Part 14
Beim Lesen der Memoiren wird jeder erkennen, dass ein =grosser Geist= mit offenem Auge und völliger Beherrschung der Verhältnisse dieselben geschrieben hat.
Histor. Monatsbl. f. Posen.
Diese Darstellung einer der wichtigsten Epochen der deutschen Geschichte ist wie wenige Bücher geeignet in der =reiferen deutschen Jugend= vaterländische Gesinnung und Opferfreudigkeit zu entfachen.
Südwestd. Schulblätter.
Wie ein ernstes, erhabenes Drama, dem es aber bei aller Härte doch auch an behaglichen und idyllischen Zügen nicht fehlt, lässt sich der Verfasser die Blumen- und Dornenkette seiner Tage durch die Erinnerung gleiten.
Westerm. Monatshefte.
Man wird in Zukunft Boyens Denkwürdigkeiten nicht ausser Acht lassen dürfen, wenn man sich über Persönlichkeiten, Stimmungen und Ereignisse der Befreiungskriege unterrichten will.
Allg. Schweizer Zeitg.
Man wird von Seite zu Seite aufs Neue gefesselt, und ehe man sich dessen versieht, hat man die 2 Bände von Anfang bis zu Ende durchgelesen.
Posener Zeitung.
Boyens Denkwürdigkeiten vereinigen jedenfalls =eine Fülle von hochinteressanten Erlebnissen=, die umso prägnanter wirken, als sie uns in der eleganten Darstellung eines hochgebildeten und scharfbeobachtenden Mannes entgegentreten.
Düna-Zeitung. Riga.
_C. F. von Holten_
Vom dänischen Hofe
Erinnerungen aus der Zeit Friedrichs VI., Christians VIII. und Friedrichs VII.
16 Bg. m. 4 Porträts. Preis brosch Mk. 4.50, in Lwd. geb. Mk. 5.50, Halbfranz Mk. 6.50.
Wir durchschreiten gewissermassen eines jener alten dänischen Königsschlösser, die träumerisch auf den grauen Sund hinausschauen, und betrachten die Porträts: die Herrscher und ihre Gemahlinnen, die fürstlichen Verwandten, den Hofstaat, die Grössen der Wissenschaft, der Kunst, der Politik, die sie umgeben -- -- -- Holten hat eine charmante Art, das =Charakteristische= an den Personen herauszuheben und ergötzt oft durch humoristische Darstellung.
Kleines Journal, Berlin.
Sein Werk macht nicht den Anspruch, ein wissenschaftliches zu sein; es bringt uns in schlichtem Plauderton die Grossen der Welt näher und lässt uns mancherlei Blicke in ihr privates Leben tun. Viele werden gerne zu dem Buche greifen, und die Stunden nicht bereuen, welche sie bei der harmlosen Lektüre verbracht haben.
Nord-Ostsee-Zeitung.
Das Buch, =das sich spannend wie ein Roman= liest, ist voll von Anekdoten vielfach heiterer Natur: Eine Menge von Originalen zieht an uns vorüber; der Hofstaat dreier Könige, sie selbst nebst ihren Familien, darunter die vielgenannte Gräfin Danner. =Bezaubernd ist der Freimut=, mit dem der liebenswürdige Verfasser ungeniert über all diese internen Dinge zu plaudern weiss. Für jeden, der den dänischen Verhältnissen in den 30er Jahren und dem ganzen Zeitraum bis 1864 Interesse entgegenbringt, werden diese Memoiren lehrreich und amüsant sein.
Düna-Zeitung, Riga.
_François Bourgogne_
Sergeant der franz. Kaisergarde
Kriegserlebnisse 1812--13
Mit 16 Vollbildern von Faber du Faur und Yvon. =2. Aufl.= (4.--5. Tausend.) 363 Seiten. Preis brosch. M. 6.--, in Lwd. geb. M. 7.50, in Halbfranz. M. 8.50.
Bourgognes Memoiren gehören zu den Büchern, bei denen der Leser die Schläge der Mitternachtsstunde überhört; und viele Scenen, wie die des brennenden Posthauses zwischen Moskau und Smolensk, die an den Lederstrumpf erinnernden Jagden der Kosaken vor der Beresina, die Uebergangsszenen, und die letzten Abenteuer bei Wilna und Kowno prägen sich dem Leser unverlöschlich ins Gedächtnis.
Literar. Echo.
Der =spannendste Roman=, die interessanteste Reiseschilderung =kann kaum fesselnder sein=, als hier das Buch des schlichten Sergeanten. Oft wenn er von den Schrecknissen des Winters, der fürchterlichen Kälte, die bis zu 28 Grad stieg, erzählt, bei der die todesmüden Krieger marschieren, kampieren und die grössten Entbehrungen erdulden mussten, wird man lebhaft an Nansens Wanderungen in Nacht und Eis erinnert.
Leipziger Tageblatt.
... Es sind =erschütternde Bilder= des Elends und tiefsten Jammers, die sich vor unsern Augen entrollen, aber auch echter Kameradschaft und Menschenliebe, die sich =unvergänglich ins Herz graben=.
Generalanzeiger, Hamburg.
Diese Schlichtheit und Ehrlichkeit gerade sichert seiner ganzen Darstellung die Glaubwürdigkeit und hebt Bourgognes so ungemein inhaltsreiches Buch über allen Verdacht romanhafter Erfindung hoch empor auf die =Wertstufe weltgeschichtlicher Dokumente=, wie es ihrer gleich ergreifende und erschütternde nur wenige gibt.
Westerm. Monatsh.
Die ausserordentliche Lebendigkeit und Anschaulichkeit der Darstellung dieser durch ihre Ursprünglichkeit sich auszeichnenden Denkwürdigkeiten wird noch unterstützt durch Reproduktionen der 15 charakteristischsten Blätter aus dem seltenen Illustrationswerk des württembergischen Offiziers Faber du Faur, der den russischen Feldzug von 1812 mitgemacht hat.
Ill. Zeitung, Leipzig.
_Fürst Krapotkin_
Memoiren eines Revolutionärs
Mit Vorwort von =Georg Brandes=. 3. Auflage.
=2 Bände=; 44 Bg. mit 3 Porträts.
Preis brosch. Mk. 9.--, in Lwd. geb. Mk. 11.--, in Halbfranz Mk. 13.--.
Die Schilderungen sind von einer Intimität und einem Stimmungsgehalt, die an Turgeniew erinnern. Ein Künstler ersten Ranges gibt hier seine Erlebnisse und Eindrücke wieder ...
... Aus der Schlichtheit und Wahrhaftigkeit seiner Darstellung, aus dem Begreifen der russischen Volksseele, aus dem unerschöpflichen Reichtum einer gross und edel angelegten Natur entstand ein =Buch mit Ewigkeitswerten= ...
Die Nation.
... Der Adel der Gesinnung, der aus den Memoiren spricht, ein Adel ohne jedes Pathos und ohne heroischen Aufputz, macht ihre Lektüre zum ungewöhnlichen Genuss, und wo die nüchterne Kritik nicht fehlt, auch zum ausserordentlichen Gewinn. Niemand soll es versäumen, diese geradezu =klassisch geschriebenen Memoiren mit Andacht zu lesen=.
Neue freie Presse.
Nicht der Nihilist und nicht der Anarchist stehen in erster Reihe, wenn diese Memoiren gewürdigt werden sollen, sondern der =Mensch= Krapotkin selbst. Die beiden Bände Memoiren verdienen dem modernen Plutarch angereiht zu werden.
Neues Wiener Tagblatt.
Dass er ein unermüdlicher Kämpfer für die Revolution, dass er ein bedeutender Gelehrter war und ist, wussten wir schon lange. Jetzt aber hat er uns bewiesen, dass er auch ein feinsinniger Künstler und ein edler guter Mensch ist, ein Mensch voll Milde und Herzlichkeit. -- -- Vor uns ersteht die Sittengeschichte jener Zeit, wie sie packender, treffender und plastischer kein Geschichtsforscher und kein Romancier gezeichnet hat.
Prager Tagblatt.
In der Memoirenliteratur kann das vorliegende Buch einen ganz hervorragenden Platz beanspruchen; denn der Verfasser hat wie kaum einer die Höhen und Tiefen des modernen Lebens, besonders in Russland, kennen gelernt.
... Das ganze russische Volk hat hier einen =Darsteller ersten Ranges= gefunden.
Kölnische Zeitung.
_Henri Rochefort_
Abenteuer meines Lebens
Autorisierte deutsche Bearbeitung von =Heinr. Conrad=.
=2 Bände=; 50 Bg. mit Porträt. Preis brosch. Mk. 10.--, in Lwd. geb. Mk. 12.--, in Halbfranz Mk. 14.--.
Es sind fesselnde, mit zahlreichen unterhaltenden und pikanten Einzelheiten durchwirkte Bilder aus dem öffentlichen und privaten Leben Frankreichs während der letzten 2 Drittel des vergangenen Jahrhunderts -- Bilder von scharfer Einseitigkeit, gesehen und gezeichnet von der prononcierten Persönlichkeit eines hitzigen Draufgängers, und deshalb hinsichtlich ihrer vollen Wahrheit wohl mancher Korrektur bedürftig, aber in ihrer individuellen Beleuchtung =in hohem Grade interessant=.
St. Petersburger Zeitung.
Der Stil des Werkes ist äusserst lebendig, geistreich und epigrammatisch; ein richtiger Journalistenstil, der sich nur an Tatsachen hält, alles Ueberflüssige und allen Wortprunk verschmähend. =Wer sich über die letzten 40 Jahre Zeitgeschichte in amüsanter Weise unterrichten will, der greife zu diesem Werke.=
Elberfelder Zeitung.
Die Uebersetzung ist so mustergültig, dass es für jeden gebildeten Leser schon an und für sich ein hoher Genuss ist, hier der liebevollen und geistreichen Arbeit des Herausgebers zu folgen, der es verstanden hat, den eigenartigen, geist- und witzfunkelnden Stil Rocheforts stets sinngemäss und treffend wiederzugeben.
Dresdener Anzeiger.
Die Darstellung Rocheforts unterhält durch ihre ausserordentliche Farbigkeit und Beweglichkeit, sie ist unvergleichlich amüsant, und auch historisch nicht wertlos als ein grosses Stück erlebter Zeitgeschichte.
Vossische Zeitung.
Das Werk ist mit einer =solchen Frische und Anschaulichkeit geschrieben=, dass man bei der Lektüre glaubt, =einen Roman vor sich zu haben=. Die Szenen aus dem Gefängnisleben, die verschiedenen Fluchtversuche, und die endlich glücklich erreichte Befreiung aus Neu-Kaledonien stellen sich ähnlichen Kapiteln aus Dumas’schen oder Sue’schen Romanen würdig an die Seite.
Pester Lloyd.
_D. Thiébault_
Friedrich der Grosse
und sein Hof
Persönliche Erinnerungen an einen 20jährigen Aufenthalt in Berlin. Deutsche Bearbeitung von =H. Conrad=.
2 Bände, 49 Bogen mit 6 Porträts. Preis brosch. Mk. 9.--, in Lwd. geb. Mk. 11.--, in Halbfranz Mk. 13.--.
Diese Erinnerungen, in einer kritisch revidierten, abgekürzten Ausgabe, füllen zwei stattliche Bände, die aber durch ihre anziehende Darstellung nichts Ermüdendes haben und gewiss alsbald jene Popularität sich erwerben werden, die sie um ihres Gegenstandes und ihrer Form willen verdienen.
Es hat wohl nie einen moderneren Herrscher gegeben als diesen »aufgeklärten Despoten« aus der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts. Zuweilen glaubt man nicht von einem, =der da war=, sondern von einem, =der da kommen wird=, zu lesen. So reif, so vorschauend, so grossdenkend, so frei von Vorurteilen war dieser Monarch!
Neue freie Presse.
=Ein Muster französischer Memoiren sind die Thiébaults= über seinen Aufenthalt am Hofe Friedrichs des Grossen. Es mag einer noch so viele historische Werke über jene Zeit gelesen haben, Friedrich II. wird ihm ein genialer Feldherr, ein grosser König, ein merkwürdiger Mensch sein; er lese diese Memoiren, und der Feldherr, der König, der Mensch steht leibhaftig vor ihm mit all seinen Tugenden und Fehlern, in seiner Herrscherglorie und seiner menschlichen Schwäche.
Wiener Allg. Zeitung.
In der reichen französischen Memoirenliteratur gibt es nur wenige Werke, die für uns Deutsche ihrem ganzen Inhalte nach ein so =hervorragendes historisches Interesse= darbieten, wie die Denkwürdigkeiten D. Thiébaults.
Karl Witte, Berlin.
Das Buch ist von Anfang bis zu Ende in allen Einzelheiten fast gleich interessant. Ausserdem ist es durchweg in dem Ton des feinsinnigen, gebildeten Mannes gehalten, der auch delikate Dinge mit Geschmack und Anstand behandelt.
Hamb. Korrespondent.
_General Gourgaud_
Napoleons
Gedanken und Erinnerungen
St. Helena 1815--18
Deutsche Bearbeitung von =H. Conrad=. =3. Auflage.= 25 Bg. m. 6 Porträts. Preis brosch. Mk. 5.50, geb. Mk. 6.50, in Halbfranz Mk. 7.50.
Man gewinnt ein höchst anschauliches Bild davon, wie das grösste militärische und administrative Genie, der hervorragendste Gesetzgeber und Finanzmann, den die neuere Geschichte kennt, sich nach Abschluss seiner meteorhaften Laufbahn den wenigen Getreuen gegenüber, die sein Exil teilten, gab und aussprach, wie er über seine Feldherren, ihre Vorzüge und Fehler, wie er über seine eigenen Taten und Untaten dachte, wie er seine Zeitgenossen und Gegner, wie er die Politik der Gegenwart und Zukunft beurteilte, wie er grollte und wie er scherzte.
Petersburger Zeitung.
Das Buch bringt eine =Fülle der interessantesten=, man kann sagen lehrreichsten =Aussprüche des Kaisers= über wichtige Ereignisse seines tatenreichen Lebens; es verbreitet Klarheit über viele Seiten seines Charakters, besonders über die dunkeln, beleuchtet mit grellem Licht seinen grenzenlosen Ehrgeiz, seine Verachtung des menschlichen Geschlechts und seine widerwärtige, man kann sagen niederträchtige Beurteilung der Frauen.
Monatsschr. f. Stadt u. Land.
Sind wir mit der Lektüre des Werkes fertig, so steigen Zweifel in uns auf in Bezug auf all die andern von uns gelesenen Werke über jene Epoche, und wir haben die Ueberzeugung gewonnen, dass dieses =der Wahrheit, der ungeschminkten Wahrheit= am nächsten kommt.
Lord Rosebery.
Abgesehen von den Erwägungen, zu denen Napoleons Gedanken und Erinnerungen Anlass geben, enthält das Buch eine solche Fülle =der interessantesten Einzelheiten=, dass wir uns kaum eine Lektüre denken können, die den Leser mehr fesseln und anregen würde, als Gourgauds Tagebuch in deutscher Bearbeitung.
Neue Zürcher Zeitung.
_Dr. med. Ryan_
Unter dem roten Halbmond
=Erlebnisse eines Arztes= b. d. türk. Armee i. Kriege 1877/78.
Autor. Übersetzung von =H. von Natzmer=. -- 24 Bg. m. Portr. Osman Paschas. Preis brosch. Mk. 5.50, in Lwd. geb. Mk. 6.50, in Halbfranz Mk. 7.50.
... =Beispiele heldenmütigster Aufopferung im Dienst edelster Menschlichkeit, sympathische Züge der Kameradschaft und des Edelmuts= gegen den überwundenen Gegner treten uns hier mit dramatischer Lebendigkeit entgegen. ... Aber mit diesen =spannenden Schilderungen der Kriegsereignisse=, mit den =glänzenden Malereien des Schlachten- und Lagerlebens=, die dem Buch unter den militärischen Schriften einen =hervorragenden Rang sichern=, sind die Vorzüge desselben keineswegs erschöpft ...
Hamburger Neueste Nachrichten.
=Ryan ist ein Erzähler ersten Ranges, dem man mit wahrem Vergnügen lauscht=, mag er uns von seinen =tollen Fahrten und lustigen Streichen= berichten oder =ergreifende Schilderungen= von grenzenlosem Elend geben.
Reichs-Medizinal-Anzeiger.
Seinen eigentümlichen Reiz gewinnt das Buch dadurch, dass neben den erzählten ernsten Dingen =eine fast erstaunliche Fülle von Humor= platzgreift.
Hamburg. Correspondent.
=Hier lernen wir wahres Heldentum kennen=, Heldentum im mutigen Angriff, Heldentum im stummen Ertragen fürchterlicher Qualen, =höchste Entsagungsfähigkeit= und =wahrhaft ideale Glaubenszuversicht=. Aufregende Kampfesbilder aus der Zeit der glänzenden türkischen Ruhmestaten während der Belagerung von Plewna ziehen an dem Leser vorüber, so =greifbar plastisch=, als ob man =all das Aufregende, Fürchterliche vor seinen Augen sich abspielen sähe= ... Das Ryan’sche Werk ist in ganz vorzüglicher Weise von H. v. Natzmer übersetzt.
Internat. Literaturberichte.
_General Thiébault_
Memoiren a. d. Zeit d. frz. Revolution u. des I. Kaiserreichs
Deutsche Bearbeitung von =F. Mangold=, Major a. D.
=3 Bände= m. 15 Porträts berühmter Männer d. Revolution u. d. Kaiserreichs. Brosch. Mk. 15.--, in Lwd. geb. Mk. 18.--, in Halbfranz Mk. 21.--.
Das Werk ist im =höchsten Grade kulturgeschichtlich interessant=, ist flott und elegant geschrieben und eignet sich daher =in hohem Masse als Unterhaltungslektüre= für Gebildete. Jedenfalls sind solche Werke für gebildete Laien =eine weit empfehlenswertere geistige Nahrung als die Mehrzahl aller Romane=.
Kreuzzeitung.
Das ebenso glänzend wie spannend geschriebene Werk bringt ein =so reiches Material an Erlebnissen des Augenzeugen=, dass man nicht müde wird, immer wieder darin zu lesen.
Das Werk umfasst alle Geschehnisse, alle Personen, und lässt sie wie in einem grossen Wandelpanorama an uns vorüberziehen. Oft liest sich das Werk =wie ein gewaltiges Schlachtenbuch, oft wie ein spannender Roman über Hof- und Feldlager-Intrigue=.
Neueste Nachrichten, Berlin.
... Die Zeit von 1789 bis 1815 hat selten eine so intensive Beleuchtung erfahren wie bei Thiébault, der nicht bloss hinter die Kulissen der Weltgeschichte, der mit psychologischem Scharfblick auch den Menschen, die die Fäden der Weltgeschichte zogen, in die Seele geblickt hat.
Westermanns Monatshefte.
Schicksale und Herzen haben in Thiébault einen =Beobachter und Kenner gefunden, der seinesgleichen sucht=.
Vossische Zeitung, Berlin.
_Marschall Macdonald_
Memoiren 1785--1825
Deutsche Bearb. nach der =7. Auflage= des =Originals= von =H. v. Natzmer=, Generalmajor z. D.
22 Bg. m. Porträt. Brosch. Mk. 5.50, in Lwd. geb. Mk. 6.50, in Halbfranz Mk. 7.50.
Die Memoiren geben in festen, markigen Zügen das Bild einer geschichtlich stark bewegten Zeit wieder, und zeigen den Verfasser als eine voll ausgeprägte Persönlichkeit. Alle Soldatentugenden und unter dem Kanonendonner der Schlacht dennoch ein warm empfindendes Herz, bringen uns den Marschall nicht nur als Soldaten, sondern vor allem als Menschen nahe. =Die Schilderung der Ereignisse ist von dramatischer Spannung und Beweglichkeit=, jeder äussere Vorgang wird bei diesem Mann zum inneren Erlebnis. Und dies gerade macht das Buch so packend, so interessant.
Deutsche Zeitung.
Mit Genuss wird ein jeder, der dies Memoirenwerk einmal gelesen hat, es wieder und wieder zur Hand nehmen.
Leipz. Zeitung.
=Ein ausgezeichnetes Werk=, dem wir recht viele Leser wünschen. Eine von Anfang bis zu Ende fesselnde Lektüre.
Berner Bund.
Wir möchten das schön ausgestattete Buch noch besonders =für die reifere Jugend=, und =zur Anschaffung für Schülerbibliotheken= empfehlen.
Südwestd. Schulblätter.
Keine einzige Zeile ermüdet -- keine ist da, die man nicht gern gelesen haben möchte.
Allg. Zeitung.
Die Memoiren lesen sich von Anfang bis zu Ende wie ein spannender Roman.
Hamb. Korresp.
_Eduard Genast_
Aus Weimars klassischer und nachklass. Zeit
Erinnerungen eines weimarischen Hofschauspielers Neu herausgegeben von =Rob. Kohlrausch=.
=3. Auflage.= 24 Bg. m. 2 Porträts. Brosch. Mk. 4.50, in Lwd. geb. Mk. 5.50, in Halbfranz Mk. 6.50.
=Wie Eckermanns »Gespräche mit Goethe« dürfte auch Genasts Buch in keiner Bibliothek der deutschen Leser fehlen.=
Hamburger Nachrichten.
In seiner =jetzigen= Gestalt ist das Werk =wie ein Zauberspiegel=, in dem die längst schlafen gegangenen Gestalten unserer grossen Dichter wieder lebendig werden.
Das Erinnerungsbuch sollte seinen =Platz in jeder Klassikerbibliothek= finden.
Hamburger Fremdenblatt.
Eine =Fundgrube= von =fesselnden Darstellungen= aus dem literarischen und künstlerischen Leben Deutschlands der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ... =Eines der wertvollsten Bücher=, dem kein Gebildeter sein Interesse wird versagen können.
Kölnische Zeitung.
... So wird das Buch zu einem =wertvollen Beitrage= zur deutschen =Literatur-= und =Musikgeschichte=, aus dem wir, die Kinder einer späteren Zeit, zum Verständnis der geistigen Strömungen des verflossenen Jahrhunderts =manchen bleibenden Gewinn= schöpfen können.
Pustets Deutscher Hausschatz.
Es ist gar nicht daran zu zweifeln, dass Genasts Aufzeichnungen allen Literatur- und Theaterfreunden eine Quelle edelsten Genusses sind.
New-Yorker Staatszeitung.
Zu den interessantesten und belehrendsten Bänden der Memoirenbibliothek gehören zweifellos die Erinnerungen Eduard Genasts.
Tageblatt Altona.
=Eines der interessantesten Bücher der Memoirenliteratur= und ein treues Bild des weimarischen Theaterwesens zu Goethes Zeiten.
Wiesbadener Tageblatt.
_Helen Keller_
Die Geschichte meines Lebens
Autorisierte Deutsche Ausgabe.
=23. Auflage.= 23 Bg. mit 8 Bildern. Brosch. Mk. 5.50, in Lwd. geb. Mk. 6.50, in Halbfranz Mk. 7.50.
Erzieher und Eltern werden in dem Buche viele =Anregungen= finden. Aber nicht nur Erzieher und Eltern; =jeder Mensch=, der an Frischem und Klugem Gefallen hat, =muss mit Freude das Buch der Helen Keller lesen=. =Dem Schriftsteller, dem Künstler, dem Gelehrten= eröffnet es neue Aussichtspunkte. =Leute, die in Krankheit und Trübsal am Leben verzweifeln wollen, richtet es auf=: denn es zeigt ihnen, wie nichts so hoffnungslos ist, dass es nicht Trost und Linderung fände. =Uebermütige lehrt es Demut, Leichtfertige Besinnung.= Es ist ein Werk, das keiner vergessen kann, der es einmal gelesen hat.
Berliner Tageblatt.
... O, ich könnte das ganze Buch zitieren! Es ist voller =Sonnenschein und Liebe und Glückseligkeit=. Und Sonnenschein strahlt es in unsere müden Herzen.
Dr. M. Wilhelm Meyer.
... =Das Buch enthält Schönheiten über Schönheiten, Wahrheiten tief wie ein Bergsee, Lichtquellen der Seele, die leuchten wie die Sonnen der Ewigkeit.=
Ill. Sonntagszeitung.
Dieses Buch repräsentiert entschieden =die originellste und interessanteste Autobiographie, die je geschrieben worden ist=. ... Wir haben es mit einem Interesse gelesen, wie selten ein anderes; diese Lektüre möchten wir einem jeden unserer Leser gönnen.
Alte u. Neue Welt (Einsiedeln).
Und mit dem =erhebenden Bewusstsein=, ein neues Stück menschlichen Heldenmuts in diesen beiden Frauen kennen gelernt zu haben, legt man diese, wohl =in der ganzen Weltliteratur einzig dastehende Selbstbiographie= aus der Hand.
Kölnische Zeitung.
_Herbert Spencer_
Eine Autobiographie
Autorisierte Deutsche Ausgabe von Prof. Dr. =Ludwig= und =Helene Stein=.
=2 Bände.= 47 Bg. Brosch. Mk. 14.--, in Lwd. geb. Mk. 16.--, in Halbfranz Mk. 18.--.
Ein autobiographisches Werk von der Wahrheit und Exaktheit des vorliegenden =hat in der ganzen Weltliteratur nicht seines Gleichen, und es sollte auf dem Büchertisch keines Gebildeten fehlen=.
Posen. Neueste Nachricht.
Ein deutscher Leser der Autobiographie schreibt: ... Dann aber hat das Buch den =immensen Vorzug=, dass es den Philosophen in ihm kennen zu lernen gestattet, ohne dass man seine Werke zu lesen braucht.
Es ist zweifelhaft, ob je ein Denker von schöneren Anlagen unter unserem Volke aufgetreten ist. Wir sind überzeugt, dass die hübsch ausgestattete deutsche Ausgabe auch über den Kreis der eigentlichen Fachinteressenten hinaus eifrige Leser finden wird.
Hamb. Korrespondent.
... Doch genug des Nörgelns! Spencers nachgelassenes Werk bleibt trotz alledem eine der interessantesten und originellsten Selbstbiographien, die es in der Weltliteratur gibt.
Münchener Neueste Nachr.
Dies Buch ist ein Dutzend Bücher in einem. =Dem Psychologen, dem Künstler, dem Romanschriftsteller, dem Moralisten, dem Lehrer, dem Prediger, dem Kritiker, dem Dichter, dem Philosophen= -- allen diesen bietet das Buch =eine besondere Quelle des Genusses=.
Chicago Herald.
_W. Debogory-Mokriewitsch_
Erinnerungen eines Nihilisten
(Ein Seitenstück zu Fürst Krapotkins Memoiren.)
Autorisierte Deutsche Ausgabe von =Dr. H. Röhl=. Mit Vorwort von =Alex. Ular=.
=2. Auflage.= 22 Bg. Brosch. Mk. 5.50, in Lwd. geb. Mk. 6.50, in Halbfranz Mk. 7.50.
Die vorliegenden »Erinnerungen eines Nihilisten« bieten in mehr als einer Hinsicht grosses Interesse. Schon als rein persönliche Erinnerungen genommen, bilden die Aufzeichnungen =eine äusserst spannende Lektüre=. Aber der Schwerpunkt der Erinnerungen liegt in der =glänzenden Charakteristik der politischen Zustände und der revolutionären Bewegung unter Alexander II. und Alexander III.=
Neue freie Presse.
Es ist zweifellos, dass das Werk in mannigfacher Weise Interesse, ja Aufsehen erregen wird ... Als rein persönliche Erinnerungen genommen, geben diese Aufzeichnungen eine Lektüre, =die den Leser zuweilen in fieberhafte Spannung versetzt=, wie sie der kunstvollst aufgebaute Roman nicht zu erregen vermöchte.
Berliner Börsen-Courier.
... Dann kam die Flucht aus Sibirien. Hier häufen sich =die aufregenden Momente des Buches zu einer wahren Seelenfolter für den Leser=. =Man zittert mit dem Flüchtigen= bei den mannigfachsten Gefahren, und man glaubt, die Hetzjagd, welche von den Behörden auf Mokriewitsch gerichtet ist, gegen sich selbst ausgeführt zu empfinden.
Neues Wiener Journal.
Aus der Zeit der ernstlich beginnenden revolutionären Bewegung, die jetzt in Russland alle Dämme überflutet, weiss dieses Buch interessante Ereignisse und Erlebnisse zu erzählen.
Münchener Neueste Nachrichten.
Mark Twains
Ausgew. humoristische Schriften.
Inhalt:
Bd. I. =Tom Sawyers Streiche und Abenteuer.=
Bd. II. =Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn.=
Bd. III. =Skizzenbuch.=