsollenden Theaterkritiken dieses Blattes, und schloß mit den Worten: »Eines Morgens werden wir hören, daß der Redakteur der >Stadtpost< sein Bündel geschnürt habe und, den Wanderstab in der Hand, zum Tor hinausmarschiert ist.« Ich hatte gut prophezeit; schon den nächsten Tag hatte Frankh dem unglücklichen Redakteur die Redaktion des Blattes abgenommen, und zwei Tage darauf war derselbe, mit dem Ränzchen auf dem Rücken, auf dem Wege nach Augsburg. -- Ein komischer Vorfall gab den guten Stuttgartern abermals Stoff zu mehrwöchentlicher Unterhaltung. Ich hatte nämlich ein Reitpferd, das anfing, auf den Vorderfüßen etwas schwach zu werden, an einen Juden namens W... gegen Battist zu Hemden vertauscht und noch eine Summe daraufbezahlt. Als der Handel geschlossen war, nahm der Jude das Pferd aus dem Stall und setzte sich darauf, um heimzureiten. Auf dem Charlottenplatz angekommen, wo ich an einem gewissen Haus das Pferd fast immer einige Kapriolen hatte machen und traversieren lassen, war dasselbe dies so gewöhnt, daß es, ohne dazu angefeuert zu werden, allerlei Sprünge machte, und da der Jude nicht reiten konnte, so hielt er sich an den Zügeln und klemmte sich mit den Beinen fest, so daß das Tier nun noch weit größere Sätze machte, endlich seinen ungeschickten Reiter abwarf und in gestrecktem Galopp wieder in seinen alten Stall rannte. Der Jude kam hinterdrein gehinkt, behauptete, der Handel sei nicht gültig, das Tier könne niemand reiten, er müsse sich im Innern des Leibes einen Schaden getan haben, und ich müsse ihm wenigstens noch ein Schmerzensgeld von einigen Dukaten nachzahlen. Lachend erwiderte ich, daß ich ihm mit dem Pferd nicht auch die Kunst des Reitens verkauft habe, mich habe es noch nie abgeworfen. Er drohte, mich verklagen zu wollen, worauf ich ihm sagte, daß ich dies nicht hindern könne, und lächelnd hinzufügte, daß ich ihm noch zwei Dukaten zahlen würde, wenn er sie durch seine Tochter, eine ausgezeichnete orientalische Schönheit, abholen lassen wolle. »Ä Mann, ä Wort,« rief der Jude vergnügt aus, »ich schicke se Ihne morge früh.« Ich war es zufrieden, und W... holte abermals das Roß aus dem Stall, führte es aber diesmal hübsch am Zaum, statt sich daraufzusetzen, und hinkte mit ihm fort. Den anderen Morgen kam das schöne Rebekkchen wirklich auf mein Zimmer, um die zwei Dukaten in Empfang zu nehmen, aber -- in Begleitung ihrer Mutter, die ich indessen unter dem Vorwand, mir doch Zeug zu Beinkleidern holen zu wollen, zu entfernen suchte, wozu sie in der Hoffnung eines nochmaligen kleinen Gewinstes sich auch gleich bereitwillig fand. Unterdessen mußte mir Rebekkchen für jeden Dukaten wenigstens ein Dutzend Küsse geben und noch obendrein einen Empfangschein schreiben, wogegen ich ihre Küsse ebenfalls schriftlich und mündlich quittierte, und der nach einer guten Viertelstunde zurückkehrenden Mama wirklich ein Paar Hosen, und zwar ohne zu handeln, abkaufte. Beide verließen mich, indem die Mutter sagte: »Es ist doch ein generöser Herr,« und die Tochter: »Ja, er hat mer auch noch än Quittung geschrieben.« Das einfältige Mädchen zeigte sie sogar ihren Bekannten und wurde natürlich ausgelacht. Auch diese Geschichte kam mit allen möglichen Zusätzen unter das nach Neuigkeiten begierige Publikum.
Mein Hauswirt, Herr Sch..., besuchte mich regelmäßig jeden Morgen und blieb oft ein bis zwei Stunden bei mir, mich mit allerlei Stadt- und politischen Neuigkeiten unterhaltend, was mir, besonders später, als ich von meinen nächtlichen Ritten sehr ermüdet war, lästig genug wurde. Eines Tages teilte ich ihm gesprächsweise mit, daß ich schon längst an einem historischen Werk arbeite, wozu ich bis jetzt noch keinen Verleger hätte finden können; Herr von Cotta sei zwar entschlossen, schiebe aber die Sache solange hinaus; Frankh wolle es auch herausgeben, aber mit diesem könne ich mich nicht vereinigen, er sei mir zu unzuverlässig, und Herr Ehrhardt, der Inhaber der Metzlerschen Buchhandlung, habe es ganz abgelehnt; ich wolle daher einen Versuch in München machen. »Aber können Sie es denn nicht selbst herausgeben?« fragte mich jetzt Sch... »Nicht wohl, denn erstens bin ich kein Buchhändler, und dann, wenn ich mir auch wohl den Selbstverlag und die Expedition zutraute, so habe ich die Mittel nicht dazu.« »Bedarf es denn so viel Geld?« »Immer eine Summe von vier- bis fünftausend Gulden, um es in Gang zu bringen.« »Nun, das wäre ja die Welt noch nicht und das Geld wohl noch aufzutreiben; und Sie glauben, daß damit etwas zu verdienen wäre?« »Ich müßte mich sehr täuschen, wenn nicht wenigstens einige tausend Gulden dabei herauskämen.« »Nun, wissen Sie was, wir wollen es zusammen anfangen, ich schieße das Geld vor.« »Sie scherzen.« »Nein, in allem Ernst.« Sch... verließ mich nun und kam ein paar Minuten darauf mit einem Sack Geld wieder zurück, indem er sagte: »Hier sind einstweilen fünfhundert Gulden, fangen Sie an.« Ich lachte und widerte: »Wohlan, wenn es Ihnen ernst ist, so sehen wir uns vor allem nach einem guten Drucker um.« Ich schlug den alten Wolters vor, der meine Zeitschrift druckte, mit dem ich auch noch den nämlichen Tag die Bedingungen abmachte. Ich ließ nun sogleich den Druck des Werkes beginnen und beeilte ihn, damit so bald als möglich die erste Lieferung verschickt werden konnte, schrieb auch eine sehr einladende Anzeige dazu, die ich in einigen vierzig Zeitschriften abdrucken ließ. Nachdem zwei bis drei Lieferungen erschienen waren, zeigte sich schon der Erfolg, der über alle Erwartung war. Die Bestellungen kamen in solcher Menge, daß schon bei der vierten Lieferung eine zweite Auflage der drei ersten, die auch zweitausend stark war, gemacht werden mußte, und ich ließ nun viertausend drucken. Aber in weniger als sechs Monaten reichte auch diese nicht mehr hin. Es mußte eine dritte Auflage veranstaltet werden, und nun wurden sechstausend aufgelegt, die in wenig Monaten auf das Doppelte erhöht werden mußten, so daß das ganze Werk einen ganz ungewöhnlichen Ertrag versprach und auch wirklich abwarf. Als dasselbe einen so ungeheuren Erfolg hatte, gab sich Frankh alle mögliche, aber, wie man wohl denken kann, vergebliche Mühe, es an sich zu bringen. Später zog ich mich mit einer Aversionalsumme von vierzigtausend Gulden, das Unternehmen hatte weit über hunderttausend Gulden eingetragen, von dem Geschäft zurück.
Da ich eigentlich noch nirgends Bürger war, denn in Frankfurt ist man als Sohn eines Bürgers noch nicht Bürger, sondern wird es erst, nachdem man sich förmlich dazu gemeldet, unzählige, zum Teil sehr lächerliche, aber auch sehr kostspielige Formalitäten erfüllt hat, und doch eine Heimat als Bürger haben mußte, wie mir bei mehreren Vorfällen in Stuttgart und anderswo klar geworden, so kam ich nun in Frankfurt, wie es die dortigen Gesetze wollen, bei dem hohen Senat vermittels eines Sachwalters um das Bürgerrecht daselbst ein. Aber sollte man es wohl glauben, die Dummheit dieser Väter des Vaterlandes ging so weit, daß es mir rund abgeschlagen wurde. Man hatte in der Senatssitzung, in welcher die Sache vorkam, geäußert: »Ich sei ein zu gefährlicher Mensch!« Als ich aber dennoch auf meiner Annahme beharrte, auch all die erbärmliche, lächerliche und kostspielige Umstandskrämerei, bei der es hauptsächlich auf Prellereien abgesehen ist, endlich geordnet und ich hierauf in Frankfurt erschienen war, begab ich mich an dem festgesetzten Tag, zur bestimmten Zeit, elf Uhr vormittags, zur Eidesleistung auf den Römer. Ich mußte über eine halbe Stunde auf die Ankunft des Bürgermeisters warten. Endlich ungeduldig, fragte ich nach demselben, worauf man mir erwiderte, daß der Herr Bürgermeister im Begriff sei, ein paar fremden Herren den Kaisersaal und andere Merkwürdigkeiten des Römers zu zeigen. Da riß mir der Faden der Geduld und ich sagte zu einer der Ordonnanzen: »Gehen Sie und sagen Sie dem Herrn Bürgermeister, daß ich schon über eine halbe Stunde auf ihn warte, um den Eid zu leisten, und wenn er nicht gleich komme, ich unbeeidigt wieder weggehe. Die Bürgermeister werden nicht dafür bezahlt, um den Lohnlakai zu machen, und die Bürger, die sie bezahlen, so ungebührlich warten zu lassen.« Das letztere hatte zwar die Ordonnanz nicht ausrichten sollen, tat es aber dennoch ungeheißen. Wenige Minuten darauf trat der Bürgermeister, mit einem Gesicht so rot wie der Kamm eines Hahnes, in das Kanzleizimmer und redete mich zornentbrannt mit den Worten an: »Wissen Sie, daß ich Sie kann arretieren lassen?« »Wenn Sie das Recht dazu zu haben glauben, so probieren Sie es, Herr Bürgermeister!« »Den Eid!« rief nun die bürgermeisterliche Herrlichkeit wutentbrannt, stotterte mir denselben vor, ich sprach ihn ruhig nach und empfahl mich dann. So war ich nun mit allem Fug und Recht ein Frankforter Borjer, also eine sehr respektable, und wie die Frankfurter glauben, auch höchst wichtige Person geworden. »Ja, wenn ich nur was davon hätt'!« sagt, glaub' ich, Staberl. Ich eilte jetzt nach Stuttgart zurück, wohin mich meine literarischen und andere Beschäftigungen riefen, und blieb bis zur Beendigung meines historischen Werkes (1830) daselbst.
Ende.
Nachwort.
Das Buch, das hier, um Weitschweifigkeiten und Wiederholungen verkürzt, seit ungefähr 65 Jahren zum ersten Male wieder erscheint, hat wie der Verfasser mehrere Uniformen getragen. Unter dem Titel »Vierzig Jahre aus dem Leben eines Toten« erschien es Ende der vierziger Jahre bei Osiander in Tübingen, im Jahre 1853 gefolgt von einem sehr interessanten Schlußband »Noch fünfzehn Jahre aus dem Leben eines Toten«, der in einiger Zeit auch unsre Neuausgabe ergänzen soll. Unter dieser Marke war es ein Lieblingsbuch der jungen Frankfurter, wie mir seit dem Erscheinen des Werks von manchen berichtet wurde, die heute recht alte Frankfurter sind. Aber der Titel scheint dem Absatzbedürfnis des Herrn Friedrich -- dieser sein wahrer Name wurde durch eine Stelle des Buches selbst bekannt, wo er ihn aus Flüchtigkeit einmal gebraucht -- nicht genügt zu haben. Fedor von Zobeltitz hat in seiner Bibliothek das verschollene Buch wieder aufgestöbert, aber unter dem verlockenden Titel »Casanovas Nachfolger oder Abenteuer, Liebschaften und Erlebnisse eines galanten Offiziers«, der eine gute Spekulation in der Zeit war, wo Casanovas Memoiren zum ersten Mal in deutscher Übersetzung erschienen und verschlungen wurden. Zu allemhin erschien das Buch in Paris, im Verlag von Heideloff und Campe. Noch zweimal rasch hintereinander erschienen die »Vierzig Jahre«, einmal unter diesem ursprünglichen Titel, aber mit dem Pseudonym C. Strahlheim, das anderemal aufs neue in dem Pariser Verlag, aber als »Neuer Casanova«. Dann wird es still um Verfasser und Buch, sie verstauben in Familienbücherschränken, kaum die Bibliographen kennen den nun wirklich Toten.
Das Meiste, wenn auch es nur wenig ist, was über Friedrichs Lebensgang bekannt ist, steht in Andreas Gottfried Schmidts »Galerie deutscher pseudonymer Schriftsteller vorzüglich des letzten Jahrzehnts« (Grimma 1840), also vor der Drucklegung unsres Werks erschienen, was dokumentarisch wichtig ist, da Schmidt den Gang der Handlung in den »Vierzig Jahren« bestätigt. Dort wird gesagt, C. Strahlheim heiße C. Friederich, privatisierend in Rödelheim bei Frankfurt, geboren in Frankfurt 1790 von angesehenen Kaufmannseltern, wollte Schauspieler werden, durfte es aber nicht, trat in französischen Militärdienst, machte die Feldzüge in Italien und Spanien bis zur Abdankung Napoleons mit, wurde hierauf preußischer Offizier, nahm den Abschied und widmete sich literarischen Arbeiten; er begründete in Offenbach eine satirische Zeitschrift, die aber nach zwei Jahren einer beigegebenen politischen Karikatur halber verboten wurde, und lebte dann abwechselnd in Mainz, Köln, Aachen und Mannheim. 1825 war er in Stuttgart, um dort seine »Geschichte unserer Zeit« herauszugeben; 1830 finden wir ihn wieder in Frankfurt. Schmidt führt zugleich eine Anzahl seiner Schriften an, meist kompilatorische Arbeiten, eine »Universal-Chronik der Zeit«, eine »Allgemeine Weltgeschichte«, die schon erwähnte »Geschichte unserer Zeit oder Übersicht der merkwürdigsten Ereignisse von 1789 bis 1830«, die in 120 Heften erschien und von Ernst Freymund (dem Bibliothekar A. Fr. Gfrörer in Stuttgart) fortgesetzt wurde; schließlich machte Friedrich den Versuch eines Konversations-Lexikons: »General-Lexikon oder vollständiges Wörterbuch alles menschlichen Wissens« (Frankfurt 1836 bis 1839), von dem 85 Hefte (A--Bartrania) auf den Markt kamen.
U. R.
Namenregister. Dritter Band.
Ali Pascha 140 f. Artois, Graf 203 Atri, Herzogin von (Giuglietta Colonna) 49, 63 f., 73, 76 f., 80 f., 85 Bacciochi, Prinz 19, 27 Baudouy, General 105 Berry, Herzog von 208 Bessières, Marschall 28 Bethmann, von 217 Bittiglioni, Fürst 53 Blücher 268 f. Bonaparte, Elisa 19, 27 Bonaparte, Jérôme 21 f., 27 Bonaparte, Joseph 17, 27 Bonaparte, Karoline 16, 21, 27, 49, 58, 60 f., 69, 76 Bonaparte, Lätitia 16, 22 Bonaparte, Lucian 18 f., 27 Bonaparte, Ludwig 19, 26, 37 Bonaparte, Pauline 12 f., 19, 23 f., 30, 39 f. Borghese, Fürst Camillo 20 Börne 361 f., 375 f. Canouville, Oberst 20 Canova 20 Canzi, Sängerin 391 Caravante 53 Cardenneau, General 105 Carnot 330 f. Catalani, Angelika 206, 343 f., 382 f. Cavaignac, General 50 f., 57 Cavalcanti, Marchesa 49, 63, 65, 67 f., 70 f., 80, 85 Circella, Herzog von 48 Clarke 39 Colonna, Fürst 48 Cotta 423, 426 f., 434 d'Angri, Fürst 49 Deburaux, Baron, General 208 Dery, Cäsar, Baron 48 Detry, General 147 Devrient 229, 238, 270 Dobrusky 388 f. Donzelot, General 114, 130 Dubois, Polizeipräfekt 34 Eugen, Prinz, Vizekönig von Italien 22 Farigliano, Madame 13, 25 Fesch, Kardinal 9 Forbin, Schauspieler 20 Fouché, Polizeimeister 21 Franconi 10 Frankh 423, 425, 427 f., 431 f., 435 Gneisenau 253 Gourgaud, General 364 f. Hardegg, Graf, General 215 f., 221 Hardenberg 236 Hauff 428 f. Homburg, Friedrich Josef von 373 f. Hulin, General 34 Iffland 229, 380 Josephine 2, 15 Keisenberg, von 416 f. Kleewitz, von 236 Kurakin, Fürst 35, 37 Lafont, Schauspieler 20 Lamarque, General 50 Lannes, Marschall 41 Leclerc, General 20 Lesseps, Kommissär-Imperial 105 Lingard, Platzkommandant in Marseille 16 Longchamps 62 f., 65, 74, 94 f. Ludwig XVIII. 204, 206 Lusi, Graf 279 f. Maghella, Polizeiminister 53 Manches, General 52 f. Marie Louise 1 f., 14 f., 28 f., 33, 37 f. Mars, Schauspielerin 12, 24 Metternich 32, 392 f. Miollis, General 12 f., 39, 45, 47 Murat 2, 48, 49 f., 54, 55 f., 61 f., 64 f., 69 f., 74, 75, 78 f., 87, 184, 242 Napoleon 1 f., 17 f., 26 f., 41 f., 54, 75, 194, 214, 220, 242, 364 f., 372 f., 375, 384 Nettelbeck 252, 323 Orleans, Louis Philipp von 193, 202 Partonnaux, General 50 Patterson, Miß 22 Recamier, Madame 206 Scholze, Henriette 227, 329 f., 338 f. Schwarzenberg, Fürst 31 Schwarzenberg, Fürstin Pauline von 35, 36 Struensee, Polizeidirektor 410, 414 f. Stuart, General 51 Survilier, Gräfin 362 f., 373 Taglioni 431 Talma 17, 207 Wilhelm III., Kurfürst 352 f. Wilhelm von Preußen, Prinzessin 226 f., 228, 232, 234, 241, 265, 268, 275
Druck von _F. E. Haag_, Melle i. H.
Anmerkungen zur Transkription
Diese Ausgabe von 1916 wurde gegenüber der Erstausgabe von 1848/49 »um Weitschweifigkeiten und Wiederholungen verkürzt«, wie der Herausgeber im Nachwort konstatiert (Band 3). Die Kürzungen im Text wurden in der 1916'er Ausgabe folgerichtig in den Rubriken sowohl im Inhaltsverzeichnis am Anfang des Buches als auch am Beginn der jeweiligen Kapitel reflektiert. Wo dies versehentlich zu Diskrepanzen zwischen den beiden jeweiligen Rubriken geführt hatte, wurden in dieser eBook-Ausgabe nach eingehendem Vergleich mit der Erstausgabe die jeweils überzähligen Rubriken entfernt. Darüber hinaus wurde jedoch kein weitergehender Versuch unternommen, die generelle Übereinstimmung von Kürzungen im Text und im Inhaltsverzeichnis zu überprüfen.
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigert. Weitere Änderungen sind hier aufgeführt (vorher/nachher):
[S. 20]: ... rücksichtslos ihren Leidenschaften die Zügel schließen. Bekannt ... ... rücksichtslos ihren Leidenschaften die Zügel schießen. Bekannt ...
[S. 37]: ... das Echo ihres Gatten, dem sie, so sehr es sich tun ließ, in ... ... das Echo ihres Gatten, den sie, so sehr es sich tun ließ, in ...
[S. 58]: ... Caserta begab, zog sich Murat maulend nach Capo die monte ... ... Caserta begab, zog sich Murat maulend nach Capo di monte ...
[S. 91]: ... Einwohnern, die am Adriatischen Meer im Golf von Manfredona ... ... Einwohnern, die am Adriatischen Meer im Golf von Manfredonia ...
[S. 116]: ... liegende Dörfer, so waren wir bald von dessen Bewohnern ... ... liegende Dörfer, so waren wir bald von deren Bewohnern ...
[S. 135]: ... >Halt!< zu, während meine Albanese sein Gewehr anlegte. ... ... >Halt!< zu, während mein Albanese sein Gewehr anlegte. ...
[S. 141]: ... ihm am Tage unseres Abmarsches wissen, daß ich sehr bedaure, ... ... ihn am Tage unseres Abmarsches wissen, daß ich sehr bedaure, ...
[S. 153]: ... hatte, das uns mitteilte, daß es unmöglich zur Haustüre ... ... hatten, das uns mitteilte, daß es unmöglich zur Haustüre ...
[S. 279]: ... konnte. Madame Julius wollte ihr beste Freundin zur ... ... konnte. Madame Julius wollte ihre beste Freundin zur ...
[S. 318]: ... suchte. Verdruß und manchen Ärger, die ich mir allerdings ... ... suchte. Verdruß und mancher Ärger, die ich mir allerdings ...
[S. 344]: ... Kongresses hatte sie der Kaiser Alexander, der König von ... ... Kongresses hatten sie der Kaiser Alexander, der König von ...
[S. 361]: ... Wege stehe. Ich machte ihm deshalb einen Besuch, teilte ... ... Wege stehen. Ich machte ihm deshalb einen Besuch, teilte ...
[S. 411]: ... Hals haben. Anderseits muß ich gestehen, daß ich auch ... ... Hals zu haben. Anderseits muß ich gestehen, daß ich auch ...