Unsere Hochzeitsreise in die Urwälder von Kamerun

Part 4

Chapter 42,711 wordsPublic domain

Fast wie auf ein Kommando hielten unsere Pulljungs jetzt inne und zeigten uns, auf einer Sandbank ruhend, ein Krokodil. Freudig überrascht, verhielten wir uns ganz still und ließen das Kanoe durch die Strömung treiben, steuerten dicht an die Sandbank heran und auf den Knien im Kanoe liegend, schreckte mein Mann durch einen wohlgezielten Schuß aus seiner Birschbüchse den Schläfer aus seiner Ruhe. Leider war für seine Größe der Schuß zu wenig und ehe noch mein Mann das Gewehr repetieren konnte, verschwand das Krokodil in den Fluten des Mungo, natürlich zum lebhaften Bedauern unserer Träger, denen das Fleisch eine willkommene Beute gewesen wäre.

Nach einigen Stunden flotter Fahrt legten wir in Kotto, einem mächtigen Negerdorf am Mungo, an. Unsere Träger hatten unsere Ankunft durch lautes Hallern und Schlagen der Palavertrommeln, die wir stets mit uns führten, bekannt gegeben und auf halbem Wege nach dem Dorfe kamen uns bereits der Häuptling mit dem üblichen Anhang entgegen. Er machte zur Begrüßung einen, allerdings unfreiwilligen, Knicks bis zur Erde (er war versehentlich auf eine hervorstehende Wurzel getreten und ausgeglitten), was eine allgemeine Heiterkeit der Anwesenden zur Folge hatte und ihnen einen wütenden, strafenden Blick ihres Herrn und Gebieters eintrug; jedoch auch wir konnten nur mühsam ein Lachen unterdrücken.

Wir gingen mit ihm nach seinem Dorf und er bewirtete uns mit Palmwein, einem unserem Most ähnlichen, leicht gegorenen, säuerlichen Getränk, welches der Ölpalme abgezapft wird. Auch ließ er sofort im Dorfe Eier zusammenholen und schenkte uns beim Fortgang das landesübliche Huhn.

Wir hatten jeden Tag mindestens ein Huhn gegessen, teilweise, um keine Fleischkonserven essen zu müssen, sogar zwei.

Weiter ging's auf der meist spiegelglatten, nur hie und da durch quer im Fluß liegende Baumstämme unterbrochenen Fläche des Mungo. An den uns entgegenkommenden Kanoes, die mit Früchten und Tauschwaren beladen waren, schoß das unsrige pfeilschnell vorüber und nur kurze Anrufe »woher! -- wohin!« unterbrachen den monotonen Gesang.

Die Sonne hatte ihren höchsten Stand lange überschritten, als wir am linken Ufer des Mungo auf einem kleinen Plateau ein niedliches Dörfchen erblickten, wo wir dann auch landeten und Lager aufschlugen.

Am Flusse sah ich einige schwarze Mütter stehen, welche ihre, scheinbar kaum einige Wochen alten, Bambinos durch das Wasser schwenkten, was ich als Grausamkeit empfand, den Kleinen aber ganz gut zu bekommen schien. Näherkommend, reichten sie mir zutraulich ihre Kleinen und lachten glücklich, als ich durch Schäkern ein Lächeln auf dem niedlichen, schwarzen Gesichtchen hervorrief.

Ins Lager zurückkommend, nahm ich meine tägliche Waschung vor, doch schon während derselben fühlte ich im Gesicht und an den Händen leichte Stiche, konnte aber immer nur die Folgen derselben, einen roten Fleck in der Größe einer Erbse finden. Durch meinen Mann aufmerksam gemacht, näher hinsehend, bemerkte ich die stecknadelspitzen-großen Sandfliegen, die dutzendweise an den entblößten Stellen des Körpers saßen und Blut saugten. Gott sei Dank, waren es nur harmlose Tierchen, die keine Krankheiten übertragen. Weit unangenehmer empfand ich das in den höchsten Tönen hervorgebrachte Summen der Moskitos, die uns während des ganzen Abends umschwirrten und vor allen Dingen mich (mein Mann behauptete, des süßen Blutes wegen!) grausam quälten. Trotz der Vorsicht Josephs, das Moskitonetz recht fest unter die Matratze gestopft zu haben, hatten sich doch einige dieser »lieben Tierchen« Einlaß in unser Allerheiligstes zu verschaffen gewußt, und es entspann sich beim Schlafengehen ein lebhafter Kampf, bei dem die Moskitos, als die Unterliegenden, ihr sträfliches Tun mit dem Tode büßen mußten. Aber selbst die Genugtuung, alles getötet zu haben, was sich unberechtigterweise unter mein Moskitonetz eingeschlichen hatte, ließ mich keinen Schlaf finden, denn das Summen der außerhalb des Netzes fliegenden Moskitos machte mich dermaßen nervös, daß ich froh war, als der Schlag der Trommel, der als Weckruf für den Träger dient, den anbrechenden Morgen verkündete.

Auf mein Bitten hin und mit Rücksicht auf mein zerstochenes Gesicht sowie Arme wurde die Kanoefahrt, so herrlich sie an und für sich war, abgebrochen, und wir marschierten quer durch den Urwald, stracks nach Osten der Bahn zu, die wir in Kake bestiegen, und noch am selben Tage zogen wir wieder in Bonaberi und Duala ein.

Unsere Reise in die nördlichen Gebiete hatte uns länger in Anspruch genommen, als wir beabsichtigten, so daß wir unser aufgesetztes Reiseprogramm, in dem noch eine Reise nach Jaunde mit aufgenommen war, nicht durchführen konnten.

Wir hatten bis zur Abfahrt des Dampfers noch sechs Tage und da ich, trotz unserer vieltägigen Reise durch den Urwald und einen Teil des Graslandes noch nicht einmal einen Elefanten in Freiheit gesehen hatte, so beschlossen wir, nach einer eintägigen Ruhepause noch eine Kanoefahrt auf dem Wuri oder Kamerunfluß zu unternehmen.

Obwohl ich eigentlich noch ziemlich genug hatte von den »Genüssen«, die uns die eintägige Kanoefahrt auf dem Mungo beschert hatte, willigte ich in die Änderung des Reiseprogramms ein.

Unsere Träger wollten nun auch für die uns geleisteten Dienste ihre Besoldung haben, die wir ihnen in deutscher Münze auszahlten. Als Geschenk für die Ausdauer, die sie bewiesen hatten, erhielt jeder fünf Het Tabak, zwei Flaschen Gin und eine Mark, sowie den von der Buschtour zurückgebrachten Reis. Vor Freude führten sie unter Singen und Schreien einen Tanz auf und hatten es dann sehr eilig, die erworbenen Pfennige in den Faktoreien Dualas in Waren umzusetzen.

Am nächsten Tage mieteten wir uns ein zirka zwanzig Meter langes Kanoe, in welches wir einige, mit Verpflegung und Reservekleider bepackte Koffer verstauten, ein Palmblätterdach wieder im vorderen Teil des Kanoes aufbauten und die Longchairs zwischen die Lasten setzten. Wir fuhren mit einer Besetzung von zwölf Pulljungs auf dem Kamerunbecken hin, an den großen, mitten im Strom lagernden Inseln vorüber, den Wuri hinauf.

Da wir Flut hatten, wurde den Pulljungs die Arbeit erleichtert und pfeilschnell schoß, unter den kräftigen Ruderschlägen unserer Dualas, das Kanoe auf der spiegelglatten Fläche, die nur durch einige, aus dem Wasser herausragende Felsblöcke und Baumstämme, sowie von einigen, aus dem oberen Teil des Wuri kommende Kanoes, deren Besatzung gleich der unseren ihre monotonen Weisen erklingen ließen, unterbrochen wurde, dahin.

Immer höher stieg die Sonne und durch das angestrengte andauernde Paddeln ermüdet, verstummte bald der Gesang unserer Besatzung. Da die Flut uns nicht gefolgt war, mußte die ziemlich starke Strömung des Wuri überwunden werden und es ging immer langsamer vorwärts. Stellenweise mußten die Jungens sogar das Kanoe verlassen und dasselbe über den Schlick und die Sandbänke hinwegziehen.

In einem idyllisch an den flachen Ufern des Wuri gelegenen Dörfchen schlugen wir unser Zelt auf und legten uns nach der üblichen Begrüßung durch den Häuptling und dem Genuß einer von Joseph selbst erlegten Antilope schlafen.

Mein Mann hatte sich mit den Dorfbewohnern eingehend über die Jagdverhältnisse unterhalten und Befehl gegeben, daß wir am nächsten Morgen sehr früh aufbrechen und eine Jagdfahrt auf dem Abo unternehmen wollten.

Noch ehe die Sonne die leicht gekräuselte Fläche des hier sehr schmalen, aber tiefen Wuri beschien, befanden wir uns auf dem seeartigen Abo, dessen beide Ufer mit einem undurchdringlichen Mangrovendickicht, Lianen und tausend anderen Schlinggewächsen bestanden sind. Vor uns sahen wir eine kleine Lichtung, die bis an das Ufer des Abo heranreichte und beim Näherkommen machten uns unsere Begleiter auf zwei, im Grase ruhende Flußpferde aufmerksam, auf deren Rücken, wie wir mit dem Glase feststellten, die Madenhacker (kleine Vögel) eifrig pickten. Kaum hörbar, die Ruder flach durch das Wasser ziehend, steuerten wir auf diese Stelle zu. Mein Mann hatte sich lang ins Kanoe gelegt und außer seiner Birschbüchse, die er bereits an der Backe liegen hatte, hielt ich, hinter ihm sitzend, den mit fünf Patronen geladenen Karabiner zum Schusse bereit. Als der erste Schuß krachte, sah ich in der Aufregung oder Jagdfieber, welches sich meiner bemächtigt hatte, nur einen unförmigen Körper laut klatschend ins Wasser fallen, während sich eine scheinbar formlose Masse schnaufend und stöhnend im Grase wälzte.

Dem ersten folgten zwei weitere Schüsse und unter lautem Schreien ruderten die Schwarzen das Kanoe an Land, um das erlegte Tier zu besehen.

Wir hatten nicht bemerkt, daß uns zwei weitere Kanoes aus dem Dorfe, in welchem wir das Lager aufgeschlagen hatten, gefolgt waren, die nun unter Aufbietung aller Kräfte singend und schreiend auf uns zuruderten und sich in Gemeinschaft mit unseren Leuten an die Zerlegung des von mir sehr bestaunten Tieres machten. Bald sah man an der Stelle, wo die beiden Dickhäuter der Ruhe gepflegt hatten, nur noch schwammige Stückchen Fleisch und eine große Blutlache. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß in einer Viertelstunde von dem Koloß, den mein Mann auf 20 Zentner schätzte, nur noch tragbare Stückchen Fleisch zu sehen waren. Unsere Pulljungs suchten sich die schönsten Stücke heraus, mein Mann ließ sich ein zirka ein Quadratmeter großes Stück Haut abschneiden und die Stoßzähne herausschlagen, während das andere in den Besitz der übrigen Dorfbewohner überging.

Eigentlich hatten wir erreicht, was wir wollten, doch die kurze Zeit des Aufenthalts in Kamerun wollten wir ausnützen, soweit es möglich war. Auf Befragen erfuhren wir von einem der Dorfbewohner, daß zirka eine halbe Stunde von uns entfernt, mehrere Elefanten durch den Abo wechselten, und zwar meist in den Nachmittagsstunden zwischen vier und sechs Uhr. Da wir keinen großen Rückweg zu unserem Lager hatten, ruderten wir nach längerer Rast weiter den Abo hinauf, bis zu der von den Dorfbewohnern bezeichneten Stelle.

Unser Kanoe wurde an einem Baumstamm festgebunden, während wir die Umgebung nach den Spuren der Dickhäuter absuchten. Bald fanden wir auch einige größere und eine kleinere Spur und Losung, die scheinbar vom Morgen herrührte. In geringer Entfernung von der Furt lagerten wir uns im Walde und harrten der Ankunft dieser lebenden Urwaldriesen.

Wir sollten nicht lange auf die Folter gespannt werden, denn in der Ferne hörten wir bald das Trompeten eines Elefanten, dessen schauriger Klang meine Nerven erzittern ließ. Wir gingen etwas tiefer in den Urwald hinein und ich bemerkte bald, daß wir, mein Mann, Joseph und ich, allein waren; unsere anderen Begleiter hatten sich ängstlich ins Kanoe zurückgezogen, um bei einem evtl. Angriff der Dickhäuter schnell das Weite suchen zu können. Was aus uns dann würde, war diesen tapferen Seelen gleichgültig.

Sonderlich wohl war mir selber nicht zumute, doch mich auf die Treffsicherheit meines Mannes verlassend, harrte ich hinter einem dicken Baumstamm geborgen, herzklopfend, aber mutig aus.

Abermals erscholl, und zwar diesmal in unmittelbarer Nähe, der Trompetenklang des Elefanten, und die Erde dröhnte und zitterte unter dem Stampfen seiner Füße. Auf mein Bitten hin gab mein Mann sein Vorhaben, zu schießen, auf, und wir haben es nicht bereut. Der Bequemlichkeit halber schien der Elefant seine alte Fährte zu benutzen, denn das von meinem Mann beschriebene Knacken und Krachen der Bäume und Äste, die er sich aus dem Wege räumt oder zerstampft, war nicht vernehmbar. Da, endlich sahen wir den Koloß gemütlich angetrottelt kommen und zu unserer aller Überraschung in seinem Gefolge ein täppisches, possierliches Junges in der Größe eines Pferdes.

Plötzlich blieb die Elefantenmutter stehen, und mir stockte das Blut in den Adern, denn ich glaubte, daß sie Witterung von unserer Anwesenheit bekommen habe. Aber ihr Warten galt nur dem Kleinen, das scheinbar nicht so große Schritte wie die Mutter nehmen konnte. Am Flusse angekommen, trampelte sie erst einige Zeit, in dem aufgeweichten Boden bis zum Bauch versinkend, umher, zog den Rüssel voll Wasser und spritzte das hinter ihr stehende Junge an.

Zu gern hätte ich gesehen, wie so ein Elefant schwimmend den Strom durchquert, doch die Mutter schien um das Leben ihres Jüngsten besorgt zu sein und nachdem sich das Schauspiel mehrere Male wiederholt hatte, trabten Mutter und Kind, laut trompetend, wieder in den Urwald zurück. Als sie etwa 50 Meter von uns entfernt waren, gab mein Mann einen Schreckschuß ab und aus ihrer Sorglosigkeit aufgeschreckt, jagten die beiden, die uns so kostbare Minuten bereitet hatten, in den undurchdringlichen Urwald hinein.

Mein Wissensdurst war wieder einmal glänzend gestillt und hochbefriedigt kehrten wir in unser Lager zurück.

Wir hatten noch zwei Tage Zeit, die wir einer eingehenden Besichtigung der Hafenstadt und ihrer großzügigen Anlagen widmeten. Auch den »Palast« des Oberhäuptlings Mango Bell, der uns mit einer Flasche Bier und Bisquits bewirtete, besuchten wir.

Der letzte Tag, den wir in Kamerun verbringen konnten, wurde zu einem Besuch der in Beseke befindlichen Negerrestauration »Zum strammen Hund« verwendet, wo wir uns bei einem Glase Eisbier mit einigen dort anwesenden Gouvernementsbeamten über ihre Erlebnisse während des Tropenaufenthalts unterhielten. Ja, ich konnte schon ihre Unterhaltung mit einigem Selbsterlebten unterbrechen, worüber sie sehr erfreut waren.

Am Mittag des nächsten Tages begaben wir uns an Bord, von einigen in Afrika neu gewonnenen Freunden begleitet, die uns Grüße an die Heimat mitgaben und sich mit einem kräftigen deutschen Händeschütteln verabschiedeten.

Ade, Kamerun! Du herrliches, einzigschönes Land mit deinen reichen, geheimnisvollen Schätzen, die du willig dem überläßt, der sich nicht der Mühe scheut, sie aufzusuchen und mit offenen Augen um sich schaut, auf all die Pracht, all den Reichtum! Mein Leben lang werde ich zehren an den herrlichen Erinnerungen, und, sitze ich im Norden Deutschlands, in Schnee und Eis vergraben, träumen von deinen ewig grünen, ewig schönen Urwäldern, deinen klaren, stillen Flüssen, den schäumenden, donnernden Wasserfällen und dem wunderbaren Zauber deiner mondscheindurchleuchteten Märchennächte! Was ich mir von dir versprach, das hast du getreulich gehalten und so, voller Freude, wie ich kam, scheide ich jetzt voller Wehmut. Nur ein letztes Lebewohl noch kann ich dir mit dem Tüchlein winken, und der stolze Kamerunberg erwidert den Gruß in schweigendem Ernst. Doch bald wirst auch du unsern Blicken entschwunden sein, weiter geht's in die offene See der fernen Heimat zu.

Vorbei die wundervolle, herrliche Zeit!

Zur Heimreise benutzten wir einen Zwischendampfer und lernten auf diese Weise die vor der Bucht von Biafra lagernde spanische Insel Fernando Poo kennen. Leider war der Aufenthalt im Hafen von St. Isabell sehr kurz bemessen, so daß sich ein An-Landgehen nicht lohnte. Wir hatten ja nun genug Eindrücke gesammelt, die wir auf unserer Heimreise an unserem geistigen Auge vorüberziehen lassen konnten und die Abendstunden waren immer viel zu kurz, um über alles Erlebte zu plaudern.

Nachdem wir bei ausnahmslos schönstem Wetter und spiegelglatter See die Häfen der Westküste passiert hatten, sahen wir uns eines Morgens wieder im Hafen von Santa Cruz. Für den Rest der Heimreise bestand in bezug auf Seekrankheit keine Gefahr, denn wir hatten für unsere ganze Reise die denkbar günstigste Jahreszeit gewählt und landeten wohlbehalten, sonnengebräunt und von den Angehörigen jubelnd begrüßt, am Petersen-Kai in Hamburg.

Wilhelm Köhler, Minden in Westfalen

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Nach den #neuesten# Bestimmungen bearbeitet von #Kapitän Preuß#, Studienrat an der Seefahrtsschule in Bremen. Wie manche Eltern, ganz besonders im Binnenlande, stehen dem Wunsche ihres Sohnes »Seemann zu werden«, ratlos gegenüber, da sie nie im Leben ein Seeschiff in seinem Element sahen und keine Ahnung von der Ausbildung und den Aussichten in diesem Beruf haben. Möge dieses Büchlein, geschrieben von einem Fachmann, der selbst 10 Jahre auf Seglern und Dampfern Reisen nach allen Weltteilen ausführte und der noch heute in seiner Stellung in engster Fühlung mit der seemännischen Praxis steht, für unsere deutschen Jungen, die den Seemannsberuf ergreifen wollen, eine vollkommene Aufklärung bringen.

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[ Hinweise zur Transkription

Die Abbildungen auf Frontispiz und Beilage (im Original hinter Seite 32) sind dem Buchtext nicht konkret zuzuordnen; sie wurden an das Textende verschoben.

Das Originalbuch ist in Fraktur gesetzt.

Darstellung abweichender Schriftarten: _gesperrt_, #fett#.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden Ausnahmen,

Seite 6: "kenen" geändert in "kennen" (aus eigner Anschauung kennen lernen)

Seite 7: "Tereriffe" geändert in "Teneriffe" (in deren Mitte ihr Oberhaupt, der Pique Teneriffe thronte)

Seite 18: "," entfernt hinter "Makavo", ", " eingefügt vor "Mais" (Makavo (kartoffelähnliche Knollenfrucht), Mais)

Seite 19: "." eingefügt (die vielen Schönheiten des wunderbaren Landes.)

Seite 22: "Gouvernementsgarten" geändert in "Gouvernementsgärten" (wohlgepflegten Straßen und Gouvernementsgärten)

Seite 38: "." eingefügt (die Schilderungen schon zum größten Teil bestätigen.)

Seite 43: "wird" geändert in "wir" (zogen wir endlich in Ndunge ein)

Seite 47: "Nkan" geändert in "Nkam" (die über den Nkam führende)

Seite 53: "unberbrachen" geändert in "unterbrachen" (unterbrachen den monotonen Gesang)

Seite 64: "." eingefügt (eine vollkommene Aufklärung bringen.)

Seite 64: "0.15,--" geändert in "0,15" (Für Porto und Verpackung sind pro Buch Mark 0,15 beizufügen.) ]