Setma, das türkische Mädchen: Eine Erzählung für Christenkinder

Part 5

Chapter 52,873 wordsPublic domain

»Meine Empfindungen, als wir nach der Eroberung unserer Vaterstadt so unerwartet von einander gerissen wurden, darf ich dir nicht erst beschreiben; sie sind ja auch die deinigen gewesen. Ich war fast ganz besinnungslos, als mich der General, welcher mich gefangen genommen hatte, in's Lager schleppte. Er war schon ein bejahrter Mann, sehr mild und leutselig, und hatte mit mir nichts Anderes im Sinn, als mich seiner Tochter zur Gesellschafterin zu bringen. Das erfuhr ich aber erst später: denn er konnte nicht türkisch und ich nicht deutsch, und so mußte ich mich einstweilen mit seiner freundlichen Behandlung begnügen, welche ganz über meine Erwartung war. Da der Feldzug bald zu Ende gieng, so durfte ich nicht lange im Lager bleiben, und der General, der außer der Kriegszeit auf seinem Landgut in Schlesien wohnte, nahm mich mit dahin, wo er von seiner Tochter mit der größten Freude empfangen wurde. Er sagte ihr, was ich freilich nicht verstand, aber aus seinen Bewegungen schließen konnte, daß er mich für sie zur Aufwartung und Unterhaltung mitgebracht habe, worüber sie sehr vergnügt zu sein schien. Die Freude stockte aber bald wieder, als sie merkte, daß ich nichts von ihrer Sprache verstand. Indessen wurde sie nicht unwillig, sondern unterrichtete mich mit vieler Geduld und Angelegenheit im Deutschreden und Lesen. Letzteres gieng mir schwerer als das Erstere; indessen hatte ich es doch in einem halben Jahre so weit, daß ich mich Jedermann im Hause verständlich machen und ziemlich deutlich in der Bibel lesen konnte. Diese hatte man mir zum Lesebuch gegeben, denn der General war ein von Herzen frommer Mann, -- und da ich im Anfang noch nicht wußte, was darinnen stand, und daß dieß das Religionsbuch der Christen sei, so ließ ich es mir gefallen, was ich nimmermehr gethan haben würde, wäre mir jenes bekannt gewesen; denn meine väterliche Religion zu verlassen, hatte ich keineswegs im Sinn. Je mehr ich aber nun verstehen lernte, was ich las, desto mehr gefiel mir das Buch, und wie ich endlich an die Geschichte Jesu kam, und nun merkte, woran ich war, da hatte mich die Wahrheit und Lieblichkeit dieser Gottesworte schon so gefangen genommen und gefesselt, daß ich nicht mehr zurück konnte. Ich las also die Geschichte Jesu vollends durch, las die Apostelgeschichte, die Briefe, las Alles bis an's Ende, und da war es in meinem Herzen felsenfeste Gewißheit: Das ist ein wahrhaftiges Wort! Das ist Gottes Wort! Noch ehe ich die deutsche Sprache recht gelernt hatte, nahm ich schon die deutsche Religion an, und ehe ich eine unparteiische Vergleichung des Christenthums und des Muhamedanismus anstellen konnte, hatte Christus schon Besitz von meinem Herzen genommen. O da erfuhr ich große Gnade und Seligkeit! -- Der General und seine Tochter merkten, daß etwas Besonderes mit mir vorgehe; aber sie wollten den freien Gang der Entwicklung nicht stören, bis ich endlich selbst ihnen mit dem Geständniß entgegenkam, daß ich glaube an Christum, den Heiland der Welt. Sie waren sehr erfreut darüber, und theilten ihre Freude auch sogleich dem Prediger _Rothe_ mit, der in dem zum Gut gehörigen Dorfe angestellt war. Dieser kam, und ließ sich von mir erzählen, wie ich zu diesem Glauben gekommen sei; dann stand er auf, ein ehrwürdiger achtzigjähriger Greis mit schneeweißen Haaren, richtete seine Augen gen Himmel, hob die gefalteten Hände empor, und rief: »HErr! nun lässest Du Deinen Diener in Frieden fahren; denn meine Augen haben gesehen, daß sich eine Seele aus Ismael zu Dir bekehret hat.« -- Dieser alte Knecht Christi hatte sich's nämlich zum besondern Anliegen gemacht, um die Bekehrung der Muhamedaner zu beten, und seufzte täglich zum HErrn, Er möchte doch einmal Seinen Geist unter sie senden, und ihre verblendeten Augen aufthun. Um so erwünschter war ihm daher das Beispiel einer zu Christo gekommenen Muhamedanerin, und er nahm es als ein Unterpfand der Erhörung seiner Gebete an, die ja auch wohl noch in Erfüllung gehen können. Er nahm mich nun in besonderen Unterricht, und gab sich alle Mühe, mir die christliche Wahrheit recht süß und lieblich, Jesum recht groß, mein Verderben recht tief, und die ewige Seligkeit recht herrlich vorzustellen. Seine Worte fielen auf einen empfänglichen offenen Boden; mein Herz war begierig, recht viel von Jesus und von den himmlischen Dingen zu hören, und ich machte oft Fragen an ihn, auf die er mir gar keine Antwort gab, sondern sagte: »Du mußt nicht Alles wissen; halte fest, was du hast.« Am Weihnachtstage wurde ich getauft, und erhielt die Namen:_ Maria Christiana_. Ich fand aber nicht das, was ich erwartet hatte. Mein Herz war ziemlich kalt und ungefühlig, meine Aufmerksamkeit mehr auf das Aeußere gerichtet, meine Andacht mehr gezwungen als lebendig. Ich merkte es zeitig, seufzte und betete, so gut ich konnte; aber es blieb so. Ich setzte das Beten den ganzen Tag fort, und siehe da, am folgenden Tage kamen alle die Segen, die ich heute nicht genossen hatte, stromweise über mich. Der Friede Gottes erfüllte mein Herz, und ein solches Wohlsein kehrte bei mir ein, daß ich mich nicht enthalten konnte, laut zu jauchzen. Der General sagte: »Maria, nimm dich in Acht: wenn der Himmel glüht, gibt's gern Regen. Es könnte auch anders kommen.« -- Der alte Prediger aber sagte: »Laßt sie doch in ihrer Freude, und gönnet ihr's. Die Hochzeitleute können nicht fasten, so lange der Bräutigam bei ihnen ist. Freilich wird's einmal anders kommen; aber dann ist's noch Zeit genug, das Gesicht in Falten zu legen.«

Der gute Mann hatte Recht, ich dachte oft an ihn. Nun ruht er schon lange in seinem Grabe, und neben ihm der alte General. Ach, er starb im Frühjahr nach meiner Taufe! Die ersten Schlüsselblümchen schienen sein Grab aufgeschlossen zu haben. Er starb schnell dahin, nicht wie eine Eiche, die nach und nach abfault; sondern wie eine hohe Fichte, die von den gewaltigen Schlägen der Axt schnell zu Boden gelegt wird. Er starb gern. »Wenn man nur eine Stunde Zahnweh hat,« sagte er, »so hat man schon das Leben satt, und in einem Lebenslauf von 64 Jahren kommt manches Weh an den Erdenpilger. Ich hoffe einen guten Tausch zu treffen. Mein HErr und Heiland hat mir eine Stätte bereitet. Meine Menschensünden und meine Soldatensünden, und meine Generalssünden hat Er mir alle vergeben; ich habe Gnade erlangt.« Vor seinem Ende ließ er sich noch folgende Verse vorlesen:

Ich geh' dem schönen Land Voll Freud' und Segen zu, Dem heil'gen Friedensland, Dem Land der ew'gen Ruh'; Wo Oel und Wein mir blüh'n, Wo Milch und Honig fließt, Aus Lebensbäumen ewig grün Mir Gnade sprießt:

Wo unser König wohnt, Der Herr der Heiligkeit, Der über Welt und Sünde thront Im Friedenskleid. Auf Zion's sel'gen Höh'n Hat Er sein Reich erricht't, Und herrscht mit Seinen Heiligen Im ew'gen Licht.

Der Herr der Ehren schwor (Sein Eid fällt nicht dahin): Ich soll mit Adlersflug empor Zum Himmel zieh'n. Ich soll sein Antlitz seh'n, Anbeten Seine Macht, Und Seiner Wunder Preis erhöh'n In ew'ger Pracht!

Dann sagte er, als er uns weinen sah: »Weinet nicht, Kinder! ein Soldat hat schon etwas Uebriges, wenn er auf dem Bett sterben darf, und was noch mehr ist: ein sterbender Christ tauscht mit keinem lebenden König.«

»Ich bin selig, reich und satt, Weil mein Herz den Heiland hat.«

»Laßt mich im Frieden ziehen?« Darauf faltete er die Hände, schloß die Augen und schlief ein wie ein Kind, das am Morgen wieder erwachen wird.

Nach seinem Tode nahm sein Sohn, ein Hauptmann in sächsischen Diensten, seinen Abschied, um das väterliche Gut zu übernehmen. Er war ebenfalls ein edler, christlicher Mann, und sicherte mir gleich am ersten Tage den ungehinderten Aufenthalt bei ihm und seiner Schwester zu. Aber ehe ein ganzes Jahr verfloß, kam er zu mir mit dem überraschenden Antrag, ich solle seine Gattin werden. Ich machte viele Einwendungen, und bat mir Bedenkzeit aus. Durch vieles Zureden von seiner und seiner Schwester Seite, und weil ich keine innere Freudigkeit hatte, ihn abzuweisen, ließ ich mich endlich bewegen, in seinen Wunsch zu willigen. Wir Drei lebten nun bei einander wie die Kinder so vergnügt, und Eines suchte dem Andern auf dem Wege zum Leben behilflich zu sein. Nach drei Jahren sah sich mein Gatte durch allerlei Umstände genöthigt, seine Güter in Schlesien zu verkaufen, und kaufte ein kleines Landgut in Sachsen in der Gegend von Budissin. Guten Muthes traten wir die Reise dorthin an. Gleich auf der ersten Tagreise aber wurde mein Gatte krank, so daß wir langsam reisen und oft unterwegs stille halten mußten. Du kannst dir denken, wie beschwert mein Herz auf dieser Reise war, wie viele Thränen ich im Verborgenen vergoß, und wie viele Seufzer hinaufstiegen zu Dem, der die Liebe ist, auch wenn Er schlägt. Als wir in der Gegend der Landskrone bei Görlitz ankamen, ließen wir still halten, und setzten uns im Abendsonnenschein auf einen grünen Rasen. Nicht weit davon saß ein Hirte bei seiner Schafheerde unter einem Baum und sang folgendes Lied:

Kommt, Lämmlein, weidet nur Hier auf der fetten Flur, Wo stille Bächlein zieh'n Durch Gras und Blumen hin. Nah' ist des Hirten Stab und Arm; Ruht friedlich hier ohn' Furcht und Harm!

Ihr Lämmer, lauft nicht weg, Und bleibt mir im Gehäg': Der wilde Wolf wird nah'n, Fällt irre Schäflein an. Hier ruhet auf der schönen Waid' In Fülle, Fried' und Sicherheit.

Kann sich ein Lamm erfreu'n, Das nicht will folgsam sein? Das die Gefahren kennt, Und doch in's Weite rennt? Der Wolf erhascht's, in Herzensnoth Schreit's laut und jammert, und -- ist todt.

O liebes Lämmlein! flieh' Aus meiner Pflege nie! Bleib' auf dem reichen Feld, Das dir dein Hirt' erwählt. Ich will dich schützen Tag und Nacht; D'rum bleib' in deines Hirten Wacht!

Ihr Lämmlein in der Hürd'! Mich waidet auch ein Hirt', Führt mich auf rechter Straß', Und liebt mich ohne Maaß': Sein Stab und Stecken hilft in Noth. Mein Hirte ist mein Heiland, Gott!

Die Worte: »Führt mich auf rechter Straß', und liebt mich ohne Maaß'« -- giengen mir tief in's Herz, und mein Glaube mußte fest stehen, um bei den nachherigen Erfahrungen sie nicht aus dem Gesicht zu verlieren. Laß mich schnell darüber weggehen. Nach einem Jahre starb mein Gatte in meinen Armen. Seine Schwester folgte ihm bald nach in's Grab. Das Gut fiel dem Staate heim, weil keine Erben da waren. Ich wurde mit einer kleinen Summe Geldes abgefunden. Mit Empfehlungen an die Herzogin versehen, reiste ich nach Württemberg, um einige Verwandte meines sel. Gatten aufzusuchen. Sie waren gestorben. So benützte ich denn meine Empfehlungen, um bei der Herzogin Dienste zu suchen.«

So weit erzählte Guly, die jetzt Maria heißt, und ich sah nun mit Dank gegen Gott, daß mein Weg noch lange nicht der schwerste gewesen sei. Später erzählte sie mir Manches noch ausführlicher, und ich erstaunte über die schweren Prüfungen, welche Gott ihr auferlegt, und über die Geduld und Demuth, welche sie unter denselbigen gelernt hatte. Sie beschämte mich oft, wenn ich unzufrieden oder kleinmüthig war, durch ihre Stille und Gelassenheit, und durch ihr festes Vertrauen auf Gott, und ich kann nicht sagen, wie wohlthätig die Verbindung mit ihr für mein Herz war. Unsere gegenseitige Liebe, die schon in früher Jugend gepflanzt worden, nahm von Tag zu Tag zu, und wir durften den Segen einer durch Christum geheiligten Freundschaft und Gemeinschaft reichlich erfahren. Als unsere gnädigste Frau, die Herzogin _Magdalena Sibylla_, auf ihren Wittwensitz nach Kirchheim unter Teck zog, waren wir froh, aus dem geräuschvollen und zerstreuenden Leben in der Residenz in die Stille eines Landstädtchens zu kommen. Wir fanden auch dort christliche fromme Menschen, in deren Umgang wir uns erbauen konnten, und brachten unsere Zeit im Segen zu. Mit Genehmigung der Herzogin hielten wir eine kleine Arbeitsschule für Töchter aus der Stadt von vierzehn bis zwanzig Jahren, welche wir im Nähen, Stricken und Sticken unterrichteten, und denen wir zugleich durch christliche Gespräche nützlich zu werden suchten. Jedes Mal wurde ein Kapitel aus der Bibel gelesen und während der Arbeit darüber gesprochen. Dazwischen wurden schöne christliche Lieder gesungen, und zuweilen benützten wir, um das Nachdenken unserer Zöglinge anzuregen, und sie zu einer genauen Bekanntschaft und einem fleißigen Umgang mit der Bibel zu veranlassen, ein altes Buch, in welchem mancherlei biblische Räthsel standen, die wir von ihnen auflösen ließen. Hier sind einige davon:

In welchem Jahre war die Erde unfruchtbar, und entstand doch keine Theurung?

Wer hat einen Fingerring getrunken?

Was ist das für eine Frau, welche in der Schrift in Verbindung mit den Zahlen 3, 10 und 12 vorkommt?

Wer ist das, der etwas fand, das er nicht suchte, der zu arm war, es zu kaufen, und doch noch etwas dazu kaufte?

Was ist das für ein Haus? -- es steht nicht auf dem Fels und nicht auf dem Sand; es hat keine Mauern und keine Fenster; es wohnen mehr Familien darin als Menschen; im Januar steht's im Thal und im Dezember auf dem Berg.

Welches ist das größte Gefäß, das in der Bibel vorkommt?

Was war das für ein Mann, der auf dem Gebirge geboren wurde, am Wasser lebte und in einer Vestung starb? Er war kleiner als die Kleinen und größer als die Großen.

Wie hieß der Mann, der am Morgen den Schwachen fürchtete, und bei Nacht den Stärksten überwand?

Wie hießen die vier Männer, die von oben herab auf den höchsten Berg des Landes kamen?

Wer war das, der sich darüber freute, daß er immer kleiner wurde, und deßwegen so groß ist?

Wo wurde das Zeichen der herzlichsten Liebe aus Haß gegeben?

Wie hieß die Frau, die ihr Kostbarstes und ihr Schlechtestes an einem Orte verbarg?

Was ist das für ein Thorwart, der nie geboren ist und nie sterben wird?

Wer waren die Männer, die eine theure Waare für Geld kauften, und doch umsonst bekamen?

Was ist das für ein Kleid, das kein Schneider gemacht hat, und doch ein Weber gewoben?

Was war das für ein Redner, der nur Einmal in seinem Leben gesprochen, und der nur Einen Zuhörer hatte?

Was war das für ein Holz, das 600 Männer mehr fürchteten als zwei Ochsen?

Was ist so klein und wird so groß, Verbirgt so viel und ist so blos?

Gern hätten wir es uns gefallen lassen, bis an unser Lebensende in dem freundlichen Kirchheim zu bleiben; aber da am 11. August 1712 die Herzogin, meine große Wohlthäterin, starb, so mußten wir wieder nach Stuttgart ziehen. --

So weit erzählte Setma selbst. Sie erhielt von dem Herzog _Eberhard Ludwig_ auf Empfehlung der verstorbenen Herzogin Kost und Wohnung lebenslänglich in der herzoglichen Hofhaltung, lag im Jahr 1714 an einer schweren Krankheit darnieder, von der sie sich nie ganz erholte, und wie lang sie dann noch gelebt hat, weiß ich nicht. Sie hat an Armen und Kranken nach Vermögen viel Gutes gethan, und vielen Sterbenden durch frommen Zuspruch ihre letzten Stunden erleichtert. Unsere Großeltern in Stuttgart hörten noch manchmal von der _frommen Jungfer Gottliebin_ erzählen, und wenn auch unsere Enkel nichts mehr von ihr wissen werden, so werden sie doch unsere Engel um so besser kennen.

Bei J. F. Steinkopf in Stuttgart sind ferner erschienen:

Barth, Dr. C. G., Kleinere Erzählungen für die christliche Jugend.

I. Bändchen. 3. Aufl. 8. geb. 1 fl. od. 20 sgr.

Inhalt: 1. Der Apotheker und sein Arzt. 2. Die Geschichte des Peter Trom. 3. Das Rubinenkreuz. 4. Das Frauenkreuz. 5. Die Wachsfigur. 6. Das Stöberwetter. 7. Die Geschichte des Michel von Breitenfurth. 8. Das Concilium Nepomucenum. 9. Geschichte einer Sturmhaube. 10. Das Kutschenrad.

II. Bändchen. 2. Aufl. 8. geb. 1 fl. od. 20 sgr.

Inhalt: 1. Der Bernhardskrebs. 2. Die Geschichte vom Sternwirth. 3. Das verlorene Kind. 4. Die vier Brüder. 5. Die drei Häuser. 6. Der Sacktuchhändler. 7. Der seltsame Appetit. 8. Die Schatzgräber. 9. Der blaue Herr. 10. Das Rettungshaus auf dem Arlberge.

III. Bändchen. 8. geb. 1 fl. od. 20 sgr.

Inhalt: 1. Zwei Schiffsjungen. 2. Der Kontrast. 3. Nilus und Theodulus. 4. Die Winternacht. 5. Das Joch in der Jugend. 6. Der kleine Schornsteinfeger. 7. Der Knabe im Ledersack. 8. Die Pistolenkugel. 9. Glück aus Todesfurcht. 10. Die Erscheinung. 11. Die Nacht am Tage.

IV. Bändchen. 8. geb. 1 fl. od. 20 sgr.

Inhalt: 1. Das verlorene Kind. 2. Das maurische Gold. 3. Jusqu' à la mer. 4. Jusqu' à l'amère. 5. Poccahontas. 6. Züge aus dem Bild eines Menschenfreundes. 7. Der Apostel der Maoris. 8. Der verwaiste Knabe. 9. Die himmlische Prinzessin. 10. Viktor von Upflamör. 11. Graf Hubert von Calw.

Anmerkungen zur Transkription

Der Originaltext ist in Fraktur gesetzt. Hervorhebungen, die im Original g e s p e r r t sind, wurden mit Unterstrichen wie _hier_ gekennzeichnet. Textstellen, die im Original in Antiqua gesetzt waren, wurden ^so^ markiert.

Die Schreibweise und Grammatik der Vorlage wurden weitgehend beibehalten. Lediglich offensichtliche Fehler wurden berichtigt wie hier aufgeführt (vorher/nachher):

[S. 21]: ... ein Haß gegen die christliche Religon eingepflanzt ... ... ein Haß gegen die christliche Religion eingepflanzt ...

[S. 26]: ... so still, alle Umstände waren so anfregend, ... ... so still, alle Umstände waren so aufregend, ...

[S. 35]: ... Zimmer beiben.« ... ... Zimmer bleiben.« ...

[S. 68]: ... in der Betrachtuug der heiligen Schrift ... ... in der Betrachtung der heiligen Schrift ...

[S. 74]: ... erretten wird. -- Aber wie ist's denu nun ... ... erretten wird. -- Aber wie ist's denn nun ...

[S. 84]: ... folgende von einer englischen Prinzessin gedichtete ... ... folgende von einer englischen Prinzessin gedichteten ...

[S. 91]: ... Angen aufthun. Um so erwünschter ... ... Augen aufthun. Um so erwünschter ...

[S. 97]: ... Mich waidet anch ein Hirt', ... ... Mich waidet auch ein Hirt', ...

[S. 104]: ... l'amère. 5. Poccahoutas. 6. Züge aus dem Bild ... ... l'amère. 5. Poccahontas. 6. Züge aus dem Bild ...