Südamerika, die aufsteigende Welt

Part 19

Chapter 193,508 wordsPublic domain

Brasiliens Hauptstadt ist vielleicht die schönste Stadt der Erde. Das ist so bekannt und so oft geschildert, daß es müßig wäre, darüber noch ein Wort zu verlieren. Mehr noch, man sollte gar nicht erst versuchen, ihre Schönheit zu schildern; denn sie ist derart, daß sie über Maß und Beschreibung hinausgeht. Wenn man über die grünen, palmenbestandenen, in Blüten brennenden Hügel streift, die wie vielfach gereihte Perlenschnüre Stadt und Bai umgrenzen, geht das Maß des Schönen selbst über das hinaus, was die Augen aufzunehmen vermögen. Ins Extrem überschlagend möchte man ausrufen: „Ja, weiß der Himmel, Rio ist schön; aber das weiß ich nun schon. Laßt mich in Dreiteufelsnamen in Ruhe, ich kann nicht mehr.“

Wenn irgendwo, braucht man in Rio Zeit und Muße, um die Schönheit zu genießen, die dort auf den Beschauer einstürmt. Denn sie ist immer da, ob die über die Bucht gespannte, schmerzhaft blaue Kuppel wolkenlos ist und alle Farben an Leuchtkraft miteinander wetteifern, oder ob die aus schwarzen Wellen und weißem Gischt ansteigenden, mit allen Tropengewächsen überwucherten Felsen in mystisch-geheimnisvolle Nebel sich verlieren. Mag man über die Hügel wandern oder die Bucht durchkreuzen, die endlosen Praias, die Strandpromenaden, im Auto oder in der Elektrischen entlang fahren, auf den Corcovado steigen oder auf den Zuckerhut, die Schönheit wird nie weniger. Immer eine neue Bucht, eine neue Klippe, aus Palmen und Blüten wachsend, immer ein neuer Ausblick. Geht die Sonne auf, brennen Bucht und Berge in dem tiefsten Rot einer ungeheueren Feuersbrunst. Senkt sich die Nacht, so laufen vielfache Lichterreihen jede Strandzeile entlang, jeden Hügel hinauf. Die Berge stehen wie phantastische Schatten am Himmel, bis auf den unheimlichsten, den Pão d’Assucar, der aus den Lichterkränzen aufsteigt wie die gespenstische Vision eines riesenhaften Symbols altheidnischer Phallusfeste.

Wenn ich jemand beneide, so sind es jene portugiesischen Seefahrer, die, als erste in die Bucht einlaufend, die ganze Tropenwelt um die blaue Bucht noch in ursprünglicher, unberührter Herrlichkeit antrafen.

Das heißt jedoch nicht, daß Rio als Stadt nicht auch seine schönen Teile hätte. Keineswegs will ich mir das boshafte argentinische Wort zu eigen machen, das von Rio, wie überhaupt von ganz Brasilien behauptet: „~La naturaleza todo, los brasileros nada~“; das heißt, daß alles die Natur geschaffen, die Brasilianer nichts.

Freilich, die Stadt ist entstanden und gewachsen wie alle südamerikanischen Städte. Wahllos und unorganisch wurden Häuser und Straßen über Hügel und Täler geworfen. Aber einen großen Vorzug hat sie vor fast allen übrigen Seestädten, die Lage des Hafens.

Freilich der mächtige Eindruck eines modernen Hafens soll nicht geleugnet werden, der immer gleich bleibt, mochte man an einem Nebeltag die Elbe hochfahren und in vergangenen Tagen den Mastenwald des Hamburger Hafens vor sich sehen, oder auf der Themse unter Tower Bridge hindurchgleiten, oder in den Hudson einlaufen zwischen Docks, Riesenschiffen und den phantastischen Wolkenkratzern New Yorks. Aber immer schließt doch der Hafen die eigentliche Stadt vom Wasser und der freien See ab, bleibt kein Platz für Bäder und Strandpromenaden. Rio dagegen stößt mit seinem Zentrum, mit seiner City, in breiter Front an die offene Bucht, und der Hafen, Arsenale, Docks und Werften, alles was raucht, qualmt und lärmt, ist nach hinten verlegt, tiefer in die Bucht hinein, gleichsam an die Rückseite der Stadt. Was man beim Einlaufen von der Stadt zunächst vor sich sieht, wirkt wie ein Palast, wie ein Garten.

Diesen Teil der Stadt so auszubauen, daß er den Vergleich mit jeder Hauptstadt der Welt aushält, hat die Brasilianer ein Vermögen gekostet, so viel, daß die Unzufriedenheit in den einzelnen Staaten, vor allem in denen des Nordens, groß wurde, weil so viel an den Prunk der Hauptstadt gehängt wurde, während es für ihre Bedürfnisse an Geld mangelte.

Wie Buenos Aires war die City von Rio ursprünglich ein Winkelwerk kleiner Gassen. Eine Bresche wurde hindurchgeschlagen, von einer Bucht zur andern, ein mächtiger Durchlaß für Luft und Licht, der den frischen Seewind bis ins Zentrum trägt. Die so entstandene Avenida Rio Branco grenzt auf der einen Seite an die Kais und die Hafenanlagen, auf der andern an die Praia, den freien Strand, die breiten palmenbepflanzten und beetumsäumten promenadeartigen Straßenzüge, die viele Kilometer weit die Buchten entlang führen.

Auf diesen Promenaden, sowie in den Straßen, die auf sie münden, sieht man am frühen Morgen ein eigenartiges Bild: Männlein und Weiblein wandern da, nur mit dem Badeanzug, höchstens noch mit Bademantel oder Badetuch bekleidet, an den Strand. Eine Badeanstalt in unserm Sinn gibt es in ganz Rio nicht; jeder badet, wo er gerade Lust hat, und an der Stelle, die seiner Wohnung am nächsten. In bestimmten Abständen führen Treppen oder schräge Rampen ins Wasser hinunter. Dieser Badebrauch beschränkt sich keineswegs auf die unteren Schichten. Auch die Damen der Gesellschaft baden hier, und man kann des Morgens häufig Damen sehen, die im Badeanzug ihr eigenes Auto an den Strand hinunterlenken.

Autos sieht man überhaupt in ungeheuerer Menge, kaum viel weniger als in New York oder Chicago. Pferde dagegen ziehen höchstens noch einen Leichenwagen. Nichts macht einen merkwürdigeren Eindruck als so ein schimmelbespannter Leichenwagen, hinter dem eine endlose Kette vielepferdestarker Automobile im langsamsten Tempo dahinschleicht.

Ja, die Stadt ist reich, und sie zeigt und verschwendet ihren Reichtum, sie, die kostbarste Blüte eines reichen Landes. Es war für sie keine Kleinigkeit, nicht nur zur schönen, sondern auch zur gesunden Stadt zu werden. Ursprünglich war Rio de Janeiro eines der schlimmsten Fiebernester an der brasilianischen Küste. So schlimm, daß zeitweise die Schiffe sich scheuten, es anzulaufen -- man erzählte von Schiffsbesatzungen, die bis auf den letzten Mann dahingesiecht waren --, so schlimm, daß die brasilianischen Kaiser ihre Residenz aus dem Fiebersumpf heraus in die Berge verlegten, wo sie in Petropolis sich eine eigene Stadt bauten.

Heute aber ist Rio so gesund wie nur irgendeine Stadt der Welt. Hier, wo es bei einer Lage zwischen Wasser und Wald von Moskitos wimmeln müßte, kann man nachts im Freien ohne Moskitonetz schlafen.

Nur eines ist geblieben von den Lasten des Klimas: die Hitze. Kräuselt kein Wind die Wasser der Buchten, liegen sie da wie flüssiges Blei, dann lastet auch Tag und Nacht unerträglicher Druck auf allen Straßen, und man hebt sich morgens nicht erfrischt und müde von dem schweißnassen Lager.

Alles, was Geld hat, kann bis zu einem gewissen Grad auch der Hitze entfliehen. Man kann nach Leme oder Copacabana hinausziehen, wo die mächtigen Wellen des Atlantik an den Strand spülen, oder man kann auf den Bergen und Hügeln seinen Wohnsitz nehmen, die heute schon zahlreiche elektrische und Zahnradbahnen mit der Stadt an der Bucht verbinden. --

Es ist ein oft wiederholtes Phantasiebild, die City von New York oder Berlin in fünfzig oder hundert Jahren aufzuzeigen. Aber die Phantasie beschränkt sich bei diesem Bild auf die Übereinanderhäufung von Stockwerken und Verkehrsmitteln. Eine solche Phantasie auf Rio übertragen, böte ganz andere Möglichkeiten. Rio kann nicht nur die schönste, sondern auch die phantastischste und großartigste Stadt der Welt werden und gleichzeitig das wundervollste und eleganteste Seebad.

Es ist ja nur eine Frage des Ausbaus der Verkehrsmittel, um die ganzen Wohnviertel auf die frischen kühlen Berghügel zu verlegen, so daß am Hafen nur die Geschäftshäuser bleiben, die durch künstliche Kühlung und Ventilation vor der Hitze geschützt werden. Schnelle Verbindungen, in Tunneln laufende elektrische Schnellzüge würden an die Bucht, Badestrand und den offenen Ozean führen, so daß man von der Wohnung ebenso rasch zum Bad wie zur Geschäftsstadt gelangen könnte.

Wie heute schon eine Seilbahn freischwebend Hunderte von Metern weit auf den Zuckerhut führt, so ließen sich alle die einzelnen Bergkuppen miteinander verbinden, und auf einem zentral gelegenen würde eine Vergnügungsstadt mit Theatern, Kinos und Tanzpalästen sein.

Wer weiß, vielleicht!

60. Die Blumeninsel.

Rio de Janeiro.

Tief innen in der Bucht von Rio de Janeiro, mehr als eine Stunde Motorbootfahrt von den Hafenkais, liegt die „~Ilha das flores~“, die Blumeninsel. Irgendwo versunken ist der Lärm des Hafens, das Kreischen der Krane, das Rasseln der Ketten, das Hämmern der Werften und Werkstätten, aber auch das Brausen der über die breiten Aveniden und Promenaden der Weltstadt sich drängenden Massen und der jagenden Autos. Eine einsame Insel in märchenstiller Bucht. Flache Dächer unter ragenden Palmen, die sich spiegeln in unwahrscheinlich blauer Flut.

Man könnte meinen, irgendein menschenscheuer Sonderling habe sich hier seine Zuflucht gebaut, oder die weitgestreckten Hallen bergen ein Sanatorium, eine Erholungsstätte für Menschen, die in vollkommener Stille und Einsamkeit kranke Nerven kräftigen wollen.

Auf diese Insel hat die brasilianische Regierung das Einwandererhotel verlegt, jene Stätte, die für die ersten Tage nach der Ankunft alle gastlich aufnimmt, die in Brasilien eine neue Heimat suchen. Es ist, als wolle man den Neuankömmlingen gleich das Schönste zeigen, was dieses an Schönheiten reiche Land bietet, als wolle man ihnen hier auf dieser stillen schönen Insel erst Muße gewähren, sich hineinzufinden in diese so ganz andere fremde tropische Welt, die jetzt das neue Vaterland werden soll. Als sollten sie hier erst noch einmal Kräfte schöpfen und Mut fassen, ehe sie hinausgeschleudert werden in einen unerbittlich harten Lebenskampf unter sengender Sonne. Wenige Tage hier in beschaulicher Muße, dann gehen die Transporte weiter, nach São Paulo, Santa Catharina und Paraná, wo blühende Kolonien aneifern und die Möglichkeiten aufzeigen, die der jungfräuliche Urwaldboden birgt, oder ins Innere des Landes, in jene unermeßliche, noch unerschlossene Steppe von Matto Grosso, in die Berge von Minas Geraes oder auch in den fieberheißen Norden von Bahia und Pernambuco. Wenige Tage der Ruhe und letzte reifliche Wahl; denn der einmal getroffene Entscheid ist nach viele Tage langer Fahrt am Bestimmungsort nur schwer noch zu ändern. Einmal nur gewährt die Einwanderungsbehörde freie Reise, freie Gepäckbeförderung und freien Unterhalt. Einmal an der selbstgewählten Arbeitsstätte heißt es, sich selbst weiterhelfen, wenn der Einwanderer nicht das findet, was er erhofft und erwartet.

Es ist gerade ein Dampfer des Brasilianischen Lloyd eingetroffen, der aus Hamburg viele Hunderte deutscher Freifahrer herüberbrachte, jene Glücklichen, denen es nach endlosen Laufereien, Plackereien und Scherereien mit Konsulaten und Behörden möglich war, die freie Überfahrt zu erlangen, die der brasilianische Staat für dreitausend deutsche Auswanderer auswarf.

Glückliche? -- Heute sind sie es noch. Man sieht nur strahlende, leuchtende Gesichter. Auf dem Anlegeplatz spielen Kinder, im Wasser tummeln sich Schwimmer, deren weiße Leiber wie in durchsichtigen blauen Kristall gefaßtes Elfenbein wirken, in der offenen Wandelhalle unter den Palmen sitzen behaglich und zufrieden Männer und Frauen. Die Motorboote, die heute abgehen sollten, um die Einwanderer zur Stadt zu bringen, von wo mit Bahn und Schiff die Reise weitergehen sollte, sind nicht gekommen. Die Abreise ist um einen Tag verschoben worden. Man hat alles gepackt, alles erledigt, nun hat man noch einmal vierundzwanzig Stunden süßen Nichtstuns, noch einmal Frist auf der stillen Insel, ehe der Kampf beginnt.

Die wenigsten wissen, daß es ein Kampf ist, der ihrer harrt, zum mindesten wissen sie nicht, wie unerbittlich und hart er ist. Die schöne, üppige Insel in der von kühlen Winden umfächelten Bucht verführt dazu, alles ein wenig zu schön und zu leicht zu nehmen. Ich plaudere mit den nächsten. Als mein Name fällt, sammelt sich ein rasch wachsender Kreis um mich. Kaum einer unter den Einwanderern, der ihn nicht kennt, der nicht den einen oder andern der Aufsätze las, die ich seit anderthalb Jahren aus Südamerika geschrieben. Fast alle tragen ja schon seit Jahren den Plan in sich, jenseits des Ozeans sich eine neue Heimat zu suchen, und so haben sie gierig alles gelesen, was über die Länder geschrieben wurde, in die sie ziehen wollten.

Frage über Frage: Die meisten wollen das wiederholt hören, was sie sich zurechtgelegt haben über die Gegend, die Arbeit und Lebensweise, die sie sich aussuchten. Sie wollen das Bild bestätigt sehen, das sie gläubig hoffend im Herzen tragen. Es wird Enttäuschungen geben -- für alle. Manche, die sie überwinden, werden nach schwerem Anfang den Weg zu Glück und Wohlstand finden, aber auch manche werden elend zugrunde gehen, wie ich so viele zugrunde gehen sah!

Das Land, der ganze Erdteil ist reich, unermeßlich. Aber nicht umsonst blüht und wuchert und treibt es aus ihm in tropischer Fülle. Wer die Schätze heben will, zahlt hohen Preis mit Jahren voll Mühe und Arbeit, häufig mit Gesundheit und Leben.

Eine aufsteigende Welt! Man mag Südamerika durchziehen, wo man will, durch die argentinische Pampa, über die chilenische Kordillere, durch die bolivianische Puna oder den brasilianischen Urwald, überall wird sich der Gedanke aufdrängen, daß hier eine neue machtvolle Welt in der Bildung begriffen ist, eine Welt, die gestützt auf überreiche natürliche Hilfsmittel einmal darangehen wird, sich ihren Platz als ausschlaggebender Faktor im weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Ringen zu sichern. Eine gewaltige Welle rasend schneller Entwicklung wird einmal auf diesem jungen und noch immer so wenig bekannten Kontinent sich erheben, und sie wird alle hochtragen, die den rechten Augenblick erfassen.

Freilich, auf den rechten Augenblick kommt es an; denn auf diesem seit Jahrzehnten durch Krieg, Revolution, Parteistreitigkeiten, Anarchie und Diktatur erschütterten Erdteil geht in raschem Wechsel die Entwicklung auf und ab, und ehe der große jähe Anstieg anhebt, mag mancher, der hoffnungsfreudig und arbeitswillig hinauszog, in den Wellentälern niedergehender Konjunktur, wirtschaftlicher Depression, politischen Streites und sozialer Unruhen begraben werden.

Aber einmal kommt der Aufstieg. Und während vielleicht einmal die Alte Welt zugrunde geht und versinkt, wird eines Tages neben Yankees, Mongolen und Russen die aus indianischem und europäischem Blut in der Bildung begriffene südamerikanische Rasse in die Geschichte eintreten. Von Europa aus nahmen die Schiffe der Konquistadoren ihren Weg, um die durch uralte Kultur dekadenten Reiche der Azteken und Inkas zu stürzen. Vielleicht geht einmal die Geschichte den umgekehrten Weg.

Register.

Administrator, landwirtschaftlicher, in Bolivien 203-207. 214. 215.

Agrio, Fluß 125. 128.

Aimara 180. 186. 200.

Alemann, Dr. Theodor 110.

Alerce, Nadelbaum 150.

Alessandri, Arturo, Präsident der Republik Chile 143. 175. 239. 240.

Alfalfa 49. 59. 99. 100. 118. 119.

Alkohol aus Zuckerrohr 202. 214. 215.

Allerseelen, in Bolivien 219-223.

Almirante Cordero 107. 108.

Altiplano 184. 195. 230.

Ancohuma 235.

Antofagasta, Stadt und Provinz 162. 163. 164. 165. 166.

Araukaner 146. 153. 154. 155.

Arbeiter, hörige 204. 205.

Arendatario 49.

„Argentina“, Dampfer 75. 285.

Argentinien 248. 258. 259. 291; Klima 72. 73. 74. 75. 110. 117; Kriegsflotte 92; Kriegshafen 92. 93; Landschaft 47. 67. 256; Pachtverträge 48. 49; politische Stellung 77-79; Siedlungsgebiete 47. 50. 75. 82. 83.

Argentinisches Tageblatt 43. 76.

Arica 237.

Auswanderer 16 ff. 82. 86. 293. 294.

Badeleben, in Montevideo 245. 246; in Rio 305.

Bahia 22. 26. 27.

Bahia Blanca 84-89. 91.

Beni, Fluß 184. 211.

Bergkrankheit 231.

Bergsteiger, deutsche 232 ff.

Besitztitel auf Land, in Argentinien 50. 51; in Chile 150. 151.

Bewässerung, in Argentinien 97. 98. 105. 106. 107-110. 119. 133; in Chile 139. 140.

Blancos 5. 189. 190. 219. 227. 229; in Uruguay 249.

Blumenau 261.

Blumeninsel, bei Rio 297. 308.

Bolivien 5; Arbeiter 185. 204. 205; Bau des Landes 195. 196; Bergwelt 230 ff.; Einwanderung 183; Freihafen 164; Geschichte 183. 184. 185; Produkte 184. 185. 187. 200; s. a. Indianer.

Bolschewisten 239. 240. 249.

Bombilla 129.

Borax 178.

Brasilien 23. 25. 29. 248. 253. 256. 258. 259. 260. 291; Einwanderung 270. 273. 295. 296; Kaffeebau 298. 301; Siedlungsgebiete 309; Siedlungspolitik 264. 284; Süden 23. 260. 261.

Buenos Aires, Stadt 31. 35. 39. 85. 243. 245. 247. 293; Provinz 41. 75. 82. 85.

Cabañas 56.

Cacheuta, Badeort 134.

Calama 177.

Caliche, Salpetermineral 167. 169. 170. 171.

Campamento 171. 173.

Caña s. Zuckerrohr.

Casa Rosada. Regierungspalast in Buenos Aires 76.

Cayunco, Fluß 116. 122. 125.

Cebollar 178.

Ceiba (Wollbaum) 199.

Chaco, Gobernacion 44. 50. 75. 82.

Chacra 69.

Chile, Bedeutung des Salpeters 171. 174; Deutsche 152. 163. 164. 262; Klima 139; Krieg mit Bolivien und Peru 164. 165.

Chiloé, Insel 146. 149.

Chirimoya, Frucht 188.

Choele Choel, Insel und Station 96. 97. 101.

Cholos, Mischlinge 186. 188. 189. 207. 208. 221.

Chubut, Gobernacion 45. 50.

Chulumani 196. 203.

Coca 189. 192. 193. 201. 202. 204. 205.

Cocal 205. 206.

„Colorado“, in Uruguay 248. 249.

Comodore Rivadavia 55. 92.

Concepcion 140. 142. 157.

Conway, Sir Martin 232.

Copacabana 224. 225. 228.

Copihue, chilenische Nationalblume und Hymne 153 ff.

Coquimbo 160.

Corcovado, Berg 302.

Cordoba, Provinz 82.

Coripata 196. 203. 206. 207.

Coroico 199. 203.

Coronel, Seeschlacht 91.

Cruz Machado 286. 287. 288. 292. 293. 294. 296.

Cuenca Vidal, Staubecken 96. 107. 108. 109.

Cumbre, in Bolivien 191. 195; in Chile 136. 137.

Deutschbrasilianer 23, s. a. Kolonisten.

Deutschchilenen 152. 262.

Deutscher Volksbund in Argentinien 45.

„Deutschländer“, in Brasilien 268.

Deutschtum, in Argentinien 68.

Dienst, Rudolf 232. 234.

Drahtzäune, in Argentinien 58.

Einwanderung, in Argentinien 54. 110; Aussichten 43. 44. 45. 46. 49. 52; Bestimmungen 40-42; in Brasilien 282. 283.

Engländer, in Argentinien 89. 95.

Ensenada 60. 61. 62.

Entre Rios, Provinz 82. 83.

Esperanza 67.

Estancia 47. 48. 55. 56. 57. 60. 203. 204.

Estanciero 48. 49. 59. 60.

Falklandinseln, Seeschlacht 91.

Fichas 174.

Fieber, in Brasilien 285. 286. 297. 306.

Finca, in Bolivien 203 ff.

Formosa, Gobernacion 75. 82.

Franzosen, in Argentinien 94.

Frigorificos, Kühlhäuser 56. 88. 247. 250.

Frontera 145. 148.

Gastfreundschaft, in Argentinien 102. 103; in Bolivien 207-211.

Gaucho 48. 55. 61. 259.

Gaucholand 258. 259. 260.

General Roca, Stadt 107. 109.

Getreide, in Argentinien 54. 69. 87. 88. 99; in Brasilien 272.

Grundbesitz, in Argentinien 47. 48. 49. 69. 70; in Chile 140. 150. 151.

Guanaco 127.

Hacienda 203.

Hacker, Kompanie, Kolonisationsgesellschaft 282. 284. 286.

Hanseatische Kolonisationsgesellschaft 285.

Heuschrecken 67. 69. 71.

Hirsch, Baron, Kolonisationsgesellschaft 51.

Hochland, bolivianisches (s. Altiplano, Puna); patagonisches 106. 108. 125-128; Paulistaner 297.

Huaina Potosi, Besteigung 232. 234.

Iguassu, Fluß 286. 288. 289; Wasserfälle 55. 290; Ausnutzung 290. 291.

Ilha das Flores s. Blumeninsel.

Illampu, Besteigung 232. 234. 235.

Illimani, Besteigung 232. 233.

Immigração, Behörde 270. 296. 299.

Indianer 5; in Bolivien 185. 186. 189. 190. 200. 201. 204. 207. 219. 220. 221. 227. 229; Gespensterfurcht 233; Musik 223; Tanz 222. 223; in Chile s. Araukaner.

Indianermission, in Chile 155. 156.

Ingeniero White 89. 90.

Inkas 224. 312.

Inkasee 137.

Joinville 261.

Irigoyen, Präsident der Argentinischen Republik 76 ff.

Irupana 207. 211.

Italiener, in Argentinien 59. 67; in Brasilien, s. Kolonisten.

Jungfrau, die heilige, vom See 224. 225. 226. 228.

Kaffeebau, in Brasilien 298. 299. 300.

Kaffeefazendas 296. 297 ff. 300. 301; Arbeiter 299. 300.

Kakteen 35. 137. 212.

Kampstadt, in Patagonien 113. 114.

Kapuziner, bayerische 155. 156.

Kartoffeln 149; in Bolivien 187.

Kinderreichtum, der Kolonisten 268. 269. 275.

Kleinbetriebe, gewerbliche 276. 277.

Kohlen, in Chile 140. 142. 152.

Kolonie, Anfänge einer, in Argentinien 98; in Brasilien 273-276; in Chile 146-148. 149.

Kolonien, deutsche, in Argentinien 67 ff. 98. 99. 100; in Brasilien 265. 266. 267. 268. 270. 271. 272. 290; in Chile 145 ff. 149; in Patagonien 122-125.

Kolonisationsgebiete, in Argentinien 75. 82. 83; in Brasilien 271 ff. 309.

Kolonisationsgesellschaften, in Argentinien 51. 52. 53; in Brasilien 282. 283. 284. 285. 290.

Kolonisten, deutsche, in Brasilien 259. 260. 261. 262. 263; italienische, in Brasilien 265. 270. 272. 285.

Koniferen, brasilianische 282.

Kordillere 128. 133. 141. 148. 179. 184. 191. 195; Fahrt über 134-137.

Küstenkordillere, in Chile 148. 158. 159. 177.

Lamas 184. 187. 188. 189. 195.

Landeinteilung, in Argentinien 106.

Landpreise, in Argentinien 70. 83. 100; in Brasilien 284; in Chile 150.

Landwirtschaft in Argentinien 54. 59. 60. 69. 70. 105 ff.; in Brasilien 272. 278; in Chile 139.

La Paz 6. 183. 191. 192. 195. 232; Friedhof 221; Markt 186-190. 219. 220.

La Plata, Provinzhauptstadt 85.

La-Plata-Strom 30. 35. 245. 293.

Las Casas 154. 155.

Lasso 61.

Limay, Fluß 107.

„Linien“ 271.

Llanquihue, Provinz und See 145. 146. 149. 152.

Mais 272. 274. 283.

Malqui 219.

Mamoré, Fluß 184.

Mapuche 155.

Mar del Plata 80.

Mate 129. 272.

Matto Grosso 258. 285. 309.

„Maximalisten“ 145.

Mazamorra 218. 236. 240.

Medianero 48. 49.

Mendoza, Stadt 133; Fluß 134.

Minas Geraes 298. 309.

Misiones, Gobernacion 45. 50. 75. 82. 269.

Mondmutter 11.

Montevideo 30. 245. 247; Karneval 243 ff.

Morro, bei Arica 237.

Nahuel-Huapi-See 133.

Neger, in Bolivien 212. 213; in Brasilien 253. 254. 259. 260. 266.

Neuquen, Fluß und Gobernacion 50. 80. 95. 107. 111. 112. 116. 117. 121. 125; Petroleumquellen 92.

Nordamerikaner, in Chile 152. 161.

Oberstetter, Komponist 156.

Obst, in Bolivien 188. 192. 199. 219; in Brasilien 23. 24. 26. 272. 278; in Chile 138. 139. 160.

Obstbau, in Argentinien 67. 70. 88. 95. 99. 100. 109. 117. 118.

Oficina (Salpeterwerk) 161. 165. 167. 168. 169. 170. 171. 172. 173. 174; Arbeitsverhältnis 173-175.

Ollague, Vulkan und Ort 180. 231.

Oruro 187. 192.

Osterinsel 179.

Overlack, Eduard 232.

Palta, Frucht 138. 219.

Pampa 44. 73. 82. 248. 258. 260. 264; in Argentinien 166; chilenische 166.

Pampa Salitrera 164. 165 ff. 173.

Pampinos 172. 173.

Pão d’Assucar s. Zuckerhut.

Pappeln 106. 107. 133.

Paraguay 32. 50. 51. 74. 75.

Paraguaytee, s. Mate.

Paraná, Fluß, Stadt, Staat 73. 74. 259. 284. 285.

Patagonien 44. 80. 81. 112.

Pernambuco 21.

Petri-Meier, Kompanie, Kolonisationsgesellschaft 285.

Petroleumquellen, in Argentinien 55. 92.

Petropolis 306.

Pfirsich 70. 71. 83. 118. 272. 278.

Pocitos, Badeort 245. 246.

Porto Alegre 261. 263.

Porto Almede 288. 290. 291.

Porto da União 287. 290. 291. 292.

Posada, in Bolivien 192. 194. 208.

Potrero 56. 58.

Puerto Galvan 89. 90.

Puerto Militar 90. 91. 92. 93.

Puerto Montt 146. 148. 152. 177.

Puna 222. 227. 228.

Ramires 246.

Ramon M. Castro, Station 112. 113. 114.

Regierungsland, in Argentinien 47. 50; in Brasilien 284. 286. 287. 293 ff.

Reichswanderungsamt 287.

Rio Colorado 95.