Reife Früchte vom Bierbaum

Part 13

Chapter 132,483 wordsPublic domain

Ich will euch ans Herz nehmen, ans Herz drücken; Dornen und Dolche sollen mich entzücken: Alles was ist, ist schön und recht. Erde, liebe Erde, ich bin dein Knecht.

Südtiroler Herbst.

Gelbleuchtend steht (wie Kapuzinerkresse) Der Latemar. Ein buntes Pantherfell Liegt rot-gelb-braun der Mendel um die Flanken. Die Rebenbogen sind von Trauben leer. Aus Riesenbottichen trieft rote Maische, Von feisten Rindern langsam heimgeführt Zum kühlen Keller auf staubweißen Straßen, Vorbei an Kruzifixen wunderlich geschmückt: Dort wo die Nägel durch die Heilandshände Kalt in das schwarze Marterholz sich bohren, Hängt, rechts und links dem vorgesenkten Haupte, Prall, Beer' an Beere innig so gedrängt, Als sei es _eine_ ungeheure Frucht: Je eine schwere Traube. Durch die Krone Von Dornen windet sich, Korallen gleich, Aus Vogelbeeren eine rote Kette, Und dunkelgelbe Kolben Türkenkorns Umrahmen samengolden diesen Gott Des liebehingegebenen Schmerzenglücks. Es ist, als wär' es ein verstellter Pan.

Erzählung.

Ein Mädchen besaß ich, fein wie ein Figürchen Auf Rokokotischen galanter Marquisen; Es war wohl auch wirklich verwandt mit diesen: Halb war es ein Nobelchen, halb ein Hürchen.

Ich fand sie entzückend mit ihrem Geschwänzel, Getrippel, Geäugel, Gelächel, Geplapper. Ich war so ein junger mutwilliger Tapper, Mein Gehen war auch noch Gehüpf und Getänzel.

Auch war ich ein Träumer und Wolkenbeschauer; Ich sah um die Dinge noch goldene Ränder. Der Mond war mein Krongut; in meinem Kalender Hatte der Frühling zwölf Monate Dauer.

So waren wir also ein passendes Pärchen. Sie tanzte, ich dichtete, Gott blies die Flöte Und freute sich selber der purpurnen Röte Des Himmels, in dem wir das munterste Märchen

Und aller Romane verliebtesten lebten: Von Träumen getragen, von Liedern belogen, In goldener Nußschale schwimmend auf Wogen Und Wolken, die rosig ins Nichts verschwebten.

... Ins Nichts verschwebten; verrannen; vergingen; Zerflossen, zerrissen -- ins Nichts, in die Leere ... Uns aber erfaßte die irdische Schwere Und zerrte uns nieder mit würgenden Schlingen.

Da half uns kein Gott. Es verstummte die Flöte Des Märchenpapas und Idyllenrhapsoden. Wir fielen auf dornigen, steinigen Boden, Und zwischen uns saß eine zankende Kröte:

Die kahle Enttäuschung. Es lehrte ihr Zanken Unlieblich uns beide einander erkennen. Es war wie ein Aneinanderverbrennen Bis tief auf den grundallerletzten Gedanken.

An jenes Schmarotzen im Märchengelände. -- Wir haben die Hand uns zum Abschied gegeben Wie Fremde. Nie sah ich sie wieder im Leben. Und kännte sie nicht, auch wenn ich sie fände.

Der Verliebte.

Was mir Busch und Bäume sagen Und die Blumen bunt und licht, Ach, ich muß es in mir tragen, Weitersagen darf ich's nicht.

Denn ich müßte tief verzagen, Fänd' es gute Stätte nicht, Was mir Busch und Bäume sagen Und die Blumen bunt und licht.

Seele!

Singe, solange du Atem hast! Singe, solange du Seele bist! Einst, es naht sich der Würger schon, Ringst du ein letztes Mal nach Luft, Und deine Seele gehört Dir nicht mehr. Wer weiß Wem.

Grabschrift für meinen Vater.

Ein Herz, das viel gelitten, Ein Mund, der gern gelacht, Ein Kämpfer, der gestritten Mit böser Übermacht, Ein Mann mit regen Händen, Ein guter, treuer Mann: Wohl Dem, der wie Er enden Mit reiner Seele kann.

Lyrikerasten.

Sahst du, o Freund, die holden Knaben, Die an der Kranzler-Ecke stehn, Aus Seide rote Schlipse haben Und lächelnd auf und nieder gehn?

Sie spitzen die gefärbten Lippen Und äugeln sonderbar lasziv, Und, kommst du ihnen nah, so tippen Sie dich wohl an und legen schief

Das Köpfchen mit gebrannten Haaren, Und ihre Blicke himmeln dich Sehnsüchtig an. Kurz, ihr Gebaren Ist immerhin absonderlich.

_Abscheulich_, meinst du? Laß das Zanken! Es ist nicht schön; ich geb' es zu; Wir wollen unserm Schöpfer danken, Daß wir nicht so sind, ich und du;

Doch nicht uns besser dünken, meinen, Es müßten alle sein wie wir. Hat nun die Liebe mehr als _einen_ Ausweg -- jenun: so gönn' ihn ihr.

Selbst das muß man mit Gleichmut tragen, Daß derlei Knaben (es ist bös) Auf ihre Art die Leier schlagen, So scheußlich süß, so sirupös,

Und daß es Mode wird, zu schminken Die Lippen selbst der Poesie. Auch diese Mode wird versinken, Absurditäten dauern nie.

Das Zeug schmeckt bald auch denen fade, Die jetzt dran schlecken: Zuckerkant, Lakritzensaft und Limonade Wird auf die Dauer degoutant.

Schwein und Pfau (Eine fatale Fabel).

Es war einmal ein -- Hastunichgesehn! -- Es war einmal ein Schwein. Das war gewöhnlich -- Hastunichgesehn! -- Gewöhnlich nicht sehr rein.

Im gleichen Hofe -- Herrgottnocheinmal! -- Da schlug sein Rad ein Pfau; Der war so schön wie -- Herrgottnocheinmal! -- Nicht einmal seine Frau.

Das Schwein das grunzte -- Hastunichgesehn! -- Und wälzte sich im Dreck. Der Pfau der kreischte -- Herrgottnocheinmal! -- Und sah beleidigt weg.

Da kam ein Fleischer -- Hastunichgesehn! -- Und schlachtete das Schwein. Das kommt davon, sprach -- Herrgottnocheinmal! -- Der Pfau, wenn man nicht rein.

Mir kann so etwas -- Herrgottnocheinmal! -- Mein Lebtag nicht geschehn, Weil ich so rein und -- Herrgottnocheinmal! -- So schön bin anzusehn.

Da kam ein Bauer -- Hastunichgesehn! -- Und riß dem armen Vieh Die Federn aus, daß -- Herrgottnocheinmal! -- Es wie am Spieße schrie.

Die Fabel lehrt uns, -- Leider ist es wahr! -- Das Leben ist nicht fein. Der Dreck macht fett, doch -- Leider ist es wahr! -- Schlachtet man drum das Schwein.

Doch Schönheit leidet -- Leider ist es wahr! -- Viel mehr als Todespein. Sie wird lebendig -- Leider ist es wahr! -- Gerupft, weil sie zu rein.

Wegweiser.

Folg dir in dich! Und wenn du auch erschrickst Vor den Gestalten, die du dort erblickst: Folg dir in dich!

Hast du nur dich Und hältst du dich recht fest, So bist du stark, ob alles dich verläßt: Hast du nur dich!

Gott sei Dank!

Viele Feinde hab' ich, Gott sei Dank! Manche Maulschell' gab ich, Gott sei Dank!

Manchen Puff bekam ich, Gott sei Dank! Manchen Graben nahm ich, Gott sei Dank!

Selten nur mal fiel ich, Gott sei Dank! Will ich treffen, ziel' ich, Gott sei Dank!

Schönes, o, das seh' ich, Gott sei Dank! Stinkt es wo, da geh' ich, Gott sei Dank!

Wie ich lebe, leb' ich, Gott sei Dank! Will ich nehmen, geb' ich, Gott sei Dank!

Irrtum den beklag' ich, Gott sei Dank! Meine Fehler trag' ich, Gott sei Dank!

Größe respektier' ich, Gott sei Dank! Dünkel ignorier' ich, Gott sei Dank!

Witzigen Tadel leid' ich, Gott sei Dank! Plumpes Lob vermeid' ich, Gott sei Dank!

Was mich fördert, lern' ich, Gott sei Dank! Leeres Stroh entfern' ich, Gott sei Dank!

Wer mich kränkt, den kränk' ich, Gott sei Dank! Wer mir schenkt, dem schenk' ich, Gott sei Dank!

Schwächliches bereu' ich, Gott sei Dank! Starkem halte Treu' ich, Gott sei Dank!

Meine Frau verehr' ich, Gott sei Dank! Von ihrer Liebe zehr' ich, Gott sei Dank!

Meine Gaben pfleg' ich, Gott sei Dank! Auch die Triebe heg' ich, Gott sei Dank!

Viele Lüste büßt' ich, Gott sei Dank! Laster die versüßt' ich, Gott sei Dank!

Meine Kunst, die kann ich, Gott sei Dank! Halbem Glück entrann ich, Gott sei Dank!

Dumpfes Sehnen haß ich, Gott sei Dank! Den Moment erfaß ich, Gott sei Dank!

Fiel ich mal: bald stand ich, Gott sei Dank! Stets mich wieder fand ich, Gott sei Dank!

Manchen Unsinn trieb ich, Gott sei Dank! Manchen Lufthieb hieb ich, Gott sei Dank!

Meinen Sinnen trau' ich, Gott sei Dank! Auf meinen Glauben bau' ich, Gott sei Dank!

Meinem Freund gehör' ich, Gott sei Dank! Auf die Freundschaft schwör' ich, Gott sei Dank!

Meine Feinde haß ich, Gott sei Dank! Falsche Freunde laß ich, Gott sei Dank!

Echte Hoheit krön' ich, Gott sei Dank! Gerngroßtum verhöhn' ich, Gott sei Dank!

Ruhe, Klarheit such' ich, Gott sei Dank! Aller Trübe fluch' ich, Gott sei Dank!

Viele Verse mach' ich, Gott sei Dank! Schimpft man drüber, lach' ich, Gott sei Dank!

Unser Schloß.

Ich träumte mich in einen tiefen Wald ... Ich wanderte dem Lied der Vögel nach; Auf schmalen Wegen über Wurzeln weg Schritt ich und strauchelte doch nie: es war Im Gehn ein Schweben. -- Eine Stimme sang Ganz leise in mir: Siehe, heute noch Bist du zu Hause ... Immer grüner ward Es rings um mich, und alles fiel von mir, Das mich bebürdet. Und der Welt Geräusch Verhallte hinter mir. Die Vögel selbst Verstummten. Nur das leise Wipfelwehn Umrauschte mich: dies süße Schlummerlied Der großen Stille, das die Träume ruft, Die samtenen Nachtfalter: braun und schwarz Mit goldenen Fühlern, die wie Palmen sind Aus seidenen Rispen, und mit blinden Augen, Die mehr erblicken, als jemals der Tag In seiner harten Grelle zeigt ... Da stand Ein kleines Schloß an einem Teich vor mir. Drei große schwarze Schwäne glitten sanft Auf seinem Spiegel, drauf der Abendschein Gelb lag gleich einem welken Rosenblatt. Das Schloß war ganz aus amethystnem Quarz, Violenblau, goldäderig, gebaut; Die Türen bronzen, grünlich-schwarz: als Schild Das Bild der Sonne drauf: _Ihr_ Bild, die mich (Ich fühlt' es nun) in diesen Zauber rief. --: Wo bist du? sagt' ich leise vor mich hin. --: Lädst du mich ein in unser Glück, das wir, In unsrer Herzen Gleichklang wortelos Uns ganz verstehend, Tag für Tag Aufrecht im Glauben suchen: niemals ganz Verzagend, ob auch manches Mal Im Düster irrend: -- hast du mir erbaut Dies Schloß aus hellem Gold und Veilchenblau? -- Da taten sich die Bronzeflügel auf, Den Sonnenschild zerteilend, und sie stand: Minerva mit dem Speere, im Geviert Des hohen Eingangs, aber lächelnd wie Die Liebesgöttin und die Mutter Gottes da: Und ihre Blicke überstrahlten mich Wie aller Menschenliebe Inbegriff.

Die Reise ohne Fahrplan.

In diese rätselhafte Welt Sind wir alle als Rätsel gestellt; Bilden Scharaden. Wer sucht den Sinn, wer findet Verstand In diesem wimmelnden Allerhand? Wer kann uns erraten?

Wir selber? Kaum. Wir tauschen nichts als Zeichen, Andeutungen geheimnisvoller Art; Ziehn uns Signale auf und stellen Weichen, Daß keiner stören mag des andern Fahrt, Die ach auf sträflich unsoliden Speichen Uns an ein Loch führt, keinem noch erspart: An den bekannten Tunneleingang, der, Wenn wir es könnten, längst vermauert wär'.

Vielleicht studiert ein Gott das wirre Wesen, Wie ein Professor dies und das studiert: Bakterien, unters Mikroskop gelesen; Zahlenkolumnen, mächtig aufmarschiert; Vokabeln eines Dichters; welche Spesen Im Haushalt der Natur die Kraft summiert. Wer weiß, was einen Gott dran interessiert, -- Bis er, gelangweilt, mit dem Sturmesbesen Das rätselhafte Zeug beiseite wischt: Daß Laus wie Elefant zugleich verschwinden, Die ganze Weltgeschichte Kehricht ist, Napoleon nicht und Goethe mehr zu finden Im großen schwarzen Weltentintengischt, Durch das die Zeit sich ruhig weiterfrißt.

Doch kann's auch sein: Es kennt die Hieroglyphen Der Irgendwer, der diese Rätsel schrieb, Die nebenbei auch uns ins Leben riefen. Wer weiß, vielleicht sind wir ihm wirklich lieb, Und, was uns weh tut, jeder Schicksalshieb, Will uns, prost Mahlzeit, will uns bloß vertiefen. Es kann ja sein. Was kann nicht sein auf Erden? Wir können in der Tat noch alle Engel werden.

Weiß Gott: Gott weiß es! Unser ist allein Die Pflicht, ihm ein gefüger Stoff zu sein, Auf daß uns selbst die wunderliche Erde Kein Nadelkissen oder Kantenstein, Sondern ein Garten voller Früchte werde. Und geht es dann ins Tunnelloch hinein, Soll wenigstens die Lebewohlgebärde Den weiter Rätselnden kein schlechter Anblick sein.

Ende.

Reife Früchte vom Bierbaum.

Inhalt.

Seite

Einleitung 3

Skizze zum Porträt eines guten Bekannten von mir 19

Yankeedoodle-Fahrt 27

Die Liaisons der schönen Sara 52

Samalio Pardulus 90

Annemargret und die drei Junggesellen 131

Der mutige Revierförster 157

Der heilige Mime 169

Gedichte:

Flußfahrt im Frühling 191

Der stille alte Goethe 192

Des Helden Not 192

Erde, liebe Erde 193

Südtiroler Herbst 193

Erzählung 194

Der Verliebte 195

Seele! 196

Grabschrift für meinen Vater 196

Lyrikerasten 196

Schwein und Pfau (Eine fatale Fabel) 197

Wegweiser 199

Gott sei Dank! 199

Unser Schloß 203

Die Reise ohne Fahrplan 204

Von Otto Julius Bierbaum erschienen folgende Werke:

Lyrik:

Erlebte Gedichte. Gustav Schuhr Verlag, Berlin, 1892. Jetzt im Inselverlag Leipzig.

Nehmt, Frouwe, diesen Kranz. Gustav Schuhr, Berlin, 1894. Jetzt Inselverlag.

Irrgarten der Liebe (34. Tausend). Inselverlag, 1901.

Dann als »Neubestellter Irrgarten der Liebe«. (Neu angeordnet und vermehrt). Ders. Verlag, 1906. (35. bis 40. Tausend.)

Das seidene Buch. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart, 1903.

Maultrommel und Flöte. Georg Müller, München 1907.

Erzählendes:

Studentenbeichten. Novellen. Schuster u. Loeffler, Berlin, 1. Reihe 1891, 2. Reihe 1897. (1. Reihe 8. Aufl., 2. Reihe 6. Aufl.)

Die Schlangendame. Novelle. Derselbe Verlag, 1893. (6. Aufl.)

Die Freiersfahrten und Freiersmeinungen des weiberfeindlichen Herrn Pankrazius Graunzer. Ders. Verlag, 1895. (6. Aufl.)

Stilpe. Roman aus der Froschperspektive. Derselbe Verlag, 1897. (8. Aufl.)

Das schöne Mädchen von Pao. Chinesischer Roman. Derselbe Verlag, 1899. (3. Aufl.) (Große Künstlerausgabe mit Illustrationen von B. Lyers, 1909, im Verlage von Georg Müller.)

Kaktus. Künstlergeschichten. (3. Aufl.) Derselbe Verlag, 1899.

Annemargret und die drei Junggesellen. Novellen. Inselverlag, Leipzig, 1902. (Vergriffen; zum Teil übernommen in die »Sonderbaren Geschichten«.)

Die Haare der heiligen Fringilla und andere Geschichten. Albert Langen, München, 1903. (Verschiedentlich neu aufgelegt.)

Das höllische Automobil. Novellen. Wiener Verlag, Wien, 1904. (Vergriffen; zum Teil übernommen in die »Sonderbaren Geschichten«.)

Zäpfel Kerns Abenteuer. Kinderbuch. Georg Müller, München, 1906. Jetzt bei Schaffstein & Co., Köln. (Neue Aufl. 1910.)

Prinz Kuckuck. Zeitroman in 3 Bdn. Georg Müller, München, 1906/07. 12. Aufl.

Sonderbare Geschichten. 3 Bde. Derselbe Verlag, 1908.

Dramatisches:

Lobetanz. Bühnenspiel für Musik (komp. von L. Thuille). Genossenschaft »Pan«, Berlin, dann Schuster & Loeffler, Berlin, 1895, jetzt Georg Müller, München.

Gugeline. Bühnenspiel für Musik (komp. von L. Thuille). Inselverlag, Leipzig, 1899.

Pan im Busch. Tanzspiel (komp. v. Felix Mottl). Inselverlag, 1899.

Stella und Antonie. Schauspiel. Albert Langen München, 1903.

Die vernarrte Prinzeß (komp. von O. von Chelius). Derselbe Verlag, 1904.

Zwei Stilpekomödien. (Das Cénacle der Maulesel und die Schlangendame.) Georg Müller, München, 1905.

Zwei Münchener Faschingsspiele (Fastnachts-Festspiele.) Albert Langen, München, 1905.

Der Bräutigam wider Willen. (Komödie nach Dostojewski.) Wiener Verlag, Wien, 1906.

Der Musenkrieg. Studentenkomödie für Musik. Karl Curtius, Berlin, 1907.

Kritisches:

Die zweite Münchener Jahresausstellung Arnold Böcklin. ~Dr.~ E. Albert & Co., München, 1890/91, vergriffen.

Detlev von Liliencron. Wilh. Friedrich, Leipzig, 1892, vergriffen.

Fritz von Uhde. ~Dr.~ E. Albert & Co., München, 1893, vergriffen.

Franz Stuck (Prachtwerk). Derselbe Verlag, 1893, vergriffen.

Aus beiden Lagern. Über das erste Ausstellungsjahr in München. Karl Schüler, München, 1893, vergriffen.

Franz Stuck. In der Monographienreihe von Velhagen & Klasing, Bielefeld, 1899. (Neue Auflage 1909.)

Hans Thoma. In der »Kunst« von Marquardt & Co., Berlin, 1903. (3. Aufl. 1909.)

Fritz v. Uhde. In der »Kunst unserer Zeit«. Hanfstängl, München, 1905, als Buch gänzlich umgearbeitet bei Georg Müller, 1908.

Liliencron. Ein Essaybuch. Verlag von Georg Müller, München.

Verschiedenes:

Der bunte Vogel von 1897. Kalenderbuch, Gedichte und allerhand Prosa. Schuster & Loeffler, Berlin, 1896, jetzt Georg Müller, München.

Der bunte Vogel von 1899. Derselbe Verlag, 1898, jetzt Georg Müller, München.

Eine empfindsame Reise im Automobil. Reiseberichte. Marquardt & Co., Berlin, 1903.

Dasselbe, erweitert unter dem Titel »Mit der Kraft«. Derselbe Verlag, 1906.

Die Yankeedoodle-Fahrt und andere Reisegeschichten. Georg Müller, München, 1910.

Demnächst erscheint:

Fortuna. Ein Abenteuer in 5 Akten (mit Königsbrun-Schaup). Verlag von Georg Müller, München.

Weitere Anmerkungen zur Transkription

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Die Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht.

Korrekturen:

S. 21: achaische → archaische Mozart, {archaische} Skulpturen

S. 101: Mißgestalten → Mißgestalteten dieses Nachtkonzert der Unholde dem {Mißgestalteten}

S. 185: sehrende → zehrende Wie {zehrende} Liebeskunde

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