Part 1
Anmerkungen zur Transkription
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Sagenbuch
des Erzgebirges
von
~Dr.~ Joh. Aug. Ernst Köhler,
erstem Oberlehrer am Königlichen Seminare in Schneeberg, Vorsitzendem im Gesamtvorstande des Erzgebirgsvereins, Ehrenmitgliede der oberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften in Görlitz sowie des vogtländ. altertumsforschenden Vereins in Hohenleuben, Mitgliede des Altertumsvereins zu Freiberg, Ehren- und korrespondierendem Mitgliede mehrerer naturwissenschaftlichen Gesellschaften u. s. w.
Schneeberg und Schwarzenberg.
Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner.
1886.
Vorwort.
In einer Zeit, da sich die Teilnahme weiterer Kreise dem Erzgebirge, seiner Natur und dem auf demselben pulsierenden Volksleben zugewandt hat, verdienten gleich den Sitten und Gebräuchen und den schlichten Volksliedern auch die Sagen gesammelt und zu einem Ganzen vereinigt zu werden. Besitzen doch andere deutsche Gebirge schon längst ihre Sagensammlungen. Zwar haben bereits in den Jahren 1822 und 1824 Dietrich und Textor zwei Bändchen erzgebirgischer Sagen herausgegeben; niemand aber, der diese 22 Nummern starke Sammlung kennt, wird behaupten wollen, daß uns in derselben ein wirkliches Sagenbuch des Gebirgs geschenkt wurde. Einem solchen haben in anerkennenswerter Weise Gräße und Ziehnert durch ihre sächsischen, Grohmann, Bernau, Wenisch und andere durch ihre böhmischen Sagen vorgearbeitet, und ebenso bieten Chroniken und die periodische Litteratur viel zerstreutes Material, das mit den immer spärlicher werdenden mündlichen Überlieferungen zu einem erzgebirgischen Sagenbuche vereinigt werden mußte.
Das Erzgebirge ist ein völlig abgeschlossenes Ganzes, dessen südliche Grenze von den Teplitzer und Komotauer Kohlenmulden und dem Egerthale bis Mariakulm gebildet wird. Dabei haben wir das sogenannte »Elstergebirge«, welches geologisch jedoch keine Selbständigkeit beanspruchen kann, sondern als nordöstlicher Ausläufer des Fichtelgebirgs zu betrachten ist und dasselbe unmerklich mit dem Erzgebirge verbindet, von letzterem abgetrennt. Der quellenreiche Abhang des Schönecker Schieferplateaus mit seinen tief eingeschnittenen Thälern und steilen Abhängen trägt jedoch so unverkennbar den erzgebirgischen Charakter an sich, daß wir dasselbe auch in unser Sagengebiet mit eingeschlossen haben. In Böhmen würde der gegen Schönbach gekehrte Abfall und der Leibitschkamm mit den Mariakulmer Bergen die westliche Grenze bilden. Von dem Schönecker Plateau ist dieselbe dann weiter über Falkenstein und Auerbach ins Göltzschthal und von dort an der Westgrenze der Kirchberger Granitinsel über Irfers- und Hauptmannsgrün bis in die Gegend von Neumark und an der Pleiße abwärts nach Frankenhausen bei Crimmitschau zu ziehen. Da das erzgebirgische Becken in vorliegender Sagensammlung ebenfalls berücksichtigt worden ist, so verläuft die Nordgrenze des Gebiets nordöstlich von Crimmitschau über Glauchau, Hohenstein-Ernstthal, Oberrabenstein, etwas nördlich an Chemnitz vorüber nach Frankenberg, Hainichen und Siebenlehn nach Nossen. Die Ostgrenze zieht sich von Nossen über Tharand, den Wilisch nach Gottleuba und von da bis nahe an die Tyssaer Wände, westlich vom hohen Schneeberge fort. Obschon diese östliche Grenze gewöhnlich von Nossen aus über Grillenburg nach Dorfhain und Seifersdorf südlich von Tharand und Rabenau gezogen wird, so glaubte der Verfasser doch beide letztgenannten Orte mit einschließen zu müssen, da der bis an die Weißeritz sich fortsetzende Tharander Wald nur als ein letzter Ausläufer des Erzgebirges anzusehen ist.
Im Jahre 805 zog ein Teil des Heeres bei dem Feldzuge, welchen König Karl, Kaiser Karls des Großen Sohn unternahm, über »Fergunna«, d. h. das Waldgebirge, worunter jedenfalls das Erzgebirge als ein Glied des Ptolemäischen Sudetengebirges, verstanden werden muß. Unser vaterländisches Gebirge war zu jener Zeit noch unbewohnt und dunkler Nadelwald bedeckte dasselbe. Im 10. und 11. Jahrhunderte tritt daher der Name »Miriquidi«, d. h. Schwarzwald, für dasselbe auf, welcher jedoch auch den Colditzer Wald, nicht aber das östliche Erzgebirge umfaßte. In den darauf folgenden Jahrhunderten finden wir des Erzgebirges nicht besonders gedacht, denn der Anbau schritt auf demselben nur sehr sparsam fort. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts aber begegnet man neben den Bezeichnungen »böhmisches Gebirge« und »böhmischer Wald« vereinzelt bei Petrus Albinus auch dem Namen »Erzgebirge«, womit jedoch nicht das ganze Gebirge, sondern nur die Gegenden bezeichnet wurden, in denen Bergbau getrieben ward. Selbst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts war die letztere Bezeichnung noch nicht recht eingebürgert, obschon wir jetzt bereits dem Ausdrucke »erzgebirgischer Kreis« begegnen.
Aus dem »Waldgebirge« war im Laufe der Jahrhunderte ein »Erzgebirge« geworden; ehe aber dieser Name allgemeinen Eingang in der geographischen Litteratur gefunden hatte, waren schon längst die ersten Gruben zur Erzgewinnung im Betriebe. Wenn auch die slavischen Bewohner an dem Fuße des Gebirges in den Sudpanien Daleminzi und Chutizi, welche letztere sich selbst in die Thäler des alten Miriquidi hinaufzog, vorherrschend Ackerbau trieben, so haben sie doch als nicht ungeschickte Metallbearbeiter jedenfalls auch Erze gesucht. Der älteste erzgebirgische Bergbau bezog sich vielleicht nur auf die Gewinnung von Zinn-, Kupfer- und Eisenerzen, und erst später trat der Silberbergbau hinzu. Letzterer veranlaßte die Gründung Freibergs in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Damals kamen unter ihrem Vogte Hermann von Gowische Harzer Bergleute, und fortgesetzt hat dann der Zuzug in unser Gebirge, auch aus der bayrischen Oberpfalz, dem Fichtelgebirge und Bezirke von Eger fortgedauert. Schon um das Jahr 1000 hatten Einwanderungen Deutscher in die oben genannten slavischen Gaue stattgefunden und es wurden damals Orte, wie Sachsenfeld, Sachsengrün, Frankenstein, Frankenberg, Frankenhausen u. s. w. gegründet, welche in ihren Namen noch die Erinnerung an diese ersten deutschen Ansiedler erhalten haben. Ebenso weist die Übereinstimmung von Ortsnamen in der Eibenstocker Gegend mit solchen im egerschen Bezirke und in Bayern oder im Harze auf frühere Einwanderungen hin. Vermutlich wurde z. B. auch gegen das Ende des 15. Jahrhunderts das Dorf Bermsgrün von Blechschmieden aus dem Fichtelgebirge, welche das damals entstandene Hammerwerk Erla hinzog, angelegt; soll doch vor ungefähr 40 bis 50 Jahren der dortige Dialekt noch manche Ähnlichkeit mit dem im bayrischen Fichtelgebirge gesprochenen gehabt haben, ebenso wie der Chronist von Bockau, ~M.~ Georg Körner, in der Mitte des vorigen Jahrhunderts auf eine Verwandtschaft der Mundart in der Eibenstocker Gegend mit derjenigen bei Eger hinweist. Durch die Gründung der Bergstädte seit Ende des 14. (1395 Geyer), hauptsächlich jedoch im 15. (Altenberg, Schneeberg, Annaberg) und vielleicht auch im 16. Jahrhunderte (Hohenstein, Marienberg) wurden viele Familien von auswärts zur Niederlassung in unserm Gebirge veranlaßt; einzelne derselben gründeten selbst neue Orte, wie Blauenthal, welches seinen Namen der Nürnberger Familie Blaue verdankt, deren Glieder durch die Zwitterzechen in die dortige Gegend gezogen wurden.
Bei Beachtung dieser allmählichen Besiedelung des Erzgebirges darf man sich nicht wundern, wenn unsere Volkssagen vielfach an solche des Fichtelgebirges und Harzes oder Thüringens erinnern, da es sehr wahrscheinlich ist, daß Berg- und Hüttenleute dieselben aus ihrer alten Heimat mitbrachten und mit Plätzen ihrer neuen Heimat verknüpften, wie ja auch Berge, Bäche und neugegründete Orte mit Namen belegt wurden, welche das Andenken an die heimatlichen Fluren erhalten sollten.
Das Gesagte gilt in erster Linie von den Spuk- und Gespenster- sowie Dämonen- und Schatzsagen. Auffällig könnte dabei erscheinen, daß die Sagen von der während der Weihnachtszeit umherziehenden Frau Holle oder Perchtha, welche im Vogtlande und Thüringen, im nördlichen Franken über die Rhön hinaus, in der Wetterau bis zum Westerwalde und im Egerlande heimisch sind, im Erzgebirge gänzlich fehlen. Mutmaßlich sind dieselben aber hier wieder verloren gegangen, da für ihr einstmaliges Vorhandensein manche abergläubischen Meinungen und Gebräuche sprechen. ~Dr.~ M. Spieß teilt z. B. mit, daß man nach dem Volksglauben im sächs. Obererzgebirge während der Zwölfnächte nicht klöppeln dürfe, weil die Klöpplerinnen ihre Spitzen beschmutzen würden, daß man die Reste von Speisen in der Christnacht auf dem Tische stehen, oder wenigstens das in ein Tischtuch eingeschlagene Brot daselbst liegen lasse, und daß man die Tenne in der Scheune sorgfältig reinige, weil die Abgeschiedenen (die Götter) um Mitternacht dort tanzen sollen u. s. w. (Sitten und Gebräuche des sächs. Obererzgebirges, 1862. S. 7--9.)
Neben den jedenfalls aus andern deutschen Landschaften in unser Gebirge eingewanderten Sagen entstanden in demselben auch neue und ihm eigenartige. Schlummert doch die Phantasie nirgends und zu keiner Zeit, und so läßt sich die Sagenbildung selbst bis in die Gegenwart verfolgen. Ein Beispiel möge dies beweisen. Als vor einigen Jahren die seit Jahrhunderten verlassen gewesenen Baue des St. Georg zu Schneeberg wieder aufgeschlossen wurden, fand man in den Erd- und Gesteinsmassen neben zahlreichen Werkzeugen auch ein kleines gußeisernes Männchen. Dasselbe stellt eine harlekinartige Figur vor, welche vielleicht ein Musikinstrument in den Händen hielt und wahrscheinlich von einem der Trinkgefäße abbrach, die 1477 auf den bekannten Silbertisch Herzog Albrechts gestellt wurden. Als man bald nachher im St. Georg auch reiche Silbererze fand, da erzählten die Bergleute, das Männchen habe so gelegen, daß es mit seinem ausgestreckten linken Arme dorthin gezeigt habe, wo man diese Erze suchen müsse. Der den Bau leitende Beamte habe dieses Zeichen wohl verstanden. Wenn man nun weiß, daß der betreffende Beamte die kleine Figur gar nicht gefunden hatte, sondern daß man ihm dieselbe erst einige Tage später übergab, so wird man zugestehen müssen, daß hier die dichtende Phantasie der Bergknappen etwas schuf, was sich vielleicht nach Jahrzehnten den älteren Volkssagen von wunderbaren Anzeichen auf verborgene Schätze ebenbürtig an die Seite stellen dürfte.
Wie hier die Phantasie sich einer historischen Thatsache bemächtigt hat, so thut sie dies auch in anderen Fällen, sie dichtet zu eigentümlich klingenden Namen wunderbare Sagen und so werden einzelne Felsen, Höhlen, Berge und die Reste alter Schlösser durch den poetischen Sinn der Bewohner gleichsam verschönt.
Jeder Erzgebirger, der seine Heimat lieb hat, sollte sich daher auch ihrer Sagen freuen und diejenigen, welche noch aus der Kinderzeit in seine alten Tage hinüberklingen, treu bewahren.
Die vorliegende Sagensammlung will ihm dabei zu Hülfe kommen und ihn mit dem Schatze dessen, was unser Volk gedichtet hat, bekannt machen, halb Vergessenes wieder auffrischen und ihm zeigen, daß in manchem, worüber er vielleicht gelächelt und was er nur als der kindlichen Einfalt zusagend angesehen hat, oft ein tiefer Sinn ruht.
In den Volkssagen, wie
»in des Volkes Kindermund, in Lied und Spruch der Alten, da rauscht manch frischer Weisheitsquell wie aus Granites Spalten.«
Es gab eine Zeit, und sie ist vielleicht nicht völlig vorüber, da glaubte man die einfachen Stoffe, wie solche im Munde des Volkes lebten und noch leben, durch Zuthaten ausschmücken zu müssen. In diesen Fehler sind z. B. die bereits genannten Sammler Dietrich und Textor verfallen, in deren Erzählungen es vielfach schwierig ist, den eigentlichen Kern aus der novellistischen Umhüllung herauszuschälen; auch die in metrischer Form wiedergegebenen Sagen Ziehnerts haben gerade dadurch ihren Duft verloren. Der Herausgeber der vorliegenden Sammlung vermied aber möglichst jede der ursprünglichen Überlieferung fremde Ausschmückung, selbst auf die Gefahr hin, daß er damit dem verbildeten Geschmacke manches Lesers keinen Gefallen erwies. Er beherzigte vielmehr die Worte, welche die Brüder Grimm ihren »Deutschen Sagen« voranschicken und die kurz und bündig aussprechen, was von einer Sagensammlung verlangt wird. Sie lauten: »Das erste, was wir bei Sammlung von Sagen nicht aus den Augen gelassen haben, ist +Treue+ und +Wahrheit+. Die ungenügsamen Gebildeten haben nicht bloß die wirkliche Geschichte, sondern auch das gleich unverletzliche Gut der Sage mit Unwahrheiten zu vermengen, zu überfüllen und überbieten getrachtet. Wir haben arme Sagen nicht reich machen mögen, weder aus einer Zusammenfügung mehrerer kleinen, wobei zur Not der Stoff geblieben, Zuschnitt und Färbung aber verloren gegangen wäre, noch gar durch unerlaubte, fremde Zuthaten, die mit nichts zu beschönigen sind.« Schlicht und einfach erzählt das Volk und in gleicher Form müssen auch seine Sagen der möglichen Vergessenheit entrissen werden. Daß mich bei der vorliegenden Sammlung einzelne meiner Schüler unterstützten, welche in dem Elternhause manche Sage hörten, die mir vielleicht entgangen wäre, habe ich mit Dank anzuerkennen, und ebenso gebührt allen andern, welche mir in gleicher Weise behülflich waren, mein verbindlichster Dank, auch wenn ihre Namen, die mir nach der Aufzeichnung der mündlichen Mitteilungen nicht mehr in der Erinnerung geblieben waren, hie und da fehlen sollten.
Das Sagenbuch des Erzgebirge berücksichtigt, wie sich ja schon aus der vorangeschickten Umgrenzung des Gebietes ergiebt, neben dem sächsischen auch den böhmischen Teil des Gebirgs. War doch das Volksleben in den früheren Jahrhunderten, denen wohl die meisten Sagenstoffe entstammen, auf beiden Seiten ein im wesentlichen gleiches und haben ja auch die politischen Grenzen mehrfach sich verändert, so daß Bezirke, die früher zu Böhmen gehörten, jetzt sächsisch sind, und umgekehrt. Ich stellte mich hier auf denselben Standpunkt wie andere Sagensammler, die allgemein thüringsche oder lausitzsche Sagen u. s. w. veröffentlichten.
Den einzelnen Abteilungen des Sagenbuches sind einleitende Worte vorausgeschickt und vielen einzelnen Sagen Bemerkungen beigefügt worden, in denen für diejenigen, welche sich mit spezieller Sagenforschung nicht befaßt haben, einerseits auf die mythologische Bedeutung vieler Sagen oder auf verwandte Überlieferungen in andern deutschen Gebieten hingewiesen, in denen aber auch auf einzelne historische Thatsachen aufmerksam gemacht wird, um die betreffenden Sagen als das hinzunehmen, was sie sind: Erzeugnisse der Phantasie und Poesie, welche sich nur an historische und zum Teil wieder vergessene Ereignisse anlehnen. Der Fachgelehrte bedarf selbstverständlich der Anmerkungen nicht.
Da es schwer ist, in allen Fällen die Sage von der wirklichen Geschichte zu trennen, so sind auch einzelne Stoffe aufgenommen worden, welche als bloße chronikalische Nachrichten aufgefaßt werden können, obschon ihnen ein, wenn auch nur schwacher Schimmer des dichtenden Volksgeistes anhaftet. Dies gilt besonders von den sogenannten Ortssagen, von denen einige vielleicht auch einen Platz in einem andern Abschnitte hätten finden können. So dürfte z. B. No. 329, welche Sage freilich, was hier gleich bemerkt sein mag, durch ein Versehen mit eingereiht wurde, da dieselbe streng genommen nicht mehr in das am Eingange abgegrenzte Gebiet gehört, unter den Göttersagen an keinem unrechten Platze sein. Über solche Einzelheiten und ebenso über die Gruppierung der Sagenstoffe können ja die Meinungen aneinander gehen.
Möge nun das Buch recht viele Freunde finden und möge es, wie bereits ein Rezensent aussprach, dazu beitragen, »daß die Freude an Herkommen und Vergangenheit uns wieder wie unsern Altvorderen zu eigen werde, damit wir selbst wieder mit unserer Scholle verwachsen und in unserer Heimat heimisch werden, wie es von jeher deutsche Art und Sitte war.«
=Schneeberg=, den 16. Juni 1886.
~Dr.~ Köhler.
Inhaltsverzeichnis.
I. Göttersagen.
Vorbemerkungen.
1. Das Bild des Wendengottes Triglas in Zwickau.
2. Der Slavengott Ladon.
3. Ursprung des Namens Crottendorf.
4. Der Crodensee in Eibenstock.
5. Der Götze Crodo bei Meerane.
6. Das Herdabild bei Zwickau.
7. Der heilige Hain bei Freiberg.
8. Der heilige Hain in Weißbach.
9. Das Hahnthor und der Hahnteich bei Frauenstein.
10. Der Taufstein bei Ober-Crinitz.
II. Sagen von Spukgeistern und Gespenstern.
Vorbemerkungen.
11. Das wütende Heer bei Annaberg.
12. Das wütende Heer bei Weißbach.
13. Der wilde Jäger zwischen Stangengrün und Hirschfeld.
14. Die wilde Jagd bei Komotau.
15. Der wilde Jäger bei Karlsfeld.
16. Der wilde Jäger bei Schönlinde.
17. Der wilde Jäger bei Neustadt b. Falkenstein.
18. Der graue Jäger auf dem Tossen.
19. Der Waldschütz.
20. Reichbrod von Schrenkendorf als wilder Jäger.
21. Der Jäger ohne Kopf im Hofbusche bei Schlettau.
22. Der Reiter ohne Kopf auf dem Ziegenberge bei Zwönitz.
23. Der gespenstische Reiter bei Hainsberg.
24. Der gespenstische Reiter bei Waschleite.
25. Der Reiter ohne Kopf bei Wildenfels.
26. Der kopflose Reiter bei Bernsbach.
27. Der Reiter ohne Kopf zwischen Lößnitz und Stein.
28. Der Panzerreiter zu Stollberg.
29. Die feurigen kopflosen Reiter bei Lichtenstadt.
30. Das Geisterschloß bei Bockau.
31. Der Spuk an der Straße bei Albernau.
32. Die Gestalt ohne Kopf zwischen Bärenburg und Altenberg.
33. Die weiße Frau zu Neustädtel.
34. Die weiße Frau zu Venusberg.
35. Die weiße Frau in Schneeberg.
36. Die weiße Frau zwischen Wildenthal und Karlsfeld.
37. Die weiße Frau am Brautstock bei Altenberg.
38. Die weiße Frau auf Schloß Scharfenstein.
39. Die weiße Frau in Unterchodau.
40. Die weiße Frau in Premlowitz.
41. Die weiße Frau des Hohen Steins.
42. Die weißen Frauen des Raubschlosses bei Brandau.
43. Die weißen Frauen zwischen Olbernhau und Blumenau.
44. Die weiße Frau im Pfarrgarten zu Meerane.
45. Die gespenstische Frau auf dem weißen Fels im Hartensteiner Walde.
46. Die Jungfrau auf dem Pöhlberge bei Annaberg.
47. Die Jungfrau des Lautersteins bei Zöblitz.
48. Die Jungfrauen des Breiten- und Röthelsteins bei Beerheide.
49. Verwünschte Schloßfräulein hängen Wäsche auf.
50. Die Jungfrau auf dem Braunsteine.
51. Der Schön-Jungferngrund bei Oberwiesenthal.
52. Die Jungfrau des Pürsteins.
53. Das Fräulein des Schlosses Rabenau.
54. Die verwünschte Jungfrau des Greifensteins.
55. Die verwünschte Jungfrau auf dem Ziegenschachter Wege.
56. Die Jungfrau des Grauensteins.
57. Die eifersüchtige tote Frau.
58. Eine gespenstische Frau in Joachimsthal wird zur Ruhe gebracht.
59. Eine Verstorbene verhilft ihrer Tochter zu ihrem Rechte.
60. Die umherwandelnde Gräfin in der Kirche zu Wildenfels.
61. Die grüne Frau zwischen Altenberg und Zaunhaus.
62. Das Fräulein auf der Mulde bei Klösterlein Zelle.
63. Gespenstische Frauen in Eibenstock.
64. Die alte Frau in der Isenburg.
65. Das Fegeweib vom Katzensteine.
66. Das Gespenst auf der Superintendentur zu Glauchau.
67. Die Entbindung im Grabe zu Olbernhau.
68. Der Katzenhans und seine Genossen.
69. Der Rachhals in Aue.
70. Das Hammergespenst.
71. Der unheimliche Hansmichel.
72. Der rote Hohensteiner.
73. Der gespenstische Freier auf Hartenstein.
74. Der gespenstische Mönch bei Grünhain.
75. Der gespenstische Mönch im Klostergarten zu Altzelle.
76. Der Mönch in Komotau.
77. Spukgestalten an einem Brunnen auf dem Fichtelberge.
78. Der Laternenmann in Alberode.
79. Der spukhafte Mönchskopf zu Chemnitz.
80. Der gespenstische Mann an der Erbisleite bei Scheibenberg.
81. Ein Mordgespenst bei Stützengrün.
82. Der gespenstische Fuhrmann zwischen Geiersdorf und Königswalde.
83. Der Feuermann von Komotau.
84. Der Mann mit dem Lichte bei Pobershau.
85. Der schwarze Mann zu Königswalde.
86. Das schwarze Männchen auf dem Gottesacker in Schneeberg.
87. Der Schamprich zu Nossen.
88. Der schwarze Mann des Jüdensteins.
89. Ein Jüngling zu Weißbach findet im Grabe keine Ruhe.
90. Ein Gespenst ängstigt einen Wiesenthaler Fleischer.
91. Der Einsiedler im Thale der roten Weißeritz.
92. Spukgeister im Herrenhause zu Großhartmannsdorf.
93. Das Gespenst im Tannicht bei Meerane.
94. Ein Gespenst dringt einem Fuhrmanne Geld auf.
95. Das Gespenst in einer Halde in Pobershau.
96. Die sieben Ruten bei Chemnitz.
97. Der böse Seidelmann in den Sechsruten.
98. Der Baslerfels bei Platten.
99. Der böse Graf von Wildenfels.
100. Der Hirse zählende Verbannte.
101. Der Geist eines Ritters geht auf der Isenburg in Zwerggestalt um.
102. Der alte Turm in Tannenberg.
103. Die tanzenden Geister in der Aue bei Lößnitz.
104. Spuk auf dem Braunsteine.
105. Spuk auf dem Grauensteine.
106. Das Glockengeläute im Leidenswalde bei Platten.
107. Der Leichenweg und Kirchhof zwischen Neidhardsthal und Zschorlau.
108. Gespensterspuk auf der Ämmlerstraße bei Scheibenberg.
109. Die wüste Mühle im Trebnitzgrunde.
110. Die Erlösung.
111. Das Spiel mit silbernen Kegelkugeln.
112. Die gespenstische Fahrt zu Ossegg.
113. Die gespenstische Müllerin in Brand bei Joachimsthal.
114. Der gespenstische Leichenzug bei Pöhla.
115. Der Kirchenbau zu Pritschapel.
116. Der große Bergsturz zu Altenberg.
117. Der gespenstische Hund auf der Straße zwischen Udwitz und Komotau.
118. Der feurige Hund bei Graslitz.
119. Die zwei weißen Pudel bei Rittersgrün.
120. Der weiße Widder auf dem Pandurenfelsen.
121. Das gespenstische Schaf bei Wildenfels.
122. Der schwarze Pudel an der Eisenbrücke bei Niederschlema.
123. Der schwarze Hund auf dem Hemberge bei Bockau.
124. Der schwarze Hund in Grünthal.
125. Der schwarze Hund auf der Bockwaer Köppe.
126. Der Walkpudel.
127. Der Hüttenmops.
128. Der gespenstische Hase bei Frankenberg.
129. Die Vögelgesellschaft zu Dittersbach.
130. Das Schindergründel bei Joachimsthal.
131. Die vergrabenen Fuhrleute bei Blauenthal.
132. Die Puppe von Brand.
133. Gespensterspuk in einer Binge bei Eibenstock.
134. Die geheimnisvollen Hammerschläge in einem Keller zu Eibenstock.
135. Die Klage in den Kohlenschächten bei Bockwa.
136. Das gefährliche Feld bei Zwickau.
III. Dämonensagen.
Vorbemerkungen.
137. Die Zwerge des Hohen Steins.
138. Die Zwerglöcher auf dem Schwarzberge.
139. Das Zwergloch im Scheibenberge.
140. Die Zwerge am Pöhlberge bei Annaberg.
141. Die Zwerge in Schmiedeberg.
142. Die Zwerge backen Kuchen.
143. Die Heilingszwerge.
144. Der Zwergtanz im Kupferhügel.
145. Das graue Männlein bei Joachimsthal.
146. Das graue Männlein bei Blauenthal.
147. Das graue Männchen und die Seuche in Bernsdorf.
148. Der graue Zwerg am weißen Steine bei Alberoda.
149. Das freundliche Verhältnis zwischen Zwergen und Menschen wird gestört.
150. Wodurch die Zwerge aus dem Obererzgebirge vertrieben wurden.
151. Spuk der Berggeister u. Zwerge auf der Ruine Oberlauterstein bei Zöblitz.
152. Berggeister in den Schneeberger Gruben.
153. Der Berggeist in der Grube Sieben-Schlehen bei Neustädtel.
154. Der Berggeist am Donat zu Freiberg.
155. Der Berggeist bestraft einen Kunstwärter.
156. Der Berggeist erscheint als grauer Mann einem Bergmanne in Neu-Geising.
157. Vom Berggeist in Schneeberg.
158. Der Berggeist erscheint als schwarzer Mönch.
159. Der Berggeist erscheint in Roßgestalt.
160. Der gespenstische Bergmann in Aue.
161. Gespenstische Bergknappen im Zechengrunde bei Zinnwald.
162. Der gespenstische Bergmann zwischen Rittersgrün und Pöhla.
163. Der gespenstische Bergmann bei Scheibenberg.
164. Ein gespenstischer Bergmann führt irre.
165. Das graue Männchen warnt einen Bergmann.
166. Das graue Männchen in der Grube »Treue Freundschaft« bei Johanngeorgenstadt.
167. Der boshafte Berggeist in dem Schachte Orschel.